close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Bemerkung ber die Chlorine-Wasserstoffsauren Verbindungen.

код для вставкиСкачать
1
f
V.
B e me r hung
eber die Chlbrine- Z%ite$offiuren
Van
CHEVREUL
in P a r i s
Verbindungen,
*>;
Als die getthrten Unterruchungen der BH.
~t11.h
LulTac, Thenard nnd Davy uber die N a t u r der
Chlorine erfchieuen, t r a t ich der Meinung bei, dafs
die Chlorine fiir chemirch-einfach zu nehmen Tey,
weil fich SuuerRoff aus ihr nicht anders erhalten
lHbt, d s wenn man fie rnit Korpern, die zuvor mit
S’aaerRoff verbuiiden worden fitid, i n Beriihrung
bringt. Doch war ich nicht uberzeugt, daL diere
Meiuung die wahre fey, weil fich auch nicht Eine
T h a t k c h e angeben liefs, die beRimmt hewies, dars
die Chlorine keinen &suerlid€ enthdt, und well etl
fchien, dah mehrere Analogieen fur die Vermut h u n g rprichen, dafs fie S a u e r h f f enthalte. Jetzt
hat die Entdeckung J e r Jodine faR alle Chemiker
bewogen die Chloirine unter die einfachen Korper
,
c
-9 I
zu verretzen *). Es IalI'en 5ch indtfs mehrere Thatfochen **) ayf beide Arteri Enaoh der alten und
nach der neuen Hypothef'e] erkliren, ond da es
jetot Jarauf ankiimmt, dare man die wnbre erwahlej
10 will ich liier einige Bemerkuugen mittheilen,
welohe ich auf Antrieb Herrn Gay LuEac's bekannt mwhe.
H e r r G a y - L u l t c hot in feinec Arheit uber die
Jodine darzulhun gef'ucht, daSs rehr viele Jodine?
Verbindyngen iodures) Gch beim A u f l o h n im
Walrer in Jodiue WaKerfioiFfaure Verbinduogem
(hydriodntes) verwandeln I uud 3aG daITelbe m i t
den mehrllen Chlori-ne- V erbindungen (chlorwes)
Statt findet, iudem auoh diere Gch in ChlorineW aGdlnf€f'iiure Verbindungen ( lydrochlorntes)
verwandeln, wenn man Ge i n Wall'er auflolt ***I.
Die. folgenden Ttiatfachen bertitigen diere Anlicht.
1 ) Das erRe Chlorin Eileeu (protochlorure dc
f e r ) ****) ilt we&, wird aber, wenn es fich in
-
<
-
-
-
-
a)
Wird man auf die tiefhnige Abhandlimg, worin Herr
B a r z e l i u s d i e t LeLre , wie es rcbeiot , ficgreich bekimpft
h a t (AunzB.50. S.336. od, 1816 St. &I
in.)
Frankreich,
,
wo fienicbt
unbekannt gablieban ik keiae Buoklicht nebmeq? (jitb,
*') Alle,
Gilh.
-
***) S. die neuen Uutar1: iib. d. Chlorine von Gay LuFac arch
m. freien Bearbeituog, ,in dier. Annal. J. 1815. S t . 4 . od.
B.49. 9.515. f.
Gilb.
****) D. h. das'in kleiofier Mrnge mil Chlorioe vethundens
Sib, wdcher drs feke blzhurc Wen imMinimo, nach depr
Gliihen, nacb der alten Lehre ill.
GiIb.
W a I r e r auflolt, griin und kryltallifirt dann in POlyedern, welche gleichfdls griin lind. n ) Das
hochfie Chlorin -Eiren (perchlorure defer) *) giebt
dagegen eine orangebraune Auflorung, und die Kryfialle, welchc aus diefer anrchiefsen, find kleine hellgelbe Nodeln. Beide Verbindungen hnben folglich,
fnuchdem das M‘alTer auf fie d n g e m i r k t hat,]
ganz dalTelbe phyfikslifche Aeufsere, als dic EifeuM z e , welche offellbar dns eine das erRe, und das andere das hochfie Eifenoxyd i n fich rcbliefsen.
3) Der Chlorin- Kobalt welcher flachsgrau
ifi, giebt beim A u f l i i h in IVall’er eine rorerlrothe
FluGgkeit, wie das Tchwefelraure falpeterfaure,
eU’igr,ture etc. errte Kohaltoxyd.
4 ) D e r Chlorin-Nickel ifi goldgelb, firbt aber
das \S’aKer griin, gleich dem rchwefelfauren falpetrrlauren, e!l’iglauren etc. erRem Kickeloxyd.
5 ) Uas hijchrtc Chlorin Kupfer, wdcties
Zimrntgelb ifi, giebt mit WoITer eine Auflijfung,
die coiiceritrirt griiti, mit hinliinglich vicl Waxer
verdiinnt aber hlau iR, wie ee die Auflvrungen des
K u p fe roxy ds li nd.
Es wird fafi allgemein angeaommeii, d a b d e r
blaue Kiederfchlag, welclien m a n erhiilt, \Venn man
Bauftifches Kati in Kobalt- Auflafung gidst, reines Oxyd fey; diel‘e &f,einung gruiidet lich a b e r
blos auf die Parben Aehnlichkeit delrelben rnit d e r
,
,
,
-
-
’) D. h. das im Maxim0 mit Chlorine verbuudene Eiren, oder
das fefie ralzfaure Eifcn iin Maximo der altea Lehre oach
dcm Gliihen.
I:
231
1
Farbe der Kobalt-GlECer, Ich glanbe, daTs das auf
nall'em W e g e niedergefchlagene Kobnltoecyd nets
WaCIer enthalte *); denn der kohlenraure Kobalt,
den man fo defiilfiirt, dafs keine L u l t ihn beriihrt,
gieht, nach Herrn Pronft, ein graues Oxyd. 'Der
Yaue falzfaure Kobalt lcheint ebenhlls WaITer q z
enthalten; Jenn er rerliert diefe Farhe in erhohter
Temperatur, und e r niinmt dahei (was befonders
bemerkt zu merden verdient);eine Farbe an, die fich
der des Oxyds aus dem kohlenrauren Kobalt 11:hert, Nach diereii 'lkatfnchen I'cheint es, dafs das
Oxyd nur in fo weit eine blnue Farbe hat, als es
mit Waxer, mit einemMetalloxyde, oder mit ciner
Saure oerbunden iTt. Das Kupferosyd verhiilt f c h
auf eine Phnliche Weire; es bildet mit den verglas1)aren Materien grune Zufammenfetzuugen, welche
den Salzen dieres Metalles analog find,
a)
Diet8 iR aaeh die Meimung &a Herrn Tlrenrrd in .'I Clremie Th. 2.
NO.543.
cli.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
132 Кб
Теги
ber, die, verbindungen, chlorine, bemerkung, wasserstoffsauren
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа