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Bemerkung zu dem Aufsatz des Hrn. Prof. Kirchhoff

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XVII. Bernerkung zur Kry.sta/l;sati‘olz rlrs
con V. v. L a rig.
Quorzes;
EIr.
W e b s k y hat iin XCIX. Bande, Seite 299 d. A1inal.
die an gewissen (2uarzkrystallen beobacbtete Z e i c h l i ~ ~ ~ g
der P-Flachen, welchc durch drei Linieu cutstelit, (lie vou
einein I’unkte annlihernd Dach den ebenen Winkelu der
Flachen verlaufen, durch die Annahme zu erkliireu versucht, dafs diese Linicn selir stumpfe Kanten wliren, gebildet drircli das Zusaminenstofsen dcr eigeiitliclieu P-Flliche
mit einern spitzeren Rhomboeder und eiuern stumpfen Trapezoeder. Ich habe hingeFen ~ I Ieiner, in den Sitzungsberichteu der kais. Akademie der Wissenschafteu in Wlelt
Rd. XX, S . 392 erscbienenen, Mittlieilung diese Linien als
Projectioneii der Axenkanteu von Trapezoedern auE die
P-IE’llchen dargestellt, aus den Winkelo, die diese Linirii
init den Seitcnkanten der Pyrainide bildeu, den Ableitnngscoefficienten dcr Trapezoeder berechoet, und die berechneten Winkel bis auf 10’ den gemessenen genau gefunden.
Nach der Erklarung, die Ilr. W e b s k y gegeben hat, Iiifst
sich nicht einsehen, warum die Lioien, welche den eigentlichen Theil der P-Flache von dem Khomhoeder scheidet,
nicht parallel der Seitenkante der Pyrainide verlsuft, riiid
waruin die Grlnzliaie der Trapezoeder und Pyramidenfl#clie mit der Combinationsliante von P und 2 P 2 eiiieii
Winkel von beilliutig 14” einschliefst, anstatt derselbeii
parallel zu laufen: Aucli zeigt sich diese Erscbeinung a n
den von inir untersuchten Krystnllen nicht so einfnch, wie
sie Hr. W e h s k y beschrieben hat, sondern es zeigeo sicli
vielmelir auf jeder Flache eine grofse Amah1 I’unkte, v o n
denen je drei solclie Liaieii auslanfcn.
W i e n , den 21. November 1666.
XVIII. Bernerkung zu dem Aufiolz clrs
Hm. Prof. KirchhofJ
E
s mag erlaubt seyn, diesern Aufsatz (S.193 diesesProfessor
Hcftes)
noch die Beinerkung hinzuzufiigcn , dars
mir
W. W e h e r, bei seiner nculicheii Anwcscnlreit i n Bcrliii,
352
a h ich rnit ihm iiber Prof. K i r c h h o f f ' s Untersiichung sprach,
eine von ihm tiber denselben Gegenstand vollstandig ausgearbeitete Abhandlung vorzeigte, die er indefs noch nicht
dem Druck zu iibergeben beabsichtigte, weil cr erst die
Resultate einer gemeinscliaftlich mit R. K o h 1r a us c h dariiber angefangeneu Experimental- Untersuchung abwarten
wollte. Die wenige Tage darauf erfolgendc Durchreise
des Prof. K i r c h h o f f durch Berlin hat ihm Gelegenheit gegeben, sich selbst tiber diefs Ziisammentreffen init dcmselben auszusprechen,
ein Ztisammentreffeo, welchcs insofern ein erfreuliches genannt werden kaun, als beide Arbeiten, von wesentlich gleicher Grundlage suegehend , zu
iibereiiistiinmenden Resultaten geftilirt haben, was bei eioem
noch so wenig erforscliten Gegenstand, wie die Gesetze
der Stroinbildiing bisher gewesen sind , gewifs Reaclituiig
P o g g e 11 d o r f f.
verdient.
-
XIX. Eitic akustische Beobnchhng;
con F. G. Schaffgotsch.
Auf
die schwingende Luftsiiule der, am besten mit gcw6hnlichem Leuchtgase herzustcllenden , cbetnischen Harinonika Yufsert ein in der Nahe angestirninter musikalischer
Ton, vienn e r zu dem der Harmonika in einem einfachen
VerhYltnisse steht, z. 13. unisono oder eine Octave hillier,
einen so starken Einflufs, dafs die Flainme in lehhafte Bewegring' gerVth und bei gesteigerter Bewegung sogar verlischt. Auf diem W7cise vermag, wenn der Harmonikatou
ein hoher ist, eine kriiftige Falsettstimme die Gasflamme
aaf 10 bis 12 Schritt pllitzlich auszul8srhen ').
1 ) Ich selbst Iiahe das Vergniigen gehabt, Zcuge einer vom Hrn. Verf.
reranstalteten Wiederliolung dieses interessantrn Versuclies gewesen zu
seyn, wobei nucti nnch aridere bcmerkenswertlie Ersclieinungen auftraten. die iueines W'irsens bislirr niclit besclirieben wurden.
Weon so
z. B. die Flamme etwns gruli, war, ging sio durcli das Singen niclrt
aus, vzrhdcrte aber wshrend deuelbeo ilirt rundlirhe Gestalt pl3tzlirh
i n einc 1Pngliclre. Andremeits zeigte deli. dafs die Iltlrre. bei eimr gewirsen Griifse und Stclliing drr Flamme, ohor: weitcrcs Zuthiin, glcichzeitig zwei wenig Ton einrndcr rerscliiedeue 'risnr gnh, die mit &anander interferirend, Sclilsjio Iiervnrbrachten, welrlre n i c h bids IiBi bar
waren, sondern aueh durcli das Zuckco der Flanintc siclitbar wurdco. P.
Gedruckt bei A.
W. S c b a d e
in Berlin, Grtlnstr. 18.
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