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Bau und Bildung der Kristalle von F. Raaz und A. Kfhler. Springer-Verlag Wien. 1953. 1. Aufl. IV 185 S. 166 Abb. gebd. DM 18

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kommt. Uiese Kennhisse werden den Benutzern des Buchea in
ausfiihrlichen Beschrcibungen und klaren, zeichnerischen Darstellungeu der Schnittansichten vermittelt. Fur die chemischen
lJntersuchungen, dio aioh bei den Gewurzen gewahnlich auf den
Gebalt an Mineraibestandteilen (Asche und Sand) und atherisohen
&en beschriinkt, werden die iiblichen Methoden beschrieben. Besonderc Kapitel sind den gewiirzhaltigen Gemenyen (Wurstgewiirzprkparaten) und Ersatzgewiirzen, sowie den Wurzpilzen gewidmet.. Die Wiedergahe der gesetzlichen Bestimmungen uber
Cewiirzc, sowio kurze Angaben iiber Herkunft nnd Art der einzclnrn Gewiirze runden den Inhalt des Bncbes ab.
P. Saekewitz
INB 9331
Anleituug von einigeni Interessc scin: d a die Versuchc vielc wiclitige GesetzmaRigkeiten in cincr aehr einfachen Versucbsanordnung
erllutern.
C. Mahr [NR 9391
F. Raw und A. liohkr. Springer-Verlag, Wien. 1953. 1. Aufl. IV, 185 S., 166 Abb., gebd.
DM 18.-.
Dieses wobl vbrnehmlich fdr den naturwissenscbaftlich interessierten Nicht-Fachmineralogen gedachte Bnch bringt in lockerer
Folge, nnterstutzt von gnten Abbildnngen, Betrachtungcn iiber
ausgewiihlte Problemc der Mineralogie, Kristallographie und Geochemie. Die bezuglich Tiefe der Behandlung nicht ganz einheitlichen Kapitel - es sind deren 26 - geben dem Leser anregnndc
Einblicke in sonst nicht leicht zugtinglicbee Fachwissen. Ee werden u. a. besprochen: Die Formenwelt der Kristalle - des Riitsels
Kern; Vom Feinbau der Kristalle; Etwas vom Farbenspiel bei
Mineralen; Unsere Vorstellungen vom Erdinnern; Sendlinge nus
fernen Welten. Gelegenqich eingestreute metaphysische Gedanken sprechen dem Kristall eine Mittlerstelle zwischen formlonrr
Materie nnd Organismus zu, eine Auffassung, welche poctisch Interessierten durch Worte bekannter Dichter wie Goelhe, Schiller
und Cinzkey nahegebracht werden 8011.
F. Lalies ,NB 9511
Rnu und Bildung der Krlstalle, von
'Cextllhllfsnlittel und Wasehrohstotfe, von Kurt Lindner. Wissenschaftl. Verlagsgesellscbaft mbH., Stuttgart. 1951. 1. Aufl.
XXIV, 976 S., 207 Abb., 128 Tabellen, Gln. DM 113.-.
Der Versuch, die sich vor einem Vierteljahrhundert zaghaft abzeichnende, i n der Folgezeit dann aber iiherstiirzcnde Entwioklung auf dem Gebiete der Synthese nener Grenzflichen-aktiver
Rubstanzen als Grundlage fur ein Standardwerk iiber Textilhilfsmittel und Waschrohstoffe zu benuteen, ist eine lobnende, aber
keincswegs leichtc Aufgabe. Hierbei ist zu beriicksiohtigen, daU
die praktische Auswertung mancher Erfindung erst einer spateren
Erkenntnie vorbehalten blieb nnd voraussichtlich auch kunftig
noch vorhehaltsn bleiben wird. Diese Scbwierigkeiten h a t der Verfasser in anbrkennenswerter Weise gelUst, da das Werk einen vollsttindigen Gesamtiiberbliek uber den dcrzeitigen Stand auf den
genannten Gebieten vermittelt. Dabei ist es verstandlicberweise
nicht zu vermeiden gewesen, daB - historisch gesehen - die
Pionierlristungen zum Teil etwas in den Hintergrund treten. Wenn
neben dor eigentliohen Chemie der oberflachcnaktiven KUrper, d. h.
dcr organischen Grund- und Vorprodnktc (I. Teil) und der Herstellungsverfahrcn (11. Teil) i m Zusammenhang mit den Anwentlungsgcbietcn (111. Teil) auBer oberflachenaktiven Korpern, aueli
anderc Hilfsmittal fur die Teutilindustrie, z. B. Bleichmittel.
Appreturmittcl, usw., und Rohstoffe fiir die Herstellung von Wascbmitteln, z. B. phospborsaure Salzc, behandelt werden, und wenn
auRerdeni hierbei auf manche textile Arbeitaprozesse eingegangen
wird, so kiinnen diese ErweiterunKen nur als eine gluckliche Abrundun?: bczcichnet werden.
1111 1V. Teil: Analytik uncl Gebrauchswertbestimmuiig (bearhrit.ct von H. Sliipel und A. eon Segesser) sind alle wicbtigen Priifuiid Untersuchungamcthoden in knapper, dabei klar verstandlicher
E'orni zusammengefa8t. Ein Anhang bringt eine Zusammenstellung
der wichtigsten in Deutschland, Osterreich und i n der Schweiz
hcrgcstclltcn Textilhilfnmittel und Waschrohstoffe (Yarken-Namen), geordnct nach Herstellerfirmen, mit kurzen Angaben iiber
den chemischen Aufbau bsw. die Zusammcnsctzung und Hinweisc!
auf die liauptsiichlichsten Anwendnngsgcbiete.
I h r c l i cin umfangreiches, praktisch liickenloses Literaturverzcirhnis wird dcr wissenschaftlich arbeitende Chemiker i n Forschungs- und Industrielaboratorien von mancher muhsamen
Sueharbeit. cnthoben. Zahlreiche Abbildungen, Skizzen, Tabellen
und Kurvcn im Text erleichtern den Uberblick ilber die Zusamnicnhhge bei vielen Vorgiingcn.
Uas Buch spricht in erster Linie die Verbraucher und Hersteller
vonTcxtilbilfsmitteln und Waschrohstoffcn an,welche erschUpfende
Auakunft uber die fur die versehiedenen Arbeitsgebiete intercssierenden Mittel und Hilfsmittel erhalten. Da es sich jedoch in letzter Zeit ergeben hat, daB Nachbar-Fachgebiete, wie die Herstellung von kosmetisehen und pharmazeutischen Produkten, von
Desinfektions- und SchBdlingsbekiimpfungsmitteln nsw., nnd
uberhaupt alle Indnstriezweige, die mit Emulsionstecbnik zu tun
haben, an den lhkcnntnissen der Chemie der grenzfl~chenaktiven
Netz-, Wasch- und Emulsionsmittel nicht vorbei gehen diirfen,
kann auch dicscn Kreisen das Buch von Lindnsr bestens empfohlen
acrdrn.
H. Kuckertz
[NB 9421
Histochemisehe Methodeii, von 1.1'. Lip!). Lieferung 1-3 (jc
24 S.). Verlag R. Oldenbourg, Miinehen. 1954. 1. Aufl. geh.
DM 6.-Je Lieferung. Jahrlich erscheinen 6 Lief., zu8. DM 3U.-.
Wenn man als Chemiker oder Biochemiker von histochcmischen
Methoden hUrt, so ist man meist sehr skeptisch. Die Vorstcllungsund Gedankenwelt der Morphologen grundet sich auf gcfirrbtr
Ytrukturen. Sie ist grundsatzlich verschieden von der dcs Biochemikcrs, fur den chemische Umsetzungen, also Funktionen die
Wirklichkeit sind. Es ist deshalb fur den Referenten schwer zu
ermcssen, welcbe Bedeutung die ersten 3 Lieferungen der ,,Histochcmischen Metboden" fur den Morphologen haben. Die dariii
in mehr oder minder genauen Arbeitsvorscbriftcn rngegebenen
Methoden kannen dcshalb nur unter deni kritisehcn Gesichtspnnkt
der beansprucbten Spezifitiit betrachtet werden. Als Chemikcr ist.
man z. B. skeptisch, wcnn in einem fixierten Schnitt ,,Kaliumionen"
farbcriscb dargestellt werden. Allein die Vorstellung, ein Lcichtmctallion in eineni Sehnitt uber den Umweg des Kobaltinitrit-Komglexsalzes als Sulfid-Niederscblag darstellen und lokalisieren zii wollcn, widerspricht nicht nur dem Wissen des Chemikors von der niaiigelnden Spezifitlt der angewandtcn Reaktion, sondern auch dein
des Biologen von den Funktionen des Kaliums nnd des Cytoplasmas. Dies sei nur ein Beispiel fur viele, bei dencn mit chemiscli
und biologisch inadaequaten Methoden die verschiedensten Stoffr
und Fermente histochemisch im Schnitt ,,dargestellt" werden. Dal;
cs daneben anch chemisch gut begriindete Methoden gibt, sol1
nicht verschwiegcn werden, so z. B. die Darstellung von Polysacchariden nacb Perjodsaureoxydation mit fuchsinschwefliger Saurc
oder die Darstellung von Suceinodcbydrase mit TTC jodcr aucli
die bekannte ,,Feulgen-Reaktion", die in diesen drri ersten Licfcrungen aber noch nicht besprocben wird).
Man gcwinnt bei der Durchsicht der eraten drei Lieferungen deli
Eindruck, daB die Histoohemie offenbar von den Chemikern bislang vernachlassigt wurde und miichtc wunschcn, daI3 dies mct.hodisch sicher nicht unwichtige Gebiet rationalcr begrundct wiirdc
und sich mebr von der Empirie last. Der Aufbau dieses i n einzelncn Lieferungcn erscheinenden Werkes ist sehr intelligent und
iibersichtlich.
flj. Siaudinger [NB 9521
Gewtlrze und gewtlrzhaltige Oemenge, von C. Griebel. (Grundlagrn
und Fortschritte der Lebensmitteluntersuehung, Band 2). Vcrlag A. W. Hayns Erben, Berlin. 1954. 1. Aufl. 140 S., 61 Ahb.,
1 Bildtafd, gebd. DM 15.80, englisch hr. DM 13.80.
Wcnngleich die seriUsc Gewiirzindustrie, vertreten durch ihrcn
Fachverband, heute durch einc straffe Selbstkontrolle VerfB1schungen von Gewurzen in einem friiher nicht gekanntcn AusrnaU
en nnterbinden vcrmag, gibt es immer noch genug AuBenseiter,
die eine laufende Untersuchung der i m Markt befindlichen, insbesondere der gemahlenen Gewiirze ale geboten erscheinen lasscn.
Der Autor ist durch seine langjtihrige, amtliche TBtigkeit nu1 diesem Gebiete hervorragend hefiihigt, eine umfassende Anleitung fur
die Praxis, das Stndium und, wo nUtig, die prozessuale Rehandlung des Themas zu geben.
Mit Recbt rtellt cr dir mikroskopische Untersuchung in don
Vordergrund, wobci ihm seine genaue Kenntnis des Baiies dcr
Gewdrze selbst uud der maglichen Vedirlsehungsmittel zugutc
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____.
Die Wiedergabc von Oebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenburichnungen und dgl. in dieser Zcitschrijt bcrcchtigt nlcht zu der Annahmc,
dap solchc Namen ohne weitares von jedcrmann benutzt werden dllrjcn.
Vtelmehr handelt es sich hdufig urn geseizlich eschMste eingdragenr
Warcnzcichcn, auch wenn sic nicht eigens mil ,,(&V.Z.)" gekennzeichnd
sind.
Redaktion: (17a) Heidelberg, Zlcgeihiurrr Lmnbtr. 36; Rut 6976l76
Alie Rechte vorbehalten, insbesondere die der ubrrsetzung.
Kein
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Verantwortlich far den wlssenschaftl. Inhait: Di I.-Chem. F.Boschkc, (17a) Heidelberg: far den Anzel entell: W.Thiel,Verlag Chemie, GmbH.
(Oesch8ftsfllhrer Eduard Jfrcuzhagc). Weinhelm/Bergrtr.: Druck: Druckcrei dtntcr, Heidelberg.
216
Anqew. Cham. 1 67. Jaltrg. 1955 1 ,Vr. 7
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