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Beantwortung der von W.

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der dabei begangene Fehler ist, lafst sich nicht mit Bestimmtheit sagen ; in dem Falle des Iodkadmiunia scheint
er eine nicht zu vernachlassigende Grijfse zu haben.
Ziim Schlusse will ich noch bemerken, dafs ich versiicht habe, das in meiner Abhandlung beschriebene Philnonien zu studiren, indem ich statt der Schwerkraft den
Magnetismiis auf eiue Losung von Eisensalz einwirken
liefs. Der Versuch scheint aiich in diesem Falle die Prgvisionen der Theorie zu bestatigen, doch wurde hier offenbar der Vorgang noch von anderen Erscheinungen begleitet
und complicirt, die das Resultat nicht in unmittelbarer
Klarheit hervortreten lieken. Sobald es mir gelingen wird
diese etwas verwickelte Erscheinung in ihre einzelnen Factoren zu zerlegen, werde ich die Resultate meiner Untersuchung veroffentlichen.
M o s k a u, Februar 1876.
VIII. Beaittwortung der won W. We b e r gemachten Hemerkungen, die unipolare Induction
betrefend I); von Id. E d l u n d .
z u e r s t will ich gern gestehen, dars ich die theoretische
Anschauungsweise, die man sich iiber die unipolare Induction gebildet, auf die Erklarung des P l u c k e r'schen
Versuches unrichtig angewandt babe. Das in meinem
Aufsatze citirte Werk iiber die Elektricitat, in dessen
beiden Auf lagen ein in dieser Hinsicht verfuherischer Fehler vorkommt, hat mich zu diesem Versehen verleitet. Die
zweite der von mir gegen Hrn. C. N e u m a n n gemachten
Bemerkungen Eallt hierdurch weg; die erste dagegen verbleibt jedoch fortwahrend bestehen.
W ir wollen nun von allen theoretischen Betrachtungen
wegsehen und blofs die unmittelbaren Ergehnisse dee
1) S. 146 dieses Bandes.
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Plii c ker'schen Versuches betrachten '). Wir erhalten dann
folgende vier Falle:
1. Wenn der Kupfercylinder ruht, und der Magnet
allein rotirt , so bekommt man keinen Inductionsstrom.
2. Wenn der Kupfercylinder vorwlirts rotirt, und
der Magnet in Ruhe ist, so entsteht ein Inductionsstrom.
3. Wenn der Kupfercylinder und der Magnet in derselben Geschwindigkeit vorwarts rotiren, so bekomnit man
denselben Inductionsstrom wie in No. 2.
4. Wenn der Kupfercylinder mit derselben Geschwindigkeit vorwiirts, der Magnet aber mit gleicher Geschwindigkeit riickwkrts rotirt, so bekommt man doch denselben
Inductionsstrom wie in No. 2.
Hieraus geht als experimentelle Thatsuche hervor, dafs
die Rotation des Magnets keinen Einflufs auf die Richtung und Grbfse des Inductionsstromes austibt.
Hr. C. N e u m a n n hat zu beweisen gesucht, dafs die
unitarische Theorie der Elektricitiit zu dem Resultate ftihre,
dafs durch die Rotation des Magnets keine inducirende
Wirkung entstehe. Ich vermag defshalb nicht einzusehen,
wie man auf Grund der N e u m a n n'schen Beweisftihrung
behaupten kann dafs die unitarische Theorie hinsichtlich
der unipolaren Induction ,,in einem offenbaren Conflict mit
den experimentellen Thatsachen' stehe I ) . I m Gegentheil
finde ich, dafs diese Theorie mit der Erfahrung vollkommen tibereinstimmt.
S t o c k h o l m , den 4. Marz 1876.
,
1 ) Diese Angaben von Ergebniseen der P l u c k er'schen Versuche bedurfen jedenfalls noch einer nilheren Erliuterung, weil sie sonst, ihrem
Wortlaute nach, mit der bekannten und such von P l u c k e r anerkannten nnd bestatigten Thatsache, daL die Induction nur von der
relatiuen Bewegung des inducirenden Magnets zum inducirten Leiter
abhilnge, im Widerspruch stehen wurden.
P.
2 ) Siebe Hm. C. Neumanu's Aufaatz diese Ann. Bd. 155, 8. 229.
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