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Auszge aus Briefen an Prof. Gilbert

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XIV.
Ausauge
iiber
tiu6
Briefen an prof. Gilbert.
I. Vom Hrn Prof. D t i b e r e i n e r ,
Dr. Sertiirner's Zerfetzung des Koclifalzea durch wafforfreie
SchwefelEure, und iiber eine neue SHure mit Chlorine.
Jena d. 16 Nor. 182s.
W e n n der VerTuch des Hrn Dr. Sertiirner iiber die
Zerfetzung dcs ~ e f c h r n o l z e n e ~KocliTalzev
i
durcfi \Val'-
s.
ferfreia Schwefelfrure, welche e r Sliick g
103 I h r e r
Annalen anzeigt, ficli befigtiget, was icli nicht bezweifl e , To werden wir dieferhalb die Theorie der Clilorixio
doch niclit aufzugeben liaben, nngeacfitet Hr. Sertiirner den E r f o l ~als einen vollfiiindipi Sieg anfielit, der
alten (oder vieliiielir Tciner Anlicliteli iiber dic neue
Anficlit. Denn niaii wird frngen diirfeii, ob Jas pncnrnat;rcile IteGiltat dieler Zerlktznng niclit etwa eine Y e r bindung voraJc/irupJlicher Siiure mil Chlorine ley, w e L
clic die Eigenl'clinft IwfiLze, durcIi Eiiiwirkuiig v011
WaKer i n Sc1iwefell'~nrennd in Salzlnurc zii zerf%len.
IcIi erinnere a11 die I'liosgcnfiiirc, welclie eine Yerbindung voii Kolilenoxydgas und Chlorine ifi, die
ebenfalls durcli WaKcr in KoIilerifst1re iund in Salzk i i r e verwandclt wird. Die waITerfreie Scli\vefclLiii ,'c
kiln11 j a viellcioht das n'aironiani des Kochhlzas ox\-dire11 und dadurcli ah L~l~wefliger
Stiiiro warden, 1~*11d
dicl;! Iich mit dcr Clilorine des hoclilalzes a u c i n ~ i .
neiien S2in-e vmoinigen, welche durch die f ~ r t g e l i i z t u
Iliiiwirk~iagder SdiwefelCiiiurc auf dua vorliar d ~ t r ~ l i
[ 332
1
ditjfelbe gebildete - N ~ I I w) Iin Freilreit ~ ~ L I aZh IC W liifclie €%ilEgkeit nuftreteii kiiiinte. Miiclite doc11 l i r .
Jlr. S c r t iir n c r diere vermirthig priifen !
. . . Na$l$em
- . SJ1 die y o r w e n d e BenierJLnng niedergel'clirieben hatte, habe idi verhclit eine Verbindun5 der fcliwefligen Saure mit Chlorine dimuffelleii,
und fie ifi mir auf zwei verfchiekned w e g e n geJuiihen : ErJzens durcli iuirnittelbrre Verniifchung beider
Saiiren in viiflig trockneiii Z u h n d e und zweitens
Jadurch dafs ioli ein Genienge von gefchmolznem
KochGlp und viill* wderfreiem Alaiin jii einer pndiijnatifchen Glasrahre bis Z U Gliilien
~
erliitzte. Ih erfolgte iii baiden lWlttlen eine farbenlofe elaltikha F$iG
figkeit w e l c h ruf Qweckfilber wie trockene Cliioriiw
ciiiwirkte, iliid von W d e r in Schwefellhurc verwqiy
delt wurde. Eine Verbindung der Clrloriiie - l'cllwefligeil - S a p mit Baten f'lieint zii erfolgen welilt
man gleidie Antlieile ge&hnolzej~enKacldalzcs wid
einee in der Hitm nicllt zgyktzlareii &hwefellhureil
Salzes irn FeueT ; r ~ f einaiider wirken L46t, ouf f01gende WeiCe :
Rochfalz
3r
Scliwefelfaiirgs Srb
,
,
,
,
C . . . . . . . h . . . . . .
Chlprine
.-)
Natrbnium
r e . . . . . .A
. .
Schwefelnurs
'
.... * ....
.Sauerfchwetlig;
Roff + S C U t t
P
....Watron
. v ....
...........................
Chlorine - fchweflifisSliurs.
+ '&kl
T
b
lcli bgobachtete n~tirlicll,dab ein Genienge von deichou
Antlieilen gefchniolzeiien KacMalzes und gegliiliteii
(vollis wafTcrleerenl Bitterfalses, in dor Hitse vie&leickLer (zii eiiier lLonzogeneG Salzrude) Iclimelzt , a l u jedm
die1i.r Salze ~ L lich.
W
7.73 J
a
P. Vom H m Infpect. B r e i t h u p t.
(Goniomelrifclie Befiimmiing des Tafelfpaths, und eine Feuor;
kugel am 11 November.)
.
Freiberg d. 2 Dec. 1822-
.~
So. ebeh lere ich in Iliren Annalen
-
, dare das Spal-
t unga Prisma des ~SchcilJeint oder TaJeZJpnthu v ~ r i
i i r n G 11 R a v R o C e zu 95' 18' und 84' 42' alrgegeben
wordon < Si. g S. 70). Diefe Angabe mu& icli jedocfi
etwas
. berichtigen.
.
