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Beitrge zur Gewichtsanalyse II.

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301
Winkler: Beitriige zur Gewichtsanalyse.
Aabstztell.
8L Jairqan~1911.1
Zeitschrift ftir angewandte Chemie
I
I. Bd., S. 301-308
SBuregrad d. Lasung
Beitrage zur Gewichtsanalyse II.')
(Eingeg. 6.111. 1917.)
11. B e s t i m m u n g d e s B a r i u m s .
1. B e s t i m m u n g a l s B a r i u m s u l f a t . Zu den V e r s u - c h e n diente r e i n e s R a r i u m c h l o r i d , welches nmkrystdlisiert, dann aorgfiltig ander Luft getrocknet wurde, um so
zu einem trockenen, jedoch durchaus nicht
verwitterten Salze zu gelangen. Mit diesem
Salze wurde dann eine Liisung, bereitet, die
im Liter 2,9896 g BaCl,-2 H,O enthielt.
Zu den Versuchen wurden Anteile von je
100 ccm verwendet; angesanert wurde mit
Salzsaure. Aus der bis zum beginnenden
Sieden erhitzten Liisung gelangta dann das
Bariumsulfat mit 5 ccm ,,lo% iger" G 1 a u b e r s a 1 z l o s u n g (10,O g Na,SO,- 10 H,O
in Wasser zu 100 ccm gelost) zur Fiillung.
Nach etwa 6 Stunden wurde daa Bariumsulfat auf einem Wattebausch gesammelt, mit
25 ccm kaltem und 25 ccm h e i k m Wasser ausgewaschen und bei 132" bis zum unveriinderlichen Gewiclite getrocknet, dann der Gliihverlust drei vereinter Niederschlagsproben bestimmt, um das Gewicht des gegliihton Niederschlags berechnen zu kiinnen.
Um beim Fallen der siedenden Liisung
keinen Verlust zu erleiden, wurde folgende
V e r s u c h s a n o r d n u n g benutzt: Daa Becherglas, welches die zu fallende Liisung enthielt, wurde mit einem durchbohrten Uhqlase
bedeckt und daa Fallungsmittel aus einer besonderen kleinen Biirette zur Lasung getriiufelt
(s. Zeichnung). Da das Flillen in der angegebenen Form sich besonden bewiihrte, wird es auch bei allen folgenden Untersuchungen
zur Anwendung gelangen, bei denen das Fillen aus kochend h e i b r
r a U q erfolgt.
Die berechnete Menge Bariumsulfat hetragt 285,6S mg, wiihrend
die Versuche das Folgende ergaben:
Mittel:
288,O mg
287~4,,
287,9 ,,
2 ~ ,,9
28890 I,
28723 ,,
287,90 mg
In Qegenwsrt von
,,
NaCl
KNo,
KCIO,
Na(C,H,O,)
z::: I
285,8mg
284,O
283'7
,,
"
} 284.5mg
28,2 mg
28,9 ,,
28,4 ,,
2 9 3 ,,
28,6 ,,
2932 I,
28,77 mg
2,9 mg
3 2 ,,
3.0 ,,
392 1s
2 8 I,
2,6
2,95 mg
,.
Durch Multiplizieren mit 0,9922 gelangt man zu den Zahlen
285,66, 28,54, und 2,93 wahrend die bcrechneten Mengen 285,65,
28,57 und 2,86 mg betragen. Es zeigt sich also, daI3 i n n e r h a 1 b
der Versuchsfehlergrenzen das Ergebnis von
d e r Mcnge des Niederschlages unabhiingig
i s t,).
Der EinfluD gleichzeitig gegenwartigcr f r e m d e r S a 1 z e ist
- mit Ausnahme von Nitraten und Chloraten - g c r i n g , wie
dim die folgenden Zahlen zeigen; auf 100ccm der Liisung wurde
2,5 ccm l/lo-n. Salzsiiure und 1,0 g des fremden Salzes genommen.
neutral
0,lO-normal
0,9988
1,0009
1,0030
1,0040
Die B e s t i m m u n g d e s B a r i u m s a l s B a r i n m t erfolgt daher zweckmiiDig wie folgt: Die Liisung betrage
S a1 z s ii u r e
1OOccm. Die Fliissigkeit wird mit 2,5 ccm
angesiiuert, bia zurn beginnenden Sieden erhitzt und 5 ccm ,,lo% ige"
G 1 a u b e r s a 1 z 1 6 s u n g hinzugdriiufelt, dann noch %3 Minuten im Sieden erhalten. Man IaDt iiber Nacht stehen, sammelt
den Niederschlag im ,,Kelchtrichter" auf einem Wattebausch (vgL
a. a. 0.) und wascht ihn mit 25ccm kaltem und 25ccm heiI3em
Wasser aus. D a s G e w i c h t d e s b e i 1320 g e t r o c k n e t e n N i e d e r s c h l a g e s w i r d r n i t 0,9922, d a s d e s g e g l i i h t e n m i t 0,9990 m u l t i p l i z i e r t .
Es gelangten auch Versuche zur Ausfiihrung, bei welchen der
am 100ccm Liisung gefiillte Niederschlag nicht annahernd 0.3g
betrug, sondcrn ein wesentlich geringeres Gewicht hatte. Von der
Bariumchloridlijsung wurden Anteile von 100, 10 und 1 ccm genommen; in den beiden letzteren Fiillen wurde die Liisung auf 100 ccm
verdiinnt. Daa Ansiiuern erfolgte rnit 2.5 ccm l/lu-n. Salzsaure; gefiillt wurde mit 5 ccm ,,lo% iger" Glaubersalzlijsung. Daa Gewicht
des getrockneten Niederschlages betrug:
NH,CI
KC1
0,Ol-normal
0,9918
0,9956
0,9988
0,9995
s u 1f a
NiederschL peglilht
2853
26. Dezember 1917
Nlederschlag getr. Niederschlag geglllht
neutral
0,Ol-normal
0sO5 9,
0,10 , I
Von L. W. WINELEE,Budapest.
SEuregrad
der L ~ E I U ~ R
I
Aufsatzteil
Qetrockneter Niederschlsg
288,l mg
289,6 ,,
288.2 ,I
2 8 7 , ~,,
290,g I ,
293,5 ,,
28839 B s
Es wurden auch 100ccm der Bariumchloridliisung mit 1,Og
Na,HPO,- 12 H,O in eher kleinen Platinschale eingetrocknet, der
Riickstand in 50ccm 10yoiger Salzsiiure gelost und die he& Usung mit 5 ccm ,,lo% iger" Glaubersalzliisung gefiillt. I m iibrigen
wurde so verfahren wie bei der Bestimmung der Schwefelsaure neben
Phosphorsiiure (vgl. a. a. 0.). Der gegliihte Niederschlag wog 282,0,
281,6 und 282,8 mg; verwendet man also zur B e s t i m m u n g d e s
Bariums neben Phosphorsiiure das Verfahren
m i t 10% i g e r S a 1 z s ii u r e , so vergroDert man die gegliihk
Niederschlagsmenge um 1,25%.
-
Zu demselben Ergebnis gelangte Vf. bei der S c h w e f e 1
, wenn das Fiillen aus mit 2,245 ccm l/lD-n.
Salzsaure versetzten 100 ccm Liisung rnit 5 ccm ,,lo% iger" Bariumchloridlosung erfolgte, und der getrocknete Niederschlag gewogen
wurde. Das Gewicht des bei 132' getrocknetsn Niederschlages
betrug im Mittel aus j e 6 Versuchen 400,72, 39,82 und 4,03 mg,
statt der berechneten Mengen 400,45, 40,05 und 4,Ol mg.
2)
s ii u r e b e s t i m m u n g
Die Zahlen fiihren zu folgenden V e r b e s s e r u n g s w e r t e n ,
mit welchen daa Gewicht dea Niederschlag multipliziert wird:
I)
Vgl. Angew. Chem. 30, I, 251 [1917].
Angew. Chem. 1917. Auhatrtafl (
I
Bd
.
.) LII Nr. 103.
56
302
AufrratztPiL
Winkler: Beitrige zur Gewichtsanalyse.
2. B e s t i m m u n g a l s B a r i u m c h r o m a t . Ebenso
genau wie als Sulfat laat sich daa Barium als Chromat bestimmen,
wenn man aus mit Essigsiiure angesauerter Lijsung, rnit in1 r e i c h 1i c h c n
b e r s c h u B genommener Kaliumchromatlosung fiillt
und das Gewicht des getrockneten oder gegliihten Niederschlages
beatimmt. - Man arbeitet wie folgt:
Die 100ccm betragende Lasung wird mit 10ccm n o r m a l e r
E s s i g s a u r e angesguert, bis zum Aufkochen erhitzt und tropfenweise mit 10 ccm ,,lo% iger" K a 1 i u m c h r o m a t 1 o s u n g
(10 g K,CrO, in Wasser zu 100 ccm gel6.d) versetzt. Man erhiilt die
Fliissigkeit 2-3 Minuten lang in ruhigem Sieden, 1aBt bis tags darauf
stehen und sammelt den Niederschlag auf einem Wattebausch; gewaschen wird mit 50 ccm k a l t e m Wasser. Man kann den Niederschlag auch im Goochtiegel sammeln und behutsam gliihen.
Zu den V e r s u c h e n wurde dieselbe B a r i u m c h l o r i d I 8 s u n g (2,9896 g BaCI,. 2 H,O im Liter) benutzt, wie bei der Bestimmung des Bariums als Sulfat. Von dieser Losung gelangten dann
Anteile von 100, 50 und 10 ccm zur Abmessung; die beiden letzten
h u n g s p r o b e n wurden auf 100 ccni verdiinnt. Die berechnete Menge
BaCI.0, betragt 310,04, 155,OZ und 31,Omg; das Gewicht des getmckneten Niederschlages wurde wie folgt gefunden:
u
310,O mg
309.6 ,,
309.9 ,,
309.7 ,,
309.8 9,
31090 3,
_Mittel : 309,83 mg
155,l mg
154,6 ,,
15534 ss
155,O ,,
155.6 ,,
154,2 ,,
154,98 mg
30,3 mg
30,3 ,,
3 0 4 ,,
30.5 ,,
30,3 ,,
2 9 3 ,,
.. . ~
30,27 mg
Der G 1 ii h v e r 1 u s t des getrockneten Niederschlages wurde
zu 420% bestimmt. Betragt also die Niederschlagsmenge 0,15 bis
0.30 g, so ist das E r g e b n i s r i c h t i g , wenn man das Gewicht
des bei 132" g e t r o c k n e t e n N i e d e r s c h l a g e s r n i t
1,0005, d a s d e s g e g l i i h t e n r n i t 1,0025 m u l t i p l i z i e r t . - Fur k l e i n e N i c d e r s c h l a g s m e n g e n gelten
folgende V e r b e s s e r u n g s w B r t e:
Cew. d. N e d .
Niederschlag getr.
Niedersrhlag gegltibt
OJOg
+0,3 mg
$0.5 mg
0,05 g
+0,6 ,,
+0,7 ,,
0,03 g
+0,7 ,,
+0,8 ,,
Es gelangten auch B e s t i m m u n g e n i n G e g e n w a r t
f r e m d e r S a 1 z e zur Ausfiihrung. In 100 ccm der Bariurnchloridh u n g wurden 0,5, 1,0 Lnd 3,O g des fremden Salzes gelijst, dann die
Bestimmung in beschriebener Weke vorgenommen. -4nstatt der berechneten Menge (310,04 mg) wog der getrocknete Miederschlag:
In Gegenwart von
KH,CI
KCI
NaCl
CaCI,
MgCIz
KNO,
KCIO,
Na(C,H,O,)
Die Versuche zeigen also, daB die f r e rn d e n S a 1 z e auf das
Ergebnis im allgemeinen nur einen g e r i n g e n E i n f 1 u B haben.
Es moge hervorgehoben werden, daB die Bestimmung des Rariums
als Chromat auch in Gegenwart von Calciumsalzen oder Nitraten
richtig ausgefiihrt werden kann, wahrend die Bestirnmung als Sulfat
in diesen Fiillen versagt. - ffber die Versuche, beziiglich der Bestimmung des Bariums neben Strontium, gedenke ich spiiter zu berichten.
3. B e s t i m m u n g a l s B a r i u r n o x a l a t . Wird das Barium aus schwach essigsaurer sung mit im r e i c h l i c h e n
tl' b e r s c h u B genommener Kaliumoxalatlosung heiB gefallt, so
gelangt das Barium als krystallwasserhaltiges Oxalat zur Ausscheidung; wird der Niederschlag anhaltend bei 132' getrocknet, so bleibt
nahezu wasserfreies Bariurnoxalat zuriick. Der krystallinische Niederschlag laBt sich sehr leicht in dem ,,Kelchtrichter" sammeln und auswaschen. Ein wesentlicher Nachteil des Verfahrens ist jedoch, daB
der Niederschlag lange getrocknet werden muB, bis er annahernd
wasserfrei geworden ist. Dieser Nachteil fiillt meg, wenn man das
Oxalat durch Gliihen in Carbonat iiberfiihrt (8. w. u.) und dieses
wagt. - Die Bestimmung selbst gelangt wie folgt zur Ausfiihruag:
Die zu fiillende U u n g wird mit 1 ccm n. E s s i g s a u r e angesiiuert, bis zum Aufkochen erhitzt und tropfenweise mit 10 ccm
rso.-+gang=.
,,10%iger'' K a l i u m o x a l a t l o s u n g ( l o g K,C,O,.H,O
in,
Wasser zu 100 ccm gelost) versetzt. Tags darauf wird der Niederschlag im ,,Kelchtrichter" oder im Goochtiegcl gesammelt, mit
50ccm Wasser, das mit B a r i u r n o x a l a t g e s a t t i g t ista),
ausgewaschen und 6 Stunden lang bei 132" getrocknet.
Zu den V e r s u c h e n wurdeeine B a r i u m n i t r a t l o s u n g
benutzt, die im Liter 3,4619 g Ba(NO,), enthielt. Zur Darstellung
der Lijsung diente reinstes kaufliches Bariumnitrat, welches umkrystallisiert, zu Pulver zerrieben und sehr wharf getrocknet wurde.
Von dieser Liisung wurden dann Anteile von 100, 50 und 25ccm
zu den Versuchen genornmcn; in di n beiden letzten Fiillen wurde die
Liisung auf 100ccm vrrdiinnt. Die berechnete Menge BaC,O, betragt 298,50, 149,25 und 74,63 mg, wahrend die Versuche Folgendw
ergaben :
296,2 mg
146.2 mg
71,4 mg
296.4 ,,
146,4 ,,
70,4 ,,
14596
70.6
2963 ,,
2963 ,,
1 4 5 3 ,,
7095 ss
296J ,,
14694
7095 3,
2 __
9 6 3 ,,
146.2
7 0 2 ,,
Mittel: 296,25 mg
146,02 mg
70,60 mg
9,
9,
~
J e kleiner also die Niederschlagsmenge ist.
um s o groBer i s t der Fehl~r').DieVerbesserungsw e r t e enthalt folgende Zahlenreihe:
Gew d h'iederschlages
Verbesserungswert
0,30 g
0 2 5 ,,
0920 I .
0,15 ,,
+2,2 rng
t 2 . 5 ,,
+ 2 3 ,.
+3,2 ,,
+3,7 I ,
+4,3
0,10,,
0,05 ,,
9,
o b e r den EinfluD f r e rn d e r S a I z e auf das Ergebnis belehren folgende Zahlen; auf 100 ccm der Bariumnitratlosung d e n
je 1,0 g fremdes Salz genommen:
In Gegenwart von
Getr. Nlederschlag
NH,CI
KCI
NaCl
KNO,
KCI 0,
291.9 mg
293.3 ,,
293,9
2943 ,,
2978 ,,
29597 3,
",H,O!J
$9
Es moge betont werden, daB B a r i u m n e b e n M a g n e s i u m c h l o r i d mit diesen Verfahren n i c h t b e s t i m m t
w e r d e n k a n n: das Bariumoxalat ist n a m k h in Magnesiumchloridlijsung ziemlich leicht I&lich. Wurde z. B. in Gegenwart von
1,O NgC1, zur 100 ccm betragenden h d e n Lijsung die Kaliurnoxalatlijsung hinzugefiigt, so enhtand anfanglich gar kein Niederschlag.
