close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Bemerkung zu der Arbeit von M. Cantor; Ueber Capillarittsconstanten

код для вставкиСкачать
XVI. Bemerkung x u der Arbe%t
vow M. C a n t o r ; Ueber Capdli?ar%tnttsconstanten;
von l'h. L o h ~ s t e i m .
In einem der letzten Hefte dieser Zeitschrift hat Hr.
veroffentlicht, die mir zu den nachstehenden Erorterungen Veranlassung
gibt. Zur Ermittelung der Capillarititsconstanten bedient sich
der Hr. Verf. verschiedener Methoden, die das gemeinsam haben,
dase das Maximum der Spannung der Fliissigkeitsoberflache
in den betreffenden Versuchsanordnungen aufgesucht wird.
Die Berechnung der Capillmitiitsconstanten hangt demgemass
von einer Gleichung ab, die erhalten wird, indem man den
Differentialquotienten des die Spannung der Fliissigkeitsfiache
erzeugenden Zuges oder Druckes nach der unabhangigen
Variabelen der Versuchsanordnung gleich Null setzt. Hr.
M. C a n t o r schreibt: ,,Von S o n d h a u s s sowohl, als auch bei
der spateren Anwendung seines Verfahrens ist aber eine eingehendere theoretische Un tersuchung unterlassen und infolge
dessen sind wesentliche Punkte ubersehen worden, so z. B.
dass der Zug im allgemeinen vom Randwinkel abhangig ist,
ferner der Einfluss der Dicke des Ringes etc.L' Er hat dabei
ubersehen, dass G. K i r c h h o f f (Mechanik p. 147 u. 148) das
Problem ganz allgemein behandelt hat, wobei auch der Einfluss
des Randwinkels beriicksichtigt ist. Die Frage, wodurch dase
Abreissen eines von der Fliissigkeit benetzten und durch eine
entgegengesetzt der Schwere wirkende Kraft tiber das Niveau
derselben emporgehobenen Korpers bedingt sei, hat Kirchhoff
allerdings nicht beruhrt, diesen Gegenstand habe ich , meines
Wissens ale erster, in meiner Arbeit ,,Ueber den Einfluss der
Capillaritat. auf die Gleichgewichtsverhitnisse schwimmender
Korper" l) einer Erorterung unterzogen. In meiner Dissertation
(Berlin 1891), als deren Auszug genannte Arbeit erschien,
habe ich fur. den von mir behandelten Fall an mit convexen
M. C a n t o r eine Arbeit ,,fiber Capillaritatsconstanten"
1)
l'h. Lohnstein, Wied. Ann. 44. p.
52. 1891.,
208
Z4.Lohnstein. Capillan'tatsconstanten.
Meniscus schwimmenden Korpern die dem Untersinken derselben entsprechende Mavimalgleichung aufgestellt und allgemein bewiesen, dass dieselbe stets zwischen t'f. = 9Uo und
8 = 180° eine Wurzel hat; ich habe ferner erwahnt, dass
dieses Resultat auch auf den analytisch gleichartigen Fall der
Adhiisionsplatten angewendet werden kann (p. 28). Nun hat
Hr. C a n t o r allerdings nicht mit Platten, sondern mit Ringen
experimentirt; dass ich aber sehr wohl gewusst habe, class fur
dime genau dasselbe gilt, durfte zur Genuge aus der Anmerkung 1 (diese Zeitschrift 44, p. 62) hervorgehen, in der ich
Gelegenheit hatte, einige Angsben des Hrn. Prof. B r s u n in dessen Laboratorium, beilaufig bemerkt, Hr. Can t o r seine
Arbeit ausftihrte - zu berichtigen. Dass ich ferner auch den
Einfluss der Dicke eines solchen Ringes gekannt habe, folgt
au8 rneiner Bemerkurig daselbst betreffend ,,den hydrostatischen
Theil der dem Gewichte der KGrper entgegenwirkenden Kraft".
Denselben Gegenstand habe ich ausfuhrlicher im diesjahrigen
Octoberheft Ider ,,Zeitschrift fur physikalische Chemie" (Bd. 10,
p. 504-508) erortert, indess will ich darauf hier weiter kein
Gewicht legen, denn diese Notiz konnte Hm. C a n t o r zur
Zeit, a19 er seine Arbeit abschloss, uoch nicht bekannt sein.
B e r l i n , im November 1892.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
94 Кб
Теги
ueber, arbeits, der, von, cantor, capillarittsconstanten, bemerkung
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа