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Bemerkung zu obiger Abhandlung.

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No. 18J*?5r.g"pgtember 1888.]
Lun
ge: Bemerkungen zu voriger Abhandlung. - Wasser und Eis.
515
eine Controlprüfung in der M a t h e m a t i k zuzusenden. Ich freue mich, daraus zu enterforderlich. Abiturienten von classischen nehmen , dass meine Ansichten über den
G y m n a s i e n , welche die Prüfung in der Lehrgang der technischen Chemiker mit
Projectionslehre nicht machen können, müssen denen des Herrn Prof. Bischoff durchaus
dieses Fach am Polytechnicum hören und übereinzustimmen scheinen. "Wenn ich gleich
absolviren, dürfen aber, bevor sie es absol- in mehrfachen Kundgebungen dafür eingevirt haben, kein Fach belegen, welches die treten bin, dass an den deutschen techniKenntniss der Projectionslehre voraussetzt. schen Hochschulen die Ausbildung der CheIm Linearzeichnen muss die erforderliche miker in den I n g e n i e u r f ä c h e r n mehr als
Fertigkeit bereits mitgebracht werden, dagegen bisher betont werden solle, so habe ich doch
kann das im Freihandzeichnen Fehlende am ebenso entschieden dagegen gewarnt (vgl.
Polytechnicum nachgeholt werden.
Chem. lad. 1888 S. 122 u. diese Zeitschrift
Nach den Erfahrungen, welche ich wäh- S. 339), den Fehler der Ecole centrale zu
rend einer 6jährigen Docententhätigkeit an Paris nachzuahmen, wo die Chemiker zu
den Universitäten Würzburg und Leipzig viel Ingenieurwesen treiben. Die in. Riga
gemacht habe, scheint es mir im Interesse dafür gewidmete Zeit, nämlich 28 obligatoder späteren Beschäftigung der Chemiker rische und 6 Stunden facultative Vortragsin der Industrie allerdings dringend noth- stunden und 46 Übungsstunden, schiesst
wendig, dass denselben Gelegenheit geboten nach meiner Ansicht ebensoweit über das
wird, ihre Ausbildung nach der Ingenieur- für den technischen Chemiker passende Ziel
richtung hin zu vervollkommnen, andrerseits hinaus, wie man anderwärts darunter bleibt.
aber darf der grosse Nutzen, welchen das Ebenso bin ich genau derselben Meinung
Hören allgemeinbildender Fächer bringt, nicht wie Herr Prof. Bischoff, dass die in Riga
so gering angeschlagen werden, dass diesel- für das Schlussexamen geforderte Leistung
ben so zurückgedrängt erscheinen, wie dies eines Fabrikentwurfes mit allen c o n s t r u c hier unter Berücksichtigung der practischen tiven u n d m a s c h i n e l l e n E i n z e l h e i t e n
Forderungen der russischen Industrie im viel zu weit geht. Es ist unausbleiblich,
Hinblick auf die ohnedies bedeutende An- dass bei solcher Beanspruchung an anderer
spannung der Studirenden seither hat ge- Seite der chemische Theil der Ausbildung
schehen müssen. Insbesondere würde mir nicht zu seinem vollen Rechte kommen
für die deutschen Verhältnisse die hier be- kann: dass ich aber in dem technischen
stehende Forderung, im Schlussexamen einen Chemiker in allererster Linie doch immer
Fabrikentwurf mit constructiven und maschi- einen C h e m i k e r ausbilden will, habe ich
nellen Einzelheiten zu liefern, als zu weit- deutlich genug gesagt.
gehend erscheinen. Denn in letzter Linie
Zürich, 3. September 1888.
leidet immer die Ausbildung der Chemiker
im Laboratorium, welche die Hauptsache
bleiben muss, unter der Zersplitterung der
Wasser und Eis.
Kräfte für die grosse Zahl der aus obiger
D e s t i l l i r a p p a r a t für Schiffe. Zum
Forderung sich notwendigerweise ergebenden
Destilliren von Meerwasser verwendet A. L.
Hilfsfächer.
Die vorstehenden Zeilen glaubte ich ver- Normandy (Engl. P. 1886 No. 12 419) die
öffentlichen zu sollen, um die Aufmerksam- Fig. 196 abgebildete Einrichtung.
Das zu destillirende Wasser wird in der
keit der bei den Eeformbestrebungen betheiligten Fachgenossen auf die grosse Summe Abtheilung A durch Dampf erwärmt, welvon Erfahrungen zu lenken, welche an der cher durch Rohr D und Regler E in das
hiesigen Hochschule auf Grund des entwickel- Röhrensystem C eintritt und dasselbe durch
ten Programms seit einer längeren Reihe von das Dampfventil F verlässt, um durch G
weitergeführt oder vermittels der Röhre H
Jahren hat gesammelt werden können.
nach Behälter J geleitet und dort verdichtet
Polytechnicum zu Eiga, August 1888.
zu werden. Das Kühlwasser für die Kühlröhren B tritt durch Rohr K ein und geht
durch M wieder fort. Die von A aufsteigenBemerkungen zu obiger Abhandlung.
den Wasserdämpfe werden in den Röhren B
verdichtet, das Wasser sammelt sich ebenVon
falls in Abtheilung J und wird durch Rohr L
G. Lunge.
fortgeleitet. Ein Theil des durch K eingeDie Redactiou dieser Zeitschrift hat die führten kalten Wassers gelangt durch Rohr N,
Güte gehabt, mir vorstehenden Aufsatz des Regler 0 und Rohr P in den Theil A, woHerrn Prof. C. A. Bischoff im Bürstenabzuge durch hier das zu destillirende Wasser in
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