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Auszge aus einigen wissenschaftlichen Briefen an den Professor Gilbert.

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XX.
Auvzh'ge aus einigen w@nJcliu ftlichen Briefen
an den Profexor Gilbert.
1)
Von Herru ProfelToc C. G. G m e l i n in T i i b i n p .
(Vom Lithion, einem neuentdecktrn Alkali.)
Tlihingeo den
10.
Mdrz 1818.
I c h hatte m i r fchon IZngR vorgenommen, nach meiner Zuriickkunft riach I)eulfchlaad Illnen zu lchreih e n , bishcr vcrhiuderten mich ober daran.die vielen GefchSfte, deren ich mich glcich bei meiner
Ankutift i n Tubiogen unterzichen mufste, indem
i c h dar: Lehrfach der Chemie und Pfiormacie auf
hieliger LrniverEt5t iiheraahrn , uiid weder chernirche A p perate noch Laboratorium nnlraf. Ich murst e folglich mit L)arftellurig bckaniiter Uinge anfangen, womit, \vie ich uberzeugt biri, jeder Cheiniker aiifaogen lollte, liabe aber jetzt hereits rnelir
Zeit fiir mich gewonrien.
Sie wiflen vielleicht rchon, dafs in dem Laborntorium des Herrn B e r z e l i u n ein nertes AiLdi
i n eiriem Stein V O I ~ UtO ( P etalit) enttleckt worden
i l l Der Yelalit helielit in loo 'rheilen ails So 'I'li.
Kiefel, 17 'rh. Alaunerde und 3 'C'h des neuen Af-
I 433 3
knli. Diere Menge ili freilich hiichlt uubedentend;
dielt ueue Subliauz, welche Hr. l3erzelius Lithiort
ueoiit, Iiat aber I'etir auffdlende EisenTchsften, d i e
e r m i r vor Kurzem brieflich mittgetheilt hat.
Uic Verlindung,dcrfelben m i t Scliwefell'ciure kryliallilirt; das kryliallilirte S o h , welchcs kein lTT'oc
fer zit enttiirlten I'cheirit, lcliinelzt lange b e r o r es
gliiht. Auch tuit SalpclarEiure u i i d SalzGure bildet
das Lithion leicht fcclirnslzbare Salze.
Die l'alzInure Verbindung Tchmeiet lange hevor lie gliiht,
verflucirligt Iich dohei To leicht:, dnfs es fchwer
ili, i h r Gewicht zu l)cliimmeii, und ztrflieIFt 1'0
nark, wie falzhurer Kalk.
D i e Verhinduog d e s
L i t h i o n mit Kolilenfiiure ili dagegen i m Wnll'er
lrhmcr auflijslich, fchmeckt g a n z wie die ubrigcri
Alkalien, und khieTh bei frciwilliger Verduuliung
i n klcirien Prismen an.
D a s Alkali l'cheint vie1
SauerliolF zu eritlinlten, uiid eine grolse Geneigtlieit
z u betitzcn, Iich zu fuperoxydiren da es auch irn
kohlctlliurcn Zufiande die Platili-'I.'iegel heflig an-'
greift.
Das kohlenfaure Alkali fchnielzt gernde
beim anfangenden Gliihen.
Uas Lithion h a t e i n e
grorJe S5ttigungs-Copacitiit, lelbft eine grofsere als
Mngnelia, und fcheitit ungefihr 45 Procent SauerIIolF zu enthalten.
Ich biu gegenwiirtig rnit d e r Analyre diefes Forfils belckifiigt, das ich von Uto nach Stockholm
mitgerioinmen hotte.
Aucli habe ich eine A r b e i t
iiber die Zirkoncrcle angel'angen, derenStelle in d e r
,
t
434 J-
Keihe der chemifchen Aequivnlcnte noch nicht befiirntllt ilt, u a d hahe die Ablicht alsdann die
Annlyre dns Turmnlins von neiiem vorzuneh-
m e n , bei dern ich, 01s ich i h n i n Stockholm inehrmals untei.Tuchtc, immer einen gyolien GewichtsVerlurt erhielt, den ich rnir nicllt hnbe erkldren
konncn.
Ueknnn~iichh a t H e r r Bucholz doKelbe
gefunden.
\Venn ich Lei meiuen U n t e r h c h u n g e n auf etwas fiofse, was allgezneines Interelle h a t , To bin
ich 10Frei, es Ihnen fur f h r e Anualen zuzukhicken
wennSie es der Aufriahme i n diefelben nicht unwiirdig finden.
2)
\'on
Herrn 0. J, G. A 1 I rn ii t I c r , Prof. der Technologic
an
dem li. k. polycccfm. Infiitute.
( Y e i fertigang Wollafion'Tcher
Pla~indrhhte, feiner Zinldraht,
cylindrifche AuSengl5Ier.)
Wien den 13. Mirz 18111.
I h r e heknnnten Verdieiirte urn die phyfikalil'chen M'jNenL'chafteu und I h r Eifer, fie auf alle
Art zu hereicheru, veranlaITen mich, fhnen von einigen meiner Vetl'uche Nnchriclit zu geben die
ich I h r e r Aufrncrklamkeit fur nicht unwertli
halte.
Ich befchi'flige mich feft einiger Zeit m i t der
Verfertigung der W o 11a li o n'rchau feinen Plntindriihte. Die Sache hat relic bedeutende Schwierig-
,
c
433 7
keitcn.
Ein L o c h durch Silberdraht an bolirco',
wenigRetis wie es hier Teyn l'oll, ili 3uTserli fcliwer ;
tleun es m u & durch die Richtung der A x e gehen,
an den W i n d c n keicie n'elleii haben, und niclit zu
grors reyrl, damit der Ylatindraht oicht dick zu
I'cyn braucht, do er i n diehtn Zufionde rneifiens
uiiganz ilk, urid reifst, wenri e r dorin beirn Ziehen bis
o u f eine gewifle Ilunne herabkomint. l c h habe daher einen nuderri W e g verfucht.
Es ifi bekanrit, dars die Chsrniere zu Dol'cn,
Uhrgehanfen etc. cbenfulls gezogeii merden. h I a n
uirnmt Streifen von Silher oder Kupfer-Bjecli
von der erforderlicheii Ilicke, himinert fie ubcr eineu Kern (Stahldi.aht) zu eiriein liohtea Cylinder,
uad zieht fie, ohnc den K c r n , ZII hollleii Riihre~i.
In eine M c h e Kohre Ileckte ich eineri Platiridralit,
utid zoe; ilin mit derfelben zugleich durch dosZic11eifen feirier, was L h r wohl angelit. Nach einiyen
Ziigen wurde iiber dieren Urohl wieder eine HtilTe
geinnc!it, das G a m e wicder gezogeti, und darin iluls
neue mit Blech umlegt und gezogcn, und To fortgefahren, Ibis der Platiridraht m i t 6 folchen Bleclien
umgehen war. Ich zop ilin n u n ganz fein, u ~ i dbehaiidelte ihn d a m auf die bekannte A r t R l i t Since.
Auf diefe Tl'eife ,ili es rnir gelungen, Platiridruht
V O I I Tolcher Peiiiheit zu erlinltetl, dafs e r n u r i u fehr
fierkern Lichte noch lic1itl)sr ilk.
L)ieTcs Umlcgcti liabe icli Towolil m i t Kupferblecli, a l s init feinein u u d 131othigem Silberblech,
-
[
436 J
als auch m i t Zinkblech verfucht, uod das K u p f e r
o m belien bcfuiiden. W e n n es iiiir geliogt, etwos,
\rotnit icli gnnz ziifqieden Ceyn kann, zu Stande zu
bringen, To werde ich die dabei niitliigen Handgriffe, welche W o 1 I R f i o n i n I'einer Ahhandlung in
IlirenA~tnnZ.B. 52. S.284. ff., (die aucli in fiiicklicht
auf dieBereclinung dern Prakliker geradezu l i c h e r lich vorkommen rnufs,) ubergangeti h a t , urnltindlich bekannt machen u n d icli miiiifchte es d u r c h
Ihr beriihmtes Journal zu thuri weiin Sie anders
nicht . A n h o d nehinen, einer faIt gilnz teclinirchen
A t h a n d l u n g in deinfelben einen Phtz einzuriuinen *).
D a meines WilIkns uber den Grad der Feinheit
zu welcher fich ZinL.cZraht hringen lirsl, noch nichts
l e k n n n t ill, I'o nehme icli mir die Freiheit, zwei
Prohen, die ich IelLli gezogen h b e , beizulegen, urn
Sie z u iiberzeugen, d d s der Zinkdrolit beirn Zielien
keirieswegs h a r t w i d , und dafs das Zieheifen hoclilt
wahrrclieinlich hlos die dcm %ink eigene Kryltalliration Zndert, und k i n e kleinlieti Theilchen einaud e r nilliert. Uas I'eiuziehen lrifst lich daher u n t e r
ge w i Ken H a 11 d 3 r i Ifeti be w e r k lt c 11i ge n o h ne den
Ilraht zu ewsrmeii oder arizulall'cn **).
,
,
,
:i37 J
Z\r-eifcl nerden Ihnen fchon die in Paris
erlundeoen uod aiigppriefenen fogenannlen c y h dr$hen Aq-en,q kifer hekannt Ceyn. Der Ged.ii,ke
Tell)ll ilk cinfhch or:d linnreich,aber fiir die optircheii
~Yill'enfchaftenfchwerlicii von den Folgen die fich
die Erfinder verfpi.ecIicii. Icli hnbc G l i l i r dieltr
A r t gefchlifferi , uni m i d i fellil't voii d e r Angabe zu
iiberzeugen, tlnl's lie minder filrbige Rznder als die
ge \v ii Ii n 1i c h e n fp h 5I'i I'c h e 11 Co 11 vex I i i i I'r n zeig e n To I]en.
Bei nieirier ~yliodrifclienLinl'e ( v o n 5 Zoll
Brennweite) il't drrs nbcr keiaeswegs d e r Fall. Aufserdem lind fie mit Cennuigkeit L l i r I'chwer zu vcr.
fertigen, indem es fchwerer ili,: hei ilinen die beidcn
~1iiche11
zu centriren, als hei deli gewuliulichen L i n feoglifern. Schon d a r u m wiirde ihre h r i w e n d u n g
I U Fernrchren etc. diefelbeu Schwicrigkeiten Iioben,
wclche ,fich Iiei der praktirchen Ausftilirungdesvorfchlngs, parct1)oliI'che Gliikr zu fchleifen, gezeigt
liahen.
Leider tiiiiigt von tler grnauen Loge d e r
beiden F1;ichen des Glilfes die Richtigkeit des Bildes ganz ab.
Oliiic
,
[ $38
1
3 ) Voo Uerrn Licoten. C. F. I' e f c 11 c I , Lelircr
field. Rittenkadrinir.
PU
der KGo.
-
( verfertiguog dcr A t I n b DlecIls der Iskirten Waaren. )
Dresden den 19. h l i ~1813.
L)ie franzijfil'chen l a k i r t e n Blcchmoareii, wrlclie nian I;it Kur-/.t:in utiter derii Nameii Moire me.
ttrllique ") verkauf't, uiid die ficli durcll i h r kchones
Aiil'eheu, das wie inclollil'cli uiid kryl'talliriifch ili,
ouszeichnen liabe ich nochzualiinen verl'ucht, u n d
diefes ilk m i r rinch eiiiigen ~ c r g e b l i c l i e nVerfuclieri
ouf folgende Art gelungen.
I c h iibei.lirich eriglil'c1ie.s Zinnlilcch mit vel.duniitei.Snlpetei.T.rure(k'l'h.
SBure u n d 3Th. Wall'cr ), wurcli es i i i LVaIrer, fobald i c h d i e Auflolurlg des Zinnes \ ~ ~ a h ~ n n l i rund
n,
falid Iiun auf dein Bitch dicli.ll)eri kryl'tallinilrher~
Figul.cn, wie bei den fraitziilil'chen \\'oaren ; jedoch
n u r n o c h fchwach begrnnzt. W i e d e r h o l t e i c h diefes Verfn h w n eiriige M a ] , riachdern d n s Blech jedcs hIal gehiirig t r o c k c n gcwordca, niit e t w o s
fchwiicberer S u r e (darnit das EiCen niclit erithliilt
w i i r d e ) , l o e r h i e l t icli zuletzt gariz deutliche ,und
b e n i i n m t e GefiaILurigei:. hlit SalzKiure gelingt die
Nacliahmiiug dcs Muire rnetullique mirider gut.
Ualrelbe wollte i c h I.un s u c h a n zinrieriieii Plott e o ; verfuchen, allein ich erliielt n u r cine d u r c h
,
429
[
j
die S i u r e matt gewordeae FIEche.
Icli veriniitlic
daher, dalb diere kryliilllir~irclieiiFigurer) fich Cclion
beiin Verzinrieii a u f d e i n Eil'eribleche bilden, tlurcli
denGlanz oder die Politiir des Bleches nber unliclitbar werdeo, urid erlk, wenn durch die verdiiunte
Solpeterriure das Zinn auf dcr Oherfliche gleichfGrrniy angegi+il&:ti wird, * zum Vod'chein kommen. Sie lied all'o Iwim Veiziiincn ouf der Oberfliche des Eil'rris kryliallinil'cti licli a d e t e e n d e s
Zir111 ").
') Die Gefialtnngen n u t dern Atlas
- Blech
LaLen rdlr vie1
Aehnlichei mit d e n inrtallifclien Vegctetiolren, To weit riiiuliclr fo etwas
als
dc r Blcibaurn iiacli dvei Diiirenlionen zeigr,
in rwei Diincnfioiicn dartuliellcu iIi, uad 1i:heicien rnir nrit
h e n einerlei CiCprung z u h a l e n .
Salpr~crLiiureo s y d i r t
d a s Z i n n niit IlrTliGkeir im M a r i r n o , wobei uicht blos i!ie
S i u r e fondern niich etivns WaITrr zerretrt \\iril, und Ccirr
ZWRF
dds 2iniiox;d a b , l h e i l l t aber tloch in den erficu Au-
geiihlrckelr der WiikuoS eiu Au1lijl;n zu bcwirkcn.
Eiren iA
deru Sauerfiofi uhlrer v e r w n n d t els Blei untl Z i u n , r111t1 k a n u
clalier d i d e 3let.tlle
iiiitcr
gdnliigeii Uriiliiutlt.n aur Aufiij-
riiugcn reduciieu i:nd rirctallif~:h uiderTchla;en,
bcI,aiiirtIicL dic JIci;lll- l'rsctationeu bililcn.
grnnrrnk At1.1s. duf
wohai lich
1)aL di:r lo-
clcrn englikhcn verziuutcu Clecli uic;~tr
ariders als eine Eildilris Iihnlicher A r t r c y , be\\eili
dsraus, d r L er
siif
1)
verzinnces C i r u ;
Gch such
a ~ i fZ i u n
nicirt r n i f i c l t , rooridern nur
rniin i l r u 2 ) (;IcicIr n u f rlas erlichI.zl
t e c h Tcbiil, tntIirIjeii fie!il,\venir inan d e i S n l p e t e r ~ . i n ~ e t o c L L l z ,
vielleicht noclr bcKcrSnlmiali zuretrt, d i e h i e l l e i fich bildentlo
Chloririe aber das wdhre AufliiTiingsmittel d c s Zinnr ilt;
r
4-10
1
I ) Von Herrn ProfelTor L a m p a d i u
1.
( T o n cler Saltf.~ure;ein ~ i e i i c sRcagenr auf Jodine ; Boraifiuro
im Turrnalio j keine 2dUagneh.t iin S.iatzer Alaun.)
Frcibera den
20.
hlirz 1818.
- - Es gicht der Gcgen!iiinde
der Natiirforrcliurlg neuerer Zcit ti3cIi r i c h , die nicht hlos einx&ie K r i f t e zu i h r e r getlnucrii Erforfchung bediirfen, fondern uucii gcmeinl'cliatilictic durch Erwekkune und hlittheilung voti Idcen zu f t r n e r e r Berichtigung nothig habeii. Xu eiriem folchen gemeinfclialilichen W i r k e u iniiclite icii Ihnen die Hand
bieleii, uud zwor zuerfi in Baziehung auf dns Syliem d e r WaJe+?offyaur,n. Es ill iieilich bequemer dern Strome zu folgen, itls fich ihm zu widerfeLzeri; ollein die IYiderrpriiche pcgen alle W a h r licheinlichkeit, und die moncherlei 'I'lloLfhclien,,welu n d i1ai-s
3) die Gclialtungeii uicht rug~nL!icklich, rondern
errt iiaclr einer Lurren Zcit zum Vorrrhrin koitirneo.
Es
wire d r r Miihe wci th, genaue Verruche iiber diel'c lieroodere
Art rnet.~lli~clwr
Vcgetotiori nnzuftelleii ,
U R Maucher
~
, waB
l e i den rnetalli~dieul'cgctaiiojien iibcrhanpt nocb nicht '6
horig erklart ifi, bci d i e h Gclegenheit zu unterruchen ; z. U.
woher cs kornmt, d& Lei der Bildnng des Bleibrninr nicht
das ganze ZinkRiick gleicbrijrlnig lich 'init Blei iibertieht,
(wodurch olle g a l ~ ~ n i ~iiud
c l ~cheinirccle
c
\Virkung geliemnit
werden wiirtle)
, b n d e i n irniner iioch Stellrnweifc Zink
dcr el%igCsurun Blciaiiflliruung in Bcriihrung bleibt.
CiIbert,
Nit
[ 442
3
irli i n meitere Prufung ziehen ; denn inir liest es
bloa an W a h r h e i t und Ueherzeugung, nnd vericht-
liche Angriffe mciner Erfahruugen konnen ~ i i i c h
nicht irren *). Jetzt habe ich nocli mancherlei
Verfuche uber die weitere Oxydrrtion des IVan'ers
vor. N u r darin wird d n s Yakturn uber die Bildung
d e r Srrlzfiiui-eunwiderl'prechlich, wcnn'tiiel'e Sdure
such aus Waf ler oder Eis und SaueriioE gebiidet
\v erd e n k an n
Hrronders bercliiiftigt mich fortdanernd die l'rufutlz drs Rt-gm- uiid Schneewn.crs.
Der Gehn1.t
&fl>lbrn an S&f&re
ifi rehr bedeutend, und nach
dcit vei.l;hiedenen Arteii dc-s fallenden atmorptiliriIchcn FYalTers verrchieden.
Koch kann icli nicht
b&immI arigeben, ob die Saldiure Iicli darin frei
0dt.r wit einer alkalifchen oder erdigen Suhffanz
ncwti*alilirt findet.
Jetzt ifi zuerli folgendes fakti1i.h: Giefst man zu vollig rcirilich gefammeltem
Schriee- Graupel- oder Kegen -Wall'cr etwas rdpeterfaures Silber, fo erfolgt entweder gleich, oder
iiach I bis 3 hliauten eitie T r i i b u n g des Wallkrs.
bath Verlcuf yon 4 bis 8 Stunden wird die '1ri.ibuiig rotlibrauu, und des andern :rages findet fich
eiii Tchwnrzbrauner Niederl'chlag, Uie rothbrzunliche Farbenerfcheinung meicht von der m i t ge-
.
*) Niithiger diirfic e l jcdoch r e p , die fchirfhnigcn Bemcr.
kungen zu befriiigen , iwdcbc Herr Prof. D ii b e r ci n e r
iu vorj;ihriaen 12. Hefte mciner Anonlen S.433. dieien V-erfuchen des Herrn Prof. Lampadiur mtgrgengcfetzt IUI.
Gilbert.
[ 444 ]
hol u n d z w a r mit fchoner tlunkelrothcr Farbe atifloft,
wic Ihnen beiliegende Probe zeigen mird.
I Gran
Jodirik firbt 1000 G r a n Schwefel- Alkolrol fchfbn
I'ehr-rnerklicti amethylifarben. W i r hhbcn rniihi~i
a n diel'ern Riirper eiri neues liengens f l i p die Jodiue,
neben S I r o In e y e r's Stirkernehl. Gielit man von
dierer d-I~iIIXungeiriige 'l'ropl'en auf eine I'orcellant a t e l , fo eiitweicht der S c h w f c l Alkohol und die
- 1lilirt. D i e A u Iliil'u ng 11 i riimt noch
Jod iri t: b ; l * ~lio
Phosphor, pliiie h h zu eritziiiideii, auf, iind erfcheii:t dsnn hraun. Ebcn Ib wird lie durcli Vcrmirchung rnit \Veiogeili und Oetilcn entflrbt.
Ur Ii t- r h a LI p L w ii n Tc h e ic 11 iriei ne m Schrcef e ! - A L o l i d , Colyohl i n Hinficht Iciner AuflGhngskraft,
wslciie e r nu€ fo vielc IiGrper iiil'scrt, als a ~ l c l iwegen feicer Anwcudharkcil i t 1 dcr Arzneikunde, noch
Sie wiiliiii, welctie Irriftige
mniiche J3earbciter.
W i r k u r i g Iich bei der Ariweiiduog diefes Mittels
Iiei fisirter G i c h t durch dia V c r h c h e dcs beriihmteh L a p p ergnben.
V o n mineralogifchen Nenigkeiten melde ich
Ihneii, dafs, geleitet durch eine Vermuthung, unLhrs fcharfliiinigen Mineralogeii, Hrn. lufp. 13 r e i tr
h a u p t%, 1%ir Uortixfiiiure im Ziirmnlin in dem La.
boratorio aufgefunden hallen. Die weitere quantitative S l i k h u n g diercs Folli'ls werde ich Ihoen nschltctis nebi'l cinigen Llemerkungen von B c e i t h a LI p t
Celbll, niittheilen.
I n dem diesjshrigen Janurrheft Ihres gehaltrei.
chen Jonrnals e r w i h n t Herr Prof. F i c i n u R in
I 4i5
]
Dresdec, eines Alc~unsr o n C o m m o h u, :vclchen die
Natur durch hlogneca, liatt des Kali's odcr Aminoniaks kryfiallifirt hnbe. Ilt diefes devfel!w natiirliclie A J a u i i , welchen icli zuerft durcli H e r r n Kod e n aus JohRadt, als beiSnntz i n liohmcn i n eiiiern
Braunkolilcndijtz vorkommeiid erhielt, To halie ich
mich hei delTen Pruf'ung geirrt, oder wir hatten
zwei verfcliicdeiie Alauill'orteii. Icli lege Ihncn eiii
Stiickclicn des Saatzer Alouns zur Piqufung auf
Jlognclia hei. h h i n Vcrfrthren war folgendcs: Ich
zerlegte den A h u n fiedend durch tohlenlbures Na.
t r o n und filtrirtc die Erde ab. Diefe ldl'tc lich his
n u f eineii kanrn wagbaren Antheil von Eil'enoxyd
rein i n Aerzlniige a u f . Vermiigc dierer Erl'cheinung fchlofs ich auf reiric'l'liorierde u. C w. Es roll
mir l i e b &yu, wenn ich geirrt h a b e , durch I h r e
Annolen den W e g zu erfahren, w i e m a n den Mag.
ndiu- Gehalt e.ntdccken k m n .
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