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Bemerkung zu der Arbeit von H. Scheibler Вber den Reaktionsverlauf bei der Synthese des AcetessigestersД

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Meyer: Bemerkung zu der Arbeit von H. Srheibler - Rundschau
86. Jahrgang 19291
B.emcrkung zu der Arbeit von H. Scheibler:
,Uber den Reaktionsverlauf bei der Synthese
des Acetessigesters".
Von Prof. Dr. K. H. MEYER,Ludwigshaten a. Hh.
(Eingeg 11.,1. 1%3.)
In einem auf der Hamburger Hnuptversammlung des Vereins
deutsrher Chemiker gehaltenen Vortrage, der vor kurzem in ditser
Z-itschrift') ver6ffenilicht wuide, gibt S c h e i b l e r eine Eikliirung des
Reaktionsverlaufes des Acetessipesters, die er rnit eirler Anuihl neuer
und inieressanter Experimente btiitzt. Er nimmt an, daB sich Natriumessigester bildet, der si4.h mit einem weiteren Molektil Essigester zu
einem salzartigen Kondensatioisprodukt zusanirnenlegt, das sich dann
bei der Spaltung mit Sauren in Alkohol und Acetessigester zerlegt.
CH,. C0.CHs.C-
/OC,H,
OCeH,
\OH
--+
CH:t.CO*CH,. CO. OCzH5 -t- C3H5OH
Es ist dem Verfasser dabei entgaigen, daB seine Erklarung nicht
neu, sondern beteits vor elwa zehn Jiihren von mir gegeben worden
ist. In einer Arbeit Uber die ,,Bildung von Derivaten bei tautonieren
Verbindungen"*) stellte ich die Hitdung des Acetes-igeslers aus Essigester in Parallele mit der Alkylierung und Acylierung Iautomerer
Verbindungen, insbesoudere mit der Arylierung von Natriuminalonester, wie aus folgenden Worten und Fornieln meiner damaligen Arbeit
hervorgeht:
,,Es bildet sich durch das Natriumlthylat etwas Natriumessigesfer
der in seiner Konstitution dem Natriiimrnalonesier entspricht, und deebenso Hie lttzterer zu Additionsreaktionen hefiihigt ist. Es addie!t
si1.h an ibn ein Molekiil Essigester, iihnlivh wie sich Acetylchlorid an
Natriummnlonester addieren kann, und Natriumlthylat spallet sich ab:
CH.,
CO. CH.
CH,. COCH,
CH, .CO-CH.2
169
im Jiili 1921. wenn diesea a u r h nwhgewiesenerrnaBen nur in gnnz
brschranktem Umfmge diircli Verunreinigungsquellen irvendwelcher
A r t und in der Hauptsache durch die daiiialigen Witterungseinfliisse
hervwgerufen wurde.
Es wurden ini panren wihrend des Jahres 1922 je zehn Sitzungen
den Vollaiissc+insses und verschiedener SonderauswhiiGse sowie Mainhefiihrungen vorgenoiiirnen, und daq zuletzt genannte Anit stellte ni1c.h
Abschluii der Vorberatu gen bereits a m 31. Mai 1922 den vierfarhen
Anirag, einheitliclie Richllinien n!!fzustellen
fur Genehinigongsbedingungen, Heinigungsrnethoden, Uberwnchung und Untersiirliung
yon Abwiksern, enisprechend dem Wirkungskreise der versl,hiederien
irn Aussi.huH lvertretenen IkhSrden. Die Barheitung der ntit diesern
Anfrilge entwickelten Aiifgaben hildeie darnach ini wesentlii*lien die
weitere Tatiekeit des ~~liinaasserausscliusses.
welche nun zu einem
AbschluS geliingt ist.
Nur fiir K.inipunmmethoden wurden keine Richtlinien auraestellt.
da den Unternehke;
weder solcbe vorgeschrieben no& uhtersagt
werden sollien; iind 1ed;glich in Hinsicht auf die versuchsueise 1)urrhpriifiing derartiger i n Vorschlag gehrnchter Abwnsserteinigung~;verfhhren wurde eine Ikstirnmunp aurgenonimen. (Anlilge I, A. 5 15).
Die iibrigrn drei Rii*hllinien sind inzwisrhen den drei beteiliglen
Regierunuen unlerhreitet worden mit dem Votschlap, je einen Vertreier
der drei Stanten init der weiteren 13rhandlung beauflragen zii wnllen.
Da indeswn diejenigen Richtlinien, welche sich auf die Uberwachung des Maines duri*h die Fluttbaiiiimter, auf .die Reseiliiung der
Schlamrnablngerun,ven sowie auf die Probenahme bezichen. weniger
clieniiscth-technisches lnteresse bieten, so ist von deren Ahdruck him
abgesehen worden. Vielriiehr folgen nachstehend nur eineraeits die
Richtlinien fur Genehmigungsbedingungen und andrerseits solchc fiir
Untersuchunpsnietlioden von Abwissern.
Die Anregung ziir Veriiffentlichung dieser .Richtlinien" in einer
Fachzeitschrift wurde in der Ahsr*hluBsitzung vom 19. Jnnu:rr d. 1 .
pegehen und obwolil dies eben keine endgultig gesetzlicheii Heslimniungen, sondern niir Grundsiitze ziir einheitlichen Flulliiherwiic*hllng
sind, so erhob sich dagepen kein Widerspruch, weil naturgeniUB die
Indiistrie und die Stijdte als Niicbstbeteiligte nicht nur ein lnteresse,
soiidern auch ein Recht ;in dieser Verbffentlichung haben.
Es wurden folgende Ricbtlinien fiir Genehmi~iingsbedin,nungen
betreffend E nleitung von gewerblichen und hiiuslichen Abwiissern in
den Main und seine Zufliisse ausgearbeitet.
A. Gewerbllche Abwllsser.
Natri umessigester
COOR
1. Die Abwfisser sind, soweit dies fiir den Gemeinoehrmch des
Acetessigester
COOR
Wasserlnufs notwendig ist, vor der Einleilung einer KLirung ocler
Reinigung, nijtigenfalls einer Verdiinnung odrr Abkiihlung zu unterCOOR
werfen.
I
2. Vor der Einleitung in den Vorfluter ist dns Ahwnsser durch
CH
COCH8-+CH.CO-CHzCH.CO.CH,+NaCl
einen Kontrollscli:ir*ht zu leiten. Dieser Kontrol1sch;iclit ist, soweit
I /c1
.o
miiplich, an eine' solche Stelie zii legen, daW ein RLickstao :iwh bei
cli 2',ONa c1
COAa
c1 /-Hoi.hw:isser niclit eintreten kann. lin Kontrnllsr-hncht seltist und
\OR
\OR
\OR
unterhalb darf eine Andetung des Abwnssers nicht mehr s1:illfinden
Natriummalon(z. H. durch Absetzen von Sink-toffen, Verdiinnung des Abwnswrs usw.).
Acelylmnlonester
eater.*
3. Die n8lieren Hestimmungen iiber d i e Iage, LBnge, Wcile, Ausfiihrung iind I%e-c:hal'fcnheit der Abwasserleitung und des d w u g e
Diese Erklarung konnte ich danials nur auf Grund von Analogiesrhlii-sen rorschlagen; sie hat nunmehr durch die S c h e i b l e r s r h e n hlirigen Kontr 4lschachtes werden jeweils durch die zustiiudigen BehSrden feslgelept.
Versuche eine, wie mir scheint , sichere experimentelle Bestiiligung
Es wird empfoblen, die Einleitungsrohre his in den Strornslrich
erfahren.
[A. 15.1
reichen und unterh;i!b der niedrigsten Wasserlinic ausiiiiinden zu
Nachtrag
Iassen rind s o nnzulegen, daB eine Verunreinigung des Ufers verzu dem Aufsatz von H e e r m a n n : ,.Neuere Forschungen Uber Faser- mieden irird.
