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Bemerkung zum Pierron'schen Vortrage ДDie Fortschritte der Schwefelsure-fabrikationФ.

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960
IV. Internationaler Congress far angewandte Chemie in Paris.
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[angewandte
Zeitsc'lrift Chemia.
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Linalool in chlorophgllhaltigen Organen, so
entstehen unter dem Einflusse der freien
Sauren Ester resp. durch Wasseranstritt
Terpene. aberwiegt ferner die Respirationsenergie die Assimilation, so entsteht in
Folge Oxydation des Linalools und seiner
Derivate Citral. 11. Die Mentholester entstehen in den griinen Pflanzentheilen durch
Wasseraustritt aus dem Saure - AlkoholSystem. Durch Oxydation des Menthols
bildet sich, besonders in den Bliithen, das
Menthon. Die allgemeine Giiltigkeit dieser
Thatsachen weist Redner beispielsweise an
einer perennirenden Pflanze, an A r t e m i s i a
a b s y n t h i u m , nach durch Untersuchung der
aus ihr extrahirten iitherischen Ole zuerst
nach einer langen Periode langsamen Wachsthums, aladann nach einer Periode sehr lebhaften Wachsthums. Im ersteren Falle verwandelte sich das Thujol zuerst in Ester,
dann in Thujon; in der lebhaften Wachsthumsperiode bildete sich von Neuem Thujol;
da jedoch hierbei die Assimilation weit mehr
a19 i m vorangehenden Falle die Respiration
iiberwog, war die Menge des in Keton umgewandelten Alkohols geringer. 111. Bei
der Untersuchung des Itherisehen Oles von
P e l a r g o n i u m a r t e n constatirte Redner, dass
die Ester sich mit fortschreitendem Wachsthum bilden, und dass das Menthon besonders beim Herannahen der Bliithezeit entsteht. Auch die Rhodinolmenge nimmt wahrend des Wachsthums zu. Ubrigens kann
Rhodinol aus dem Geraniol in vitro gewonnen werden, ferner auch das Menthon
des Geraniums aus dem Rhodinol durch
Oxydation.
Bertrand beschreibt das von M e r c i e r
erfundene neue
Kaliumnitrat und Glukose an, so entwickelt sich Stickstoff; die Glukose wird
mittels des Sauerstoffs verbrannt unter Bildung der entsprechenden Menge Kohlensame.
Zusatze, wie Ammoniaksalze, Hydroxylamin
etc., werden dabei nicht angegriffen, indem
nur die Sauerstoffverbindungen des Stickstoffs, die Nitrate und Nitrite, den Mikroben
zur Nahrung dienen. Sauerstoffverbindungen,
die nicht Elektrolyte sind, wie z. B. die
Salpeterslureester, werden nicht reducirt und
von den Elektrolyten diejenigen am leichtesten, die das niedrigste Molekulargewicht
besitzen. Man kann daher auch vortheilhaft das Calciumnitrat durch das Natriumnitrat beim Diingen ersetzen, wie der Versuch bestatigt hat.
PrianischnikowmachtMittheilungen iiber die
Assimilirbarkeit verschiedener Phosphate
auf Grund von Topfversuchen in reinem Sand.
Unter diesen Bedingungen absorbiren die
Cerealien keine Phosphorsiiure aus Phosphaten, dagegen assimiliren Buchweizen und
Lupine in fast gleichem Maasse die Phosphorsaure der Mineralphosphate wie der
Superphosphate. Das frisch bereitete wasserhaltige Calciumphosphat wirkt krlftiger als
das Calciumphosphat aus pulverisirten Knochen. Thomasschlacke ist sehr wirksam.
Bei Zufiihrung von Natriumnitrat zu den
Pflanzen wird in Folge der Assimilation
der Salpetersaure das Medium alkalisch, bei
Zufiihrung von Ammoniumnitrat bleibt es
neutral. Bei Zusatz von Calciumphosphat
und Ammoniumsulfat wird Ammoniak assimilirt, und durch die freie Schwefelsaure die
Assimilation des Phosphats erleichtert.
Bei dem Studium iiber die
Butyrometer,
Verwendung der Ammoniaksalze als Dungemittel
in welchem die von der Milch mittels eines
Gemisches von Schwefelslure und Amylalkohol getrennte Butter volumetrisch bestimmt wird, nachdem man sie in einem
graduirten Rohr mittels einer Centrifuge gesammelt hat.
Schliesslich fasst die Section nach folgende Resolution: ,Eine Commission solle
ernannt werden, urn eine antiseptische Substanz als Conservirungsmittel fur die zur
Analyse bestimmten Milchproben auszuwahlen.
Kaliumdichromat , Chloroform
scheinen bereits diesem Zweck zu entsprechen. "
in sterilisirten Kalkbiiden h a t Gustiniani
grossen Verlust an Ammoniak constatirt.
Eine Erkliirung dieser auffallenden Erscheinung suchend, fand Redner, dass I. der
sterilisirte Boden eine geringere Absorptionskraft besitzt, als der nicht sterilisirte, und
II., dass man durch Besaen dem sterilisirten
Boden sein gauzes Absorptionsvermiigen
wieder giebt.
RIA.
5 . S i t z u n g . 28. Juli 1900. - Paterno
berichtet iiber die
Von H. H. Niedenfuhr.
I n dem hochinteressanten, von L. P i e r r o n auf
dem I n t e r n a t i o n a l e n C o n g r e s s fiir a n g e m a n d t e C h e m i e in Paris gehaltenen Vortrage
Reduction der Nitrate durch Bakterien.
Stellt man eine CuItur eines denitrificirenden
Bacillus im Vacuum bei Gegenwart von
Bemerkung zum Pierron'schen Vortrage
,,Die Fortschritte der Schwefelsaurefabrikation".l)
I)
Zeitschr. angew. Chemie 1900, 877.
,,,~
Heft s ~ ~ ~ . g ~ $ ~ ~ ; , Niedenfiihr: Schwefelelure.
-
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~
,,Die Fortscliritte der SclimefelsLurefahrikation:‘
fiihrt derselbe die Resultate eines in Valencia neu
errichteten, niit Plattenthiirmen combinirten SchwefelsLurcsysterns auf.
Die dabei anwe ebeuen
b g
Leistungsziffern pro cbm des Zwischen- und bchlosstliurmes der Zmeikammeranlage mit 31,73 resp.
9,29 kg €1, SO, reprascntiren aber nicht den Effect
dcs mit Platten gefiillten Raumes allein, sontlern
zuglcich des leeren Raumes unter untl uhcr den
L u n g e - R o h r m a n n ’ s c h e n Platten. Rechuet man
von der Gesammtproduction der Thiirme die den
ungefullten Thurrnpartien zukommende Siurcleistuug
ab, so Tvurden pro cbm Plattenfiillung im ersten
Thurme 93,4, im zweiten 22,3 kg H, SO, in 24 Stunden erzeugt. Dieses Resultat wurde bei einer mittleren Ausnutzung des Schrvefels im Pyrit yon 96Proc.
u n d bei 0,98 Proc. Salpeterrerbrauch, auf Monoliydrat bezogcn, erzielt. Der Leiter dcr betreffenden li’abrik theilte mir in diesen Tagcn niit, dass
er die Productivitat der in Frage stehenden Anlage
sls bci Weitem nicht ausgenotzt erachte u n d dass
dieselbe normal augestrengt bis 40 Proc. mehr
wiirdc fabriciren k6nnen.
Die vorstehend angefcihrten, einem dreimonatlichen Betriebe entnommenen Ziffern sind der
glknzendste Beleg fur den Werth des Lunge’schen
Apparates; dieselben iibertreffen i ~ mein Vielfaches
die Leistungen, die mir mit andcrweitigen Reactionsnpparaten bekannt geworden sind, um so mehr als
liier die hohe Leistung des Reactionsraumes mit
einem Saureausbringen und Salpeterverbrauch
durchgesetzt wurde, wie ihn wohl wenige Fabrikeu
aufzuweiaen haben.
Zu einer weiteren, den Kohlenrerbrauch beim
R a b e ’schen Anhydridverfahren betreffenden Bemerkung ‘im Pierr on’schen Vortrage mochte ich
erwiihnen, dass die aufgefiihrtcn circa 20 Proc.
Kohlenverbmuch nicht nur den Aufwand fiir den
Contactappa,rat, sondern anch fur den Iiraftbedarf,
also den gesammten Heizstoffconsum fur 100 kg SO,
darstellen.
