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Beitrge zu den Nachrichten von Meteorsteinen.

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375
3
11.
GU
BEITRAGE
d e n N a c h r i c h t e n volt M e r e o r & e i n c n ,
.Om
EL F. F.
C H L 4 D I I .
h e r den i n diefen Annaten fchon erwiibnten Ereigoiffen, und rufser den oeueftea, WQ am 14tcn
Dsc. 1807 bei W e it o 8n in Connecticut, am xgten
April bei P i e v e d i C a f i g n a n o im Departement
di T a r 0 , (dem ehemahligen Parma und Fiacenza,)
unii a m i i f t e n Mai bei Stannernio Miihren Steine mit
eioein Feuerineteote herab gefallen find,
finden
Ecb-noch verfchiedene, msiner Wirfens noch nicbt
e r w i h n t e Begebenheiten dicfer A r t , in ilteren
Schrift Ttcllcrn.
In S p a n g e n h e r g * s JkhJfilter Chronik finden fich folgencle Kdchricliten :
,,1135ift zu O l c l e s l e b e n ein Stein fo grofs
, , a h cines RIeafchen Naupt aus der Luft hernieder
,,gefallen, den hat man IongeZeit dafelbrt verwaret
,,und fiir ein Wunderzeichen geweifet."
1131 wird aos S i e g f r i e d ' s MeGnet Chronik angefiihrt, dais es Steine geregnat habe; d e r
Bcfchreibung nach icheint es aber Hagel gewel'en
-
zu r e p .
Dafs 1304 gldhende Steine eder Eifeawatfm
voin liitnrndl gefallen t u d , i[t k h a n mehrmahk +4
[ 376
3
I 377 1
Da fahe man Zweige und A e h e , l o voa
Baumen gefcblagen I in d e r Luft herfliehen;
,,\vas an Ziegeldachern getroffea ward i n d e r
,sStadt Schleufingen uod fonft , alles zerlchmcttert ;
,,Vieh, Kithe, Schafe wurden eines Theils ilbel
,,terfchl3gen; Fcrlt G e o r g E r n Ct war felbft mit
y, feiner Schwefter feligen, Frauen Catbarinen,
ge.
,,borner Fiirftin zu Henneberg, GrZfin und Frauen
,,zu Schwaraburg auf Ruddftatlt, dicfsmahl irn
,,Felde, und wart1 S. F. G. Leibhengft alfa y o n die,,fen Steinen geriihret, cljfs tlerfelhe den -4bend urn,,gefallen untl geftorben. Trefi!icher Schstle ift
,,diefsmahls an tVeiowachs und a n Fenficrn zu
,,MafsfeId gefclieheo
Dolc tor B u r k h a r cl u s
, , M i t t h a h i us, fo neben mir in eiiiem bedeckten
:*Wagen gefcflen , da der S!rich c!iefer Kiefelt'teine
,,hart far uns hinweg segangcn, iCt von zrveien
,,Steineta, lo der Wind beifeit ahgefirhrt , a n einena
,,Scheakel troffen worden, dals er daron blaue
,,Flecke hekoinmzn , ungeachtet e r Stiefeln ange,,baht; habe ich diefes O r t s , \veil ichs lclhft gafe,,ben, auch folche Steine aufgehoben und rnit micl
,,nach Eislaben bracht uad gezeigt I beilaufig gz*
,,denken wollen. "
,,hem.
,,den
Aus dem Umftacde, dafs e r dergbichea Steino
nach Eislehen gebtrrcht uad avfbewalwt hat, Geht man, Jals es keio Gewitter m i t
Schlotsen, kwdern eia Feuerrnetear I n i c die an.
d e m , gewtfea ili.
99.4 S,chleufingen
378
1
S p a n g e n b e r g fagt auch, es fey den 6ten Nov.
1548 in blmsfeld rijthliche Feiichtigkeit vom Himme1 gefallzn. Wenn hieran etwas wahr ift, fo kann
vielleicht das, w a s man gefunden hat, e t w a s von
dergleichen Eifen odcr Steinmaffen abg-f ondertes
Eifetioxydl g e w e h feyn. Indeffen wUrile, wenn
man wieder eirriiiahl etwas dergleichen finden folltc,
es wohl eine belondere d.reinifche Unterruchung
verdienen , befonders da in folgender Erzililung et\vaS ahnliches bemerkt ift.
ICi r c h e r fahrt i n M u d . JtbtPrrun, T o m . IT,
p. gg, BUS C y fa t u s folgentle Stelle a n : Duin rufticus Ioenunt meteret , vidic e x monte Pilati ad oppojrurn ntontein ingentis molis draconem, quo vi/b
purum ubfuit quin ntecu e-rntiimntus cor)cideric: obfervavit tarnen, illurn a /e liquorent qumdarn diIniceere, quein i n k rever-is in prato quodcim inven i t , J i b corrcrcti fanguinis fpecie, e t inrra eum IUpident varii coloris, qui in hunc usque diem Lucernae tanquam innefcitnabilis pretii ciinelium conferyatur , o.nni+us inorbis, pmefercirn veitenojs et pefiijeris, prae/knciJJmum, uti acta teflanrur , rein&
&urn. K i r c h e r fagt von diefern Steine, p. 118:
yidi quoque Draconitein Lipidem, plusquam ovi c ~ lumbini magnitudine variis injgnicuin not&, qui
Lucernae tanq i m n ulexiphcirmacon quoddam af f e p
vutur , quein Craco quidern volnns crcmjlaminis exf p u i t , atque a i i t e f l m ruJico videnre * palpitanteque excepcr:s fuic. s c h e u-ch z e r giebt in feiner
NaturgeJcliichte 3es Schretei; er landes a u c h K a&.
