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Beitrge zur nheren Kenntniss des polymeren Isomorphismus.

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73
selbst am auderen Morgeu gegen 10 Uhr fand icli iioch
eiuc Yivergeuz von einigen Linicn. h f s nach dein Abheben der Glocke der kalte Marekauit wieder durch sofortigeu Niederschlag des Wasscrdampfs auf seiuer Oberflzche zu eineln Leiter wird, bedarf jctzt wohl keincr weitereii Xeweise inehr.
Jene voii E r ui a n behauptete Leitungsfiihigkeit des Mareliauits fur Elektricitat bei niederen Temperaturen hat also
nur iu den auf seiner Oberfllche niedergeschlagcnen W a s serdztnpfen ihreu Grund. Ein Gleiches wird auch von den
ubrigen oben neben dern Marekanit angcfulirtcn RIiucralien,
die ich keiner weiteren Prufung, da sic mir uberflussig
schieu, unterworfen habe, gelten.
V. Britriigc zur riiihzren Kmn/ri$ rlcs p o f y r n m ~ i r .
Isomorphismus; con l’h. S c h e e r e r .
11.
Ueber d i e Z u s a m m e n e e t z n n g e i n e r R eihe m m s e r haltiger Eisenoxyd-Kali-Sulpbrte.
A n die Un tersuchungen der Talke und talkartigen Miueralien (diese Ann. Bd. 84, S. 321) sollten sich, meineln
friiheren Beschlusse gemafs, zunlchst Bcobachtungen iiber
die Serpentiue uiid serpentinartigen Mineralien anschliehen.
Da letztere jedoch noch nicbt beendet siud, iind sicli mir
inzmischen Gelegenheit bot, cine Reilie von Doppelsalzen
kenueii zu lernen, welche sehr interessnnte Aufscblussc
iiber die Gesetze dcs polymeren Isomorphisinus geben, so
ziehe ich es vor, cinige Beobachtungs-Resultate uber die
chemische Natur dieser Salze vorauszuschickcn.
Die erste Veranlassung zur Darstellung uud nzheren
Uutersuchung der genannten Verbindungen war das beliauute hexagonale Doppelsalz von schwefelsaureln EisenOxyd-Kali uud Wasser, welches man unter gewisseu Um-
74
stiiiideii aus Eiseiialaun c r h d t 1). Eiiier meiner vorjiihrigco
Zuhiirer, €Ir. W. H i l g a r d aus Illinois in Nord-Amerika,
llatte in Dr. S c h w e i z e r ' s Laboratorium in Zurich Krystalle dieser Verbindung von betrIclitliclier Griifse dargestellt, und eiiie Quaiititat derselbeu iiach Freiberg initgcbracht. Sie hatten die Form eiilcr reguliiren sechsseitigen
S3ole iiiit basischer Endfkiche. Das Resultat, welches I-Ir.
H i 1 g a r d bci ihrcr clicmisclren Analyse crhielt, fordertc
zur weitcrcn Uiitcrsucliung sowolil dicses Salzcs, als inelirer
:ilinliclier Doppelsalzc nuf, von deiicii iin E'olgendco die
Rcde seyn wird. Die Analysen wurdeii slmmtlich von ineiiieiii Assisteliten Hrn. R o b e r t R i c h t e r ausgefuhrt.
Da alle diese Salzc qualitativ diesclbcii Bcstandtlide
besitzen - Sclimefclslure, Eiscnosyd, Kali iind Wasscr
so war der bci ilircr quautitativcu Zcrlegung bclofgtc Gang
fur allc ein glciclier. Kine gcwogcnc Mcnge dcs von liygroskopischcr Fcuclitighcit belrciteu Salzes wurde in einciii
bcdcckten Platinticgel geglulit, bis sich keine Gcwiclitsabiialiine iiiehr zcigte. Dcr Ruckstand A, ein Gciiicngc VOII
Eiseiioxyd uud iicutralciii scliwefclsaurem Knli, ~ v u r d cnnch
dcin Wtigen mit Wasser behandelt, das Eisenoxyd abliltrirt, ausgewaschcn, mit Aininoriialr iibcrgossen (cun es
yon jeder Spur Scliwefelsaurc zu befrcicn ), wiedcr ausgesiifst und den1 Gewichte nncli bestininit. Diefs Gewiclit,
von deln des Riickstandes A subtrahirt, p b die Gcwichtsiiieuge des schwefelsauren Kalis und soinit den ICaligelialt
des Doppelsalzes. Zur Bestiminung der Schwefelsaure diente
stets eiiie zweite Salzrnenge, deren Aufliisuiig init Chlorlaryuin gefallt wurde. Die Bestiiiimung des Wassergehalts
geschah in eiiiigen Flillen aus deni Vcrluste, in andereii
auf directem W e g e durch Erliitzcn bis zu einer gewissen
Tcinperatur.
