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Beitrge zar Gewichtsanalyse VIII.

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VII. N i c h t i g k e i t .
,,Die fiLnfjBhrige F'riiklusivfrist ist beizabehalten."
Seither liegen auch Ergebnieae der Tiitigkeit der Herren &us
bterreich und Ungarn vor, aus welchen ich kurz daa Wichtigste mitteile:
I n Ungarn sind folgende Punkte aufgeetellt worden:
1. Fragen, welche auaschlieDlich den Umfang der Kompetenz von
Behorden, weiter bloB die Art dea Verfahrens betreffen, werden
prinzipiell ausgeschaltet.
2. Der deutscherseits geltend gemachte Wunsch, die Ausiibung
eines Patents im Auslande moge der inliindischen Bustibung
gleichgeatellt werden, wird fallen gelassen und anerkannt, daB
eine dem deutachen Entwurf konforme Bestimmung, w o w h
die b l o b Ausiibung einea Patentea nicht die Riickmhme deaselben, sondern nur die Zwangslizenz zur Folge haben kann,
ausreichend sei.
3. Hinsichtlich der Neuheitsschtidlichkeit einer offentlichen Busiibung wird der Wunsch ausgesprochen, daB die mitteleurophischen Staaten mittels besonderen Bestimmungsvertrags fiir ein
gemeinsames Wirtschaftsgebiet erkliirt werden, innerhalb deseen
jede offentliche Ausiihung der idtiindischen Ausiibnng gleichgestellt wird.
4. Der Wunsch, daB die drei Staaten anch hinsichtlich der Vorbenutzung als ein einheitlichee Wirtschaftsgebiet 'betraohtet
werden sollen, wird deutscherseits aufrechterhalten und fiir eine
logische Folge des Punktes 3 erklllrt.
5. Die gegenseitige Rechtshilfe SOU analog den Gerichten auch im
Verkehr der Patentiimter (der in Angelegenheiten des gewerblichen Rechtsschutzee amtierenden Behorden) systemisiert
werden.
(SlhlaQ folgk)
VIII. Z w a n g s l i z e n z u n d Z u r i i c k n a h m e .
,,En empfiehlt sich die allgemeine Durchfiihrung dieser Vor.
schrift auch in C)sterreich."
h formaler Beziehung sind folgende Beschliisse gefalt:
Es empfiehlt sich, einheitlich die Fiilligkeit der Jahresgebtihren
auf 1 bzw. 2 Monate nach dem Stichtage festzusetzen und eine
Stundung der ersten drei Jahre vorzusehen."
Beziiglich der Anmeldung und der Formlichkeiten bei der Einreichung gehen die Vorschllige dahin, alle lilstigen Beschriinkungen
sufzuheben, von Beglaubigungsvorschriften ahzueehen, wenn moglich gemeinschaftliche Grundsiitze wegen der Abfassung der Patentansprtiche aufzustellen (so z. B. einheitlich anzuerkennen, daO nebengeordnete Anspriiche zuliissig sein sollen), festzusetzen,. daB erst
mit der Zahlung der Anmeldegebiihr die Rechtawirksamkeit der
Anmeldung stattfindet, wegen der Fristen gemcinschaftliche Bestimmungen zu treffen, ebenso wegen der Bekanntmachung, und
bei Erhebung von Einspriichen etwa hier zu beatimmen, daB mit der
Erhebung des Einspruchs auch die wesentlichen Griinde anzugeben
mien, wegen der miindlichen Verhandlungen im Erteilungsverfshren
anzuordnen, daD in allen Stadien dea Verfahrens auf Antrag eine
mhdliche Verhandlung zu bewilligen sei, ferner zu bestimmen,
daB im Nichtigkeitsverfahren die Vertretung durch den Patentanwalt zuliiasig ist, ebenso auch im Berufungsverfahren mindestens
neben den Rechtsanwiilten; ea wurde vorgeschlagen, allgemein von
einer Sicherheitsleistung abzusehen, ferner e k e einheitliche Klasseneinteilung vonunehmen.
WM daa Warenzeichenweeen angeht, ist vorgeschlagen:
1. den Wortlaut des 5 2 dea Warenzeichengesetzentwurfs von 1913
allgemein anzunehmen. Der neue Wortlaut verzichtet auf die
in amtlichen Gesetzen znrzeit vorgesehene Sperrfrist von
2 Jahren fiir geloschte Zeichen und lautet:
,,Von der Eintragung s h d ausgeschloasen:
1. Freiieichen;
2. Zeichen, die der Unterscheidungskraft ermsngeln;
3. Zeichen, die ausschlieolich in Zahlen, Buchstaben oder solchen
Wortern bestehen, die im Geschiiftsverkehre zur Bezeichnung
der Erzeugung oder dea Vertriebs der
von Art, Zeit oder 01%
Ware oder zur Bezeichnung von Beschaffenheit, Bestimmung,
h i s , Menge, hfaB oder Gewicht der Ware dienen konnen;
4. Zeichen, die Staatswappen oder sonstige starttliche Hoheitszeichen oder Wappen eines deutschen Ortes oder eines deutschen Gemeinde- oder weiteren Kommunalverbandes 'enthalten ;
5. Zeichen, die daa Rote Kreuz enthalten;
6. Zeichen, deren Anwendung gegen die offentliche Ordnung
verstoBen oder k e r n i s erregen wurde;
7, Zeichen mit Angaben. die den tatshhlichen Verhiiltnissen
nicht entaprechen und die Gefahr einer Tauschung begriinden.
Die Eintragung ist jedoch zulilssig in den Fallen der Nr. 2, 3.
we= daa Zeichen im Verkehr als Kennzeichen der Waren dea
Anmeldem gilt, und im Falle der Nr. 4, wenn der Anmelder
berechtigt ist. daa Wappen oder Hoheitszeichen in dem Warenlceichen xu fuhren."
2. ,,& empfiehlt sich die Aufhebung der amtlichen Priifung auf
Kollision mit iilteren Zeicheneintragungen und statt dessen
Einfuhrung dea Aufgebotverfahrens (deutscher WmnzeichenGesetz-Entwurf von 1913)."
3. ,,Hinsichtlich dca Liischungsverfahrens wird von bestimmten
Anregungen abgesehen, zumal es sich in erster h i e hierhei urn
eine Frage der inncren Gesetzgebung handelt."
4. ,,Es empfiehlt sich, auf den accessorischen Charakter des Markenrechts zu venichten, dagegen sind amtliche Zuschriften nur dem
Beitrage zar Gewichtsanalyse VIIP).
Von L. W. WINKLEB, Budapest.
(mugag. 10.p. 1918.)
X. T r e n n u n g d e s C a l c i u m r v o m M a g n e s i u m ,
Fallt man aus einer Calcium und Magnesium enthaltenden h e i k n
Usung, zu der Essigaiiure und Ammoniumchlorid hinzugefiigt
wurde, das Calcium in schon beschriebener Weise als Oxalat, 80
wird Magnesiumoxalat nur in aehr geringer Menge mitgerissea
Andererseits bleiben in der Lijsung, wenn man nach dem Fallen
durch entsprechend langes Stehenlassen bei Zimmerwiirme die miigliclist vollstiindige Abscheidung des Niederschlagee abwartet, nur
Spuren von Calciumoxalat. Ob aus der erkalteten Lijeung Magnesiumoxalat n a c h t r ii g 1 i c h zur Auascheidung gelangt, dies hiingt
besonders von zwei U m a n d e n ab: von der Stilrke der Lasung und
von der vom Fallen bis zum Seihen verflossenen Zeit. M a n kann fiir
gewohnlich die Liislichkeitqenze des Magnesiumodates bedeutend
iiberschreiten, d a das Magnesiumoxalat besondere ausgepriigt die
Eigenschaft besitzt, ziemlich bestiindige ii b e r e B t t i g t e L 6
s u n g e n zu bilden, deren Bestiindigkeit beim Verringern des Magnesiumoxalatgehaltes nicht verhiiltnismiiBig, eondern rascher mnimmt. M a n m u O a l s o d i e S t i i r k e d e r u n t e r e u o h u n g s l o s u n g u n d d i e v o m FiLllen b i s zu d e m S e i h e n
v e r f l i e o e n d e Z e i t so w g h l e n , d a B d a s C s l c i u m o x a I a t s i c h- m 6 g 1 i c h s t v o 1 1 s t & n d i g a b e c h e i d e ,
ohne daB eine nschtragliche Magnes'iumoxa1 a t a u s B c h e i d u n g e r f o 1 g t.
Einen niiheren Einblick gewahren in die in Frage kommenden Verh&ltnisse die folgenden
Untcrsuchungen.
Beziiglich der L B s l i c h k e i t d e s M a g n e e i n m o x a I a t e s in dest. Wasser, in verdiinnter Essigsiiure, ferner in reiner,
oder EasigsSiure enthaltender Ammoniumchloridlosung fuhrten die
Untersuchungen zu folgenden
Zahlen:
-
-
-
von 19' C.
Anmelder ein Losckungsanspruch zuzubilligcn."
I/,,+.
Essigsiium.
eothaltea
MBCsOa m.0
.......
...,....
Destilliertes Warner
i
51 mg
79
,,
Mgc104*m$0
16st dch In
1080 ccm
1270 ,)
Essigs. m. 3% Ammoniumchl. 153 ,,
650 ,t
Das Magnesiumoxalat lost sich d S 0 in %-n. Eaeig&ure, die
3% Ammoniumchlorid enthat, 3mal 80 reichlich ala in reinem
Waaser.
I/,;-..
6. ,,Es empfiehlt sich, den 0 33 und 0 34 des deutschen Waren-
zeichen-Gesetzentwurfs, betreffend den Schutz ohne Ehtragung,
allgemein einzufuhren."
7. ,,Es wird empfohlen, beziiglich der Verbandszeichen auf die
Bedingung ehes vorhandinen Geschiiftabetriebea zu verzichten."
100 ccm
Lbnungemittel
1i
~~
1)
Vgl. Angew. Chem. 30, I, 261 und 301 [1917]; 31,
101, 187 und 211 [1918].
1, 46, 80,
215
Winkler : Beitriige zur Gtwichtmalyse.
A8hbbll.
81. J-ng
lQl8.1
-
Die B e s t ii n d i g k e i t ii b e r s a t t i g t e r M a g n e s i u m
s a 1e 1o s u n g e n kSt ach aus folgenden Versuchen beurteilen:
Wnrde 0,50 g @SO, ,7 H*O(= 0,30MgC,04, 2 H,O) in 100 ccm
Waeser gelost, zur U m n g 10ccm n.-Essigsiiure und 3,Og Ammoniumchlorid gegeben, endlich die Fliiseigkeit mit 20 ccm
,,2,5% iger" Ammoniumoxalatlomng gemengt, so blieb die- etwa
doppeltiibemiittigte Liiaung eine ganze Woohe lang unveriindert ;
nur am 8.Tage begann die Abscheidung des Magnesiumoxalates.
Wurde 1,0 oder 1,5 g MgSO, , 7 H,O in 80 oder 60 ccm Wasser
geliist, dann dieselbe Menge Essigsiiure und Ammoniuinchlorid
hinzugefiigt, wie beirn ersten Versuche und von der Ammoniunioxalatlosung 40 und 60 ccm genommen, 80 begann die Abscheidung
des Magnesiumoxalates in der etwa vierfaeh iibersiittigten Laming
nach 7 Stunden, in der Beohsfach iibcrsattigten nach 4 Stunden.
Enthlilt dm die Unterauchungslbsung i n 100 ccm n i c h t m e h r
w i e 0,05 g M a g n e s i u m (0,50g MgSO,, 7 H20= 0,05 Mg) uiid
nimmt man das Fiillen in Gegenwart angegebener Mengen Essig&me und Amnioniumchlorid vor, so kann man ganz sicher win,
daI3 nachtriiglich beim Stehen bei Zimmerwiirme wiihrend 24 Stunden k e i n Ma g n e s i u m o x a 1a t z u r A u s s c h e i d u n g
g e 1a n g t. Wie gefunden wurde, ist auch bei reinen Calciumlosungen ein 24stiindiges Wnrten notig, wenn man eine moglichst vollyt&ndige Abscheidung des Calciumoxalates erwiinscht, um 80 mehr
trifft dies in Gegenwart von Magneaiumsalzen zu.
Die zu den V e r s u o h e n benutzte Wciumchlorid- und Magneeiumwlfatlosung war von derselben Stiirke, wie bei den Versuchen
mit reinen Liiwngen; zu den einzelnen Bestimmungen wurden die
folgenden Mengen von den Lomngen genommen:
Auf seine Untersuchungen sich stiitzeiid, empfiehlt Verfasaer die
Bestimmung des Calcium8 und Magneeiums
n e b e n e i n a n d e r in folgender Ausfiihrungsform vorzunehmen :
In der 100ccm betragenden neutralen Lasung, die nicht mehr
wie 0,l g Ca und 0,05 g Mg enthalten dad, wird 3,O g A m m o n i u m
c h 1o r i d gelost ucd 10 ccm n.-E s s i g s ii u r e hinzugefiigt. Die
Lasung w i d bia zum Sieden erhitzt, dann tropfenweiee mit u)ccm
,,2,5%iger" A m m o n i u m o x a l a t 1 6 s u n g versetzt und noch
einige Minuten im Kochen erhalten. Bei sehr kleinen, nur einige
Milligramme betragenden Qlciummengen gelangt der Niederschlag
erst beim Erkalten der Fliiasigkeit allmiihlich zur Abscheidung.
Tags darauf Bammelt man den Niederschlag auf einem gewogenen
Wattebausch im ,,Kelchtrichter", wiischt mit 50 ccm k n 1 t e m
W a s s e r aus und trocknet bei 100' bis zurn unveriinderlichen aewichte, wozu etwe 3 Stunden n6tig sind. - Es l i B t sich mit
diesem Verfahrcn neben 25 Gt. Magnesium noch 1 Gt. Calcium bestimmen.
Die voni Mciumoxalat abgeaeihte, mit dem Waschwasser verCaC&L
?dgSO.-l.
CaC,04, HsOber. Mg(NEJPO~,6H,Ober.
einte, etwa 180ccm betragende Fliisraigkeit wird mit 3,O g Ammoniumchlorid versetzt, bis zurn Aufkochen erhitzt, 25 ccm 10% iger
1. 5Ooom
374,84mg
503,35 mg
50oom
A m m o n i a k hinzugefiigt, endlich unter Umachwenken 20 corn
37348 3 9
503.35 ,,
2.
5 ,,
50 9,
,,lo% ige" N a t r i 11 m p h o B p h a t l o su n g eiufliekn gelassen.
3.
1 ,,
50 ,,
7950 9,
503335 8 ,
Bei kleinen Magnemummengen entsteht der Niederschlag nur nach
5 ,,
374984
4. 50 3,
5034 ,,
liingerem Stehen. Die Fliissigkeit wird auf 24 Stunden an einen
Das Fiillen erfolgte aus 100 ccm Fliiseigkeit; die Usungsproben kiihlen Orte gegeben, dann der grobkrystallische Niederschlag nuf
2 , 3 und 4 wurden a h auf 100 ocm verdiinnt. Nach dem Hinzufiigen den Wattebaukigebracht, rnit 50ccrn der notigen Menge Ammoniumchlorid und Essigdure wurde zur kaltem l%igen Ammoniak ausgekochendheikn Lasung die Ammoniumoxalatlosung hinzugetriiufelt ; waschen und in schon beschriebencr
tags darauf gelangte das Seihen und Auswaschen des Niederschlagea Weise mit Methylalkohol behandelt,
schlieBlich 24 ' Stunden lang uber
zur Audiihrung. Die magneaumhaltige Lasung wurde noch mit
3,O g Ammoniumc?dorid versetzt, die Fliiseigkeit bis zum Aufkochen CaCh . 6 H,O getrocknet. - Es liiBt
erhitzt und in entsprechender Menge Ammoilk und Natriumphos- sich neben 20 Gt. Calcium noch 1 Gt.
Magnesium bestimmen.
phatl-g
hinmgegeben; geseiht wurde nach 24 Stunden.
Um Z e i t z u g e w i n n o n , kann
Das Uewicht dea bei 100' getrockneten C a 1c i u m o x a 1a t c Y
das Vorbereiten des ,,Kelchtrichters"
d
e wie folgt gefunden:
und das Trocknen des Mg(NH,)P04,
1.
2.
3.
4.
