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Baunormen - Tagung des Deutschen Normenausschusses.

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Zlschr. angew. Chem.
44. Jahrg. 1931. Nr. 343
Schulze: fiber den Nachweis sehr geringer Mengen von Acetylen
703
losung nach L e b e a u unld D a m i e n s als Absorptionsmittel benutzt werden. Die niedrigsten von uns nach
crbiger Vorschrift bestimmten Acetylengehalte lagen
bei 5 . lop4= 0,0005 Vo1.-%. Fur die Ermittkng noch
niedrigerer Acetylenmengen ist es erfoonderlkh, das
Acetylen durch Her,auskondensieren einer bestimmten
Gasfraktion, die das gesamte Acetylen enthalt, anzureichern und anwhliefienid duroh Umrechnung den
Acetylengehalt des Gesamtgases nu ermitteln.
Vorbedfingiungfiir einwandbreies Arbeiten d e r Methode
bleibt Albwesenheit von Schwefelwsserstoff, der durch
Sulfitdbi18drungstoren wurde. Iimnierhin wurrde bei H2S-Gehalten von 0,02 g H,S pro m3 bei gleichaeitigen Acetylengebalten von 0,171 Vo1.-% noch keine sohlirdliche Wirkung 4estgestellt. Sauerstdf wirkt an sich auoh storend,
da er durch Cuprisalzbildtung zu einer Blaufarbung d e r
L6sung Anlafi geben hann, wodurch ein Farbvergleich
erschwert, wenn nicht unm6gJich gemacht w i d . Es zeigte
sich jedooh, dafi mit einem nach abiger Vorschrift bereiteten Reagens noch Acetylengehalte von 0,001% und
weniger trotz Gegenwart von 1,2% Sauerstoff ohne
Sohwierigkeiten bestimmt werden konnen. Fur die
Sauerstoffempfindlichkeit d e r Losung ist die Ammoniakkonzentration von Bedeutung. Die nach obiger Vorschriit
bereitete Losung ist sehr wenig empfinrdlich gegen Sauerstoff; selbst bei funf Minuten langem Durchleiten eines
lebhaften Luttstrmes durch 10 oms-L6sung ist keine
B l m f a r h n g m beobachten. Bei hiiherem Ammoniakgehalt dagegen tritt bereits nach kurzem Schiitteln dn
der Luft Blaufarbung ein, die allerdings wegen d e r Anwesenheit von noch unverbrauchtem Reduktionsmittd
verschwindet, wenn nur wenige Tropfen konzentriertes
Ammoniakwasser zugesetzt wurden, die dagegen bestkindig ist, wenn d e r Ammoniakgehalt erheblich, z. R.
duroh Zusatz von 20 Tropfen konzentriertem Ammoniak
[A. 127.1
zu 10 oms Jlosvay-Reagens erhiiht wurde.
aber den Nachweis
sehr geringer Mengen von Acetylen.
S o h u l z e angegebenen beiden Volumina von 1 cm3 und
Ti0 cm3 als maBgebliche untere und obere Grenze seiner fur die
Von Dr.-Ing. A. S c h u 1 z e , Altenburg.
Zu der Arbeit von Dr. E . P i e t s c h und D r . K o t o w s k i 1 )
und den Ausfiihrungen dazu von Dr.-Ing. E. C z a k o , Frankfurt a. M?), bemerke ich, daB ich bereits im Jahre 1911 die
Empfindlichkeit der I 1 o s v a y schen Kupferliisungen gegen
Acetylen zur quantitativen Bestimmung des Acetylens verwendet
habe. Veroffentlicht werden konnte ein Teil dieser Arbeit
aus auBeren Grunden erst im Jahre 1916 unter dem Titel:
,,Eine colorimetrische Methode zur Bestimmung des Acetylens"3).
Es gelang mir, 0,001 cm3 Acetylen noch deutlich nachzuweisen; haltbarer lieBen sich die Farbungen durch Zusatz voii
etwas Gelatinelosung machen. - Weitere Ausfiihrungen daruber sind zu finden in V o g e l : ,,Das Acetylen, seine Eigenschaften, seine Herstellung und Verwendung", 11. Auflage, Verlag von Otto Spamer, Leipzig 1923, unter dem Abschnitt : Analyse
des Acetylens.
Bestimmung der Nachweisgrenze verwendeten Gasvoluminn
an, so errechnet sich daraus eine noch nachweisbare Acetylenkonzentration von etwa 0,l Val.-% bzw. 2 X l F 3 Vo1.-%. Die
S c h u 1 z e sche Versuchsanordnung wiirde also hinsichtlich
ihrer Empfindlichkeit im giinstigsten Falle uni eine Zehnerpotenz gegenuber unseren Angaben zuruckliegen, denen zufolge 2 bis 3XlD-r Vo1.-% noch gut nachweisbar dnd. Die
geringere Empfindlichkeit diirfte durch die Verwendung sehr
geringer Gasmengen zu erklaren sein. Es bleibt noch zu bemerken, dai3 es unsere Vakuumanordnung gestattet, das effektiv
bei den Bestimmungen der Grenzkonzentration verwendete
Acetylen seinem Absolutbetrage nach im Gasgemisch sehr
genau festzulegen, wodurch unsere Angabe der Grenzkonzentration eine recht hohe Sicherheit erhalt.
Bemerkung eu der Arbeit von Dr.-Ing. W. Riese.
Von Dr. E. P i e t s c h und Dr. A. K o t o w s k i .
Wie
wir bereits in vorstehender Erwiderung ausgefiihrt
Erwiderung.
haben, bestand die wesentlichste Aufgabe, die wir uns fur
Von Dr. E. P i e t s c h und Dr. A. K o t o w s k i .
unsere Arbeite) gestellt hatten, in der Feststellung der N a c h Die internsanten Angaben von Dr.-Ing. A. S c h u 1 z e 4)
w e i s g r e n z e fur Acetylen, die durch die Ausfuhrungen von
glaubkn wirs) deshalb nicht in unsere Betrachtungen ein- R i e s e 7), die eine B e s t i m m u n g sehr geringer Acetylenbeziehen zu miissen, weil sie wesentlich auf die q u a n t i mengen zum Gegenstand hat, nicht beruhrt wird. Erfreulich
t a t i v e Bestimmung des Acetylens abzielen. Uber die ist die qualitative Ubereinstimmung, die auf beiden Wegen fur
G r e n z e d e r N a c h w e i s b a r k e i t wird dagegen nur
die Grenze der Nachweisbarkeit dieses Gases erzielt wird. So
ein ganz kurzer Hinweis gebracht, demzufolge noch 10-3 c i n ~ konnte die untere .Nachweisgrenze von uns, wie nun bereits
Acetylen mit dem I 1 o s v a y schen Reagens nachweisbar
wiederholt ausgefuhrt wurde, bei 2 bis 3 X 1O-r Val.-% sichersind. Es wird jedoch keine Angabe iiber das gesanite gestellt werden, wahrend R i e s e etwas weniger weit, bis
zur Untersuchung dieser Frage verwendete Gasvolumen 5 X 10-4 Val.-%, gelangte, eine Angabe, die ubrigens zur Zeit
gebracht, so daf3 eine Umrechnung dieser Angabe auf
unserer Veroffentlichung noch nicht vorlag. Ein AnlaB, auf die
Volumenprozente. wodurch erst eine Vergleichbarkeit der Frage der Stabilisieruq der Losung durch Gelatine sowie auf
Werte ermaglicht wird, nicht durchgefuhrt werden kann.
die Methode zur Bestimmung des Gases einzugehen, was R i e s e
Ninimt man die im Verlaufe der Untersuchung von Dr.
in unserer Arbeit verniiBt, lag fur uns nicht vor, da es uns auf
den N a c h w e i s und n i c h t auf die c o l o r i m e t r i s c h e
1) Ztschr. angew. Chem. 44,
[1931].
B e s t i m m u n g des Gases ankam.
") Ebenda 44, 388 [1931].
") Ebenda 29, 341 [1916].
4) Zt,sehr. angew. Chem. 29, 341 [1918]. S. a. J. H. V o g e 1,
6) Diese Ztschr. 44, 309, 38& [1931].
Das Acetylen, seine Eigenschaften, seine Herstellung und Ver7) Ebenda 44, 701 [1931], sowie A. S c h u l z e - ebenda
wendung, 2. Aufl., 0. Spamer, Leipzig 1923.
29, 341 [1916]; weiterhin vorstehende Notiz - nach dessen
5) Ztwhr. angew. Chem. 44, 309, 388 [1931].
Verfahren R i e B e im wesentlichen arbeitet.
VLRSAMMLUNQSBLRICHTE
E 11 e r b e c k , Berlin: ,,Die technischen und wirtschaftlicheii
Erfolge der Normung im Eisen-, Beton- und Eisenbetonbau." -
Baunormen -Tagu,ng des Deutschen Normenausschusses.
Magistratsoberbaurat L 6 s c h m a n n , Berlin: ,,Die technischen und wirtsehaftlichen Erfolge der Normung im Strapenbau."
Die StraBen konnten der saugenden Wirkung der Gummireifen und der erhohten Schnelligkeit nicht standhalten, und es
ergab sich die Notw-endigkeit, den Bau der StraBen in technisch
vollkommenster und dabei wirtschaftlichster Weise durchzurugen die Gesamtkosten fiir den
0 Millionen Mark, von denen etwa
Berlin, 12. Joni 1931.
Vorsitzender: Prof. Dr.-Ing. G e h 1 e r.
Prof. Dr.-Ing. G e h 1e r , Dresden: ,,Die Bedeutung der
Normung fur die Volks- und ,Bauwirlschaft." - 0berreg.-Rat
K a i s e r , Munchen: ,,Die technischen und wirtschaftlichen Erfolge der Normung im Wohnungsbau." - Ministerialrat Dr.
704
Versaiiiiiilungsberichte
408 Millionen auf reine Unterhaltungsarbeiten entfielen.
Die
Durchfuhrung eines uiiifassenden Umbauprogramms wurde nach
deiii augenblicklichen Stande etwa 32 Jahre und ein Kapital
von etwa 5 Milliarden RM. erfordern, selbst wenn inan die Aufweiidungen fur Unterhaltung, StraBendurchbruche, AutostraBen
11. dgl. unberucksichtigt 1aBt. Leitmotiv mu13 daher angesichts
cler wirtschaftlichen Lage Deutschlands sein, niit jedem Pfennig
hauszuhalten und ingstlich jeden Fehlschlag zu vermeiden. Das
ist aber nur nioglich, wenn iiiit erstklassigen Baustoffen nach
einwandfreien Verfahren gearbeitet wird, wofur die Normung
die Grundlage bietet. In der groBzugigen Geiiieinschaftsarbeit
zwischen Verwaltung und Wirtschaft sind nach umfangreichen
und eingehenden wissenschaftlichen Versuchen die Grundlageii
geschaffen fur die allgeineinen Bestimmungen und Vorschriften
fur die Herstellung der Uiiterbettung und den Einbau von
Gleisen und die Sondervorschriften fur die Herstellung der
Asphaltdecke. Die gleichen Norniungsarbeiten fur Walzasphalt-, Kaltnsplialt- und TeerstraBen sind in Arbeit und werden
nlchstes Jahr als DIN erscheinen. Diese Nornien werden erglnzt durcli die einheitlichen Prufungsvorschriften fur Bitumen
nnd Teer, deren Grundlagen von Prof. Dr. B r e d t s c h n e i d e r
und Dr. H e r r in a n n geschaffen wurden und die weit uber
die Grenzen Deutschlands hinaus Anerkennung und Anwendung
gefunden haben. Es wurdeii 1928 DIN 1995 und 1996 veroffentlicht. I m Jahre 1925 sind alle fur die Untersuchung erforderlichen P r u f v e r f a h r e n a n g e g e b e n , w i e s i e
f u r B i t u m e n u n d T e e r s t o f f e usw. in Frage konimen.
Die Lieferbedingungen fur diese Massen sind festgelegt. AuP
diese Art wurden die Bauniethoden so vervollkonininet, daB
heute kauni mit eineni Fehlschlag zu rechnen ist, wenn man
sich an die Vorschriften halt. Die Zahl der StraBenteere ist
von 50 auf 6 Normeiiteere herabgedruckt worden, wodurch nicht
nur eine Verbesserung der Qualitat, sondern auch eine erheblirhe Verbilligung erzielt wurde, was bei einem Jahresverbraucli
von 151000 t Teer ini Werte von 12 Millionen RM. schon viel
bedeutet. Der HauptausschuB fur die Teerforschung hat nun
eine Neubearbeitung vorgenommen, und es ist ihm gelungen,
durch Deckblltter die DIN 1995/96 zu erganzen. Die V e r einheitlichung der Kornungen fur Sand, Kies
u n d z e r k l e i n e r t e S t o f f e und die N o r n i u n g d e r
P r ii f s i e b e sind wesentliche Hilfsmittel fur die Herstellung
einwandfreien StraBenbaumaterials und die Prufung der Gute
der Baustoffe. Sie sind in DIN 1079 festgelegt und gestatten
die Moglichkeit des Vergleichs auch mit dem Ausland. Die
wirtschaftliche Bedeutung der N o r ni u n g d e r S t r a B e n b a 11 s t o f f e , wie Bordschwellen und Bordsteine, Burgersteigplatten nus Naturstein und Beton und fur Kleinpflaster- und
Mosaikp€lastersteine steht heute auBer Frage und ermijglicht
vor alleni den Steinbriichen das Arbeiten auf Vorrat. Die
Normung des Grundsteiiipflasters ist bisher leider noch nicht
gelungen, d a angeblich die verschiedene Spaltbarkeit eine solche
nicht zuliil3t. Fiir die Dauerhaftigkeit der StraBendecke ist die
straBeiibautechnisch, verkehrstechnisch, entwasserungstechnisch
und gieBereitechniscli riclitige Durchbildung der StraBenablaufe
und Schachtabdeckungen von wesentlicher Bedeutung. Prof. 0. G r a f , Stuttgart: ,,Die Normierung der Baustoffe
und Bausloffprufung."
SachgeniaBes Bauen ist nur moglich, wenn die Eigenschaften
der Baustoffe bekannt sind. Als unbestrittenes Beispiel fur
den Wert der Norniung mu8 der P o r t l a n d z e n i e n t angesehen werden, wo die Normung die Qualitat in der gesaiiiten
Industrie auBerordentlich gunstig beeinflufit hat. Ein gleiches
gilt fur Backsteine und fur d i e Kalksandsteine. Selbst dann,
wenn sich chemische Begriffsbestimmungen nicht ergeben, bedeutet die Norniung der MaBe schon recht bemerkenswerte
Anfange. Die Festlegung der F e u c h t i g k e i t b e i H o l z
scheint wichtig, denn bisher ist die Frage, was baureifes Holz
ist, nicht genugend faBbar. Die Frage, was soll bei der Norniung
der Baustoffe festgelegt werden, beantwortet Vortr. dahin: Wahl
der kennzeichnenden, fur die Verwendung bedeutungsvoller
Eigenschaften, d i e zahlenniaBig bestimmt werden konnen, unter
Beschrankung auf das Notwendige. Die Fragen, wie wird
gepruft, und was wird gepruft, finden in den Prufnornien ihre
Beantwortung, iiarh denen die in den offentlichen Priifanstalten
sowie in den Werkslaboratorien festzustellenden Eigenschaften
der Stoffe uberall nach deiii gleichen Verfahren und unter
Zlschr. angew. Cheni.
[44.
Jahrg. 1931. Nr. 34
nioglichst gleichen Bedingungen ermittelt werden. Nur damit
ergeben sich beim gleichen Stoffe Werte, die unter sich vergleichbar sind, auch wenn d i e Priifungeii an verschiedenen Orten
stattfinden. Die Frucht der Baunormung ist bisher, daB die
Erzeuger, die oft selbst nicht wuBten, welche Eigenschaften ihre
Materialien haben und habeii sollen, nun daruber Bescheid
wissen. Bei den Naturstoffen ist es besoiiders das Holz, das
noch auf eine eingehende Norniung wartet. Die Stoffkunde ist
mit viel Konipromissen belastet, die nur durch Forschung behoben werden konnen, und wir mussen danach trachten, hier
die auslandische Forschung, die uns voran ist, w i d e r einzuholen. Durch die Normung der Baustoffe ist eine groBe
Ordnungsarbeit geleistet worden. Prof. G e h 1 e r wies in seinem SchluBwort darauf hin,
'daB das Ziel nicht nur sein konne, die Naturgewalten zu beherrschen, sondern daf3 es auf dem Gebiete der Technik notwendig sei, dahin zu wirken, daB sich die Geister nicht unbeherrscht austoben, daB die Arbeit durch Gemeinschaftsarbeit
geregelt werde. Es niusse deshalb auch in Zukunft heiBen:
Durch Norniung zur Hochsleistung der Geister und der
Wirtschaft.
