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Bemerkung ber das Hydrat des kohlensauren Kalkes.

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Folgendee. SBmmtliche bisher analysirte wasserhaltige Magnesia- Carbonate zerfallen, vom Gesichlspuiikte der polymercn Isoinorphie betrachtet, in zwei Gruppen, n:imlicli in
1 ) HuZb - kohlensauie Hydro - Magnesia und 2 ) Yierfuch gewasserte Dreiviertel- kohlensaure (Hydro -?) dlagnesia. Die
Salze der ersten Gruppe werden im Allgeinekicn bci kalter, und die dcr zwciten Gruppe bei heifser Fallung erhaltcn. Uiitcr ganz bcsondereii Umstanden, welche vorzugsweise durch eiiie niedrige Teinperatur bediiigt zu werden scheiiieii, verm8gcii die Verbindungen der ersten Gruppe
2 Atoine, und die der zweiten noch 4 Atome (iin Ganzcii
also 8 Atoine) Krystallisations- Wasser aufzunehmen.
IV. Benierkrrng u ber tlns Hydrat des kohlenstiwen
Kalkes; con Th. S c h e e r e r in Christiania.
z u Anfniig cliescs Frtihjahrs inachte mich Herr Professor
13 o c c k arif cine grorse Anzahl kleiner Krystalle aufinerkspin, welche sicli auf dem Gruiide eines Baclies abgesctzt
hatten. Durch niihcre Untersucliung ergab sich, dafs diese
Krystnlle, einige zufillige Veruureiuiglu~geu abgerechnct,
BUS kolilensaiircin Kalk uncl Wasscr bestanden.
Nachdcin
eiiie Quantitlt dersclbcn durcli Aiisprcsseu zwischcu Flierspapier ( durch Trocknen bei erliilliter Teinpcratur zersetzten sie sich eehr leicht) so vie1 als in6glich von adharirendcr Fcuclitigkeit befreit worden war, ivurde sie bis zuin
schwachen Glulieu erhitzt, und erlitt dabei einen Verlust
voii etwa 48 Procent. Das Ruckstandige war kohlensaiirer Kalk, gcschwant durch etwas Kohle, von beigemengter
organisclier Substaiiz herriihrend I). Der kohlensaure Kalk
enthielt, aufser jener kieinen Quaiititlt Kolile, 1,07 Procent
frcinde arganische Bestandtlieile, hauptsachlich Kieselerdc,
1) In dcm crwihnten Baclic lagm rielc liolzrtiickr, wcld~cganz mil jcnrn
Kryrtrllcn inkrustirt warm.
'
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Thouerde und Eisenoxyd. Die Krystallform dieses gewasserten kohlensariren Kalkcs verinochte ich nicht genau zu
bestimmen, da die Krystallc eiuerseits zu dendritischcn Gestalten gruppirt warcn, uncl andrerseits bei dcln iiothwcndigen Mauipulircn selir sclinell decomponirt wurdcn. Inzwischcn liefscn sic sich doch dcutlich als Hhombocdcr crkennen.
h l s ich, eiii Yanr Wochen spster, cine zwcite
Partic dieser Kryst;\llc liolen wollte, waren sie allc ver~cliwu~ide~i,
uiid oii ilirer Stclle lag eiii fcinkoruig krystnlliiiischcr Sclilninin , aus gcwi)linlichcm koIilensauren Knlkc
(oline Krystall- Wnsscr) bcstchcncl. In dcr Zwischcnzcit
liattc nUinlicli dic Lufttcmpcratur, uncl also aucli dic Tempcrntur dcs Bachcs, bedcutciid zugciio~ninen; uiid ubcrdick
war dcr Bach noch den Strohlcn der Mittagssonne ausgcsctzt.
Es ist wold kcincm Zwcifcl untcmorfcn, dnk dns liicr
in Redc stclicntlc Kalksalz tlassclbc ist, wclchcs schon P c l o u z c und dcr Ffirst von S a l i n - H o r s t m a r untcrsuclit
Iiabcii, nhnlicb : Fiinffach gcwvlsscrtcr Einfacli - kol~lcnsaurcr
Kalk :
-
ca
c +5 if,
mit wclchcr Formcl bcsonders (lie Aiialyse von P c 1o u z e,
welclie 52,92 Procent kolilcnsauren Kalk uiid 47,Otl Procent
Wasser crgab, sehr nahe ubereinstimmt. P e l o u z e erliielt
das von ihm nntcrsuchtc Snlz BUS ciner Auflfisung von Kalk
in zuckcrhaltigem Wasser, wclchc cinige Monate dcr Einwirknng dcr knlten Winterluft ausgcsetzt wurdc. Die Krystalle, welclie dcr Furst voii S a l m - H o r s t m a r untersuclite,
hntten sicb in ciner inctallciicn I’umpcnrilhre nus dem Rrunnenwasser abgesetzt.
Die angefuhrte Forincl, dcren Richtigkeit in Betreff der
procentischen Zusammensctzung, welchc sie reprasentirt,
iiicht zu bczweifeln ist, bietet eben keine symmetrischen
Verhlltnisse dar. Nebinen wir an, dafe von den 5 Atomen
Wasser 3 Atome als busisches Wusser, also als (H), vorhanden sind, so versndert sich diese Formel zu:
353
+
Cap C + ( r i > ~C 4dl,
welchcs inan auch schreiben kann:
( C a l l C+2ii.
In diesem Falle ist also ein Theil (wie es scheint, 6CllaIl
die Hiilfte) dcr Kalkerde durch basisches Wasser ersetzt.
Da letztcrcs isoinorph init der Talkerde ist, uiid da wiederuin kolilciisaurer Talk diirch kolilensaurcn Kalk ersctzt
werdeii kann, so lnub auch kohlensaures basisches Wasser
kolilciisauren Kalk crsctzen kannen. DaEs jeiie 3 Atoinc
Wasscr in dcr That eine andere Rolle spielen, als die iibrigeii 2 Atome , welche fiir wirkliches Krystallisations- Wasser aiigeiioiniiicn wurdcn, gelit aus eiiicin iiitcressanten Versuche von P c l o u z e hervor. Als dcrselbe nlmlich dic
Krystallc dcs gewzsserten kohlensauren Kalkes mit kochendcln absoluten Alkohol fibergot's, wurden denaelben dadurch
2 Atome Wasser enbogen, wahrend 3 Atome auriickblieben.
(S. (1. Anu. Bd.21, S.573.)
V.
1.yrbcr die Zurarnmensetztrng einiger phosphorstruren Salze; von C . H a m m e l s h e r g .
Sclioii bci ciiicr friilieren Gelegeidieit 1) habe ich Vcrsuclie
fiber die Zusammeiisetzuns einer Rcihe natltrlicher uiid kUnstlich dargestellter Phosphate mitgetheilt, insbesondere voii
Kalkerde, Talkerde, Thonerde, Thoiierde-Lithion, NatroiiLithion, von Eisenoxyd- Oxydul und Eisenoxyd.
Bci einer Fortsetzung dieser Versuchc war es allein
die Aufgabe, zu emitteln, welche Zusainmensetzuiig die
Niederschkige haben, die durch das gew8hnliche phosphorsaure Natron, (Na', k ) P, in den Auflilsungen gewisser
Erd- und Metallsalze hervorgebracht werden, ob die entstehende Verbindung, wic diefs bei den Silbersalzen zuerst
beinerkt wiirde, stets 3 Atome wirklicher Basis enthalt,
1 ) Dicrc Ano&o,
Bd. 64, S. 251, 405; Bd 66, S. 59.
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