Mehrfache Versuclie wurden angestellt, uni
die Zuverlhsigkeit dieser Methode der Analyse zu yriifea.
Namentlich gewanii icli die Ueberzeugung, 'dafs dhs ahgeschiedene Eiseiioxyd vollkolnlnen frei von ScliwcfelsSure
-
-
1)
L.
G r n e l i n ' s Bandb. (1. Clrem. Bd. 3,
S. ?55.
75
war, und dals die davon abfiltrirte Fliissigkeit aus reinein
neutralein schwefelsaureni ICali bestand.
Erstes Doppelsalz.
Es ist diel‘s das oben erwahnte hexagonale Salz, von
welchem wir bereits folgende altere Analysen besitzeir.
SchwefelsZure
Eisenoxyd
Kali
Wasscr
W. Richter.
RIPUS.
Antlion.
41,7
42,6
42,l
20,8
21,2
213
22,2
23,l
11,4
20,5
15,4
142
100,0.
Y9,7.
lO0,O.
Das l’vIaus’sche Salz wurde erhalten durch theilweise
Sattigung einer Eisenalaun-Solution inittelst kaiistiscben
Kalis uiid freiwilliger Verdunstung dieser Fliissigkeit. Ant h o n mischte 78 Th. Eisenoxyd, 147 Th. Scliwefelsaure
und 87,2 Th. schwefelsaures I h l i und dainpfte die Auflasung dicscr Stoffe zur ICrystallisation cin. W. R i c 11 t e r
fiigte einc kochcndc Liisang voii scliwefclsaureni Kali zu
einer conceiitrirtcn Solution von schwefelsaurein Eisenoxyd,
wobei chi krystallinisclier Niedcrschlag voii dcr angcgcbenen Zusa:nmcnsetzung eiitstand.
Hr. R o b . R i c h t e r faiid das hexagonale Salz bei zwei
Untersuchungen besteheiid aus:
Scliwefelsaure
Eisen oiyd
Kali
Wasser
U.
b.
41,99
21,27
41,89
21,06
20,54
16,20
20,48
l(i,57
100,00. 10O,00.
Dic Analyse a bezieht sich auf die von Hrn. H i l g a r d initgebrachten Krystalle, die Analyse b atif Krystalle,
welche im hiesigen Laboratorium dargestellt wnrdeu. In
beideii Fallen geschah die Darstellung einfach dadurcl~,dafs
eiiie co~iccntrirteEiseualaun -Solution der freiwilligen Verdunstung iiberlassen wurde. Die der procentalen Zusaminensetzung ensprecheiideii Sanerstoff -Proportiouen sind:
...
s a c K
...
ZZ
a = 2:3,19 : 6,38 : $19 : 14,4O
b = 25,13 : 6,31 : 3,4S: 14,'73.
I)a das Salz b kurzc Zcit vor dcr Analyse bcreitct
worden war, sicli also in ciiicin vollkonnncn frischeii ZUstandc bcfand, so diirrtc clic I'roportioii b die zuverlzssigste
scyn.
W i r wolleii dicsclbc bciiutzcn, inn die I'otcuz der
iiltereri uncl dcr neiierc?t I'heorie duran zii priifcn.
Nach dcr iiltereir Theorie, wclchc nllcs clieiniscli gebu~lclciic Wasser cines Salzcs aIs I(rystal1isatioiis- Wnsser be-
trachtct und es als solcl~csin ciii besondcres Foniielglied
bringt, liilst sicli die Sauerstoff-Proportion
25413 : 6,31 : 3,48 : 1-1,73
ir~nwandclnin das Atoni- Vcrh~ltniTs:.
5 : 2 : 3 ; : 1-1
. (I)
= 1 2 : 3 : 5 :21
odcr vielleiclit iiucli in:
6:2:3 :I4
=1 2 : 3 : 4: : 2 1 . ( 2 ) .
