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Beitrge zur mineralogischen Optik.

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IX.
8eitr;ge' eur minel-nlopjrcchen Optik;
vom
Prof, M A R
x i n Bra~dclchtveig.
1. Unterfuchurlg
eines einuxigen GIimniers aus Nordamerika,
D i e f e n Glimmer fand icli in der Satnmlnng des kaif'erlicli rni'fil'clien Miiiifiers v o 11 S t r ii v e zii Hambikrg welclier erleiichletc Kenner der NaturwirTenfcliaften die mincralogifcheti Scliatze nicht niir unlkyes, l o n d e r n a u c h anderer Welttlieile in beronderer
Sclrtjnheit z u ~ ~ n i m e n z n b r i n g ererfiarld.
n
Als Fiindort der il'olirtcn beinalie cine11 halbeii Furs langen,
5 -5 Zoll breiten und 1 - 2 Zoll holien Kryfialle war
Monroe in N e w - Y o r k ansegcben. OIine Zweifel ifi
cs derfcclbe, von welchem in K o b i 11 s o 11's Catalogue
of Aifiericall Minerals, B 0 5 t O l l 1825. 8, p. 139 g e b g t
w i d , dal's man ddelbfi aulser Saliliten Ccylfinjteij,
Brnciten iind griinem Angitfcls ancli antrefl'e : a veil1
of gpeen mica, about 1 foot i n b r e a d t h atid several feet
in d e p t h , mostly i n 6 sided iables, sometimes i n large
triangular pyramidsb
,
,
Da i c h von d e m f i 4 e ~ ~ n d l i c IBefitiep
ie~
d e r bea
merkten Sanimlui~gmi t liin:.eicl~er~denExemplareii
verfelien wiirde, fo entMllofs icli m i d i eii einer Uiiterr'iichnbg &elks ausgeikiclinetei Minerals, tidd die
gewoiinenen Refiiltate I'clieinei~ inir der off ent!icheh
&IittIieilnng nicllt iiilwertli z u I'eynr
~nnal.cLPtiyhk.B.84. St.a. f. 1826. St.
10.
Ii
C 244 I
Die Form der Kryltalle ifi die voii gerchobenen
vierreitisen Sxiilen. D i e ebenen W i r i k e l der B a h haben Goo iiatl i20°, die Neigiiiig der vier aiif der
Gr iiiid fl Hcli e fch i ef ail €lie11end en Sei t en fl a c 1 1 e n k on11t e
i c h niit keiiieni Gonionieter ancli nur einiSermalBen
anntihernd finden, dn diefelben mit einer ranlien I-Iiille
yon Eirenoxyd beitialie ganz iiberzogen find. Zuweilen zeigtcn fich f'cliiefe. AbfiunipfLiiigen der fcliarfen
Eckeii, aber wegen ilires unebenen treppenf6rihigeii
Anfieigens ebeti To wcnig bcliininibar. A d m der gewiilinlichen lciclifeii Spaltbarkeit p r r a l l c l der E a h
erTchri11en iiocli ziemlicli deutliclrc Durc!ifi$ngc (Zip
~ ; l ~ n r n e n L t z u n g soder Ab!GlhngsflBclien der Iiiiigetn
Seite gleiclilanfend und wieder wclclie beinalie i n
der Riclitnng der klcirien Diagonale dcr Siiule. Zwil&en denrelben terncrkt man 6hiChf;lllS diinne s c h h ten rotlien Oxyds.
D i e Farbe ill e;n graiiliclies Griin, das fich i n d a s
Scliwarze verlicrt, Auf der Haupt -Spaltiin~;s Ebeno
VerLindet fich damit ein fiarker Spiege1~;lanz. Dio
r&r leiclit nblasbaren und iiberaus diinnen Bkittcheii
find klar und diircliliclitig w i d fehr elaltifch bieghm,
aber fchon bei der Dicke eines liarken Velin-Papiers
verfchwindet die Dnrclifichtigkeit fafi ghlzlich. Der
Stricli ifi weirs: die J h t e l i d t dic Mitte zwiEhen der
des G y p k iind der des I~alkfpatlis. Dns f'pecifirclie
Gewicht b e t r u ~L e i i6i0 I$., 01s ein ?dittel nielirerer
vcrrucile, 2 , ~ 3 .
