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Ausfhrung qualitativer Analysen. Von W. Biltz. 6. Aufl. 180 S. 14 Abb. 1 Tafel. Akadem. Verlagsges. m. b. H. Leipzig 1940. Pr. geh. RM. 8 50 geb. RM

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A'QII= R i i c h v r
NEUE BUCHER
Lehrbuch der chemischen Physik. Von A . E u c k e i i . 2. vollk.
neu bearb. Aufl. 1. Band: Die korpuskularen Bausteine der
Xaterie. UnterMitw.vonE. B a r t h o l o m e , G. J o o s , K . S c h a f e r ,
F. S a u t e r . 717 S., 233 Abb., 54 Tab. ini Text. Akaderii. Verlagsges. in. b. H., Leipzig 1938. Pr. br. RM. 38,--, geb. RII. 40,--.
Der vorliegende 1. Band des ,,Lehrbuches der chemischen
Physik", das in 2., ganzlich neu bearbeiteter Auflage erschieiien
ist, fiihrt den Untertitel ,,Die korpuskularen Bausteine der Materie".
Der Vf. hat sich - wie er im Vorwort sagt - Zuni Ziel gesetzt,
,,die physikalischen Grundlagen der einzelneri Erscheinungeri anschaulich herauszuarbeiten und eine rein forniale Behandlung des
Stoffes zu vermeiden". Jeder Leser, der sich iiber irgendeine der
behandelten Fragen Auskunft holen will, wird dein Vf. dankbar
sein, dalj er diese Absicht mit so vorziixlichem Erfolg verwirklicht
hat. Andererseits ist aber bei den typisch quanteninechanischen
Problemen besonderer Wert darauf gelegt worden, ,,den Leser
davon zu iiberzeugen, daB ein wirkliches Verstandnis quantentheoretischer Uberlegungen nur dadurch erreicht werden kann,
dalj man sich an eine Denkweise gewohnt, die sich von den normalen
Anschanungen der gewohnlichen Makrophysik weitgehend freihalt".
I m 1. Kapitel (51 S-iten) werden MeBverfahren fur Korpuskularstrahlen und fur Licht, im 2. Kapitel vor allem die Fundainentalkonstanten der korpuskulareri Pyhsik (22 S-iten), irn 3. Kapitel
(242 Seiten) die Grundziige der Wellenmechanik behandelt. Gerade
dieses letztere Kapitel diirfte ein ausgesprochenes Bedurfnis befriedigen. Die Darstellung ist hier so ausfiihrlich, daB alle wichtigen
Pragen verstandlich gemacht werden, aber andererseits in der
Auswahl so beschrankt und so gut gegliedert, dafi es dem Umfang
iiach auch von solchen Lesern bewaltigt werden kann, die nicht
allzuviel Zeit darauf verwenden konnen. U. a. wird auch die Storungsrechnung fur zeitunabhangige und zeitabhangige Probleme behandelt.
Das Kapitel beschliel3t den Allgemeinen Teil.
Mit dein 4. Kapitel, das sich auf 125 S:iteir mit den -4tomen
befafit, bzginnt der Spezielle Teil. Das Kapitel bringt zuerst eine
theoretische Behandlung charakteristischer Eigenschaften und
behandelt dann die Bestatigung der theoretischen Folgerungen
durch Erfahrungstatsachen. Dabei werden die Atomkerne, Streuerscheinungen von Rontgenlicht und von Elektronen und weiter
magnetische Eigenschaften besprochen. Das 5. Kapitel behandelt
Nolekeln, und zwar ebznfalls wieder zuerst theoretische Ansatze
und dann empirische Erfahrungen, so besonders die Erniittlung
charakteristischer Nolekiileigenschaften aiis den Spektren, Verhalten
im Licht, in elektrischen und magnetischen Feldern und die Erniittlung der rauinlichen Konfiguration einzelner Molekeln. Auf
251 S?iten ist darin ein ungeheures Erfahrungsmaterial wiedergegeben unter Betonung der wechselseitigen Zusariimenhange. 7)en
AbscliluB bietet ein Kapitel iihzr Atomkerne, das auf 69 SEiteri
eine Auswahl der wichtigsten Tatsachen iiber stabile Kerne und
iiber Umwandlungsvorgange enthalt.
An niathematischen Voraussetzungen werden nur bescheidene
Kenntnisse der Infinitesimalrechnung verlangt, aus der Vektorrechnung. nur der Begriff des Vektors und des Gradienten.
