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Bemerkung zu der Abhandlung des Hrn. J. Stark Дber den Zusammenhang zwischen Fluoreszenz und IonisierungФ

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7. Bemerkung %uder Alrkandlung
des Wrn. J. S t a r k ,,tfber den Ztrsarnnzenhung
xwischen FZt~oresxertxUPLCE IouLisierump;
voiz N.VolnLer.
In diesen Annalen 41. p. 739 wirft mir Hr. S t a r k vor, in
meiner Arbeit l) seine Fluoreszenztheorie unrichtig angewendet
und ungiinstig beurteilt zu haben. Von einer unrichtigen Anwendung kann keine Rede sein, da ich von der Hypothese
uberhaupt keine Anwendung gemacht habe. Um eine Beurteilung kann es sich nur insofern handeln, a19 ich gewisse,
einen Teil der Hypothese stutzende experimentelle Angaben
des Hrn. S t a r k als irrtiimlich erwiesen habe. Hr. S t a r k
glaubte namlich experimentell erwiesen zu haben, daJ3 in den
langwelligen Fluoreszenzerregungsbanden bei ca. 400- 300 pp
bei einer Anzahl von Benzolderivaten ein lichtelektrischer Effekt
auftritt: ,, . . damals . ordnete ich die Ionisierung des
C-Atoms in jenen Benzolderivaten der Absorqtion in diesen
(langwelligen) Banden zu." Meine Versuche ergaben hingegen,
daB die Ionisierung erst unterhalb 228 up auftritt. Er gibt
gegenwartig seinen Irrtum zu mit den Worten: ,,In allen
Beobachtungen von W. S t e u b i n g und mir uber den lichtelektrischen Effekt bei Benzolderivaten und in meinen Beobachtungen uber die Ionisierung der Dampfe von Benzolderivaten
durch ultraviolettes Licht war demnach nicht die Lichtabsorption in den damals allein bekannten ersten uIlravioIetten Banden
wirksam.'' E s ist mir unverstandlich, wie Hr. S t a r k den Leser
zum Vergleich meiner Darlegungen (vom 5. Febr. 1913) mit
seiner letzten Arbeit (vom 28. April 1913), in welcher der
fruhere irrtumliche Standpnnkt bereits aufgegeben ist, auffordern kann.
Es ist erfreulich, daS in drei unabhangigen Arbeiten von
H u g h e s (diese etwas liltere Arbeit, die von den Benzolderi-
.
..
1) Ann. d. Phys. 40. p. 775. 1913.
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M . Polmer. Bemerkung zu der Abhandlung des Hrn. J. Stark.
vaten nur das Anthrazen betrifft , war mir bisher unbekannt)
von P a u l i und mir der erwahnte wichtige Beweis erbracht
worden ist, da6 die Elektronenabspaltung bei den Benzolderivaten nicht in dem langwelligen Ultraviolett erfolgt , sondern
in einem kurzwelligen Gebiet. Dieser Nachweis bildet in
meiner Arbeit die Grundlage fur die Losung meines eigentlichen Problems, namlich den Nachweis und die Charakteristik
des lichtelektrischen Effektes in Losungen. Desgleichen ermoglichte er mir die Deutung des bereits von Byk und B o r k
beobachteten , von mir weiter verfolgten lichtelektrischen
Effektes am festen Anthrazen unter Hexan als eine neue lichtelektrische Erscheinung , die mit dem eigentlichen Hallwachseffekt nichts zu tun hat. Von der gleichen Grundlage ausgehend gelang mir die Trennung des von G o l d m a n n und
K a l a n d y k zuerst beobachteten lichtelektrischen Leitfahigkeitseffektes am Anthrazen vom Hallwachseffekt.
Es ist bedauerlich, dab Hr. S t a r k auf rein objektive Feststellungen nit personlicher Schiirfe antwortet.
L e i p z i g , Phys.-chem. Inst. d. Universitat.
(Eingegangen 30. Juli 1913.)
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