IIa die optifcliei~Eigenfcliafteii des Glimmers reit
den Ur:tcrfncJiiiiigcn voii niot ein grebes Interere gewonnen I ~ a b e n ,lo h l l t e icIi fic auch m dem g e p i i wxrtjgen ZLI e~fodclien. Icll Iiatte bislier qlle Glim-
,
-
,
-
-
E
3
mer- Arten, deren icli liablieft werclen konnte, Jaratif gepriift, iind in alleii mvvei Awerl der doppelten.
Brcchnng , init gcrinsen Unterfchieden illrer Axcnwinkel anaetroffen, iind fing fchon an mif'strauif'ch in
die AnBabe des fonft fo genanen franziifilchen Naturforkhers 211 wcrden 3 , bis es mir gcfang, Kryfialle
y o n deni feltonen .ditrclificlrtigen griinlichw.eiLeii vefiiviaiii[clieii Glirilmer zu erlinlten und ilarin 211 meinc'r 13efriedignng wvirklich Eino Axe 211 erkennen *"I.
Urn to nielif war icli iiberral'clit itnd trfreut, cine
gleiclie in dern ausgezeiclineten Glimmers welcher der
Gegcnfiu~icliinferer Betrachtnng ift, ZLI finden. Eintelnc Blattclieri d c ~ e l b e ifcnkrccht
~
in einen polirifirten Liclitliralll gebraclit Rellten wnhrend illrep
Umdrelinnq das verl'chwiindene uagew6hdiche Bild
des Doppellpat I1 - l'rismas riicht wieder her ; wrirden
fio aber p g c n denl'elben gene;@9 fo erfchien dan;llLe,
irnd z;var Lci abwechlkliider Neigiing nach bciden Sei245
,
9 AIICII Rie:rrfer'n
1821. Heft 2 .
erging es zwrR To,
L &Ibert'3 Ann. d . Ph.
S. i63.
* * ) Einc glciche erkairnte ich auch in dern d u n k e f k h w ~ r z e ~ ,
nirr in rim diinnfien Bllttchen di~rchfichtigen Glimmer y o m
Vefuv, den ich, \vie den vorigen, g i e i c h f d h der Giife des
Hrn. von Struve vel-danke. Die Kryflalle, die ich aus den
Hohlui~gendor vulkanifchcn AuswUrflinge herausbrach, hat.
terl aufserdem noch d e n feltenen Vorzug, rein ausgebildet und
auf allen F l ; d e n fpiegelhell und glinzend zu feyii , wealralb
ihrs Winltel rnit dem Reflexions Goniomcter gemerefi wer.
den honnten. Sie hatten die GeRalt vwn, etwa eine Littie
dicken und einen hnlben Zoll im Durchrnelier haitenden, Tech.+
feitigenTafeln, deren ~ : u l ~ n * ~ v ieenair
~ i k e l1 6 0 " ( 1 2 ~ ~ ? ? . J h i e l t e n .
Auf j e d e Seitenfliciie (X)
waren, oben rind rinteri. zwei Tchiefe
F;acliea (Z') aufgefetzt, To dar* diefe F1;icheii fiir Gch altein
eine rc:efmZfslge dopprltkec!isfeitige Pgrarnide bilden wiirden.
Der Wlnke! v ~ P
n z~M
i betriia 8 1 45
~'. Sicherlich gehoren
diefe Krjf?al!e Z I I X rho~iibok'driichen (rnonotrimctrifchen) S
ficnie, w;ihre:id iiber den iiufsern kryftallographiTchen Charik.
ter der xweiaxigen ncc!! kcin entfcbeideuda Urtheil gcbllr
-
-
werden krnri.
