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Aus einem Schreiben des Professors Stromeyer (2).

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for ein i'o nirtzliches W e r k kein S i n n mehr zu erwarten feyn, To kijnrite es vielleicht in Schweden
€elbR eine Verlagshandlung finden.
M e n cl e l -
-
f o n's Luftpumpe mit g l s e r n e n Cylindern war mir
eine aufserft erfreulicbe Erfindung , da icli fchon
langfi dergleichen Cylinder vorgefchlagcn habe ;
aber es fcheint, dafs fich auch bei cliefer Einrichtung Schwierigkeiten finden, da von jenen Pum:
pen allgenieine Stille ifi.
VI.
A u s e i n e m S c h r e i b e n d c s Profeffors
S t r o m e y er.
(Analyren der E i l f e ~ e rSchwcfelwaffer , zweier thierifcher
BlafeuReine und der Schaub'fchen Conits.)
Gottingen, d.
11. Sept. 1811.
- - Ich bin gegenwartig niit einer Analyfe der
Eilfener Schwefel- WafJer befchiiftigt. Diefes War€er e n t h d t beftirnmt Schwefel- WaCferftoff i n fehr
Ich
reichlicher Menge, und kein AzoteJuIJurk.
niufs-auch nach allem bezweifeln, tlnfs i n den1
Achener und jedem andern der bekannten Schwcfel -Waffer diefer letztere angebliche Stoff enthalten fey. T r e i b t man durch Kochen das Schwefelgas aus dem Eilfener Waffer B U S , fo verliBlt es fich
vijllig wie das vermeintliche Azote Ji(fiure der
Achener Quellen; verleetzt man dieles Gas aber
c.
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7
rnit befiimmten Mengen reines Wdferfioffgas und
l&t es nun mit Sauerftoffgas otler niit atmofphfirifcher Luft in1 Volta'ichen Eudiometer cletoniren,
fo erhalt man fehr beftimmte Beweife von der
Schwefel Wafferfioff Natur deffelben. Incleffen
kommen in diefeni Waffer zugleich nets einige Procent Salpetergas (Gaz azoce) vor , wahrfcheinlich
aber errt ds Folge einer von fellfi etfolgenden
Zerfetzung an tler Luft. Dicfes nebfi der grofsen
filenge kohlenfaures Gas, welches gleichfalls einen
Gasbeftandthcil des Eilfencr Waffers, fo \vie aller
Schwefel- Warier, ausmacht , ift alto offenbar d i e
Urfache der i\;ichteatziintlbal'keit durcli brennende
Kijrper iinrl cler antlern abweichentlen Eigenfchaften des vcrmeintlichen AzoceJi!furP. Doch hiera b e r cin antler Mahl ein illehreres.
Vor Kurzeni wurde mir auch die Gelegenheit,
HarnJ'reine von einem Ochfen und eineni Pferde zu
analyfiren, zu Theil. D e r erfLe beftand aus abwechl'elntlen Lagen zweier Subftanzen, wovon die
eine bronzirt iind aus kohlenfaurem Kalke, kohIenfaurcr Talkerde und etwas Elanganesoxyd zufaninieiigefetzt war.
Das Nangariesoxyd war
hochft wahrfcheinlich aucli niit Lohlenlaure noch
zum Tlieil vcrbunden, hatte aber durch eine partieJle ft3rkere Oxydation zur Bronzirung diefer
Schichten J n l a f s gegehen; \vie folches ganz fo
such beim Stahlftein cler Fall ill. Diefes g3h niir
A1llar.s , der Bronzirurrg cler Z i h n e bei tliefcn
Thicrcn nachzuforlchen , welche ich ebenfalls,
-
-
c
470
I
wre ich im Voraus hiernach vermuthete, vom
Manganes herrfihrend fand. Die andere Schicht
des l-Iarnfieiiis, wcrnus auch der Kern deffelben gebildet war , beftand fall ausfchliefslich aus
Kicfderde , nebft etwas Eifenoxyd, Manganesoxyd
iind A1aunerJe.Uer Stein voni Pferde war ebenfalls ein Hlafenftein, war eifiirniig, iufserlich etwas
kr+llinifch
uiid hatte ein fellr ausgezeichnetes
itrahlig kryftallinifches, voni blittelpunkte ausgchencles Gefiige, welches micli gleich auf phosphorhure Talkercle und Ammoniak rathen liefs,
wie dieres fich auch nachher aus d e r h a l y f e ergab.
Es millfen alfo bei diefen Thieren fchlechterdings
auc!i in1 llarne pl'iospliorfaure Salze vorlcommen,
wcnn auch viclleicht nur iin kranlien Zufiande.
U r a n d e t h d t in den PfiiloJ Transact.for 1808
ebenfalls die Annlyfe von einigen aus pliosplrorfauren Salzen bcfiehenden Harnconcretionen von
Pferclen aus der Hunter'fchen Saininlung mit.
I n diefen T a g e n habe ich auch S c h a u h's Conic voni hleifsner analyfirt. Derfelbe befieht blofs
~ L I kohlenfaurem
S
Kallte wid ltohlenfalurer 'Talkerd e , nebft ctwas weriigein Eifenoxycl uncl Mrrnganesoxyd, und ntir einer S p u r Kiefelertte ocler
vialinetir eingemengtem Sand. S c h a u b's Conic
gehijrt all;> Zuni tlerben Bitterlcalke von Haberle,
tler in Aliihrcn vorkonimt, niit welchem e r anch
tibrigens in feinen Eigenfchaften iibereinftimnit.
-
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