Das Euckensche Buch hat schon in der friiheren Form allgeniein grol3e Benchtung gefunden. I n der neuen Bearbeitung
stellt es. soweit sich das nach dem vorliegenden 1. Teil beurteilen
laBt, zweifellos ein Standardwerk dar, das jetzt im wesentlichrn
seine endgiiltige Form gewonnen haben diirfte.
R.Flri.dmianra. [ R R . 200.;
Handbuch der Katalyse. 2. Ed.: K a t a l y s e i n L o s u n g e n .
Voii G. M. S c h w a b . 452 S., 34 Abb. J . Springer, Berlin 1940.
Pr. geh. RM. 45,-,
geb. RM. 48,-.
Der Inhalt dieses zuerst erschienenen Bandes des Handbuches
der Xatalyse setzt sich aus einem Vorwort des nach Riicktritt
des iibrigen Herausgeberkollegiunis iiunniehr alleinigen Herausgebers G . M . Schuinb, Athen, und 8 wissenscha,ftlichen Abhandlungen
verschiedener Autoren zusamirien: Kepitel 1, S. 1 - 4 4 , Z w i s c h e n r e a k t i o n e n , von H . Schmid, Wien. K a p t e l 2. S . 45-190, P h e n o m e n a of a c i d - b a s e c a t a l y s i s , von J.Bokei. u. E.Rothstein, Leeds.
Kapitel 3, S. 191-203, S a l t e f f e c t s , und Kapitel 4, S. 204-248.
G e n e r a l a c i d - b a s e c a t a l y s i s , von R. P. Bell, Oxford. gapitel 5,
S. 249-271, A c t i v a t i o n e n e r g y of a c i d - b a s e c a t a l y s i s , von
iM.Kilpatrick, Philadelphia, Pa. Kapitel 6, S. 272-318, I s o t o p e n k a t a l y s e i n L o s u n g , von 0. Reitz, Ludwigshafen, Rhein. Kapitel7,
S. 319-337, S o l v e n t e f f e c t s , von R. P. Bell, Oxford. Kapitel 8,
S. 3 3 8 A - 2 3 , La c a t a l y s e n e g a t i v e e n p h a s e l i q u i d e e t Cvent u e l l e m e n t s o l i d e , von Ch. Dzcjraisse u. P . Chovin, Paris.
Die einzelnen Kapitel sind in der Landessprache des jeweiligm
Verfassers geschrieben. Hierdurch wird das Studiuiii zum mindesten
fur den deutschen Leser nicht gerade erleichtert.
In Kapitel 1 werden von Schmid einige Ausfiihrungen d l geineiner Art, die allerdings keinerlei Anspruch auf Vollstandigkeit
machen konnen, iiber Katalyse und die Berechnung von Kettenreaktionen gemacht. Es wird ferner eine Anzahl von Kettenreaktionen genauer beschrieben. In der Mehrzahl der Falle ist
A n y r w o n d t e C'hemie
54..lahrg. 1941. X r . 3:P
dies dein ITerfasser recht gut gelungeii. Dagegen ist die Deutung
der katalytischen cis-trans-~imlagerungausgesprochen m-enig gliicklich gewahlt.
Die folgenden Kapitel von Bell, Baker, Kilputrick und Reitz.
die alle selbst wesentliche Arbeiten auf den entsprechenden Gebieteri
durchgefiihrt haben, liefern interessante Beitrage zuni Probleni
der Katalyse. Die durchweg recht schwierigen Gebiete werden
in klarer und iibersichtlicher Weise dargestellt und die cxperiineritellen Befunde nach theoretischen Ansatzen geordnet und
gedeutet .
Das letzte Kapitel von Dujruisse und Chouin enthalt einr
Piille von Angaben iiber Reaktionen, deren Geschwindigkeit durch
irgendwelche Zusatze verniindert wird. Es werden nahezu ebeiiso
zahlreiche Theorien bzw. Deutungsmoglichkeiten angegeben. I)ie
Arbeit liefert, man mochte fast sagen, den eindeutigen Bewris
dafiir, daB die verschiedenartigen Erscheinungen, die haufig uiitrr
dem Narnen ,,negative Katalyse" zusammengefaI3t werden, rnit
dem doch imrnerhin noch streng definierbaren Begriff der Katalyse
xiichts zu tun .haben. Xoglicherweise ist es bei deni heutigen Stand
unserer Xenntnisse iiber das Wesen der chemischen Keaktioneu
auch zweckmaI3iger, das Wort ,,negatire Katalyse" jeweils durch
einen dem tatsachlichen Reaktionspeschehen Rechnung tragenden
Sdmmncher. [BB. 193.1
Susdruck zu ersetzen.
Ausfiihrung qualitativer Analysen. Voii W. B i l t z . 6. 9ufl.
