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Bemerkung zu der Abhandlung von Hrn. Glan 3ber die Dichtigkeit des Lichtthers

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3. Wiedemann.
XI V: Bernerkwng x u der Abhandlwng vom I3m. Glam
aber d4e Dicht4gkedt des Uchtathers;
von, E i b h a r d Wdedemanm.
Nach E r n . W. Thornson') ist die Masse M eines englischen Cubikfusses Lichtather grosser als 8391 Vana Pfund
englisch, wenn g die Gravitationsconstante, V die Fortpflanzungsgeschwindigkeit des Lichtes und n das Verhaltniss
der grossten Geschwindigkeit eines schwingenden Aethertheilchens zur Fortpflanzungsgeschwindigkeit des Lichtes bedeutet. Nach T h o m s o n kann n nur klein sein. Setzt man
n=
so ist dies nach ihm sicher ein zu grosser Werth,
und bereohnet man damit M , so findet man nach W.
T h o m s o n 1/(1560 x 10') Pfund und hieraus ergibt sich eine
untere Grenze fur die Aetherdichtigkeit.
Hr. G l a n entwickelt ferner, dass wenn 6 die grosste
Dilatation ist, die der Lichtiither erfahren kann, ohne zu
zerreissen, zwischen 6 und n folgende Relation besteht :
S=7/1 + n 2 - I .
Statt des Lichtathers betrachhet er beliebige feste oder
flussige Korper, fur die er nachzuweisen sucht, dass sie erst
bei grosseren Dilatationen zerreissen als der Lichtiither. Aus
Bestimmungen an gewohnlichen Korpern erhalt man demnach einen zu grossen Werth von n. Nach P. N e u m a n n
ist S fur Glas 1/1443, also n = 1/2,, d. h. doppelt so gross als
W. T h o m s o n angenommen hat. Das Gewicht eines Cubikfusses Aether ist dann ca. viermal so gross als T h o m s o n
angibt. Fur Wasser sucht Hr. Q l a n B ) aus Messungen
von B u y s - B a l l o t3) uber das Gewicht, welches zum
Abreissen einer Platte von einer sie benetzenden Flussigkeit erforderlich ist, ein Maass fur S zu finden, und setzt
d = 1 / ( 3 7 x lo6). Beksnntlich tritt hierbei aber die Kraft,
welche die einzelnen Theilchen zusammenhalt, nur in hochst
1) W. T h o m s o n , Phil. Mag..(4). 9. p. 36. 1854.
2) G l a n , Wied. Ann. 7. p. 655. 1879.
3) B u y s - B a l l o t , Pogg. Ann. 71. p. 177. 1847.
6 Wiedemann.
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indirecter Weise ein, da man bei diesen Versuchen die
Capillaritatsconstante u misst. Der aus diesen letzteren
Betrachtungen von Hrn. G l a n berechnete Werth fur die
Aetherdichte hat daher auch nicht die ihm beigelegte Bedeutung.
Dagegen konnen eher Versuche von B e r t h e l o t ’ ) zu
einer solchen Betrachtung verwendet werden. Derselbe schloss
in ein dickwandiges ziemlich enges Rohr soviel Flussigkeit
ein, dass es von letzterer fast vollstandig erfullt war, und
erwPmte so lange, z. B. bis 284 bis die Flussigkeit den ganzen
inneren Raum des Rohres ftillte. Liess er dann die Flassigkeit abkuhlen, so zog sie sich nicht allmahlich, sondern plotxlich bei 180 unter lebhaftem Gerausch zusammen, besonders
wenn er die Rohre schwach erschutterte. Demnach vermag
das Wasser bei 18 und 28O dasselbe Volumen einzunehmen,
zwischen 20 und 30° andert sich aber das Volumen des
Wassers urn etwa 26/10000, die linearen Dimensionen desselben ungefahr um 83/100000 .oder rund um l/looo. Eine solche
Verlangerung kann demnach nach den Versuchen von B e rt h e l o t der Abstand zweier Molecule im Minimum erfahren,
ohne dass die Continuitilt des Wassers unterbrochen wird.
F u r Wasser ist 6 demnach im Maximum l/looo, also weit
grosser als der von Hrn. G l a n abgeleitete Werth, und stimmt
nahezu mit dem fur feste Korper gefundenen uberein. F u r
n folgt hieraus ebenfalls etwa
XV. Ueber die wakre C o h d s h &r FZiiss4gke4tem;
urn Edlhard Wiedernarm.
Bekanntlich ist es bisher nicht gelungen, die wahre Cohasion der Fltissigkeiten zu bestimmen, d. h. die Kraft zu
ermitteln, welche nothig ist, um zwei in der Oberflacheneinheit
aneinander grenzende Flussigkeitsschichten voneinander zu
trennen. Die Messungen der Capillaritatsconstante geben
eine ausserst complicirte Function dieser Kraft, multiplicirt
1) Berthelot, Ann. d. chim. et phye. (3) 30. p. 232. 1850.
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