6 HBO in folgender Weiso vorge378,6 mg
37,6 mg
6,5 mg
378.0 mg
nommen werden: Man benetzt den
37896 a s
3792 19
7 3 ,,
377,2 99
Wattebausch mit 1-2 ccm Methyl3788 ,,
37,3 ,,
793 ,,
377J ,,
alkohol und druckt ihn kriiftig nieder,
3783 ,,
37,8 ,,
694
376,8 ,,
saugt den Methylalkohol rnit der
379,3 ,,
37,6 ,,
6 3 $7
378S ,,
Wasserstrahlpumpe ab, fiillt dann den
3782 ,,
37,7 ,,
699 19
377,2 ,.
Trichter etwa vr Halfte mit g e hli&l: 378,62 mg 37,53 mg
687 mg
377,47 mg
r e i n i g t e m A t h e r a ) , der auch
abgesaugt wird. Zum Trocknen des
Die gewogenen Mengen M g n e a i u m a m m o n i u m p h o s
Wattebausches benutzt man die am
p h a t waren diese:
nebenstehender Zeichnungeraichtliche
Vorrichtung. Die 1cm weite und
1.
2.
a
4.
etwa 30 cm lange Trockenrohre ist mit
503,3 mg
502,7 mg
5067 mg
50,6mg
Krvstallbruchetiicken CaCL . 6 K O
503.7 ,,
49997 9,
502,6 ,,
5093 ,,
g e i i t . ES geniigt, 5 Miniten img einen Wiftigen Luftatrom
50396 ss
503,2 ,,
5013 ,,
5093 ,,
mit der Wasserstrahlpump durchzueaugen, um die Wntte zu
m4,1 ,,
5098
50W 1s
50492 ,,
trocknen.
Nachdem der Trichter gewogen wurde, wird der Nieder50496 s t
49s4 ,,
502~5 yy
50%3 ,,
whlag in dem Trichter gesammelt, ausgewaschen, in schon friiher
50594 9 s
4 9 2 ,,
50299 9 9
502,7 ,,
Mitfel: 502,12 mg
503,02 mg
504,28 mg
50,lO mg beschriebener Weise mit Methylalkohol behandelt, dann der a i c h t e r
zur Halfte mit Ather gefiillt, dieser abgeesltugt und dan Decken
mit Ather nochmals wiederholt. Der Niederschlag ist bei VerwenEa wurde auch der G 1 ii h r ii c k s t a n d der erhdtenen Magne- dung der angegebenen Vorrichtung in 10 Minuten trocken, wenn
ttiumammoniumphosphatproben bestimmt. Bei den kleinen Niederman einen kr&ftigen Luftstrom durcheaugt.
sohlagmengen (4) erfolgte dies auf die Weiee, daB drei NiederschlagHat man daa Gewicht des Calciumoxalates und des Magnesiumproben vereint wurden; bei den grobren Niederschlagsproben (1,2,3)
oxalates
bestimmt, 80 werden die V e r b e s a e r u n g e n vorgewurde jede einzelne Probe in einem ldeinen Platintiegel mit dem
Teclubrenner einige Minuten gegliiht. Auf die Gesamtmenge des
3) Um kiiuflichen g e w o h n l i o h e n A t h e r z u r e i n i g e n ,
Niederechlages bezogen sind die Ergebnieae in den weiter unten w i d auf 11 etwa 20g zemtampfks Kaliumhydroxyd genommen
folgenden Zahlenreihen enthalten. Die berechnete Mengc Magnesium- und einige Tage unter ofterem Durchschiitkln stehengelaasen.
pyrophosphat betriigt aus 50 ccm Ellagnesiumsulfatlosung 228,32 Die hinigung des von dem zerflossenen und gebraunten Kaliumund BUS 5 corn 22,83 mg.
hydroxyd abgegossenen Athem wird d m h Oberdampfen beendet.