Eiii in allen Lagen zu gebrauchender
kompendioser Hahn mit Quecksilberdichtung.
Von Dr. Heinrich Gockel.
Um Glasschliffe absolut luftdicht zu machen,
hat sich die Quecksilberdichtung, selbst ohne Verwendung von Fett, namentlich bei Quecksilberluftpumpen und Arbeiten im Vacuum, wie z. B. bei
der Kahlbaum’schen Destillation unter vermindertem Druck, gut bewahrt, indem bei einigermassen
aufeinander passenden Schliffflachen der Kapillardruck des Quecksilbers dem Atmospharendruck
Widerstand leistet und so kein Quecksilber durch
Anorganische Chemie.
Britkel. Ueber die Urnwandlung Yon nntersalpetriger Siare iu Hydrazin. (Ber. 43,2115.)
Wie bereits H. E r d m a n n in seinem Lehrbuch der
Y.
anorganischen Chemie mittheilt , kann Hydrazin
- Giickol: KompendiSser Hahn.
961
den ausseren Luftdruck in den evacuirten Apparat
hincingetrieben werden kann. Bei Hahnen mit
senkrecht stehendem Schliissel hat man einfach
den Hahnmantel oben erweitert, so dass nach
Einfiihrung des Schliissels eine Rinne gebildet wird,
in welche man das Quecksilber einfiillt. Schwierigkeiten jedoch macht die Quecksilberdichtung bei
Hahnen, welche mit wagercchter Schiisselstellung
benutzt werden solleu, und sind die wenigen hierfur vorgeschfagenen Vorrichtungen hochst umstandlich und unpraktisch.
Diese Umstinde veranlassten mich, einen
Hahn mit Quecksilberdichtung zu construiren, der
in jede Lage des Hahnschliissels ohne Tveiteres
gebracht werden kann, selbat so, dass der Griff
des Schliiasels nach unten zu stehen kommt, und
der durch eine vortheilhafte Anordnung der Quecksilberdichtungen im Korper des Hahnes selbst sehr
handlich und jedcrzeit gebrauchsfihig ist. Zu dieseni
Zwecke sind in den Hahnschlussel (Fig. 1) zwei Rillen
eingeschliffen , zu welchen
zwei in den Hahnmantel eingeschmolzene kurze Rohrenstucke fiihren, durch welche
Quecksilber eingefiillt wird.
Die Rillen und die Einfulirohrchen haben eine solche
Weite, dass beim Einfullen des Quecksilbers die
Luft leicht entweichen kann.
Nach der Einfkllung des
Quecksilbers werden die
Fig. I.
beiden Einfiillrohrchen mit
kleinen Korken verschlossen , letztere abgeschnitten und mit kleinen Siegellackkuppen versehen. Urn zu verhindern, dass der Schlbssel aus
dem Mantel herausfallen oder bci unvorsichtigem
Operiren aus demselben heransgezogen werden kann,
ist derselbe etwas verlangert und kurz hinter dem
Mantel mit einem Loch versehen worden, durch
weIches ein Sperrstift eingefuhrt wird. Der so
mit Quecksilber beschickte Rahn kann ausserst
lange jederzeit in Gebrauch genommen werden,
ohne dass sich eine Neufiillung rnit Quecksilber
nothig macht, welch’ letztere bei eintretendem Fall
sich in der oben beschriebenen Weise leicht bewerkstelligen Iasst. Ich glaube, durch die Construction dieses gefalligen und ausserst kompendiosen Hahnes rnit Quecksilberdichtung dem Bedbrfniss der Praxis nach handlichen, in jeder Lage
ohne weiteres zu gobrauchenden , absolut sicher
schliessenden Hahnen bei Arbeiten im Vacuum
abgeholfen zu haben.
Der neue Hahn ist von der T h i i r i n g i s c h e n
Glasinstrumentenfabrikvon Alt, E b e r h a r d t
& J a g e r i n I l m e n a u zu beziehen.
durch Reduction von untersalpetriger Saure hergestellt werden. Verf. verfuhr in folgender Weise:
Silberhypooitrit wurde mit dcr iiquivalenten Menge
Salzskure zersetzt und die Losong bei niederer
Temperatur mit Natriumbisulfit behandelt. Die eri9+
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