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Bemerkungen ber die Bildung einiger Eisenerze.

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In Wasser L&]iches (koblensaures, schwefelsaures und salzsaures Batron, nebst elwas
stickstoffhaltiger organiscber Mnterie) ungefihr
0,lO
Koblensauren Kalk
92,16
Kohlensauren Strontian
0,OS
Rohlensaure Bittererde
6,lt)
Fluor calcium
Spur
Phosphorsaure Alaunerde
0,Od
Mangaoox yd
0,26
Eiseooxy d
1,80
R'icht in S a M i u r e Laslichcs (QuarL, Thooschiefer, Glimmer, Schwefelkies)
0,654
101,0-1.
Griifstentheils dieselben Bestandtbeile hat auch bereits K a s t n e r (dessen Archiv fur die gesammte Naturlebre, Bd. 18 S. 517) im E m e r Sinter angezeigt
IX. Bemerkungen iiber die Bildung einiger Eisenerze, v o r ~A. K i n J I e r in Griineberg.
Auf Sandbergeo, die mit Kadelholz bewachsen sind, bemerkt man am hbbange, wo ticler liegende Quellen Bergstiirze veranlassen, folgende Erscheinung. Abgestorbene
'Wurzeln ziehen sich durcb den mit Eisenoxyd auf der
Oberflticlie bedeckten Quarzsand, der dadurch gelb gefirbt erscheint , und sarigen das liindiirch sinternde Regenwasser eio. Es wird so ein Vcrwesungsproceh begtjnstigt, durch welchen eine Saorc gebildet werden
mufs, welche dns Eisen rrls Onyd oder Oxydul reicblich aurzulihen verinag, denn man sieht den Sand
in wenig Monaten vollig w i f s erscheiuen. Die W i r kung ist eben SO auffallenli wie das Auswaschen ei-
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nes gehrbten Quarzsandes mit Salz oder Schwefelsaure;
sie erfordert nur Ilngere Zeit. Anfaogs wird die zuniiclist urn die W u r z e l licgende Sandscliicht briiunlich,
dann roseiirolli , endlich weirs. Die Wirkung von einer
zwei Linieii dickcn W u r z e l erstreckt sich auf ein bis 2
Zoll Uurchmesser, mail sieht im Sommer ganz entfarbte
Sandcylinder, auch theilweise entfsrbte. Eine starke verlnodernde W u r z e l , welche so gelagert liegt, dafs hinreichende Wasserineuzen hindurchtiltriren kiinnen, mufs cine
sehr bedeliteode Sandschicht entf;irbcn.
W e r Gelegenbeit liat eininal (lie Beobachtung zu machen, findet spster dieselbe Erscheinuiig liberal1 wieder, und sieht bei
jedem Gangc in Wlilderu und Garten unter veruioderudelu Laub den entC+rbteii Sand. W i r d cine verwesende
W u r z e l und gekrbter Sand oft mit reineln Wasser angefeuchtet, und das abfiltrircnde Wasser auf Eisengclialt
gepriift, so findet sich von demselben nichts; erst nacli dem
Verdunsten und Ausziehen dcs Riickstnnds ist e r nachweisbar.
Steigt man von den Anhahen herab und sucht die
erstcu Adern der Tagqiiellen auf, so bernerkt inau Folgendes. Das Wasser sintcrt laiigsain aus den Saiidschichten hervor, die durch cine dnrunter liegende Lehmscliiclit
z x Ansainmlung des Wassers sich eiguen ; reichlichcs
Moos und aridercr Pflanzcuwuchs vuchert Iiervor; oft
f ~ l l tdas Wasser von einem Bl~ttcheu suf das aiidere,
und bietet so der Luft eioe sehr grofse Oberflficlie dar.
Mag es seyn, d n f s die Einnirkuiig dcr Luft die Verbindung des Eisens init der organischeii S l u r c zerlegt, einc
basische uulijsliciic Verbindung abscheidend, odrr das die
lebriideu l’ilaiizen der organischcn SYrire zur Ernahrung
bcdiirfen und somit die Trennung des Eisens bewirken,
kurz grofse Mengen ciiies gelatinbseii Eisenoxydschlainnis
umgeben dic kleinen Quellen und bedeckeu den Boden.
