close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Bemerkungen ber das Atomgewicht des Antimons.

код для вставкиСкачать
45 3
V
Rtwiurkungerr iilrr (111s Alorngrwicht Jrs Ailtirnons ;-oon I l r ~i t , I’ i c Ir H 0 s P.
D i e iieue Ihstiinmuiig des Atoiiigcwichts des Aotimunt
durch Hrn. Sch u e i d e r iat eine so wiclitigo Thatsache,
welclie die Ausicliten, die mail v o i i der Zyefiinmeiisetzung
miiclier Aiitiinon -Verbiiidungeii, iiaineiitlicb d e r aiitiinonsaureii Salze arifgestellt hat, so wrseiitlicli veraidern muh,
dars ee lnir rwcckinalsig ersclioiiit, weiiii diem Bestirninung
schiiell eine Hestatigung tinde.
Kurze Z.cit uach dein Erscheincn der Arbeit des Hrn.
H e f f t e r iiber die Zusainmentietziiiig der antiinoiisauren
Salze ’ ) veianlafete ick Hrii. U7C I I e r eioige Vvrsucbe Uber
das Atoingewiclit des Aiitimoiis aiiziistcllen, in der Abaicht,
ob vielleiclit d u r r h eirie riclitigere Ilestiitiinung deeselben
dic verwickelteii Formeln, die Hr. H e f I t e r a a r h dein VOII
l i e r z e l i 11s festgestelltcn htoaigt?wiclit ~ I I Z U I I C ~ ~ Ugc~U
zwiingeii w a r , weseotlich vci.eiiifac:lit werdeii kiliiiiteii.
1)a weiiige Suhstarizeii direr blroge iiaeb lnit so grofser h i a u i g k e i t zii bestirnineti siiid, als das Clilor, so bin
ich iininer d c r Meinuiig gcweseri, dafs das Atoingewiclit
cines eiiifaclirii K6rpers am sichersten aus den Clilorverbitiduiigeri desselbeii IierzuleiGn sey , wenn die Srhwierigk ~ i t e nbci der Uiitersuchuiig drrselhrn iiur ,ciiiigerinefsen
zit iibermindeii sind.
Es wurde dc-slialb aucli das fcste Clilorantimon, Sh Cl”,
ziir 1Jntersuchitiig ange‘ivantlt. I.);lsselbc wurde zu diesein
Zweck inehrrnals destillirt, das crste 1)estillat abgesondcrt,
und nur die diirauf folgeirdeii i n kleiiieii Gefafseii aufgcfaiigeit, uiii ziir Aiialyse ilirein (;ewicltte iiacli bestirntnt werdeli zu koniieii.
Die Untersucliuiig des C:liloraiitiiiioiis hiit aber Scliwierigkeiteii, da es diircb VZ’asser zereetzt w i d . Mali kaiici
zwar die Zersetzuug diircli Hiiizufiigiinp VOII Wcinsteiu1 ) P o g g . Aiin. lid, 86, S . 418.
456
s'dure vermeiden; ich hielt es indessen zuerst fur zweckmafsig, diese Saure nicht anzuwenden, UID zu selien, ob
auch ohne sie ein gutes Resultat erhalten werden kiinne.
Es wurden dehhalb 3,050 Grm. Chlorantimon diirch eine
sehr grofse Menge yon Wasser zersetzt, und durch die
milchichte Fliissigkeit so lange Schwefelwasserstoffgas geleitet , bis in dem erzeugten Schwefelantimon keine weifse
Einmengung zu bemerken war. Es dauerte d i d s lange,
und es war eio Durchleiten des Gases von mehreren Tagen erforderlich.
Darauf wurde das Schwefeiantimon mit kaltem Wasser
ausgewaschen. Es war indessen nicht miiglich, das Schwefelinetall von allem anhangenden Chlor zu befreien, aucb
als das Auswaschen fiebr lange Zeit fortgesetzt wurde. Als
endlicb mit dem Ausstifsen aufgelidrt wurde, wurden die
filtrirten L6sungen mit einer Lasung voii schwefelsaureni
Eisenoxyd versetzt, darauf nach sehr gelindem Erwariuen
die kleinen Mengen des gefallten Schwefels getrelint und
das Chlor a h Chlorsilber abgeschieden. Es wurden 5,638
Grm. davon erhalten. Bestimmt man die Menge des Antimons aue dem Verlust, so erlidlt man im Hundert:
Antimon 5430
Chlor - __
45,70
ioo,oO
und das Gewicht eines Doppelatoms des Antimons wird
dadurch 1380,W.
Das Resultat konnte aher kein richtiges seyn, da in
dem Scbwefelantimon noch Chlorantimon enthalten war.
Da ich mich niin scbon fruher tiberzeugt batte, dafs bei
einem Zusatz von Weinsteinslure das Schwefelantimon aris
dem Chlorantimon chlorfrei erhalten werden kann I ) . SO
wurde der Verfiuch i n der Weise wiederholt, dafs 2,162
Grm. Chlorantimon in Weinsteinsaure haltigem Wasser gelust, und die Ldsung mit Schwefelwasserstoffgas gefallt
wurde. Aus der filtrirten L6sung wurde nach Bebandiiing'
mit schwefelsaurem Eisenoxyd vermittelst salpetersauren
1 ) Pogg
Ann.
Bd. 28, S. 481.
457
.
Silberoxyds 4,097 Grm. Clilorsilbcr erhalten. Hiernach wird
die Zusammensetzung des Chlorantimons im Huudert :
Antimoii 53,15
Chlor
46,85100,OO.