R 2
ten Iiin niit i'j-ninietrifcller F a r b d n - Folge. Zwifcheh
swei T u r n ~ n l ~ ~ i - I ' lg~e ~l rtacc il i~t , erzetlgten Ge J'oaleich
concentri rclre Forbe t i ri nge \Y e l d i e voii pi t i etii fch war-
,
Alles diefes be\v ci I i g c 11 iis L'ain dae Vo 1.1 1a t I d e t i y 11 ri ii r E i tier 01)I ia
I'cheti A x e , u n d die klarc,11 UlStter do^ grb'fskn KryA
ftalle rniichten liinrcichen die m ~ i f f c i1'1iyfll;er
~
mit
Stoff ziir Wiederlioliiiit; diefep n n ~ i e l i e n d e liind
~
bes e n Iircwze diirclil'clini~tenwaren *).
,
M i r e n d e n 'Verfticlie zii vedelibi;,
Zar
Erniittliiiig deu clieiiiifcheh Gelialtee diefee
~ l i r n t i i e r 3fiellte
iiaiie
icli f o l p r n d e V c r f ~ l ~ , al ~
n .e E i n o geA
,ltiaiiIitaIiVe Atialj-Lc l i a t niir die %eit big j e t z t
niclit erlaitbt.
Vor 3cm TjiitIirollra vci-Iorcn d i i n n e Stiickbltcn
bald iliren Glnnz uttd illre D ~ i r c l i f i c l i t i ~ k e i t ; S t r e i fen Lackntum- r a p i e r dntiiit i i i eiiier Glas -R6lire erIiilzt, ward ger6thet u n d hiermit die Gvgenwart der
E'hJii& re d a rge t 11all **I,
Fur fcli l d b f i w a r e n die Blattclien
g a n z xin,
fclimelzbar ; nur an d e n diiiinfien RBndern w a r eiii
Z ti fa 111n 1 c 11I;11t c r 11 w a I1 r z 11II e I t ni en 1)ii r c 11 di ere 9 Yer halten li~rst fidi a i d die Abwelknlicit v o n 1,ithioii
€dili.Csen *w)b
Mit Borax 1iinget;cii Ccliniolzen fie
(
b
i
n
.
*) Airfiallend
b n d fak u n e r k l a r l k h w h r er tnir i e d o c h , drrs diefes K r r i i ~ n u r d r n n reill u n d vollfiandig errchipn, w e n u die
k l e i n e D i a g b n a l t d e s Blflttchens e i n c n Winkel v o n ~5~ mit der
Ehelle d e r urFpr0lnglichcn Polartfation machte.
Airfserdrni
krUnrmreh fidh d i e vier Llnirn dec K t c u z e r E U z w e i hyperboli.
f c h e n Linicn.
I
Vergl. d i e Abhandlung vOn H e 1 n r. R o s e libtr den dlini.
m@r, la Schweiggtrr Jootn. f. Cheni. n. P h j s . r S Q a St. 3.
'8)
s.
293.
T u r n e r I n Popgend. Arlo. d. P h i s . ~ k z h .H. 4. S L J S J .
Auch die Ubkrwiegendk k l e n g e v o n Effelr khrirrt k h n o dalur
z u Iprecl:en, f. C. G. ti m e I 1 n ebeiidnf. 182 j. Si. I . S. 52.
**') Vergl,
c
247 3
Ieiclit zii einem griinen Glare z d w m e n . Anch grareere Stiicke liifeii Iicli darin bald auf, uiid die allen::
falls dariii nocli ungcliiRen Glimmcr-E'litterclien vcrloilren dem Glare ein felir l'cliiines Scliillerii, wie ee
etwa i m Katzenaiige geldieii wid. Die Gcgenwirt
van h'zyecz, worauf aiich mlle iibrigen V c r l d t i i i b h i .
denten, iQlrie,rdnrch 601111gh erwiei'an. M i t Natron
ouf dun1 Dlatinbleoh erliielt icli keine mtfclieidende
Andentnng yon Mmgnn. Mii l'haspllortlz bildete
Bcli walireiid deo Erliitzcns cine 1Jat.e griine I'erlc,
worin ein Skeleit uoii .Bic.felerde fol~wemm. Beim
Erkalten ward fie weirs und opalifirend.