Schwelleu die Quellen bei anhaltendem Regenwetter an und treten so iiber den ~ewohulichenStand ihrer
Wasserhiihe, so wird der gaiize noterdels angesanmielte
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Eisenoxydscblamm aufgehoben, losgespult und SO forlgcrissen. Dieses trube, gaoz mit dell1 leichten flockigcn
Sclllamm angerfillte Wasser ergiefst sic11 in die benaclbarten Niederuogen, wenn die niedrigen Ufcr des Baches
es hie und da gestatten, und j c nach der Besrholfenbcit
dieser fiiederungen bilden sich abweichendc Eisenoxydlager. 1st die Niederung flach, so trocknen Luft uud
Sonne das Wasser bald aus, und es bleibt eine niir
d a n n e Scbicht zuriick, welche im balb trocknem Zustande
in unregelinltige Sclieiben sich trennt. D a der Rand
derselben mehr der Eitiwirkung von Luft und Some ifusgesetzt ist als die Mitte, SO krummt sich die Scheibe,
denn der feiicbterc Mittelpuukt sitzt noch auf dem Boden
fest, wvYhrend der Rand scbon gclibt ist. A u s der flachen Scheibe entstclit eine gekrfiuimtc tiefe Schussel. D e r
erste kraftige Windstofs reifst diese los, rollt sie iiber
den Boden binweg und bildet SO die hohle KugeI. Auf
diese W e i s e entsteht das Bohnenerz, das innen hohl, also
leicht, oft voin W i n d e weit weggefLilirt, in der ganzen
Umgegend zerstreut wird. 1st die Kicdelnng tiefcr, und
erlaiibt ihrc Lage einc after niederholte Anfiillung mit
dergleicben Eisensclilamm~asser, so In@ sich der Eisenschlamm reichlicher und dichter a b , und dic Zeit bildet jcne machtige Lager, welche die Hohafen Kiedcrschlesiens und der Lnusi~zmit dcm @ h e n und bestcu
Tbeile der Eisenerze versorgen.
Immer liegen diese Massen iilher an den Hdhenziigen,
welche zu ihrer Entsteliung Veraulassung geben, als dic!
Siimpf- und Wiescncrzc. Diese schcinen nur da gebildct zu irerdcn, \TO nie eine Austrocknung des Rodcns
erfolgt. Zuweilm lagert sich diese letztere Art Erze auf
den Boden von Bachen a b , die eineu geringeo.Fal1 haLen, so dafs das Wasscr zwar fortdaiierntl, aber lay;Saul und spiirlich iiber den mit W u r z e l n lebender Ptlnnzen bedeckten Boden hiowegrolft. Es bildet dann gleirfi6ani schwammige, aus zahllosen Ztsllen bestehende Milssen. die mit ciner SO grokcii Rlcliee lebender Wasser-
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thiere angefiillt siud, d a t es den Beobachter in ErslaiiDen setzt.
X. Ueher einige Hauptpunkte in der Lehre von
der strahlenden Warme. Ein Schreiben uon
Hm. M a c e d o in e Me I I o n i an den Heruusgeber.
P a r i r , 4. Drc. 1835
-
I c h beehre micli, Ihnen die Abschrift einer Notiz zu
iibersenden, welche ich ganz kiirzlich den Herausgebern
des London and Edinburgh Philosophl’cat Magazine
zugestellt habe, in Erwiederung auf einigc Vortrtige,
die in der letzten Versammlung britischer Naturforscher,
von den HH. H u d s o n uod P o w e l l gehalten worden
sind. Da die von diesen geschickten Pbysikern erliobenen Erbrterungen die Fundamental-Eigenschaften der shahlenden Warme betreffen, so hat es mir nothwendig gescbienen, uns vor allem uber den Ausgangspuokt zu verstandigen, damit nicht Thatsachen, die durch die Erfahrung vollkommen festgestellt sind, unaufhfirlich in Zweifel gezogen werdcn. Die Wichtigkeit des Gegenstandes
wird meine Bitte entschuldigen, die nachstehende Notiz
in eins der nachsten Hefte h e r vortrefflichen Zeitschrift
einzurucken.
Lange Zeit hat man gellugnet, d a t dic strableode
Warme irdischer Abkunft durch klare starre und fliissige
Kbrper einen iinmittelbaren Durchgang finde, vielinelir
hat man hartnackig bei den Versuchcn dieser Art nur
eine Absorption seitens der den Warmestrahlen ausgesetzten Kilrpern sehen wollen. Daher war es, seit ich
Beobachtungen iiber den unmittelbaren Durchgang der
IJ
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