Dritte Milchwirtschaftliche Woche
der Preufiischen Versuchs- und Forschungsanstalt fur Milchwirtschaft.
Kiel, 10.-12. Juli 1931.
Vorsitzender: Prof. Dr. B u n g e r.
Hauptverhandlungsgegenstand war die V e r s o r g u n g
d o r Stiidte m i t Frischmilch.
Prof. Dr. B ii n g e r , Kiel: ,,Die Austrirkungen des Reichamilchgeselzes und seiner Ausfulwungs beslimmungen fur die
Brzeugung von Frisclimilch."
Das Getwetz wird mit Ausnahme desl 5 38, der sofort in
Kraft gesetzt wurde, erst a m 1. Januar 1932 in Kraft treten.
Im ersten Abschnitt der Ausftihrungsbestimmungen ist festgetsetzt, welche Milchsorten in Zukunift gesetzliche Anerkennung
finden ; es sind das VoPmilch, Markenmilch und Vorzugsmilch.
Man hat darauf verzichtet, noch die Minderniilch als besondere
Sorte anzuerkennen und hat nur bei Vollmich etwas uber
minderfettarme oder gleichsinnig b m i c h n e t e Milch gesagt.
Diese Milch darf nicht ohne weiteres a l s Milch (VoPmilch)
bezeichnet werden, 4011 aber nicht ganz a u s dem Verkehr
gezogen wein. Den obersten Landesbehorden ist es uberlassen,
festzusetzen, welche Mindestforderungen a n d i e Zusammensetzung der Milch zu stellen sind. Die bestrahlte Milch
soll in den besonderen Vorschriften uber vitaminhaltige Lebensmittel angefuhrt werden, sie ist nicht verboten, darf aber
nicht unter der zubereiteten Milch angeMhrt werden. An der
milrhwirtschaftlichen Versuchsanstalt i n K i d wind Versuche
uber die Einwirkung direkter Bestrahlung der Milchkuhe auf
die Milch durchgefuhrt worden. Das Ergebnis fie1 ganz negativ
aus. Weder die Bestrahluiig des Kuhkorpers noch des Euters
hat eine Einwirkung auf die Hohe d e r Milvthproduktion noch
auf die Hohe des G e h d t s der Milch an Vitamin D gezeigt.
Auf Grund der Versuche von K i e f e r $le in Weihenstephan
srheint eine gewisse Anreicherung der Milch a n Vitamin D
durch Verabreichung voii bestrahltem Futter moglich zu s i n .
Wichtig sind in den Ausfiihrungsbestimmungen die Verbote
zum Schutze der Giesundheit der Milchverbraucher. Dies betrifft insbesondere die Maul- und Klauenseuche, den Bazillus
des Abortus Bang und den geliben Galt. Besondere Vorschriften
fur die Futterung der Milchkuhe entha<ltd a s Gesetz nioht. Vortr.
streift einige strittige Punkte. Das Zuckerrubenblatt ist an sich
ein ausgezeichnetes Futter, das aber entwertet wird, wenn es
stark vemchmutat und in uberaus groBen Mengen verftittert
wird. Es bestehen keine Bedenken, Zuckerriibenblatter zur
Verfutterung auch bei Gewinnung von Vorzugsmilch zuzulassen.
Wenn besondere Bedingungen erfullt werden, so soll die groBte
Tagesmenge hiichstens 50 k g frisches Blatt betragen. Es mu6
Rauhfutter augegeben werden. Auch das Silofutter ist zu erwahnen. Das Futter muB einen geniigenden Gehalt a n Milchsaure (nicht unter 1%)aufweisen, Essig4;iure darf nicht mehr
als 4% enthalten win, Buttersaure hikhsltens in Spuren. Das
Silofutter darf nicht als alleiniges Futter verabreicht werden,
auch hier muB Rauhfutter, Heu, beigegeben werden.
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