Dicse Atoineii-Proportioocn ( 1) uiid ('2) entsprcclicu
dcn procentalcn Zusamiiiciisc tzungcn :
1
..
I
Schrvcfclsiiurc
Eisenoxpd
Knli
Wasscr
..
(1)
(2)
41,91
20,97
20,58
42,82
21,,41
1S,91
16,51
16,FiG
100,OO 100,00
voti clciieii die erstere (1) init den Analyscn a u ~ i db seiir
?r a he zibere ins t iam t , UII d d a hcr cii ts c11i c d cn den Vo r zii g
VOL' dcr andereii (2) verclient.
Aber cben a u s dieser sehr
gut stiininendeii Atonicii- Proportion ( 1 ) liibt sicli nacli
der Ylteren Tlieoric durcllaus keiiie Forlnd bilden. Dic
andere, nicht gut stilnlneiide Proportion (2) entspriclit (lagegeii dein Ausdrucke
. . (N)
2~e'S2+K3S++14€1.
*I7
welcher allenfalls wie cine Forinel aussicht, aber nicht leicllt
im Ernste dafiir gcnommcn werden kann.
Die altere Theorie vcrmag folglich dic Ziisaniinensetzuiig
dieses Salzes in keiner iiur cinigcr~nafseiizufriedenstelleiideli Weise zu cleuten.
Die neziere Theorie kilt sic11 an die schnrf stininiendc
Atomenproportioil (1)
... ...
s F e ic
12
:
3
i€
: 5 : 21.
Nehmeu wir an, dafs sich von diesen Atomeii 3 At.
Eisenoryd init 3 At. Schwcfclsiiurc, und 5 At. Koli iiiit 5 At.
Schrvefelsaure verbinden, so bleibeii
von den im Gnnzcn
vorliandenen 12 At. Schwefclsaiire
4 At. Scliwcfclsliure
iibrig, melche scheinbar' einer Base ermangcln. Diesem
Mangel kann durch basisches Wasser abgeholfen mcrdcn.
4 At. Schwefelsiiure bediirfen 4 At. basisches Wasser =1 (h)
= 12G, und folglich bleibeii von den im Ganzen vorhandenen 21 At. Wasscr noch 9 At. iibrig, die ols wirkliclics
Krystallisationswasscr anzusclicn sind. Hicrnach gcstnltct
sich die Zusammensetzung unscrcs Salzcs, ivic folgcndcr
Ausdruck zeigt:
-
37 e S
(u)
+5 K S +4 ( fi IS-+ 9 ~.
I)a
polymer isomorph mit Mg ist, und da Klg i n
inehreren Verbindun~.enisomorph init
auftritt, so sind
0.
wir auch berechtigt (a) und K polymer isomorph ZLI setzcii
und die angcfiihrte Formel umzuwarideln in
3 7 e S 4 - 9 (1i)S-t- 9k
( 5 a +4 6).
Das einweklalninerte 5a4-4 b bedeutet, dnfs das For?
inelglied 9 ( K ) zusammengcsetzt ist aus
5 K s*=5 a
und 4 ( H ) S = 4 b .
Jm einfachsten Gewande stellt sich diese Forinel clar,
78
weiiii wir s%inmtlicheibre Glieder durch 3 dividiren. W i r
crhalten alsdaiin :
...
&S+3(KjS+3k.
. . (I)
(l~a-t-l~b).
So schlagend diese Forinel (1) iin Vergleich zum Ausdruckk ( N ) das Uebergewicht der neuereii Tlieorie uber
die altcre zeigt, so konnte cs doch Vcrfechter der letzteren
geben, wclclie sich iinincr noch eher dazu entschliisscn,
den formelartigcn Ausdruck
2Fe'S2 +&334+14k
zu acceptiren, als dein polymeren Isomorphismus eine concession zu machen. F u r diesen Fall dicne F o l g e d c s zum
Bcscheid. Dcr mesentliclistc Unterschied zwischen den,
dcr Forinel (N) und dcr Formcl (1) cotsprccliendcn proceiitalen Zusaiiiinensetzun~cii ( 2 ) und ( 1 ) bcsteht darin,
dafs die crstere diescr Forincln einen Kaligclialt des Salzcs
von 18,91 Proc., die andere dagegen von 20,58 Proc. verlangt. Der Versiich bat aber bei zwei Analyscn 203.1 Proc.
und 20,48 Proc. Kali, und hei einer dritten
nur auf
die Meage des Kalis gcrichteten - Bestimmong 20,55 Proc.
Kali crgeben, was entschieden zu Gunsten der Formcl (I)
spricht. Noch in die Augen fallendcr wird diefs durcli
folgcnde Betrachtung.
Da bei dcn drei in Rede stehenden hnalysen rcspcctive
2,772 Grm., 2,540 Grm. und 1,465 Grm. des Doppelsalzes
angewendet wurden, so liifst sich berechnen, welche absoluten Mengen schwefelsazwes Kali in diesen Fallen zufolge
der alteren und zufolge der neueren Theorie lidtten gefunden werden inussen, uiid in welcliein VerhSltnisse diesc
bercchneten Mengen des schwefelsaurcn Kalis zu den wirklich gefundenen stchcn. Zuglcich aber ist hicrbci, als sclir
wesentlich zu beriicksichtigen, dars die quantitative Bestimmnng des schwefclsaurcn Kalis durch eine ebenso eiufache
als sicherc Operation geschah * ).
-
was irn Eiogange dieses Aufsatres uber die angewendeie
lytirche Methode gesagt irt.
1) Nan sehe,
pnp-
79
Erste Analyse.
Brreelrnefe Menge des K’s’
naclr drr neueren
n d i der Ilteren
Formel ( X )
Formel ( I ) .
0,969 Grin.
1,055 Grin.
Gefundene Menge des K S = 1,053
1,053 a)
Differenz = +- 34 Mllgrm.
i 2 Mllgr~n.
1)
Z w e i t c Analyse.
Brrrchnete Mcnge des K S
naclr der jltercn
naclr der neucren
Formel
(N)
Forrncl (1).
0,SSS Grm.
0,967 Grm.
Gefundene Menge des KS = 0,962
0,962
Differenz = + 74 Mllgrm.
+ 5 Mllgrm.
J)
J)
Dritte Analyse.
Bcrcchnete Blenge des
nacli der iilteren
Formel ( N )
KS
nach der neucrcn
Formel ( I ) .
0,512 Grm.
0,558 Grin.
GefunrEene Menge des K S = 0,556 u
0,5.56
+ 2 Mllgrin.
Differenz =+ 3.1 MIIgrm.
Ein Blick auf diese Differenzen genugt, uin die Ueberzeugung zu gewinnen, dafs die neuere Formel (I) sich den
Beobachtungs- Resultaten so nahe anschmiegt, als es die
unvermeidlichen kleinen Beobachtungsfehler zulassen, wiihrend sich die altere Formel (N)sehr erheblich davon entfernt.
Sonach ist es bewiesen, dafs iinserem Doppelsalze das
Atomen Verhaltnifs
-
... ...
s
4
e
K
~
i
12: 3 : 5 : 2 1
zukommt. Als eiue gewisse Willkiihr kiinnte es aber betrachtet werden, dafs in diesem Salze sweierlei Wasser,
basisches und Krystallisations- Wasser, angenommen wurde,
und 9 At.
und zwar 4 At. von ersterem - gleich 1 2 8
vou letzterem. Wenn auch diese Annahme durch die Einfachheit des daraus entspruugenen Resultats gerechtfertigt
-
SO
crscheint, so liiclt icli es glcichmohl fur notliwcndig, andcrweitige Belcge fur die Richtigkeit inciner Ansiclit bcizubringcn. Es l i d s sich nun vcrinuthen, daCs jenc bcitlen
Artcii dcs Wassers nicht init gleichcr Kraft iin Salzc gcbunden seycn, ~ o n d c r n ,dnfs bei einer gcwisscn Teinperatiir
die cine Art dcssclbcn entwciclicn, die andcrc abcr zuriickbleibcn wurtlc. Nacli dcr Forincl (I) crgicbt sicli, indein wir nuf bcitlerlci Wasser l\iiclrsiclit nchincn, die Zusainmcnsctzung :
Schw e fclsiiure
41,94
Eisenoiyd
20,97
Kali
20,55
Basisclm Wnsser
9,13
I h p t a l l i s a t i o m - Wasser 7,08
100,oo.
Durcli anlialtcndcs Erliitzcn clcs Snlzcs h i 100” C. inn
Wasscrbadc, his zuin Eintrctcn cincs constnntcli Gcwiclits,
cntwiclien dnraus
bciin erstcn Vcrsucli
7 , l l Proc. Wnsscr
beiin zwciten Vcrsucli ‘i,O3
TVnsser
Mittrl 7,07 Proc.
Folglich entspriclit dic bci 100° C. cntwiclicnc Wnsscrinengc genau dcr iiacli Forincl (I) angcnoinnicncI1 Mcngc
dcs Krystallisatioiis- Wasscrs, wodurcli tlic Richtiglicit jcncr
Formcl bestltigt wird. Das durcb Erliitzcn im Wasserbade scincs ICrystallisntioiis-V\Tasscrs beraubtc Snlz liattc
jetzt die Zusamincnsctzun,rr:
>J
Fc’S+3(K)S.. . ( 1 , ~ )
(l+a+l+b)
Ganz dicselbc Vcrbindung cntstclit nocli auf cine anderc
Art BUS dcin hexagonalen Doppelsalzc, wic click bciin
dritten Doppelsalzc gczpigt wcrdcn mird.
Die gcmifs unzweidcutigc Wcise, in welcher sicli dic
Gesetze des polgmcren Isoinorphismus iin vorlicge~iden
Falle bemahrt haben , diirfte es iibcrfliissig marlien, liei
jedem der folgenden Salze iminer wieder auf die &ere
Thcorie
81
Theorie zuriickzukommen nnd eine Unhaltbarkeit derselben
vor Augeu zu legen, von der sich ein Jeder leicbt selbst
ubeneugen kann.
Zweites Doppelsnlz.
Dasselbe wurde dadurch erhalten, dafs gepulverter Eisenalaun unter absolutem Alkohol zerricben, das Ungelilste
abfiltrirt und mit absolutem Alkohol ausgewaschen wurde.
Es bildete, auf solche Art dargestellt, ein gelbes Pulver
von folgeoder Zusommensetzung:
Schwefelslure 43,27
Eiseuoxy d
21,09
Kali
17,OO
Wasser
18,67 (direct bestimmt)
10#,03.
Hieraus ergiebt sich die Sauerstoff- Proportion
...
s
2.2
K
(a)
25,96 : 6,33 : 2,88 : 16,59
entsprechend der htoinen- Proportion
12:3:4:24
... ...
= 3 Fe s + 4 K s + 5 (€i)
s + 9 €=i
=3 k e 3 + 9 ( K ) S + 9 B
(dat5b)
= F ~ ' S + ~ ( K ) ' S + ~ ~.I (11)
( l + a + 14 t )
Diese Formel verlangt eine procentale Zusammensezzung von
Scliwefelsaore
42,69
Eisenoxyd
21,34
Kali
16,76
Basisches Wusser
12y01 19,21
Krystullisations Wasser 7,20
100,oo.
Durch Erliitzen des Salzes im Wasserbade, bis zum
Eintreten cines constanten Gewichtes, entwichen daraus
Poggendorff: Annal. Bd. LXXXVII.
6
...
. .
-
1
82
bciin crstcn Versuclic
11,33 Proc. Wasser
beiiii zweitcn Versuche 11,51
Wasser.
Dic zwcite dicser Wassermengeii entspricht zieinlicli
geuau dcm basischen W a s s c r dcs Salzes. Der c r s k Versuch wurde rliircli cincn Zufall etwas vor dcin Eintritt dcs
coastanten Gcwiclits abgebrochen.
)B
Driltes Doppelsslx.
Eisciialnuii in mciiig Wasscr gcliist, die Solution iiiit
absolutein hlliohol gcfillt, ulid dcr entstalldciic Sicdcr&lag unter dcr Fliissigkeit etwa 1 Miiiutc laog dcr Sicclhitze ausgesetzt. Gelbcs I'ulver.
Scliwcfels~ure 43,20
Eiscnoxyd
22,75
Kali
21,5o
Wnsscr
10,52 (direct bestiiniiit)
100,oo.
Saucrstoff - Proportion :
...
...
s
Fe
K
i€
27,12 : 6 3 2 :3,65 : $38
Atoincn -Proportion :
... ...12: 3 : 5 : 12
= 3 ...
F c s + 5 its+ 4 (ir)"
...
= 3 F~ s + 9 (k)s*
(5a+.lbI
...
=
FeS+3(K)S.
( 1; a t 1; b )
*
. (111)
Dieses Salz hat folglicli dieselbe Zusaininensetzuiig, wic
das Salz (I, a), welches durcli 18ngercs Erhitzen des hexngoiialeu Salzes (I) hei einw Teinperatur voii 100" C. gcbildct wird.
Der Foriiiel (111) entspricht dic Zusammensetzung:
45,13
Sc1iwefcis:ure
Eisenoxyd
22,57
Kali
22,15
Wasser
10,15
100,oo.
83
Viertes Doppelsalz.
Eisenalaun, in wenig Wasser gelast, wurde mit absolutem Alkohol gefgllt, darnit ausgewaschen und der Niederschlag unter der Luftpumpe iiber Schwefelsaure getrocknet.
Gelbes Pulver.
SchwefelsZure 45,36
22,92
Eisenoxyd
Kali
20,09
Wasser
11,63
100,00.
Sauerstoff-Proportion:
...
s
Fc
ic
i€
27,22 : 6,87 : 3,41 : 10,33
Atomen -Proportion:
... ...12:3:4::13:
= 3 ...
ye s 4: K 3 + 4; <ir S
...
=3
9 (K>S
( - 1 ; a t d ;b )
...
- UcS'+3(I;:)S..
(IV)
( 1: a+ 1: b ).
Also, wie das vorige Salz, oline Krystallwasser; doch
init einer anderen Combination der stijcliiometrischen Elemente a und b. Die Atoinen-Proportion kann einfacher
geschrieben werden 8 : 2 : 3 : 9. Die obige Schreibart dient
iiur zur besseren Vel.gleichung rnit deli Atomen-Proportionen
der anderen Salze.
Der Forrnel ( I V ) cntsprirht die Zusainmensetzung
Scliwefelslure 4 3 , M
Eiseu oxyd
22,'iS
Kali
20,12
Wasscr
11,54
100,oo.
>
+
+
.
Biinftes Doppelsalz.
Das heragonale Doppelsalz, Iangere Zeit an einem temperirten trocknen Orte aufbewahrt, verwittert, und hat in
diesem Zustaiide folgende Zusaminensetzung:
6"
84
Schwefelsaure
Eisenoxyd
Kali
Wasser
43,28
2190
20,86
13,85 (direct bestimrnt)
99,89.
Sauerstoff-Proportion :
...
s
...
F
s
K
ix
25,97 : 6,57 :3,53 : 12,41.
Atolnen- Proportion :
12: 3: 5 : 16:
... ...
=3 F e s -+ 5 K'S +-4 <ir>'S+ 4: ir
= 3'i;'e S -+ 9 ( K >S +
4; €1
(5a-l-4 b)
... ...
. (V)
=2(FeS+3(K)'S)+3k..
(1Sa-t 1; b ) .
Die dieser Formel entsprechende Zusaminensetzung ist :
Schwefelsaure
4349
Eisenoxyd
21,74
Kali
21,34
Basisches Wasser
9'78
Krystallisations- Wasser 3,66
,lOO,OO.
1
l3,44
Durch Iaugeres Erhitzen bei looo C. entweichen aus
diesein Salze genau 3,66 Proc. Wasser, wahrend das basische Wasser zuriickbleibt.
Sechstes Doppelsalz.
Eisenalaun wurde in wenig Wasser geI8st, durch absoluten Alkohol geBllt und daioit ausgewaschen. Der hierdurch erhaltcne Niederschlag wurde 13 Tage an einem mafsig erwlnnten Orte (etwa bei 18" C.) stehen gelassen,
wodurch er sich allmalig in ein braungriines krystallinisches
Pulver von folgender Zusammensetzung umwandelte:
Schwefelsaure
Eisenoryd
Kali
Wasser
Sauerstoff - Proportion :
...
s
&
K
43,90
22,05
17,99
16,06
lO0,OO.
B
26,43 :6,62 :3,05 : 14,27.
Atomen Proportion :
12 : 3 : 4 : 19;
-
=3 5 e S +4 K IS+
5 (k)S + 4:
=3jF;es+9 (K)s + 4 ; €i
(4at5b)
... ...
=2(FeS+3(K)S)+3k..
( VI )
(I+a+l$b).
Dieser Formel entsprechende Zusainmensetzung :
Schwefelsaure
44,29
Eisenoxyd
22,14
17,39
Kali
Basische Wusser
12’46 16,18
Krystallisations Wasser 3,72
100,oo.
Es mterscheidet sich dieses Salz von dem vorigen nur
durch eine ‘andere Combination ‘seiner stbchiometrisclien
Elemente a und b.
.
-
1
Folgende Zusammenstellung giebt einen JJeberblick der
verschiedenen chemischen Constitutionen der secbs Doppelsalze :
I. ? e S + 3 ( K ) S + 3 ~ i
(1; a + 1; b )
11. $ e S + 3 ( K ) S + t 3 € i
(I+atlib)
III. T e S + 3 ( K ) S
( a+ I$ b )
86
IV. Fe'S +-3(K)S
(1:atl:b)
V. 2 ( y e ' s + 3 ( K ) S ) + 3 #
(l+a+l+b)
+
+3 ( K ) 1s') 3 I€
(17; a+ 1; 6 ) .
I n dein alleii diesen Forineln ~eii~eiiiscliaftliclieii
Glicde
VI. 2 ( ?e S
(K)S
+
(n a m 6 )
treten die stiichioinetrischen Eleinente
...
a=KS
und k ( € € ) S
iin Ganzeu in drei vcrscliicdcnen Coinbinationen auf, n~i~nlicli
:
3n+3b
4ot5b
5n3.46,
so dafs (1C)S cine Verbindung reprHscntirt, in mclclicr
respective :2, 4 uiid $ - oder, nach der M c ~ ~ ggeordnet:
e
4, und $ - dcr Base K durch die dalnit polyincr isoinorpIw Base (€1) ersetzt anftreten.
3
Es kann paradox erscheinen, dafs in dein Salze I1 bci
bei 100" C. das basische Wasser entweicht, wllireiid ans
den Salzea 1 und V bei derselbeii Teinperatur das Krystallisations- Wasscr ausgetrieben wird, das basische ahcr
zuriickbleibt. Ein Analogoil fur den ersteren Fall bietet
sic11 uns in s:imintlichen Vitrioleii von der Zusaminensetzung
KS+7k
odcr eigeiitlich:
RS+6€i+l€i'
=(R)3S+#
(+a+ f b >,
melche bekanntlich, nach G r a h a n1, 6 Atome ihres Wassers
init bedeutend gr6fserer Leichtigkeit entweichen lassen als
57
das siebente. Ein Aiialogoii fiir den zwcitcu Fall dagegen
bildet unter andereii der ivasserhaltige kohlensaurc Kalls
von dcr Zusarnmeiuetzung
C a C t 5 i 1 ocler eigeiitlicli
ca
3 €4 a €2
c+ +
=(Cay
C+arr
2b),
welchem, nach P d o u z e , durch siedendeii Alkoliol 2 At.
Wasser entzogeii werden.
Es folgt Iiieraus, dafs weder das basisclie noch das
Krystallisations -Wasscr eiiic Art von Privilegiuin besitzt,
das erste oder lctzte beiin Entmeicheii zu seyn; sonderii
dafs diefs zunlchst von der Stiirke der Verwandtschaft bedingt mird, welche in einigeii Salzcti das basische, und in
anderen das Krystallisations - Wasser mit grijfserer Kralt
zuriickhdt.
(;a+
Die s~inimtliclicii liicr beschricbc~icnscchs Doppclsalze
siud in Wasser mit rothgclber bis gclbrothcr Farbe liislicli.
Aus diescn Aufliisungen kijnncn miedcr andcre Doppels~lze
gewonnen werden, deren Cliaraktcristik dcii Gcgenst;iiicl
einer bald nachfolgenden Abhandlung aiismnchcn wird.
VI.
Ueber die chemische Constitution rier Hydro Mangan- Carbonute; von D e m s e l b e n .
D i e in inehrfacher Hinsiclit selir intercssanten Untcrsuchuugen H. R o s e ’ s iiber deli Eiufliifs des Wassers bei
\vie fruher bercits hiiichemischcii Zersetzungen haben
siclitlich der wasserhaltigen Magnesia - Carbonate
auch
in Betreff der wasserhaltigen Mangan- Carbonate wichtige
Belege fur die dorchgreifende Wahrheit der Gesetze des
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isomorphism, kenntniss, beitrge, zur, polymeren, nheren, des
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