Nach dem Resultat dieses Versuches ist das Gewicht
eines Doppelatoms des Antirnons 1508,666, was nahe mit
der Zalil iibereiustimmt, welche Hr. S c h n e i d e r aus seilieu Versuchen gefolgert hat, namlich mit 1501, wahrend
B e r z e l i u s die Zahl 1612,9 dafiir angetiommen hat ’).
Icli habe dieses Resultat n u r mitgetheilt, weil die Zalil,
welche S c h n c i d e r auf einem andern Wege gerunden und
festgestellt hat, diirch dasselbe bestatigt wird, abcr keines-1) Schoo vor 31 Jalireo liatte icli einc Untersucliuog des Chloraotimons
angeatellt ( P o g g . Ann. Bd. 3, S. 443), bei welclier ich zuerst W‘einstcins8ore anwandte, urn dasselbe nufliiren zu konnen. Ohgleicli bei
dieser Analyse niclit alle die Vorsirlitsm3f,regcln nogewandt wurden,
welche dcr jetzige Standpunkt dcr analgtischen Cbemie erfordert, so crhiclt ich doch schon damals ein der W’nhrlieit sicli selir nilierndes Resultat, n h l i c h die Zusamrucnsetzung i n ~Hundert voo 63,27 Antimoo
nod van 46,i3 Clilor. Legt man aber das jetzt angenomrnene Atoriigewicht des Chlors zum Grunde, und bereclinet n a e h diesem die Menge
desselben aus dem crhaltenen Chlorsilber, so verandert sich dieses Verhiltnih in
53,22 hntimon
.-
46,iS Chlor
IOO,OO,
welches ein Gewicht fur eio Duppelatom des Antirnons van 1512,91
rrgiebt.
Vollig iibercinstimmend aber mit der Zalil, welche die oben angefiihrte
Analyse des festen Clilorantimons ergeben hat, ist das Resultat cincr
Untersuchung des hdchsten fliissigen Clilorantimons (Sb€I’), welclie ich
sugleich mit dcr so eben angefiilirten beknnnt machte. Narli dieser w a r
dasselbe im Hundert aus 59.44 Chlor uiid 40,5% hotinion zosammengesetzt.
Berichtigt man die TrIenge dcs Chlors ails deni gefundeoen
Chlorsilber nach den j e t p angenornrnenen Atomgewicliten, so erhIlt man
folgendes Verhiltoifs:
Antirnon 40,50
Chlor
59,50
l00,00.
Hieraus ergielit sich cin Gewicht liir das Doppelrtom des Antirnons
von 1508,6.
358
wegs, um tier wichtigen, selir sorgfaltig uitd fteilbig ausgefiihrten Untersrtchuiig des Hrn. S c h it e i d e r die Prioritat zu eutzieheti. 1)ciin es ist gewifs ein grofser Unterschied , oh Jeinaiid beileutig eiiie eiiizelite TJiitersuclriiiig
iinstellt. uin die Kichtigkeit eiiies I\eault;its zu priifeti, orlei.
ob e r durch cine Reitie plauuiiifiig ausgefuhrter Uiitersuchringen, wie es in der scliatzbaren S c b n e i d e r’scheii.
Arbelt geschehei~ ist, fur die Wisseiischaft eittschiedeil
iiutzlicbe und f a t e Kesultate gewiuot.
VI.
U e h r d i e Einu7irkuri.g
cwti
Clilorschrvr$?L
nm risensnu re h‘(iryLer(lp, tssigsa 11w . s
111t
cl
uul
h r t z o2s:sa11-
rzs N~rtrori:(‘on W . H c i n l z .
- .. .._-
(i
e r l i n r d t ’) war es iiicht gelungeii, init Hulfe des Bet~ zoy Ich Ior ids ails wasscr freiem a inr ise iisa I I re 11 S a tro ii be t i zo&saure Aineiseitstirirc o d r r wasstd’reie Aineisens~iurcdarzustelleii. %war bemerktc e r Iici l ~ i ~ t ~ v i r k udieser
~ t g Stoffe
auf einatider eiiie geriiige ~ r i i r t t i e e i i t ~ i c k e l u i iallein
~,
1)c.i
gelindcr Erwarinuiig voii A U ~ S ~ eiitwicLelte
W
sic11 nus (let
Mischung Kolilenoxgdgas i n reiclilicher I1Irrnge und Nadclii
voii Beii~,oBs;;tiireliydrat snbliinirteti an d w Hals des G e fiirses. Es smiinelte sich clabei keitie Fluesigkeit i n cler
Vorlage an, uiid der Ruckstaiid i n dcr Hetortr hestaiid iris
BenzoEsaurehydrat uiid C:tilornatririin.
In der Meinun,n, die ( h v i t i n u i t g wassnrfreicr Atneiseii.slitire k6nute G e r Ii 3 r d t deslialb lnifslrtligeli seyii, WCII
er z u erst die Verb i II dii ng d er w n s scr fr 6: i c i i A in ei s en s# n rc
init Benzocssure erzerigt und daraus d t i r ~ l il)c~stillation die
AineisensRure zu isolireii gesucht Iiiittc. , wohei iniigliclirr
W e i se die Ve r sv a i i dtsch n ft. d t b r h n z o e s a 11 r c z u iii \Y a s ~e: I’
die %erset,sung der Aineisciisiitirc bctlitigt Iinheii kiiniite,
1 ) Annalen clrr (;lieti&
iiricl
Plinriiini.;~..
Nd. 87, 5 . 157.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
167 Кб
Теги
ber, antimony, bemerkungen, das, des, atomgewicht
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа