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Auszge aus einigen Briefen I. Von Hrn

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XIII.
duseiige nus eiti<q:eFn,& - i e f c r r ,
I.
Von H m . Rector Egeli zii Halver bei Scliwelrn.
( Kine plrotometrifclie Uriterrucliiriig iiber d i e Sonne betreffend.)
.
. N o c h erlaiiben Sie, dafs icli cines p11yfiknliTchen
Gegenfiandes gcdenke, der gcrade jetzt einer n d i c r n Aufk1:iriing fstliig wart. Bislier kennen wir von der L a p
der IichtmaKe auf dem Sonnenkiirpcr, iind yoti der
Aiisftriiniungs - A r t der l~iclittlieilclien noch faIt gar
niclits. Die ringfarmige SoniienfinfierniTs des vorigcii
Jalires, iind die iiber fie angertellten &obachtnngen,
konnten m i s vielleicl~tniiliern Rufl'clilufs uber die Saclie geben. Die forgfdtigen photometril'clien Ueobaclit u n ~ e ndes Hofrathe B ii c k m a n n in Carlsruhe (Anna].
B.G6 S. 216) diirfte m a i l dabei am zweckmtilbiphen zum
Gruiide lcgen. Zu dern Elide miilren fie aber durch
neue ~eobnchtu,ngen,mit denl;lhc*n In~irrtmeiitcnangefiellt, ergiinzt werden. Ich wiirde die UnterIiicliiing
linternoinmen Iiaben, weiiii ich in Carlsruhc bekannt
gellLig wlre, u m niir von dort her die Ergbxz.ungeBeobaclitniigcn ZLI verl'cllaffen.
Es niijclite bci diefer U n t e r f i ~ c l ~ uetwa
n ~ folgender
W e g eiiizul'clilagen l'eyn. Each deli Beobachtnngen
von Biickmanii keiint man den Stand des Photometere
bei verl'chiedenen Epochen der FinReriiih. N a n wiirdcn iieiie Verliiche n i t denlelben lnllrumcnten und
AanrL d. Phyfik. B. 70. St. 5, 3 . 1 d ~ &St, 5.
X
,
[
522
1
uilter foolchen rjmIirnden, iintcr denen fcli die zn heobucllteiide Liclitliarke in Y e r l ~ ~ t n i zu
l s der als Binjleit angenonimenen bereclrnetr I&, anzufiellen hyn,
urn d a Ver&Itn$ der &icfatJarke jener Ejioclien
cu der nls Einlieil nnRertommenen mzurnii&dti.
Ma:]lriir~ntezii dein Ende (etwa nacli den Forineln,
die t c r Place in reiner Mecnnipe cdleJe, t. lV, 1). 282,
pgeben
.
hat), di&s Verhfiltnil's aus dem Stande cler
bol~licbei eiiier rtmorpIi&ril'clien BeCcliaffetiheit bereclinen welch derjenigen ziir Zeit der Fin f i e i d s
nii;@ichfi gleicli ware, bei welclier dcr Stand des Pllotornotcra mit den\ der in Bettaclit gezogencn Upocho
der Finhrriifs iibereinkoinnit. Man kiiniite cs aber
ancli nach Metlioden zu bcfiinimen f u ~ h c n ,nelclre
3.,aniLert in feiner Pliotonietrie niihcr ang~gebeiiIi.tt.
kerner kennt man den fclieiiibareir Durclimenir deo
Mondes, und des Moudcs Projection aaf der Sonne,
wobei jedoch wenn von don fclicinbarcn DurchmeC
fern der beiden Hinimelskiirper ausgegaiigen werden
roll, die A l t e i i g n n ~des Liclitv iiiit in Iieclinuiig geiiornrneii wcrden mufs. Darnacli larst lich die I%icl~e
dcr Sonnairkugel hercclinen welclie der Erde kcin
Liclit zufeiidet ; rind hierillis Lannte in \'crbiiidtiii~
mit den oligeit Eeotaclitungen eiii Scliliit anf die
Ansfcndnnp-Art der LiclitRrahlen gezogen werden.
Dan Sonneii -Durchrne&r zu 2 2 4 Einheiten ange~ionamcn,iiberfieht man, bei rniltlerer Entfernung der
Sonne, voii dar Erde ans 78444&j72
Flidien-IJii~heiten der Soiinenkugel. Betrug der Iclieinbrre MotidDurcliiiiefrer, ziir Zeit n l dcr
~ Mond dicMittu der Sonneiibchcito verdeckte, @ des fclieinbarenSonnen-Diirchmelferh It wiirclcn itirrcli dcn Mond 65720,0767 folclie
,
,
,
..
[ 325 3
Fl;icIien-Einheiten der Sonnenkiipl verfinfiert. I-Iiep
nach Iiiitte die Liclitft~rke beini 116clifien Grade der
Fiiificriiil's voii derjenigen betrngrn niiillkn , welche
1
lageszeit wiirde gedie unverfiiifierte Soiine ~ 1 jener
geben Iiaben ~ ~ r ~ s g e l e tJars
z t , jedes Theilclien der
Obrrll%clieder Soniien Liclithiille nach allen Seiteil
liin gleich vie1 L,icht auslknde, iind diefes Liclit durcll
voni Kande kommend, iiiclit
eine S o n n ~ i iAtiiiolpli~e,
melir yel'cliw~chtwerde, als yon der Mitte der SonnenGlieibr kommeiid. D a die Licht- Abnahnie be; dem
li6clifirii Grade der Finlternifs melir als 4 betrng, iibrigens aiich der Ccl~einbareMona-DarchrneITer keine $4
des l'cliein baren Sorinen-l)nrcli~iie~ers
ausmaclile, beIbiiders wenn anf die Abbeiignng d c ~Lichts mit Hiickliclit genommen wird; To erfclieint es aus dirfer vorISiiLigen Bereclinung I'chon als walirl'clieiiilicli, dnrs die
Jiclitrnallk der Soniie nocli durch eine Sonnen -Atinof i > l t ~ riiberdeckt
e
werde. Bonguer will diircli Verfuclie gcfiindeii liaben, dafs die Riiiider der Sonnenfclieil o verliXltnifsmaI'sig weriiger Liclit geben, als die mittIhre Verbiiidungen, iind die wolilbe]ere Fliiclic..
griindete Hochnchtiing, in dcr Sie l e i den bedeutendcrn Pliyfikern Relieii, werclen es Ilinen lniiglich ma&en, ficli die nijthigen Erganzungs-Beobachtungen zu
verl'cliaffen, und dadurch einen Matlieniitiker i n den
Stand ZLI Ietzen die defsfallfigen Berechnul~gen zii
iibernelilnen wenn Sie die ErforCclll~~~g
dicl'es Gegenfiandes fiir bedeuteiid geniig hielten, ihr Ilire befon&re Aufmcrklamkeit znznwenden 9.
,
-
-
,
,
Schwerlich bcdrrf es mehr als diefer Nachweifung des intsrell;lnten Zweckes , wozu die gewiinfcbten Beobachtunpea
Xr
3.
ill
Von H r n Obfervator Dr. Win h 1 e r ,
Beziehung auf S. 121. nnd feine meteorol. Boobacliluiigen.
Halle den Igten MSre 1823.
. . Nacli den
einmal bei meinen Beobachtungexi
a n g c n o m m e n c n GriindPitzen nchme icli i n ineiii T n gebucli licinc nndere \vabrnehmnngeii inif, als die,
die icli l'clbfi gemacht liabe, u n d beriihre n u r hifiorilcli das Statthaben yon Plisnoniei~endie aul'sergew6linlicli Gcli zeigen, und deren Erfclieinen icti von
mir hinlanglich bekannteii Zeiigen znverliiCsiS erfalir e , vcrfellle aber nie, die @uelle a1is der icli fcliiipftc,
darzulegen.
,
,
,
Durchans aber ltaiin icli niicli n i c l ~ teniCcliliefsc~l,
Naclitv ~ c l l ~ e noc;Ii
r,
weniger ScliiltLwaclreii, i n ( [ ( I S
mir eiriredeii zit lal'ien, was Jb felrr viele Arbeit iirir
maclit n n d eine Miihe niir kofiet, uni Jerentwillcii
icli Ccllon die fefie Ueberzeuguua niir erlialten mi&,
d a L das, a n was icli lie meiide fefieii Grund hat. E s
Gild die I3ille nicht nnge~vviili~ilicli,
\vo Colclle LeLlte
etiuas berichtell, was gar nicht e d i i r t e .
,
benutzt werden follen, urn einen der w i i r d i p i bl21inrr, die
fich in Carlsruhe mit Fartfetzung der BGckmann*fchen meteorologikhen Beobaclitungen bekhlftigen (welche fur die Wiffenfchaft von befonderm Werthe f i n d , nnd deren Untcrbreohnng fehr zu bedauern w l r e ) , ddhin zu vermggen, fich der
Miihe eu unterziehu, dasMrngelnde zur Benutzung der erwlhntcn
photometrifclien Beobachtungen BSckmann's zu erganzen, und
dadurch ihrem Landsmanne ein bleibendes Andenken mehr
in der WiKenfchaft zu errichten. Gern werde ich diere erggrieenden Ceobachtungen in die Annalen einrlicken , folltcn
Sie das der unmittelbaren Mittheilung an den Hrn Verf. diefees Brides vorzieho.
Gilb.
I 325 J
Nocli bcronders nber glaube icli dicfe Anwise“
entbeliren zn kiilllieli da nieinen wi~clil’cliaftliclieil
Arhciteii nur die ISXcIite .gewidniet find, und icli bereits von friiher Zeit an gewohnt bin, lclten vor 3Ulir
Mergens micli niederzulegen. Und nie vcrfelile ich
von 10 Uhr a n iiielirere Male dio Witterung ZLI bcobachten,
,
Und ob icli fchon, eben in Betracht dider UmftXnde, wic iiber jede, To aucli iiber die Iiier in Rede
fieJieriden Beohacliiangen ganz liclier mid meiner Saclie gewifs war, fci fragte icli doc11 hci H r n Infpector
Rnllniann anf hiefigem Waifenliaufe , der h i t felir
vielen Jaliren die W i t t e r u n g genau beobachtet u n d
aofzeichnet rcliriftlioh daruber an. Hier wSrtlicli,
was er mir aiitwortete. ,,Ich habe in meinem Tagebuclie bernerkt :
,
,
Am 25. Januar, Abends und Nachtr fehr Riirmifch und regnerifch.
Am 26. Januar. NachmWags Schneegefibber, Abends fchreckl i c k s Wetter, Lhr ItUrrniEh iind gewaltiges ScbneegeR6ber.
Beurtheilen Sie jetzt felbfi in wie weit meillen Beobaclitungen zu trauen. Dab Hrn Schmiedel’s Beobac1itunt;en gut mit deli meincn liarrnoniren eeigt,
d& er genau beobaclitet. Stinimten fie nicht, fo wBren entweder h i n e Beobachtungen irrig, odcr die InRruniente wfren inkorrefpondent oder awch ee hUte
beidcs ftatt.
,
,
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