4. Der AbfluB des Ahwassers ist, soweit erforderlirh, drirch geschiidiguneen durch Wasch- und Bleiehmittel" (Ztschr. f. ang. Chem.
eionete \'o.richlungen, z. 13. durch Einbari von Samiiielbehlilterrt, so zii
36, 101, 106).
repeln, doD er mnlihernd glciclirniiSig erfolgt und auch die Zus:immt:nAuf S. 110 im Heft Nr. 14 vom 17.2.1023 ist v e r s e h e n t l i c h srtzung rind Fiil-birng d r s Ahwiissers eine arrniihernd gleirhiiiiilcige ist.
die Erklirung zu der Fig. 9 weggeblieben. Sie sei hiernlit, wie folgt, Bas stottweise oder pliitzliche Ableiten r o n AhwBssern ist in1 allgcnachvetragen :
verhoten und kann iiur in tresonderen Plillen yesia!lel werden.
Fig. 9. Einwirkung der Ozonbleichwasche auf die Haltbarkeit ineinen
5. Die Ab'eitung von ungerciniglen Ahwiissern einschlielSlic*li von
der Baumwollgewebe Die Kurvrn bedeuten:
Ahort- ijnd Yaknlwiissern sowie von Jnuchen mit festen fiiuliii.-fiihigen
I. HeiBli, oniwiion in der Waschlnuge (e i n s c h l i e 131i c h Zentrifugen- Stoffen
soll iiii nllgenirinen untewigt werden.
und I)ampfmilngelhebandlung).
6. Die zuliissipe Menge der ungelii-ten Stoffe izt in jedcin ein11. Warniozoni+aticm in den SpiilwBscern ( e i n s c h l i e t t l i c h Zentrizelnen F d l e he.wnders festzulegen. Sie ist ;ihhRnpig zii ni;ii*hen:
fiigen- und Darnpfinan~elbehandlung).
a) vim der diir'.lischnittlichen Rleiige der ungeliisten Stolfc, \rclclic
111. W i e Heihe I I , nur wurden der Einweichlauge 5Og Atznatron auf
das Mainwasser sclion oberh;ilb des Einliiufs des fraglichen LViissers
200 1 Rad ziigesetzt.
1V. Ahnutzunpsquote durch den reinen WaschprozeB (ohneOzonisation, fiihrt.
b) von der hfenge der zugefiihrten Abwasser,
Zentrifuge und Dampfmangel).
c) von der Art der ungellisten Stoffe.
V. Wie Reihe 11, nrir m i t A u s s c h l u B der Zentrifugen- und Dampf7. Niich allpenirineii Erfahrungen soll bei der Ableitung von Abmangelhehandlung.
wiissern in den Main
a) die hlenee der ungelijsten Stoffe im Einzelfall nicht mchr nls
Rundschau.
100 m g iin Liter beiragen.
~An geltisten Stoffen dnrf rorhnnden sein:
Richtlinien des Mainwasserausschu9ses fiir Genehniigunghbeb) ;in freier SIiure entsprechend deiii Saurererhindnngsrermiigen
dingunsen und Uritersuchungsnielhoden von Abw3ssern. %u Beginn
di-s J'ihres 1922 wurde durch die beteiligten drei Regieriingen von des W;isserliiufs hiicnsti~nssoviel, als 3,O g H,SO, iin I,itei. entspric,lit.
c ) an freiern Alkiili, snwrit e4 nirht uherhiiupt verniictlen wertlen
PreuUen, B Syern und Hessen ein zwischenstaallicher ,,Mdllu asserAussrhuB' ins I.ehen gerufrn 7ur Bekirnpfunu der Mainverunreinigiing. Itann, hSdi-tens soviel, als 0,5 g N.rOH iin Liter entsprii4it.
Den uiimittelbaren Anlall hierzu gab ein umfangreiches Cischsterben
d ) an freiein Sdiwefelw merstolf, freiein Clilor, Clilorsniierstoffverbindunpen oder Siilzen dieser Ietztrren. srhwefliger Sliwe, Cliroinl) 36, 6 [1923].
*) Lieb. Ann. 398, 49 [1913].
slure und chromsauren Salzen, freiem Animoniak oder andereu giftigen,
I
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