Der TnfeSrpath gehiirt zn den yetiigen Mineralien, die fieis ebene Spaltungsfliichen zeir
gen, und deslialb ld't er fich mit dem Wdlafionf&en Goniometer voniiglich lcharf nnd genaii mef!
fen, Eine Reilie von Mefl'ungenj welche icli im J&&
1821 mit reinen Bruchfiiicken von der Abshrdernng
yon Csikbwcr irn Bannrrt angefiellt habe, ergab mir 6ewiihnlich Rar beitad Dzreerenz, andre Male eine die
no& nie l i s Y Mindten betrng. Darlrm kann icli d a ,
+&urrgtl-l'risnia
gana genau ZII 9 5 O 33' und &o 1 7 4
mit der Ueberzeupn8 p g e b e n dare Jvenn von dcm
Angabe i n der Natur eine Abweicliung Statt fillden
follte, fie liiiclifiene i Minute betrogen kiinne, ,
Zq$eich helde ich Ilinen, dafs nmn am ir.No*ember &el: J., Abends zwifchen t o und 11 Whr fowolil liier als in ZfifMpm (7 Stunden von Freibergj
ehegrofie Feuarkugcl beobachtet hat, wrlclie, fd+-:
bar nicht allzii gefcltwiildS PUS Ofien nacli Wefien zq.,
3. yon dew Hra IlcrggefcbwornCn M a r t 1 n 1.
(Wahrfcheilhicher Anlhcil dcd Erd -Mapetispus M dcr Behhrffenheit von LagerRPtten von MetaHpn.;
Schnceberg d. 19 Nuv. 1822.
In dem rlrittcn di&jdir. Stiick h e r herrhchen
Aunalep zogeil niicli unter andern nitcli hie voni Hrn.
f 334 I
I'rofe~Tor M a f c 11 m a n n angeIteUten, iind vom H r n
I'rofelTor H a n fi o e n bekitigten Beobachtungen, fiber
die Einwirkiingen des Erd-Mapetismns auf die Ausfclleidnng des Silbers bei Bildung des Dianenbaums
fc'chr an. FIR auf allen Lagerfiatten metallifcher Forfilien, die von S nach N Rreichen, beobachtet man
deren
mehrmalige Vereinigungen der 'Metalle
Einfchub, mehr oder weniger geneigt nach N gerichtet ifi. Zuffeilen und zwar anf Gangen, iR es
nicht zu verkenneh, dare nach N einhnkende Schicht e h - Regionen daer Kliifte die den Metallhoffen als
Zufiihrungs - Kantae a m den GebirpmaFen gedient zu
h b e n rcheinen, die Veredliings - una Metall- Anliauf u q y Mative wareri; aber auf Lagern kann errteres
nicht Statt finden, und eben fo vergebene forfcht man
nacli letztern auf vielen Gangen. Sollte Ech daher in
diden FBlen, To wie im Grofsen bei den mHchtigen
Anliauftingen VOI Magnet - EifenRein im Nordeii,
iiicht der Era -,Magnetismiis a h Erzeoguhgs Grund
anrehn laKen?, "
Fiir den Bergmann diirfte es von hBchRer W i c h tigkeit r e p , iiber dieIe Erfcheinungen, die fo einflufsreich anf feme untmirdifclien Speculationen find, grarsere Belehrung zn erlialten als wir bisher haben. Ich
wiirde h h o n friihel in Chrifiiania Gelegenheit genommen haben, mit d e h Hrn Prof. fI a n R e e n hieriiber
mich zu unterreden, wenn micli nicht die 1i6chR interelanten Gebirgemaflen-VerhtiltniKelo ganz gefelrelt,
und faR immer von CliriRiania entfernt liltten.
Eine Menge vbn Thatfachen iiber diefe Einricht u n s auf den Lagerfiatten find unwiderlegbar. Die
mir in mehrern Landern bekannten weide icli liiclien
,
,
,
,
-
-
,
I 335 I
zafammenzufiellen; vielleieht gelingt es mir die Pllyfiker und Geognoficn zu veranlaflen, einen GegenRand,
den wir praktifchen Enfchaffer wohl kennen, aber
nicht 211 bkltiren wiflen, mehr Aufmerkfarnkeit als
zeither. zu fchenken.
xv.
zuptz
eu Auffatz
,,Ueler die BeJandtlieile
v,
der SeeLuft, (6
*on
Hrn Akadem. VOGEL
in Miinchen.
Ah ich deli Bericht
von meinen Verf~ichenztnd Bexiierkungen iiber die Befiandtheile der Seeluft, zu denen mir Hrn OehA. Hermbliadt'e Ausfagen und Behauptnngen die Yeranlaflung gegeben liaben, an Hm
ProfeITor Gilbert S'fiir die Annalen der Phyfik abfendete;s.hntte ich voa den neuesn Verfuchen des H m Prof.'
Pfaff in Kiel, die desoaydimnde Kraft der ttarerm f e betrdfenil, noch keins Kenntnifs. Gleich
mch Ernpfang der Journal Heftes, work fie enthalten find @),
habe ich Hnr Phil's V6rfuch wiederhoit wild
itie Dampfe van a Pfund defiillirtern WaUer in eine
AuflBhung Cteigetl LKan'ton 100 &an kryllallifirtem fab
peterrauren Silber in 1 Unze WalTer. Dao HineinRreichen der Dampfe dauerte iiber 2 Stunden, wodurch
d i e Silber-Aufliifung in einem berandigen Kochen er-
-
*> S. Schweigg. u. Mdn. Neuec Jonm. der Chemir St.6 S. 6&
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