Uni micli indeITen ~ e r i a u c rvon der (;cgciiwart der
darin befindliclien Stoffe Z L Lwiterrielitcii, l'cliniolz ich
r i m Quontitiit iiiit kolrlenl'ilirreiii Natroii irii I'lalintiegel, fcliied auf dio Lekaiiiitc Weil'e urfi die A'iefebrde
divan, liiera~tfdae Eyeenoxyd, dann voii diefem cine
geringe Meiige Y'lMnerde, uiid zuletet eine betrhlitliclie Menge Tnlierde nebR eiiler gcringeii van J ~ z Ran. Eiii anderer Antheil mit falpeterlaurcm Baryt
gegliiht, gab nioli Abfalieidiing der erdigen iind metallifclieo Stoffe, fo wie nacli Verjagung der Ammoiiiakfalze einen hdufigen Niederl'chlag mit Platinfohition, wodurcli dae Vorliandenl'ep yon Knli in diefeni
Glininier darptlian ift *I.
*) Als Nachtrag au dcm obiqcn Aiifhtze mbgen hier auf W'onfch
des Hrn. VerfalTers noch folgende briefliche Dmerkiingen eine
Stelle linden. S i e beriehen Iicli atif ein vgq mir a11 d r q Hrn.
Verf. gerichretes Schreiben , WOFin ich unter andcrn geRufsert
hatte. es fey niir fclioti andern eitig bekaiint , daR die dunklen
grUncn Glimmer cinaxig feyeti, uod d a h man dis einaxlgen
n u r unter diefori zu fuchen habe. ,,Diere Uemerkuog, erwjederte Hr. Prof. Mitrx. hat licli rnir im Allgemeinen auch dwgeboten, 31s ich kBrzlicli irr G6ttingeo iiacl~dcm Wiinfclie Jes
Hrn, H i r . Haasmaan, fowohl d e n i n eigene, en finndinavifclren
[
Y$3
j
IL Uebtr elno oeuq optifche Bigenfcb,tt
des Dichroirs.
Diereo Mineral (rein fyyRciiii\tii'c'cher Name bci
Nohs
priumatifcher Quarz w a r bisher I'clron
Glimmern rclche; a l s aach die mit fibrrifclien nnd gti;nlSndb
Ahen wohlverfehene UniverfitltsTaminlung iti optirclier Hiiilicllt
unterruchte. Die dunlielgrtinen und rchwarzen m r e n a:le eitiaxig , lsdoch fanden fcli mehrere ziei~iliclcftark grlii:gel;Srbre,
welcile zwei;!xig waren ;daliingegcn riii riemlicli ;iol.cr, riitlilichbrauner, lich als einaxig arwies. \'on diefem letztern, d e r
aus Sibirien i n , lege ich h e n hier cine Probe bei. Wahrfcheinlicli wird aach hier die chemirche Unterfuchung (die ich
nachflens vornehmeo werde) ei:ien bedoutenden rdagiiefia
Gehalt aachweifen. Die Ab!iancliiing von Hrn. H. Rose, die
Sie niir aiizeigteii, war tnir wirkiich entgangen und i c l i lrabe
auch in dierem Augenbiiche nicbt Gelegenhsit, fie nac!izul'elicn.
Seitdem Iiabe icli indelien die Abhandlung Siotts iili Bullet. da
l a SOC.P1:ilornat. 18rS. p. 199 (ein Anszi:g a u s eineni bisiier
)eider nocli nicht publicirten 5Ic'tnoire ftir die Academie) iiaclifetien LSnnen und daraus erfahren, d:ds fckon Vauquelici in
den ilim iibergebeneci einnxtgen Cii;nlv,rrn Lis a!:f 20 Proc.
Magnefie. in den zvieiaxigen r b e r knuni ci;;e Spur von derrelben gefiinden Irabe."
Hinfichtlicii derfen, t i a s VOII ciiir
Gber die Giimnier geragt it?, niuk icli bernerken, d a k der S::tz,
als feyen die dutrkeln grlineii hmmtlicli eisaxig , L'clioii voni
Hrn. Prof. W. Rose in Ieiner letzten Arbeit iiber die Gliniiner
ausgerprochen worden iff uiid auch durch die a i r Zeit bekannten Erfahrungen gereclitfertigt zu zverderi fchcint. W a s aber
die Aeurserung betrifft ,dafs man die einaxigen Glimmer tiur
unter den dunkeln grtinerr zu fncheo Iiabe, fo iff fie allcrdirigs
unrichtig und iiur die Eile des Schreibens Iiat mich diefs Gberfehen laflen k h n e n . Sclioii der einaxige Glimmer, dellen
Analyfc Hr. Prof. Rose in d l e h Ann. Ed.71. S. 13 bekniint
gemilclit !>at iind der vom Hniical-See lierftamint, i l l braon und
relativ rehr hell, wie es rciieiiit, iiocli ein weniz Iteller, wie
der, welcher mir vom Hrn. Prof. Marx gefiilligft Werfandt worden... .Ebeti fo iG von mir d e r clieniirche Unterfchied zwifchen
den einaxigen und zweiaxigen Giiiiimern, welchen Hr. Prof.
Rose in diel: Ann. Rd. 77. S.85 aulgeflellt hat, niir unvollf?i;iidig in jenem Briefe angefiilirt worden. E s iff nicht blors d e r
Grhalt a n Magnefia, den Hr. Prof. R. f i r das Cliarakteriltifcbe
d e r oinurigen Glimmer rnlieht , fondern die Zufammcnfetzung
-
nacb der Formel:
die
f [f S+
{t),
j
dngegen derrelbe Cur
Glimmer die miiieralogifche Formel :
rnnohmen zu mDfieo glaubt. Hr.Prof. H.
halt jedoch diere Forweln niclit filr unbcdingt riclitig, wie diels
a m genannten Orte von demfelbeu amltindlich motivirt. worden iR
P.
ICV
twuiurigee
+ 12 f
1S
c
s49 1
durch feine atiffallende Farbenwandhng, je nachdm
es das Liclit parallel der Axe (weiCdicli gclb) oder
Cenkrecht aiif diefelbe (Ilau) durclilttfst interenhnt
urid iR in diefcr Beziehung von B r e w s t e r 3 genau
unterlilclrt worden. Noch merkwiirdiger docli mit
jener Eigen fclioft in enger Vcrbinduug fiehend, fclieint
niir diejenige zii C e p , die icli vor kurzcni art dcnlCC1ben \vili~rgenommen niimlicli das Liclit iiacli jenen
zwci iiiclitungen vollfitrndig zii polnriJlirwt. 33ekanntjicli zeigte bislier von allen liryfiallifirien ICGrpern nur
dcr Tiirmalin Jiel'e Befonderheit jedocli niir parallel
der Axe, q n d B i o t , der Entdecltcr dcrlellen h a t fie
Jiaclifi iclinrffinnig zu minera1ogil"cl~enund optil'clien
Zwecken beniitzt. ZLI dicfeii kanu nnn auch ohigee
Mineral dienen, wid es ifi in diol'cr I-iinficlit gleicli@.illig, ob es fenkreclit auf die Axe odcr pardllel mit
derfelben gefchnitten ifi. ES riilirt diefes, wio nmi
lei& einfielit, davon her, dal's es zwei Axcn der doppelten Stralile~ibrecliun~
hat und die kryfiallograd
pliifclie A x e n u r die Zwil'clienlinic dcr beidcii opti&lien ifi, wcshalb niaii gucli Iiiei. bei jcdcr Umdrcliang von 900 eiiw cntgegeugefe~ztePolaril'ation erliiilt&
Ein wiirfelfthmig gel'clinittenes Stiicli ifi in dieCcm
Betraclit felir belclirend, IcIi habe JicCe Erl'clieinungeii Cow0111 an cincni ILhr durcliGclitipn vermutlilicli fiwd'clieir (Jolitli) leobaclitet als aiicli ebeii lo
gut mi dem baicrfclien von Bodcnmaie (Peliom), weehalb diefes vaterlSiidifcho FoClil n a n unr Co melir a n
W8di gewil~iieiiwird,
,
,
,
,
,
,
,
,
IIJ. Ueber cine optilche Rlerkwllrdigkeit der drruganit-IiryfidZa.
W e r fich niit der Uirtcrluchiing der Form d d e r
). Vergl. Gilbert, Ann. d. Pb. 1830. 61.5. S. to.
C
nSo
J
KryRalle bef'cliaftigt h a t , wird w i f e n , Jars i n dcnCe1ben ein ganz bcfonderes E e h e b e i i nacli regelmabigen
Zur~mnieiiletzi~iiSen
erfichtlieii if?, mid cine Zufamnienli$ufang niehrerer Kryfitnlle liriufig den Beobaclit e r durcli den Scliein einer einfaclien Gelialt tanlclit.
Da die klaren u n d 81-ofsen Kryltnlle, welclie nenerlicli
aizs Bijhmen ZLI u n s Sekoniiiien find, fail w i e von f'eklbfi
en optifcheii Verfnchen einladen, fo war icli bei Anfiellong derfelben iiicht wenig verwundert die Zwillingsbildung welche in der d m - n F o r m , verniijge
des Inoinnnder - iind Fort - W a c h f e n s der kryfinllinifclieri Materio diircliaiis niclit melir zu erkennen war,
i n der optii'chen Strnctur unzweidentig zii beolacliten.
Bliittelien des Minerals, die f'enkrecht auf die Axe der
Prisnien gef'chnitteii wnren zeigten , aufser den zwei
Syfiernen farbiser n i n g e , i m polarifirten Liclite , bei
e i n e r geringen Dreliung oder Neignng n o c l ~ewei derglciclien, Bei einer giinftigen Lnge waren alle vier
Syfierne (a16 Zeichen y o n vier vorfiaiideiieii Axen,
WOVOII je zwei einem Kryfiall angehijren) m i t deli fie
durchziehenden l c l ~ w a r z e n 1iyperboliCchen Armen
fichtbar. D i e im v o r i g c n A u f G t z c aiiSegeLeneii Tiirm d i n e oder Dicllroite And ziir Rnfielinng d i e h Vcrfiiche p n z gceignet. w a s mich a m meifien wuridert e , war dns, Jars icIi keiiien einzigen Kryfiall finden
konnte, a n welcliem fich iiiclit diefe innerlichen SpLir e n der Verwachf'iitig oifenbarten *), anch an den
neuerlich bei Hofgaiumar anfgrfnndenen pyraniidalifcheii Kryfialleii, die icli deslialb nbficlitlich i n Bkttchen zerfclineiden liefs und darauf n n t e r l i d t e .
,
,
,
*) Wie es beinalie fiets mit den Salpeter -I<ryltallen der Fall i k
L W.Herschel in meiner Gefcchichre der KrjffalhKunde S. 271.
IV.
Ueber ei n Verfehen B l o t ' s bei Beftimmong der 1ntenfit.t
der polarifirenden Kriifte,
D i e GrGfse der doppclten Strahlenbrecliung liifst
Iich als abhiingig dcnkcri von der relativen Kraft der
Axe (odcr nielirerer Axexi), v o n ~ e l , c h e rder ungew 6 11n 1i cl I e S t r alil e i i b iin dc:1 e I 1t w eder a n 6 e zog e n o d e r
nbgcfiofsen w i d imd ebeu fo wird die polariiirendc
&aft mit j e n e r i n einem geradcn Verli~ltniKeRehen.
