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Bemerkungen ber den ╗Diamant aus Bhmenл.

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fiihigkeit nicht mehr diejenige der wirklichen Erde; die unterste Luftschicht wtirde iinwirksam gemacht durch eine
lriftleere ,' auf die obere Griindflliche aufgesetzte Kapsel,
wclche nach dem Himmel zu durch eine Glasplatte verschlosseii w#re,
die Absorption der Glasplatte auf Sonnenrind Himmelswlrme liefse sich besonders untersuchen; die
Temperaturmessung geschahe vermittelst Thermoketten; die
Variation der Reflexion der Sonnenwiirme an der Erdoberflache mit dem Einfallswinkel liefse sich auch besonders
untersuchen und in Rechnung bringen.
Es w l r e zu wtinschen, dafs Beobachtungen nach diesem
oder einem anderen zweckentsprechenden Plan angestellt
wiirden; zur Berechnung wlre der Scbreiber Dieses jederzeit gerne bereit.
H o h e n h e i m , im Mai 1870.
-
XII. Bemsrhngen Qber den "Diamant QUS
niihmencc; von Prof. Y: L.v. Z e p h a r o v i c h
in Prag.
(Briefliehe Mittheilung. )
D i e in dieaen Annalen vom Jahre 1870 Bd. 139, S. 188
mitgetheilte, einem Prager Tagesblatte entlehnte Nachricht
iiber die Aiiflindung von Diamanten in Bahmen II veranlafst mich Ihnen zwei Blgtter der Zeitschrift des naturwiss.
Vereinea Lotos in Prag zu iibersenden, in welchen einige
Bemerkungen iiber den erwlhnten Fund enthalten sind.
Aus denselben geht zunlchst hervor, dafs in der Ueberschrift
des citirten Aofsatzes anrichtiger Weise die vielfache, statt
der einfachen Zahl angewendet wurde, denn nur ein einziges Steinchen , welches sich als Diamant envies, wurde
unter den zum Verarbeiten bestimmten Pyropeu im Herbste
v. J. in der Schleifwerkstatte zu Dlaschkowitz aufgefunden.
Diefs ist das Thatsachliche; das Weitere aber, dafs der DiaJJ
M3
mant aus der diluvialen Pyrop fuhrenden Ablagerung selbst
stamme, ist eine Annahme, welche, wenn man alle Umslande
beriicksichtigt , an Wahrscheinlichkeit mehr gegen, ale fiir
eich hat, und wenigstens mit einigem Vorbehalt hlitte mitgetheilt werdcn sollen. Ich konnte daher wohl meine erste
Notiz iiber den Fund in der Lotos-Zeitschrift (Februar, 34)
mit den Worten schliefsen. Wahrend demnach die Bestimmung des Steinchens als Diamant aufser aller Frage ist,
diirfte doch die Angabe beziiglich seines Vorkommens noch
weitere Nacliweise erfordern. Es wiire demnacli bei dem
besonderen Interesse, welches sich an die vorliegenden Nachrichten kntipft, und den Eigenthiimlichkeilen der Lagerstatte
im Vergleich mit den bekannten Diamant - Fundstellen, sehr
wunschenswerth, dafs sorgfiiltige fachmlnnischc Erhebungen
eingeleitet wurden, um zunlichsf das Vorkommen des Diamanten als eines bbhmischen ganz sicher zu stellena. Ueber
die Beriicksichtigung dieser gewifs berechtigten Forderung
einer fachinlnnischen Untersuchung der angeblichen Lagerstltte ist seither nichts bekannt geworden; im Gegentbeil
scheint es, d a b das Vorkommen des Diamanteu in der Pyropen fiihrenden Ablagerung bei Dlaschkowitz, fiir Jene welche
hieruber von Prag aus die Nachricht nacli allen Seiten
sandteu , aufser aller Frage stehe; im b6hmischen Museum
wurde sogar das Stcinchen, mit der Unterschrift der erste
Mhmische Diamant a zor Schau gestellt ! Aber nicht allseitig
wurde das gemeldete Vorkommen als ein iiber Jeden Zweifel erhabenes aufgenommen; es wurde auch gelegentlich des
Bericlites iiber die Untersuchung einer Edelstein fiihrenden
Quartiir-Localitit in Sachseii darauf hingewiesen, dafs bier
eine Tauschung wohl m6glich Bey (Isis, 1870, 12). Gewifs
diirfte zu letzterer Annahme einige Berechtiguug vorliegen, denn schliefslich ist, wie ich in der Zeitschr. Lolos
(Juni, 100) bemerkte, doch .die eigentliche Fundsielle des
rbllhmischen Diamantena eine Werkstltte, in der Pyrope
gescbliffen und auch mit Diamant gebohrt werden, und so
lange man nicht im Pyropeneande selbst Diamanten aufgefunden haben wird, miissen auch die tiber dieses Vorkommen
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verbreiteten, obne jeglichcn Vorbehalt lnitgetheilten und auf
keinerlei fachmiinnische Erhebung oder Untereuchung sicb
stiitzendeu Nachrichteu, mindestens als verfriiht bezeichnet
werden.
X 111. jnerkwiirdiger BlitmAdag;
won Dr. J. 6. P i s c h e r ,
Director d. haheren Biirgersrliule in Hamburg.
Am
17. Juni d. J. gegen 3 Uhr Nachmittags ward mein
ziemlich isolirt und hocli+gelegenes Landharis vom Blitze
gctroffen, mehrere Minuten bevor der erste Regenfropfen
Gel. Der von einer gewaltigen Detonation begleitete Feuerstrahl zerscbmetterte einen Schornstein uiid ward durch
eiuen benachbarten schinalen Zinkstreifen bis an das metallene Regenrohr, durch dieses in den Erdboden gcleitet.
An dem vorher unversehrten Regenrohr waren nach dem
Gewitter drei Oeffnungen sichtbar; die mittlere, wie durch
Uruck von innen nach aufsen enlstanden, mit nach auken
geklappten Metallfetzen; die beiden aiideren wie eingedruckt,
so dafs das Rohr durch die hineiiigeschlagenen Metalltlieile
verschlossen war. An deln .Punkt, wo das Wasserrohr in
den Erdboden fuhrte, war letzterer zu einer 1; Fufs tiefen
Hohlung aufgewiiblt; die durch die so eutstandme Oeffnung
blofsgclegte thbnerne Sielrahre war in Splitter zerschmeltert.
Offenbar war der elektrische Funke an dieser Stelle bis zu
dem etwa 12 Fufs tiefer befindlichen Grundwasscr durchgeschlagen, ohne dem iiicht ganz bis zum Niveau eines benachbarten Wassergrabens folgenden Wasserlaufe zu folgen.
Den Gartenarbeitern war der Blitz wie ein gewaltiger Feuerklumpen erscbienen; gleichw oh1 war an dem benacbbarten,
theilweise zertrlimmerten Holzwerke des Daches keine Spur
eiuer Ziiudung, an den Oeffuiingen des zinkenen Wasser-
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