Nach einigen Stunden bildete sich allerdings in d r r erkalteten Fliissigkeit ein Niederschlag. dessen Gewicht aber vie1 zu klein war.
Wartet man dagegen 1-2 Tage, so ist das Gewicht des Niederschlages
vicl zu groB, da auch Magnesiumoxalat zur Ausscheidung gelangt.
Die oberfiihrung des Bariumoxalats in
C a r b o n a t gelingt leicht, d a das B a r i u rn c a r b o n a t b e i
Rotglut noch keine Kohlensaure verliert;
es kann also das Bariumoxalat ohne Kohlensaureverlust weiB gebrannt werden'). - Das bei 132" getrocknete Bariumoxalat enthiilt
0,42y0 M'asser. so daB die V e r b e s s e r u n g s PP e r t e ,wenn man
,) Man schiittelt frisch gefilltes, gut ausgewaschenes Bariumoxalat rnit dest. Wasser zusammrn; nach 24 Stunden wird filtriert.
Bei dem Auswaschen kann man also keinen Verlust erleiden, da das
Waschwaaser mit Bariumoxalat pesiittigt ist. Die vom Niederschlag
und Wattetausch aufgesaugte Losung hjnterlaBt h i m Trocknen nur
einen verschwindend geringen Riickstand, der noch geringer pemacht,
werden kann, wenn man durch behutsames Absaugen rnit der Wasserstrahlpumpe das Waschwasser prijBtenteils entfernt. - Auch in anderen Fallen erwies sich das Waschen rnit der gesattigten Liisung
des Niederschlages als sehr zweckdienlich.
4 ) Das Bariumoxalat ist niimlich in Kaliumoxalatlosung etwas
loslich, und je gerinper die zur Fallung gelangende Bariumoxalatmenge ist, umso groDer ist der VberschuB des FLllungsmittels.
6) Es wurde z. B. bei einem Versuche aus 649,6 mg getrocknetem
Bariumoxalat durch einfaches Gliihen 479,5 mg Bariumcarbonat erhalten. Nach dem Befeuchten mit Ammoniumcar~onatlosun~,
Trocknen und behutsamem Erhitzen betrug daa Gewicht wieder 479,5 mg.
Wurde 1 Stunde mit voller Flamme des Teclubrenners gegliiht, so
verringerte sich daa Gewicht des Riickstandes auf 479,l mg.
303
Krais: Wber Verwendungsrniiglichkuten, Materialbegriffe usw. der Pigmente.
Ad#llstrteU
1917.1
m.Jahrgang
,daa B a r i u m a l s O x a l a t a b s c h e i d e t u n d d u r c h
G l i i h e n z u C a r b o n a t u m w a n d e l t und dieses wiigt,
sich wie folgt berechnen:
Qew. d. Nledemahlages
0,30 g
0925 9,
020
VerbePserungswert
$ 3 8 mg
+ 3 J ,,
+3.2 ,,
+3,3 ,,
+3,5 ,,
$399 ,,
I,
Os15 3,
0,lO I,
0305 w
4. B e s t i m m u n g a l s B a r i u m c a r b o n a t . Fallt man
eine heilk Bariumsalzliisung mit Natriumcarbonat, so Mart sich die
Fliissigkeit auch nach liingcrem Stehen nur halbwegs, ferner IiiDt
sich der Niederschlag nur schwierig auf den Wattebausch bringen
und auswaschen. Das FLllen ist glatter, wenn die Lijsung gleichzeitig gewisse Alkalisalze enthiilt; b e s o n d e r s g ii n s t i g w i r k t
K a 1 i u m n i t r a t. Aber auch in diesem Falle nimmt das einfache
Seihen und das Auswaschen des Niederschlages ziemlich vie1 Zeit
in Anspruch; man arheitet daher zweckmiiDig rnit einer auf schwaches
Saugen eingestellten Wasserstrahlpumpe. Der ,,Kelchtrichter" wid
z. B. auf eine D r e c h s e 1 sche Waschflasche aufgesetzt, deren Einstromrohre man nach oben gebogen hat.
