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Bemerkung zu der Abhandlung des Hrn. Angerer УUrsprung der Wrmeentwickelung bei Absorption von RntgenstrahlenФ

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9. Bemerbung
x u der Abhandlumg des Hvn. A m g e r e r :
,,Ursprung der Wtirmeentwicbelumg
be4 Absorption von Rbntgenstrahlen,'~;
von H. A. B w m s t e a d .
In diesen Annalen (24. p. 370) veroffentlicht Hr. A n g e r e r
die Resultate einer Untersuchung, welche er ausgefiihrt hat,
urn die Richtigkeit gewisser Qersuche zu prufen, welche ich
vor ungefahr zwei Jahren gemacht habe (Phil. Mag., Februar
1906). Meine Qersuche schienen zu beweisen, daB, wenn
Rontgenstrahlen in gleichem MaBe von Blei un,d von Zink
absorbiert werden, im Blei ungefahr die doppelte Warmemenge entwickelt wird, als im Zink. Hr. A n g e r e r dagegen
findet, daLI die in beiden Fallen entwickelten Warmemengen
nur urn einige Prozent des Gesamteffektes voneinander verschieden sind.
Aus neueren von mir ausgefuhrten Versuchen mu8 ich
allerdings schlieBen, da6 Hr. A n g e r e r recht hat und daB
meine friiheren Resultate fehlerhaft waren. Nach meiner Ruckkehr von Cambridge, wo ich die Qersuche ausgefiihrt hatte,
nach Amerika war ich durch anderweitige dringende Geschafte
fur einige Zeit verhindert, diese Untersuchung weiter fortzusetzen. I m Laufe des letzten Sommers und Herbstes war
ich jedoch imstande, mich weiter mit dieser Untersuchung zu
beschaftigen, und ich habe gefunden, daB der Effekt (wenigstens zu einem grooen Teil) darauf zuruckzufuhren ist, daB
bei einem gegebenen TemperaturiiberschuB uber die Umgebung
das Zink schneller Warme verliert, als das Blei. Dies ruhrt
wahrscheinlich von der Leitung der Stutzen und der Zinlr-
Bemerkunq zur Abhandl. des Hrn. Anqerer: Ursprung usw. 153
drahte her, welche benutzt wurden, um die Metalle rnit der
Erde zu verbinden und um die Radiometerflugel vor elektrischen Einfliissen zu beschtitzen. Durch Verminderung dieser
Leitung wird das Verhaltnis der Wirkung der Rontgenstrahlen
auf das Blei zu der Wirkung auf das Zink von 1,96 (dem
friiher erhaltenen Wert) auf 1,47 reduziert; dies ist das Mittel
aus acht Beobachtungen mit umgekehrten Stellungen der Metallstreifen. Von noch gr6Serer Bedeutung ist es, daB, wenn die
Metalle durch dae Licht einer elektrischen Gluhlampe erwarmt
werden, das Blei noch anniihernd in demselben Verhaltnis,
namlich 1,43, vorherrscht. I n diesem Falle waren die Streifen
mit Aluminiumanstrich bedeckt. Bei den in Cambridge ausgefiihrten Versuchen erhielt ich rnit Licht gleiche Effekte auf
den beiden Metallen, und ich glaubte hieraus schliegen zu
konnen, daB der Rontgenstrahleneffekt nicht auf eine Ungleichheit der Geschwindigkeit des Warmeverlustes zuriickzufiihren
sei. Die Metallstreifen wurden dann rnit Aluminiumfolie bedeckt, die durch eine sehr dunne Wachsschicht fixiert war,
und ich mu8 annehmen, daB die Gleichheit der rnit Licht erhaltenen Effekte auf eine zufallige Kompensation der ungleichen
Warmeverluste clurch eine ungleiche Warmeaufnahme durch
diese Wachsschichten zuriickzufiihren ist.
Ich habe auch den Versuch in einer Weise auszufiihren
versucht, die von der Abkiihluogsgeschwindigkeit der Metalle
unabhangig ist. Zu diesem Zwecke wurden zwei aus Blei und
Zink geschnittene Gitter von gleicher Dicke in der Nahe der
Radiometerflugel aufgestellt und die Enden mit massiven Elektroden verbunden, so da5 ein Strom durch die Gitter gesandt
werden und so eine bekannte Menge Warme in ihnen erzeugt
werden konnte. Diese wurde dann mit den Effekten von
Rontgenstrahlen auf die Gitter verglichen. Bei diesen Versuchen herrschte anscheinend das Blei im Verhaltnis 1,20 vor;
allein die A blenkungen waren so gering, namentlich beim Zink
infolge seiner Warmeleitfahigkeit , da6 das Resultat von geringem Wert war.
Aus meinen neuen Versuchen hat sich ergeben, daB es
nicht moglich ist, mit dem von mir benutzten Radiometer die
Bleichheit der Wlrmeeffekte in Blei und Zink ohne eineri
Fehler von annahernd 10 Proz. zu bestimmen. Ich hatte des-
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H. A. Bumstead.
Bemerkung usw.
halb die Absicht, vor VerMentlichung meiner Resultate die
Frage mit Hilfe einer Thermosaule zu priifen. Eine Verzogerung in der Lieferung des empfindlichen Galvanometers,
welches zu diesem Zwecke bei der Weston Instrument Company
bestellt war, hat mich an der Ausfiihrung dieses Vorhabens
verhindert, und es freut mich, daB die sorgfaltigen und genauen
Versuche des Hm. A n g e r e r dies jetzt unnotig gemacht
haben.
New H a v e n , Yale University, 20. November 1907.
(Eingegangen 11. Dezember 1907.)
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