-
I 379 3
r i c h drvon, nebft einer Abbilduog, welche Gch
ouch auf feiner Karte d e r Schweiz findct. Die Figuren auf d e r OberB5che des Steins fcbeinen durch
Kunft gemacht zu hyn. Man h g t c mir, dcr Stein
w e r d e noch zu Lucern gezeigt.
G e o r g . F a b r i c i u s , rer. M f i i c . Lib. 1,
p. 32, fast: CirctiJe&wn Pentecofies I 164 it, magno typliuue ylir iJfe f e r r o , annocavit Satccorius.
Verfchietlene Schriftfteller , wie t . B. J o h n f t o n , A l b e r t i , A g r i c o l a , u. f. w., die von
Neoern mehrere Mahl find angefiihrt tvorclen, erw i h n e n eine grofse Eifenmaffe, die angeblicli bei
X S e u h o l e m vom Himmel gefallcn feyn foll. Es'
giebt aber nirgends einen Ort diefes Namens, iond e r n es ift vielmehr N e u b o f , zwifchen Leipzig
und Grimme, darunter zu verftehen. Die befte
Nachricht d m o n findet fich in A 1 b i n i Meifinifcher Bergchronik , p. 135 : Ferretim inaflcint recreniento /;milem ex aere decidige in J j lvis h'euhof i n i s prope Grintinam, func , qui offi manc; eamque r q / / i n inulcorutn pondoJiriSjP, narranc; ndeo
t i t in illirm locuin nec deporcnri propcer gravitacem,
nec curru adduci propter loca invia pocueric. Facturn e/t autetn ante bellum civileJaxonicuni, quod'
inter Duces agnatos gefturn eJc.
Z u M e c h e l n , oder swifchen B r U f f e I U R ~ E
M e c h e 1n , hat nach einer eigenen Schrift , die ich
gefehen habe, den 7ten Auguft 1546, nach einer
andern Kachricht abet deo iften M5rz 1 5 6 + , ein
dergleici~eoEreignifs fich zugetragen, wo Steine
mit einem Feuermeteor herab gefallen find. Da
A I b e r t D u r e r in Jeiner ReiJe&p)hretbung err
wshnt, dafs cr au Briiffel einen Stein, det eineo Grafen von Nalfau beioahe erfchlagen hitte,
in cleffen Soinmlung gelehen hahe, fo verrnutheto
icb, ibn vielleicht nocb in Briiffel anautreffen; aber
die Sammlrrng yon Seltenbeiten i n dem ehemahliges
Nafhuifcheo Haufe ift fchon feit Ianger Zeit zero
ftreuet , das Haus ift auch abgebrannt, und diefer
ganze Thcil der Stadt anders gcbaut, lo dals der
Stein wohl mag rerloren gegangen feyn.
In L o t s n e f ' s Franvurter Chranik, Bd. I,
Kip. 37, heifst es:
*, 1678, Mittwochs den Gten Febr. awifcheo I X
a u n d 12 Uhr, fiol z u S a c h f e n h a u i e r , a m Affenthore Feuer vom Himael, einige vermeynten,
,es fey ein Aiegender DraclLe gewefen, die Wache
,>hat aber heftandig ausgefagt, dak es natilrlich Feuer
sagewefen, ouch da es noch auf der Erde gelegen, bei
*einer Viettelftunde geglimmt und gedirnpfet habe."
Hier fcbeint alfo auch irgead eioe folide iMafTa
,herab gefalleo zu fey?, dean Feuer kana nicht da
I&gen, ahne clafs wickljch etwas da ilt , das brennt
Oder Slaht, Uebrigens wird von. nehtern, die clergleicben Maffen bald nach dem Falle heobachtet ha&en, bemetlct, dafs Ge anfangs einen unertraglichen
$&wefeldampf veibreiten Im Mihren fiwd man
fie am a d t e n Mai diefes Jahtes anfangs weich.
Voq Steinen, die zu D o r d t e c h t am Gten
Auguft s&a berah gefaIlea find, fiaden Lich fol-
gende Nachrichten : A r n o l cl u s S e d g u I! r d u s
fast in exercic. phyJs p. I 88 : Eiiisntodi Iupides d w
ti, qui c
nubibus ciim tonittir ec fillmine decidant,
certo certius e / , et apud acrtores varia: hxetnplu
rideri pofjint. Unutn apponntlr lapidis, q i i i DOPA
drechti decidic, et f@rvtitur adhuc a Rev. et clurL$
D. Andreu Colvlo , vito in nacuralibus rebus curio.
f i f i r n r ) $ qui de ill0 itu ad me f i r i p j t : ,,Layis ltic
1650, 6. Auguf t i una cum fiilniirie delcccus fuit,
runtperts vftra in Jipremu parce uedium III. Spar
dici no/tri D. Berckii , icu feruens , t i t cabulntuih
,,combi!fleric. Ex -fiilpliure meo ikdicio in a2re
,,quaJi in ntomento gettitus, cuius odor udhuc in ea
,,Jencicur. ''
G o d o f r e d . S m e t f i t t s fnDtsJitiaug. 2e f i t b
mine0 lupide erwiihnt diefcs auch , und fiigt hiozu :
Htltrc l n p i d ~ meiiatti Jihi w'jcitn fcivfie f l n t i l r Johnnnes de May in feccindu part? comtncncnriorui~i p h p
j c o r u m , p. 163, e t adiecitfuijp durq'nirrm.
Auf meinet R d e durch Holland habe ich ged
f w b t einige niibere Nachriebten divon zu ethal.
ten. D i e Saturalienfammlung von 0 o 1 v i u s w a r
i n Leiden; ein grofset T h e i l , vvorunter 6ch auch
d e r Stein befand, gehijrte in neuerer Zeit zit ttcr
Samrnlung des Herrn Dr. B e n n e t , ( j e t t t Nit.
gliede Jes k6nigl. Iahituts,) i n LelJen, aber feine
trefflichc Samrnlung uod Bibliothek nebft leinear
ganzen Haufe find durch die bekannte ExploGon
Zer ftijrt worden. Ich belitze inclelfen einen T h e i l
eints an.lern Steins, welcher zu eben der Zeit oaho
,,
,,
,,
,
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bei Dordrecht bei dem Haufe d e M er IV e d c niedergefallen ift; der ganze Stein befindet fich irgenrlt
wo in Dordrecht, ich habe aber den Eigenthil-
m e r noch Dicht erfahren lciinoen, Iioffe aber , clafs
es mir durch Hillfe einiger Freuode gelingen wersk.
W a s ich dov’on belitze, ift I. eio Stack, welchea
yon dem eineo Ende abgelchiagen ilt; es ilt wie die
andcrn ~Meteorfttcine, n u r dafs darin 6ch wenig e t rnetallifche Ttieile als in manchen andern beh i e n ; es befindet fich aucb tlaran die fchwarze
Rinde, welche febr glanzend untl runtlig ilt; ich
finde die meifte Aehnliclikeit mit dem, welcher den
*Sten Dee. 1803 bei Eggenfettle in Baiern gefallen,
und von Herrn 31a x . I m 11 o f analylirt ilt, n u r ift
die Farbe dunkler. 2. Ein kleines Stack VOD eincr
verglaften Sreinmnfle, welche fich an dem andern
E n J e des S’teines befindet ; es ilt gelbbraun, und n30
Iiert Gcb im Anfehen etwas deni Pechltein otter clern
Obfidian. Diefe verglafte Mafle iCt etwas fehr merkwiirtligts, da lie Gch bisher an keinem andern Meteorfteioe gefunden hat; lollte es m i r gelingeo, den
Ort, \YO d e r ganze Stein crufbewahrt w i d , 2u erforfchen u n d mehr d m o n habbaft zu werden, fo
w a r d c ich filr eine cbemiiche Analyfe dellelben gem
etwrs Javoo aufopfern.
In D o r d r e c h t ilt auch vor einigeo ‘Jahren,
oacb einigen Nachrichten, die icb tlort felbft erhalten babe, a m hellen T a g e eine feurige M ~ l l ernit
oielem Getare in der Stattt nietlergefallen, uncl h a t
ouf dor Strafss, dicht bei einem Eckhaufe, ain tie-
I
383
I
fes Loch in die E d e gef'c>!agen.
Die Sache felbft
war allen bekannt , die in der N h e wohnten, aber
nieiiiand l d s t e mir zu fagen) wo tler Stein hingekornmcn ift.
Auch ift vor eio Paar Jahren ein Stack von ei=em Feuermeteor bei hlyd r e c b t in einen Kana1
gefallen, wobei das Waffer fehr weit umher gefprittt worilen ift.
Zu einer andern Zeit, vielleicht , wenn ich auf
meiner jetzigcn Reife durch Franltreich und ItaJjen
meine Sammlung voo ineteorifchen Produkten werd e noch mehr bercichert haben, denke ich ein
Verzeichnik tlerlelben mit tiriigen Bemerkungen 2b
litfero. In dem Falle, clafs diefe Maffen Auswiirfe
y o n Mondvulkaoen Gnd, tn6chte man wohl die Meteorfteiac, welci~ea m gewiihnllchften fallen, als
die mehr u n d weoiget verinderte Gebirgsart , und
die feltener falleiitlen Mafl'en, welche blol's metallifct.es EiTen mit Nickel uod Chrom, ocler ebeo dalfelbe mit einer tnehr glasartigen Steinart gemengt,
entbaIten, als die Lave aafehen kiinnen.
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