180 S., 14 Abb., 1 Tafel. Akadein. Verlapsges. m. b. H.,
Leipzig 1940. Pr. geh. RM. 8,50, geb. RAl. 9,80.
Auf die vor etwa einem Jahre erschienene 5 . Auflage aurde in
dieser Zeitschrift') gebiihrend hingewiesen. Da die jetzt vorliegende
sechste Auflage bis auf verschwindend weuige Einzelheiten keine
Bnderung erfahren hat, geniigt es, auf ihr Erscheinen hier kurz
himuweisen. DaB schon iiach so kurzer Frist eine weitere Auflage
notig war, diirfte die beste Empfehlung fiir das ausgezeichnete
Buch sein.
P . Klirrger. [BB. 191.1
Uber die makromolekulare Chemie. Von H. St audiriger.
(Freiburger Wiss. Ges., Heft 28.) H. Speyer Verl. H: F. Schulz,
Freiburg 1939. Pr. geh. RM. 1,40.
Das Biiehleiii gibt einen Vortrag wieder, der auf der Jahresversarnmlung der keiburger Wissenschaftlichen Gesellschaft am
10. Dezember 1938 gehalten wurde. Das Gebiet wird in den Kapitelii
,,Probleme der anorganischen und organischen Chemie", ,,Aufbau
urid Konstitutionsaufklarung der iiiedermolekularen organischen
Verbindungen", ,,Die inakromolekularen Stoffe", ,,Konstitutionsaufklarung der niakroniolekularen Stoffe", ,,MolekiilgroBe und
physikalische Eigenschaften", ,,Chemisches Verhalten der rriakromoleknlaren Stoffe" und ,,Ausblicke" sozusagen ab ovo entwickelt.
Mit ihrem klaren Aufbau und der sehr plastischen, allgenieinverstandlichen Sprache stellt die Schrift eine ausgezeichnete Einfiihrung in das Wesen der inakromolekularen Cheinie dar, wic sie
deii Lesern dieser Zeitschrift aus Stuudingers groaem Hauptvortrag
Niinchen 193fj2) und anderen Abhandlungen bekannt ist.
E . Fruhwalrl. [BB. 78.5
Physiologisches Praktikum. TI. 11. Allgemein-physiologisches
Praktikuni.
Von E. A b d e r h a l d e n . 160 S., 176 Abb. 8 " .
Steinkopff, Dresden u. Leipzig 1940. Pr. geh. RM. 7,-.
Der Vf. weist im Vorwort mit groBter Berechtiguiig
darauf hin, daB die Erklarung der zahllosen und verschiedenartigen
physikalischen MeBmethoden, die der physiologische Versuch
erfordert, vor Absolvierung des physiologischeu Praktikums deii
Besuch eines physikalischen Praktikums notig machen. Da seit 1939
fur den Mediziner der Besuch eines physikalischen Praktikums
obligatorisch geworden ist, setzt Abderhalden die physikalischen
Grundlagen der physiologischen Messungen als bekannt voraus.
Das Buch ist iibzrsichtlich gegliedert in 6 Abschnitte, die
sich mit den Bigenschaften und dein Kreislauf des Blutes, der
Atniung, dein Muslcelgewebe und peripheren Nervensystem und
schlieBlich mit Untersuchunaen an Sinnesorganen bcfassen.
Der Mensch ist in den Mittelpunkt der Retrachtungen gestellt.
,,Bur da, wo es nicht moglich ist, an ihiii Peststellungen bestinimter
Art zu ninchen, ist das Tier herangezogen."
Die Tatsache, daB der Vorkliniker noch nicht die Erfahrung
besitzt, die ein op-rativer Eingriff am Warmbliiter erfordert, ist
vorn Verfasser dadurch beriicksichtigt worden, daB alle Versuche an
Kaltbliitern dmchgefiihrt werden.
Das ausgezeichnete Buch Abderholdens nimrnt in jeder Hinsicht Riicksicht auf den Ansbildungsstand des Praktikanten. Dadurch wird es mog-lich, daB der Praktikant tatsachlich jeden Versuch selbst durchfiihrt, so daB das neue Buch die Abhaltung eines
wirklichen Praktikums, und nicht, wie es oft der Fall ist, die Abhaltung eirier ,,Denionstration in Physiologie'' moglich inacht.
SIcher wird das neue B w h bei vieleii Dozenten, vor allem
aber bei den Studenten wegen seiner Klarheit und Einfachheit
viele Freunde finden.
H . Dyckerhoff. [BB. 189.1
2,
Dieso Ztwlir. 52, W1 r19391.
Bhenda 49, 801 [1036j.
73
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