Es gelangte dieselbe B a r i u m n i t r a t 1 8 s u n g zur Anwendung wie beim Fiillen des Bariums als Oxalat (3,4169g Ba(N03),
im Liter). Von dieser Losung wurden zu den Versuchen Anteile von
100, 50 und 10 ccm genommen (letztcre beiden Anteile wurden auf
100 ccrn verdiinnt). In den 100 ccm betragenden Fliissigkeitaproben
wupde je 1,0 g K a 1 i u m n i t r a t geliist und in die zum Sieden
erbitzte Fliissigkeit 10 ccm ,,lo% ige" N a t r i u m c a r b o n a t
I 8 s u n g (10 g Na,CO,. 10 H,O in Wasser zu 100 ccrn geliist) getraufelt. Das Seihen erfolgte am anderen Tage. Zum Waschen wurde
a u s g e k o c h t e s u n d rnit B a r i u m c a r b o n a t gesattigtes
W a s s e r genommen. Die berechnete Mengc Bariumcarbonat betriigt 261,41,130,71 und 26,14mg, das Gewicht des bei 132"getrocks e t e n N i e d e r s c h l a g e s wurde dagegen wie folgt gefunden:
130,2 mg
25,4 mg
260,9 mg
261,1 ,,
129.7 ,,
25,6 ,,
1302 ,,
25,7 ,,
2612 ,,
260~3,.
1303 ,,
2598
130,9 ,,
26J .,
26093 ,,
130.3 ,,
25,9 ,,
261,O ,,
Mittel: 260,80 mg
130,30 mg
25,75 mg
-
9,
Beim Gliihen verlor der Niederschlag 0,37y0 seinm Gewichta;
die V e r b e s s e r u n g s w e r t e l ) betragen daher:
mit diesem Verfahren nur dann bestimmen, wenn keine anderen, durch
Natriumcarbonat fiillbaren Kationen in der Losung zugegen sind.
Z u s a m m e n f a s s u n g.
Die g e w i c h t s a n a 1 y t i s c h e n B e s t i m m u n g s v e r f a h r e n d e s B a r i u m s (als BaSO,, BaCrO,, BaC,O, und
BaCO,) wurden auf ihre Richtigkeit geprst. Piinktliche Ergebnisse werden erhatleen, wnn man die ermittelten Versuchsbedingungen
genau einhalt und entsprechende V e r b e s s e r u n g e n anbringt.
Es wurde auch der EinfluD gegenwartiger fremder Salze untersucht.
Am besten l a D t sich d a s B a r i u m als C h r o m a t
b e s t i m m e n , da fremde Salze bei diesem Verfahrcn am wenigsten st8ren. S e h r k l e i n e M e n g e n B a r i u m werden als
[A. 118.1
S u 1 f a t bestimmt.
Uber Verwendungsmoglichkeiten, Materialbegrifte, Eehtheitsbegriffe und Echtheitseigensehaften der Pigmente, insbesondere solcher,
die aus Teerfnrbstoffen hergestellt sind.
Von Dr. PAULm,Tiibingen.
(Schlull
Tnge
Es gelangten auch einige V e r s u c h e m i t a n d e r e n S a l als mit Kaliurnnitrat zur Ausfiihrung. Auf 100 ccm der Bariumnitratliisung d
e je 1,0 g des fremden Salzes gcnommen; zum
Auswaschen diente verdiinnte A m m o n i u m c a r b o n a t 1 6 s u n g :
zen
NHJI
KCI
KaCl
KCI 0,
Na( C,H,O,
1
205 (Sipglc)
20 T1 SleiwciD
Uetrockneter Nledmrschlag
258,6 mg
26038 9 s
2602 ,,
2613 ,,
26L3 ,,
Mit Ausnahme von Ammoni~mchlorid~),
welch- das Ergebnis
verkleinert, und von Natriumacetat. welches die unangenehmen
Eigenschaften des Niederschlages nicht bessert, ist also die Gegenwart
yon Alkalisalzen eigentlich e r w k c h t . Natiirlich I i i D t sich das Barium
Sonneilstunden
Bleichstunden
Wanner f a r b e nu)
h i 11 t e r 1 a I
~
1 TI. Mennige, rot
20 TI. BleiwsiB
Pariserblau 1.i P.
