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Bemerkungen ber das Gefrieren des Wassers.

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XI- Bernerkurrgen iiber das Gefrrieren dcs
Wmsers.
(Aw einern Bride der Hru. Prof. K r i e s . )
G o t h a , den 25. April 1841.
-Hm.
Prof. August’s Beobachtung tiber das Gefrieren und Nichtgekieren des W a s s e i im Vacuo I )
babe ich schon friihcr bei einem schiinen doppelten Wasserhtimmer, den unser Cabinet aus der Sammluog des
Henogs E r n s t I1 besafs, zu macheu Gelegenheit gehabt.
Dieser batte manchen Winter, in einem verschlosseuen
Schrank des Cabinets ruhig hangend, glncklich iiberstanden, aber in dern strengen Winter von 29 bis 30 war
er zu meinem groten Leidwesen entzwei gefrorcn, und
Eis und Wasser berausgefallen, so d a b ich Iiber die Beschaffenbeit des enteren uichts wahriiehnien konnte. Bei
welchem Grad der Temperatur diefs geschehen war, kann
ich nicht sageu; denn da meine Wohnuog nicbt mit dem
Cabinet zusainmenhangt, so gehen oft mehrere Tage bin,
ehe icb in dasselbe hineinkomme.
Eine andere artige Beobacbtung iiber das Gefriereii
des Wassers hatte ich einmal Gelegeiiheit bei einein elektrischen Feueneuge zu macben, das in einer aehr kalten Nacht, in einer kalteu, nie gebeizten Stube, unweit
deiu Feaster, gestandeu balk. Die schbne glaserne Kugel desselben, von ungefahr 8 Zoll Durchmesser, war
ganz mit Wasser gefiillt, uud icli glaubte am Morgen
iiichts gewisser, als sie eutzwei zu finden. Aber nein,
sie war ganz, und das Wasser vollkoininen hell und
lltissig. Vorsichtig sffnete ich dcn Hahn und l i e t eiuigcs Wasser hcraus, U I U dern zurtickbleibenden Rauui zur
1) Aonrlcn, S . 184 d i e m Uaodes.
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Ausdehnung zii verschaffen , wenn es gefrieren sollte.
dnrauf iafste ich die Kugel bedachtig zwischen beide
Hande und trug me langsam in die daranstofseude warme
Stube. Aber kaum war ich hineingetreten, so war auch
schon ein Theil des Wassers gefrorea, indem das Ganze
sich wit eiuer Menge kleiner Eisnadeln anfiillte. Hier
war also die geringe Beweguog, trotz der Warme meiner Hiinde uud der Stubenluft, hinreichend das Gefrieren zu eneugen, d a der dazu erforderlichen Ausdehnung
des Wassers jetzt kein Hindernils entgegenstand. Denn
es ist mir sehr wabrscheinlich, dafs der Widerstand des
Glases bei der vollen Kugel das Gefrieren orahrend der
Nacht oerhindert hatte.
Noch ist mir bei der Beobachtung des Hrn. Prof.
A u g u s t der Umstand bemerkenswerth, dafs das Eis bei
der zertrummerten Rahre fast ganz frci von Blaschen geweseu w8re. Diefs stimnit uicht mit einer Beobachtung
von L i c b t e n b e r g zusammen, der Wasser, das sowohl
durch Kocben, als Auspumpen 60 vie1 als mbglich von
Luft befreit war, im Vacuo der Luftpumpe gefrieren liefs,
und statt eines soliden Eises nur eine gefrorne schaumiihnlicbe Masse erhielt. (Erxleben Naturlehre. 6. Auflage.
S. 361.) Die Sache verdient um so mehr eine weitere
Untersuchung, da die Bltlschen, den Beobachtungen von
H u g i zufolge (Katurhist. Alpenreise, S. 224 ff.), beim
Schmelzen des Eises, uicht die kleinste Luftblase geben,
also uicht, wie Hr. Prof. A u g u s t meint, der absorbirten Luft zugeschriebeu werden kbunen.
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