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Banks Windprobe und ein paar Versuche ber das Ausstrmen der Luft aus Gefssen.

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111.
B A N K SW i n d p r o b e
irnd
e i n p a a r VerJuche iiber das Aus.
f c r i i m e n d e r Luj't a u s GeJrzfsen.
K n d p r o b e n oder Vindwagen glaube ich die In*
Itrurnente nennen zu diirfen, welche beftinimt find,
die ComprefGon der Luft i n Blafebalgen, Windlad e n , VVindgewvijlbon und i n dinlichen Fallen z u
meilep... Gewohnlich bedient man fich dazu einer
heberforrnigen Glasrijhre , deren einer Schenkel
init einem Iinie verfehn ift, und in der fich etwas
gefiirbtes Waffer befindet.
Das Knie wird in ein
Loch des Wincfbeb5lters luftrlicht befeftigt ; tler UIIterfchied des WafTerftandes in .beiden SchenkeIri
zeigt die Starke d e r Comprellion der Luft in dein
Brhiltniffe.
In. den Schriften der Manchefterer IiterPr. und
naturforfch. Gel'ellfchaft, Bd. 5, T h . 2, befc'chreibt
ein Mr. B a n k s , Lecturer if nuturul philofophy,
e i n zu gIeichetnZwecke beftiiiirntes Inrtruinent, welches auf Taf. V1 in der Halfte der wahren GriiTse
abgebildet ilt, uncl clas, wie man leicht fiberfielit,
zu d e r gewohnlichen Windwage ungefabr i n d e r i d hen Beziehung als das GefXsharometer ziim Ilebcrbarometer Iteht. Das cylinclrifclie Gefsfs B berCtcht
aus Metall; d e r Decltel fccLliefst luftdicht; eben lo
die MetallriShre A C, und die in das Stack D e i n g a
l\jttete Glasrijhre ED, welche nach Zollen einget h :]It ift. D u r c h diefe Rtihre giefst man fo vie1
1:iaffer in das Gefafs, dafs es bei D fichtbar w i d ;
clann iTt das Inkrunlent zum Gebrauche fertiz.
Sc!iiebt man das untere Stiick der RijhreA in
eio Loch, welches in dem obern Eoden cler Elafebalge ansebracht zu reyn pflegt, fo treibt die im
Bldfebalgc .cornprimirte Luft das Waffer in D aufwhrts; nach B a n k s Angahe gefchieht diefes bei
Blakbilgen ,s wie lich ihrer die Schmiede bedieneo,
i n der Regel urn CJ bis 1 2 engl. 2011, uncl bei Blarebalgen, wie fie vor den Geblasofen gelriuchlich
f n d , urn 4 Fufs und mehr.
Bei fo ltarker Compreftion, meint e r , wiirda
es bequerner feyn, entweder fich QueckGlbers h t t
des Waffers zu bedienen, d a m miikte aber diB
Bfichfe aus Eifen geinacht feyn ; oder ftatt der Glasriihre D, die oben offen ift, cine andere einzukitt c n , (lie oben zugefchmrlzt ift, uncl i n der d i e
L u f t ltets
- urn die H6he der Waflerfzule in D ilber
ihF anfsngliches Niveau weniger comprimirt wird,
als die Luft im Blafebalge.
In dern Windgewijlbe des Devoner Fifenhfitten.
we&, welches durch eine Dampfmafchine mit Luft
gefpeih wird, (Annulen, IX , 45,) ift die L u f t 10
ftarlc comprimirt, dafs beitn Herabgehen des Kolbens
der Dampfmafchine tie dein Drucke einer Queckfilb e r h l e .yon 5 his 6 2011, beiiti Zuriickgehen voa
4: bis 5: Zoll, (alfo einer Wafferfaule von 5 bis 6 ;
Furs,) IIijhe clas G!eichgewicht halt, (daf., 53.)
-
Nach den Bemerkungen und Berechnungen iiber
die Ulafehiilge , welclie aus La in b e r t ' s Papieren
Herr Director E e r n o u l l i in H i n d e n b u r g ' s
Archiu der LMatheniatik B. 3 , S. 109 f. , bekannt
gemacht hat, richten clie.Orgelbauer ihre Balge fo
ein, tiafs die L u f t i n denfelben nur a u f 3 bis 5 2011
\Vafferhijhe comprimirt wird, je nachdein die BiIg e khwachern oder ftirltern Wind geben follen.