-
9J
1,
-
$9
44*
216
Berichtigune.
nommen. Bcziiglich des C a 1 c i u m o x a 1a t e s gcltcn folgonde
Zahlen:
.iI'
Magneslumammonlumph
me
____
0,20 ,,
0,15,,
,,
O,05 ,,
0,lO
0,Ol ,,
1;
I/ --
-2,2
,t
1, +
- 1,9 - 1,7
1,6
-1,4
- 1,2
1,O
-0,s
-0,6
-0,l
0,6
-Of0 6
-0,l
0.6
+
-3,2
-2.8
-2,4
- 2,o
- 1,5
- 1;l
- 0,5
+
*+
090
0,5
tiihrtcn:
phat
- .-
0,m g
OJO
g
mc
- 3,O
-2.6
-2,2
- 1,8
-2,8
-2.4
-2,l
- 1,7
- 1.3
. . .. .-
- 1,4
- l,o
-0,5
f0.0
-1- 0,5
111
9,8mg
0305 I
mg
mon iu
Das Ckwicht des M a g n e a i u m
t e s wird durch folgende Zdilen verbeseert:
997
104
-0,9
-0,5
f 0.0
+ 0,5
ph o sph o -
on01 I
mg
I___
-0,Q
-0,8
-0,8
-0,7
-0.6
-0.5
- 0.5
-0,4
-
benutGt man ale Ver-
fiir mine Celciumealzlijaungen giiltigen Zahlen.
V e r b von 0 t t o 8 p rr m a r , Lelpslg.
488
50,3
9s
1.
Dcr Mittelwert aller Vermche ist um 0,47 mg zu klein. Man wird
also bei der Benutzung ditxes Verfahrene das Gewicht dee getrockiicten Niederschlages durch
0,5 mg verbeawrn.
Es mogo bemerkt werdcn, daB diems Verfahrcn nur dann zur
Anmendung gelangen kann, wenn die Magneaiummcnge sehr gering
ist (in 100 cam Lasung hochekns 5 mg), d a mnat beim Bebndeh
des Salzruckstandee mit Waaser lcicht etwas ungelijetes Magnesiumoxalat zuriickbleibt. Es empfiehlt sich also, bei dieeem Verfahren
zur Sicherheit auch die Mengo des beim Eindampfen der magnedumhaltigen Liisung cur Ausscheidung gehngten Calciumorslstes
(I mg) zu bestimmen.
Z u s a m m e n f a s s n n g.
Ee narden die Vemuchsbedingungen ermittelt, unter welchen
C a l c i u m u n d M a g n e s i u m nebeneinander m t i g l i o h s t
g e n a u bestimmt werden k6nnen. Die unrermeidlichen V e r so. o h s f e h 1e r weden durch Anbringen enteprechender V e r b e s s e r u n g c n ausgegliohen.
(Eingw. 14./0. 1918.)
Z e h t man es vur, das Magneaium als P y r o p h o s p h a t zu
bestimmen, 80 kommen h i der Benutzung des bexhriebenen Verfahrens kc i n e V o r b e s s e r u n g s w o r t e zur Anwendung.
1st neben vie1 Calcium M a g n e s i u m n u r i n s c h r g e r i n
g e r M e n g e zugegen, 80 kann folgendes Verfahren befolgt werden, Gt welchem ueben 100 at. Calcium noch 1 Gt. Magneaium
bestimmt werden kann:
Man vcrdiinnt die Untersuchungsloeung 80 weit, daB 100ccm
nicht mehr wic 0,l g Calcium enthalten. Das Calcium wird dann aus
der 100 ccm betragenden Lijsung in Gegenwart von entsprechenden
Mengen Ammoniumchlorid und Eseigsiiure in beschricbcner Weise
gefallt. Am andcren Tage wird die sbgeseihte magnesiumhaltige
Mrmng mit dem Waschwasser (50ccm) vereint in eincr Platinschale
auf dem Dampfbade eingetrocknet, um die Essige;iurc zu verjagen.
Man gibt nun in die &hale 25 ccm dcst. Waeaer und c r w a m t suf
dem Dampfbade bis sich dae allenfalls abgeachiedeiie Magnesiumoxalat geloat hat. Die Fliiesigkeit wird durch cinen kleinon Wattebausch geeciht, um die zur Ausschoidung gelangten Calciumoxalatspuren mriickzuhalten. Kach dem A u s w a d e n mit 25 ccm W a w r ,
wird daa Magnesium aus der etwa 50 ccm betragenden bis zum Sieden erhitzten und mit 5 ccm Ammoniak versetzten Fliissigkeit
durch 5 ocm Natriumphosphatliimng gefirllt. A m anderen Tage
wird der Niederffihlag in einem ganz kleinen ,,Kelchtrichter" euf
Watte gessmmelt, mi6 25 oom 1% igen Ammoniak aullgewaachen
und nach dem Trocknen gewogen.