1 TI. Viktcriagriin
205 (Sieglt)
20 T1. BleiweiB
1 TI. Chrorngriin
lOOa (Tieglc )
5 TI. BargtweiO
1 T1. Chrorngriin
LOOa (3kglF)
20 TI. Bleiwei5
Hancagelb 5G
5 yo Paste,
(M. L. €3.)
1 TI. K-applack C 1 TI. Krapp!ack C Ultrav-aringriin
20 TI. BleiweiD
(Sieglr )
213 (;aden.ann)
20 TI. BleiweiB
1
V.
1 TI. Parixrblau 1 1 TI.Prrrran-nfrot 1 TI. Miloriblau 1
i. P. (Sieglf )
2 G extra (igfa)
(Se d F )
10 TI. Bleiwd3
40 TI. Bleiwd3
5 TI. BarytweiD
/I
VI. 1 Pariserblau 1 i. P. Pariserblau 1 i. P. Mennige rot
I
37)
Je geringer die Niederschlagsmenge ist, um so grobr ist der
aberschul3 des Fallungsmittels, wodurch die Lijdichkeit des Bariumcarbonats verringert wird, also auch die Verbesserungswerte kleiner
werden.
7) Das Chlorammonium wird durch das iiberschiissige Natriumcarbonat teilweise zersetzt, sonst wire dessen schiidliche Wirkung
bedeutender.
9. 300.)
1912. Januar 1. bis 30. 30
46,5
27,O
,, April
1. ,, 30. 30
152,5
79.0
,, Juli
1. ,, 30. 30
165,O
130.5
,, Oktober 1. ,, 30. 30
72,s
73,5
Diese Zahlen diirften iiberzeugend dafiir sein, daD man Fehler von
beinahe 100% rnachen kann, wenn man die Belichtungsperioden,
statt nach Bleichstunden, nach Tagen oder Sonnenstunden berechnet.
Auf Grund dieser Erfnhrungen, und nachdem ea gelungen war, fiir
die Textilfiirbungen eine Sene von Typen fiir die Lichtechtheit
aufzustellen, versuchte ich, ein Lhnliches fiir die M a 1 e r f a r b B n
zu errejchen, indem ich v0rschlug3~),dreierlei Typen von skigender
Lichtechtheit zugrunde zu legen.
___
In Gegenwart von
V.
Man braucht jetzt nur jeden Tag einmal (an sehr sonnigen
Sommertagen zweirnal, im Winter oft nur alle 3-4 Tage einmal)
einen Streifen des Blaupapiers neben den Belichtungsproben im
gleichen Winkel aufzuhiingen und kann dann von Tag zu Tag ablesen, wieviel Bleichstundrn man gehabt hat; man kann auf diese
Weise an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Jahreszeiten
g l e i c h g r o l 3 e B e l i c h t u n g s p e r i o d e n anwenden kurz man hat einc von Ort, Zeit und Einfallswinkel des Lichtes
unabhangige h i s zum Vergleich vewchiedener Belichtungen.
Wie groB die Unterschiede zwischen Belichtungstagen und Bleichstunden sein konnen, zeigt folgendes Beispiel:
0)
Techn. Mitt. f. Malerei 1914, Nr. 19, 181.
Doppelter Aufstrich auf vorgeoltem Holz. dariiber ein Wetter-
lack.
Leimaufstrich auf holzfreiem Papier.
Komrnt fur Innenanstriche und Gemalde in Betracht. Die
Belichtung wurde hinter 6 mm dickem Spiegelg'as, nach Siiden, in
einem Winkel von 45' geneigt, vorgenommerl, die Aufstriche etwa
5 o m vom Glas entfernt.
38)
0°)
6'
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