NWI iIt bekanntlich nach der Entwicklung von L a
I'lace
P z
f=
16 - (h - $) s i n " U , wo
-
~4
clie Ge-
lchwindiglreit des iingew6hnlichen Straliles (wenn die
irn leeren Raunie als I angenommen wird), L den
~ o t i f f i c i e i i t efiir
~ ~ den gew6linlichen Stralil, womit der
Sinus des Einfallsl- Win1;els zii niultipliciren ilt, UIII
den des Ilrcchnngs Winkels zii erhdteo, u n d cz eben
SieIeV Cotifficienten fiir den unge~vSlinliclien Strahl,
u n d TI deli W i n k e l , den diefer m i t der Axe bildet,
bedeutet. (Vergl, Biot, Trait6 de Ph. III. p, 351.) D i e
Iiitenfitzt der polarifirenden Krafte in den Irry-fiallilirt e n Subfiaqzen richtet fich nun nach dem Factor yon
-
sin * U , oder n a c h der Gr6fse von
( A -5 ) = K ,
zind dem g e n d s hat Biot (a. a. 0. IV. p. 361 11. 4 2 3 )
die Ausfagen der Tlieorie m i t den ErgebniKen der nnmittelbaren Beobachtung znfammengeliellt. Er legt
hiehei die Angaben der BrecIiiings Verli~ltnilI'e, wie
fie M a l ~ i sgefonden hat, a n Grnnde; da aber dierer
jede Axe nocli RIS
repulfiv ~ n n a l i r n ,i d e m erfi f$tcr
voii Biot die Entdeckung der attractiven gemaclit wiird e , I'o beniitzt e r delTeii Angabe, docli, wie e r last,
,,rectifideg en ayant e'gard R U 6eus qes actions." Be-
-
t 853 1
trachten r i r nun die von ihm angefiihrten hirpide
der Baryts und des Qirarzcs, wolclro, naclr ilrin, h i d e
eine attractive Axe Irabeir. Fiir jenen ift a =0,607233,
I
t
alfo 3
=e 2,712090; 6 = 0,431 I jSo, alfo p = 2$31i017,
tind daher K =
O,’it3073 und F‘8 = 2,675017
o,’i8o~ssin * U. Fiir dcn Qtrarz ift a =0,641736, alto
t
r 2&’~7g13;
t = o,6.j%rS, alfo I = n,’ig7652,
a8
-
-
+
-
wnd dalicr K = o,o’io2(ir wnd YI’ = z,zg;Gjs +
0,0302ti1 sir, 8 U. Biot Iririgcgcn hat a, a. 0. fiir deu
Baryt V I Z = 0,71?0go 0,58o;S ein*U, iind fiir don
Qiiarz
= 2,@7(J15
o,0-30261 siir+U, iind daher, wenu die polorifireiide I h f t in dictein d s Ein-
+
+
]beit an6enomrnen wird, Jic des ljrryts c
= 1,25.
.;all+
ewar wird in dicfcr Formel aiicli nacb
t1,ifcrer obigcn bclierlich riclitigcren niclits gzQndcrt da dor Factor, \vomit das $drat
drs *S’111t19
mal!iplicirt w i d dtrhlho 1)le;ht ; o ! attffi!lend
~
iR
cr docli, dafs Uiol itti orfien Tlieile dor Forinel a iitid
6 rerwocldelt, i ~ n dd o gerado iii den Irrlliuin vcrfdit,
den cr t e i hlalus verktTern will. Seini rcpulfivcri
Kalkfpatli liingcgen pal’st Cowold Forrric.1, als ouch dits
a. a. 0. gegebene Rd&lirt der Roclinuril;,
V~CIIII
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beitrge, zur, mineralogischen, optika
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