Bei den V e r B u c h e n wurden 50 ocm von der Calciumohloridroaung mit 1.0, 2,5 und 5,0 ccrn Magnesiumsulfatl6sung versetzt
und nach dcm Verdiinnen auf 100ccm dar Calcium in besohriebener Weise abgeachieden; dcr Nirderschlag wurde nicht gewogen'). Das Gewicht des Calciumodates, welches nach dem
80
49,Q mg
,,
24.7 ,,
2496
Ober die Natur der Cellulose aus Gletreidestroh.
-0,2
Wird such das Celcinm bestimmt,
,,
24,4mg
Beriehtlgung sum Anfsstz von Heueer nnd Hang:
-0,3
8)
9s
+
Calclumoxslat
beaeerungawerte die
b a e n dca Salzruckstandee in Wssser abgcseiht Rude. betrug rnnd
1 mg. Dic berechneten Mengen ?dg(NEI,)PO,, S&O sind 10.07,
25.17 und 50,34mg, wtihrend die Versucho m folgenden Zahlen
Zu dcm in der %xachrift genannten Aufaatz bringt He u s e r
ein Nachwort (Seite 175-178 dieaer Zeitechrift), in welchem er hervorhebt, d a l die von mir in meiner Abhandlung ,,Zur Kenntnis der
Holzzellstoffe" (Angew. Chem. $1, I, 50-50, 57 bie 60 [1918]) gezogenen SchluDfolgerungen erst n a c h der Veroffentlichung der
Dissertation von H a u g gczogen seien. Die W r t r a g u n g der Ergebniese H a u g s auf Holzzellstoffe aei 80 naheliegend, daB die
S c h l k . von S c h a a l b e nur ale eine Beatiitigung der von
I3 a u g fiir Strohzellstoff gemgenen anzurehen mien.
Wenn tateiichlich diem SchluBfolgerungen EO naheliegend gewcmn sind, ist es merkwiirdig, daB sie in der Dieeertation von H a u g
n i o h t gezogen wurden, denn iiber die Furolabspaltung nnd dio Holzgunimiwcrte von Sulfit- und Natronzellstoffcn iet in der Literatur,
z. B. in meiner ,,Chemie der Cellulose". Berlin 1911, 8.571, 573.
einiges Material vemichnet; weiteres war den Dissertationen meiner
Schiilcr, S o h u l z (Dsrmstadt 1911) und C h r i s t i a n s e n
(Darmstadt 1913) zu entnehmen, M) daB nichtr im Wege stand,
beziiglich dcs Verhaltens der Holzzellstoffe auf die vermutliche
Analogie mit Strohzeellstoffen hinmweimn. Ein mlcher Hinweis i r t
mcincs Wissms in der H a u g s c h e n Disrertation jedoch nicht
enthalten.
Dcr befrerudliche V o m r f der Entlehnang iat sber noch BU8 einem
enderen Grunde v6llig ungerechtfcrtigt. Den SchlnUfolgenmgen, die
H e u 6 e r erwkihnt, habe ich schon in der Diwcrtstion von J o h n s en
..Zur Charakteristik der Holczellstoffe" Audrnck verleihcn h n .
Dice Dissertation ist im Friihjahr 1914 Ton der Kbnipl. Techniwhen
Hochechule zu Berlin angenommen worden. Dan Jahr der Fertigetellung der J o h n n e n when Dissertation findet dch anah in
einer FuBnote meiner Abhandlung auf S. 51 veneichnet.
Die H e u a e r when PrioriULtaanspriiche a d SchluUfolgerungen,
die gar nicht einmal gezogen wurden, rondern nur hbtten getogsll
werden Mnnen, aind demnach in jeder Beziehung nnhaltber.
Carl 0. %dtcoCzbr
- Verrra kortlloher Bedrktenr Prof. Dr. B
8
o w ,Lelpdg.
- 8p.mmohr Buohdruakerel In hiprig.
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gewichtsanalyse, beitrge, zar, viii
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