Noch finden fich in dem Auffatze des Herrn
B a n k s folgencle beide Verfuche, die auf cine
fehr unbeholfene und incorrecte A r t bekhrieben
werden. In den obern Boden eines Gefiifses, welches 1 5 Pf. 6 Unzen W d e r f a k e , d e l e n Inhalt tlah e r 425,088 edgl. Kubikzoll betrugJfchrob B a n k s
eine Miinclung (aperture), die 0,0046 engl. Quadratzoll grofs war. Diefe Miindung wurde mit Clem
Finger genau verichloffen wiihrencL ein Gehiilfe in
eind lenltrechtz unten ein 'Mahl a u f - u n d abwarts
gebogene Rijhrc, die ebenfalls im obern Boden eingekhraubt war und fich tlicht unter dielem Boclen
endjgte , fo lange Waffer gors, bis die Riihre vijllig
gefiillt blieb. Die Luft w a r nun im BehPltniffe
durch eine Wafferhijhe, welche der Lange der Rijhre entrprach, cornprimirt. N u n nahm er den Finger fort, und beohachtete, wtihreocl der Gehiilfe
jtnmer fo reichlich W d k r nachgors, dafs die Riihre
roll blieb, nach einer Sccundenuhr, wie vie1 Zeit
dar-
= j.;3,85
2011. Nach d e r T h e o r i e follen (fie Gefchwindigkeiten d e s A us f t r i j m ens i n dcrn Verhilt-
niCi'e d e r Ouadrritwurzeln tler D r uckhi j hen ftehen.
Fs verhalt fich a b e r j . 7 2
:
,-
4 jo
= 4 3 5 8 5 :2 ~ 0 , 5 ,
itrelches, wie mnii lieht, genau rniL dern Verfuche
iiherein ftimmt. * )
GeI'etzt, tler D r u c k der Luit fey zur Zeit, als d e r
I ' e r f t ~ ~ angeftellt
h
wurcle, d e m U r u c k e e i n e r
33 engl. Furs H d h e gleich,
war-
(lie
Luft 840 hlahl fpecif. leichter als kb'dlier gewel'en ;
Eo hiitte die L u f t aus einern G e i i l s e , worin lit: tlurch
I'eriaule y o n
*> Wie B a n k s zu dern funderbaren V e r k h r n
UIIJ
komint,
dar, er die erRe GeTchwindig1:el: n.:ch [errten Verf u c h e n auf z33,3, die zweite auf 3h i,h Fdls tierechn e t , und wle i
S i c h u 1 l o n , der den Auflatz 1% iedet ahdruchen liefs, das Verrehen nicht I)einerkte,
weif, ich mir nicht z u erkiaren.
d . H.
Amd. d.Phr&k. & a i , St.6. J . 1806. Rr. a.
T
eine tTfafferfaule von 33Fufs HGhe comprjmirt wofden ware, tier T h e o r i e nach mit einer Gefchwindig.
keit in die atmofphh-ifche Luft ausftriimen millfen,
.
welche zur EdlhOhe von 840 33 eng]. FLITS als
Endgefcliwindigkeit gehort; tlas i f t , mit einer GeNach den
fchwindiglteit ~ 0 1 1 .I33j,.5 engl. Furs.
.
obigen Verfuchen wiirile aber cliefe Gefchwincligkeit
die vierte Proportionalzahl ZLI folgenclen cirei gelyeAt.
=
fen E y n : $6 : [33
453,85 : mithin I O I ~
engl.”Fufs. Hier bleibt clre wirkliche Gefcliwindigkeit g a t fehr hinter der theoretikhcn zuriick.
’
Wahrfcheidich eus clernfelben .Gruntle, wie beiin
Ausfiromen cles Waffers. aus, einenl GefHfse ; n f m lich \veil cler au$fliefsencle Stralil fich zuiammeli
zieht, und es tlaher fob.gutift, als .ftrGmte tlas Waffer
aus drier weit engern Oef€ii.ungaus, die, t’e n t u r i’s
Verfuchen zu Folge , n u r 0,64 tler ganzen Ocffnung
,
.bqtrigt. (Ann., 111,
41.).Da
- = 0,763 ift,
ro1-,5
133315.
fo
tvfirde aus diefen Verfuchen folgen , dafs bcihi AUSftromen der Luft d e r S t r a h l fich w w i g e r verengere
Js beim WaCfct, kijnnte.zn einein folchen SchluCk
uns ,.ein Verfuch:berechtigen, .bei dem wedur d e r
Bar o m et er ft a n tl n o ch d er T h er rn o r n c t er Tta n d b e o b achtet wurde, und der auch aufserclern nicht auf die
grijfste Genauigkeit Anfpruch machen kann. Il)ns
Zufaminenftimmen der Rechnung mit cler Beobachtung in den beiden mitgetheilten Verfuchen -fcheint
zwar zu beweifen, dais clie Druc!;hii!ie lieinen U I I terlchieJ in der vcna confrcicta der L u f t mache, uud
, ~
c
29'
3
dafs fie flir kleine und gtofse GefchmindiFkeiten im.
m e r &elelbe bleibe, gerade wie clas b e i n i Wafl'er d e r
Fall z u fevn fcheint. Doch mijchte such dieuer Satz
Eitlfchrankungen bedfirfen, d a t a m b e r t bei ein e m Verruche niit einetn Blafebalge, au-; welchem
durch ein 7 2011 weites Loch die Luft hei eirier
Druckhijhe von 4; 2011ausftromte, die benbachtete
und die berechnete Grfchwintliglteit ziemlich genau
z u h n ni en ftim rn en 14 fa n cl .
D er
Heta usgebet,
T 2
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