close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Autoren Angew. Chem. 372003

код для вставкиСкачать
Autoren
Arfvedson-Schlenk-Preis
fr V. Snieckus
Ausgezeichnet...
Bei der Hauptversammlung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)
vom 6. bis 11. Oktober 2003 in M%nchen
werden zahlreiche Preise an herausragende Forscher verliehen. *ber einige
davon berichten wir im Folgenden, %ber
den Otto-Hahn-Preis an Helmut
Schwarz (TU Berlin, siehe Aufsatz in
diesem Heft) und die August-Wilhelmvon-Hofmann-Vorlesung durch Jan-E.
B4ckvall (Universit4t Stockholm) haben wir bereits berichtet.
F. Vgtle erhlt Adolf-von-BaeyerDenkmnze
F%r seine herausragenden Arbeiten
%ber 4sthetische, originelle und ungew5hnliche Molek%lstrukturen erh4lt
Fritz V5gtle, Professor
f%r Organische Chemie
an der Universit4t Bonn,
die Adolf-von-BaeyerDenkm%nze. V5gtle studierte in Freiburg und
promovierte bei Heinz
A. Staab in Heidelberg,
wo er sich 1969 %ber
sterische Effekte im Innern großer RingverbinF. V5gtle
dungen auch habilitierte.
Die Universit4t W%rzburg war nur eine
Zwischenstation, von der aus er 1975
einen Ruf nach Bonn annahm. Seine
Forschung konzentriert sich auf molekulare Rezeptoren, molekulare Erkennung und selektive Wirt-Gast-Chemie,
aber auch Phane, Dendrimere,[1a] Catenane, Knotane sind Gegenstand der
Studien in seiner Arbeitsgruppe.[2] Zusammen mit J. F. Stoddart und M. Shibasaki gab er „Stimulating Concepts in
Chemistry“ heraus.[1b]
4560
Der Arfvedson-Schlenk-Preis wird an
in- und ausl4ndische Wissenschaftler f%r
besonders herausragende Arbeiten
auf dem Gebiet
der Lithiumchemie
verliehen.
Der
Preistr4ger Victor
Snieckus wurde in
Litauen
geboren
und studierte in Alberta (Kanada) und
Berkeley (KaliforV. Snieckus
nien, USA). Er
promovierte in Oregon unter V. Boekelheide. Von 1966 bis 1998 arbeitete er
an der University of Waterloo (Ontario,
Kanada), zurzeit ist er Professor an der
QueenFs University in Kingston (Ontario, Kanada). Seine Arbeiten konzentrieren sich auf die Entwicklung neuer
Methoden und Strategien in der organischen Synthese. Dabei gewinnen Biomolek%le zunehmend an Bedeutung.
Die Preisvergabe erfolgt aufgrund seiner fundamentalen Beitr4ge zur Synthese lithiumorganischer Verbindungen
wie der ortho-Metallierung von Arenen
und Heterocyclen. K%rzlich erschien in
der Angewandten eine Zuschrift aus
seiner Gruppe mit dem Thema „Di(isopropylprenyl)borane: A New Hydroboration Reagent for the Synthesis of
Alkyl and Alkenyl Boronic Acids“.[3]
Ein Aufsatz %ber Deprotonierungsreaktionen jenseits der thermodynamischen
Acidit4t erscheint Anfang 2004.
F. Hillenkamp und M. Karas mit
Fresenius-Preis ausgezeichnet
Zur Erinnerung an Remigius Fresenius
(1818 – 1897) vergibt die GDCh den
Fresenius-Preis f%r
besondere Verdienste um die wissenschaftliche
Entwicklung und um
die F5rderung der
Analytischen Chemie. Die Preistr4ger Franz Hillenkamp (Universit4t
M%nster) und Michael Karas (UniF. Hillenkamp
2003 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim
www.angewandte.de
versit4t
Frankfurt
am Main) haben die
Massenspektrometrie bedeutend vorangebracht und im letzten Jahr wohl nur
knapp den Nobelpreis f%r Chemie
„verpasst“. Ihr Vortrag in M%nchen
tr4gt den Titel „Was M. Karas
wir alles nicht %ber
MALDI wissen oder Vom Lob der
Streitkultur“. Die MALDI-Technik
wurde 1985 – 88 in der Arbeitsgruppe
um Hillenkamp entwickelt. Dabei werden Makromolek%le wie Proteinen, Nucleins4uren oder Kohlenhydrate durch
Laserimpulse intakt in die Gasphase
%berf%hrt und anschließend massenspektrometrisch untersucht; die Pionierarbeiten wurden unter anderem in der
Angewandten ver5ffentlicht.[4]
Hillenkamp studierte Physik an der
TU M%nchen und der Purdue University
in West-Lafayette, Indiana, USA. Sein
beruflicher Werdegang f%hrte ihn %ber
die University of Maryland und die Universit4t Frankfurt 1986 an das Institut f%r
Medizinische Physik und Biophysik nach
M%nster. Seit 2001 ist er emeritiert.
Karas studierte und promovierte in
der Physikalischen Chemie in Bonn und
war Assistent bei Hillenkamp in Frankfurt und M%nster. Er wurde nach seiner
Habilitation (1992) im Jahr 1995 Professor f%r Instrumentelle Analytische
Chemie in Frankfurt am Main. Dort
werden unter anderem physikalischchemische und methodische Grundlagen der Ionenerzeugung bei MALDIund ESI-MS untersucht.
[1] a) G. R. Newkome, C. N. Moorefield, F.
V5gtle, Dendrimers and Dendrons, Wiley-VCH, Weinheim, 2001; b) Stimulating
Concepts in Chemistry (Hrsg.: F. V5gtle,
J. F. Stoddart, M. Shibasaki), Wiley-VCH,
Weinheim, 2000.
[2] O. Lukin, J. Recker, A. B5hmer, W. M.
M%ller, T. Kubota, Y. Okamoto, M. Nieger, R. Fr5hlich, F. V5gtle, Angew. Chem.
2003, 115, 458; Angew. Chem. Int. Ed.
2003, 42, 442.
[3] A. V. Kalinin, S. Scherer, V. Snieckus,
Angew. Chem. 2003, 115, 3521; Angew.
Chem. Int. Ed. 2003, 42, 3399.
[4] M. Karas, U. Bahr, A. Ingendoh, F.
Hillenkamp, Angew. Chem. 1989, 101,
805; Angew. Chem. Int. Ed. Engl. 1989,
28, 760.
Angew. Chem. 2003, 115, 4560
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
77 Кб
Теги
372003, angel, chem, autores
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа