close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Bemerkungen ber die Darstellung des knstlichen Ultramarins.

код для вставкиСкачать
82
V 11.
Bernerk ungen iiber die Dmstellurig rks
kiinstlichen Ultramariris;
von S.
F. H e r m b s t i i t l t .
A 1 s einen kleinen Kachtrag zu dem, was sich in diescn
Annalen, Bd. 14. St. 2. S. 363., uber das Gmelin’sche
Ultramarin ziisammengcstellt findet, erlaube ich mir noch
Folgendes zu erdrtern
Ich habe, nach Hrn. Gmelin’s Angabe, das U h m ~ imehrere
l
Male init gutem Erfolge bereitet. Meine
Bemerkungen dariiber , mit Yroben begleitet, habe ich
vor langer als eiiiem Jahre dem Yerein zur Refbrdenirig
des Gewerby7etJses hieselbst Inilgethcilt. Die Resultate
meiner Arbeiten waren gut, doch nie von dcr Schiinheit
uud Intensitat der blaueii Farbe, wie die feinste Sorte
des achten, der im Handel \orkommt.
Uas Fabribat des Hrn. G m e l i n habe ich nicht gesehen, kann solches also mit dem meinigen nicht vergleichcn.
Ein Hauptpunkt des Gelingens scheint darin zu bestehcn, dafs die Masse von kiesekawern Nalron iind
Thonerde so feucht wie mdglich aogewendet wird. Wird
sie vor den1 Zusatz des SchwefkIs zu stark atisgelrocknet,
so wartet man verqcblich auf die Hervortretilng der blaueu
Farbe ; nicht eiiiinal eine griinblaue erscheint.
Aber auch eine und eberi dieselbe Masse liefert verschiedenc Sorten Ultramarin, welche durch ein u ictlerholtes Schl~mmenvon eirrander getreiint w erden biiiiiieii.
Hr. G m c 1 i n bernsrkt mit Recht , dafs das (:clingcii
der Operation von der Mit~~irbiingder Luft abzulm(;en scheint. Ich w r d c die Operation unter der Muffel
eiiics Probicrofens veraristalten, liier inuEs sich die Wirhung der Luft deutlicher eiitnicbeln.
83
Beststigt sich die Nothwendigkeit ihrer Mitwirkuns,
so bvurde man daraus aof einen tlieilweisen Uebergang
des Schwefels in unterschwe$’(qe, schwe&e,
und such
Schwgelsiiure schliefsen kiinnen , welclie letztere Herr
Gin e 1i n in dein von ihm analj-sirten U/tramar;n reichIicher als den Schwefel gefiinden hat; und dann wiirde
.sich auch das nothwendige Daseyn des Wussers erklsren lassen.
Dafs ein solches Ultramarin in den Calciniriifen
der Soda oft zufiillig erzcugt wird, ist aucli von mir bemerkt worden.
VIII. Dullrz Bells's Tl’ersuclie iibcr clns Gesett drr rrrtzgnetischen Anziehung und A b stofsung.
D e r Redacteur des Bulletin des sciences mathemafip i e s , physiques et chimipes (Hr. S a i g e y ) bringt in:
Juniheft 18’25 (S. 369.) Versuchc iiber die magnetische
Graft in Erinneriing, welche schon im Jalire 1581 durch
J. A. D a l l a B e l l a in Lissabon angestellt und irn Miin
li82 der dortigen hcadeinie mitgetheilt, auch in den Memoiren derselben, T. I. p. 85- 199.’ die aber erst 1599
erschienen, priblicirt sind; so dal‘s sie also 3 Jahre vor
C o u l o i n b’s intercssanten Beobachtungen, init denen sie
gleiches Resultat auf verschiedenem W e g e geben , angestellt waren, wodiirch, wie auch Hr. S a i g e y mit Kecht
bemerkt, dein anerkannten Verdienste C o u 10111b’s UUI
diesen Theil der Physik kein Abbruch geschicht.
Ein Kaiser von China hatte dem Kiinige Jahann V.
einen sehr krzftigen Magneten 38 Pfund 7 $ Unze (Par.
Gewicht) schwer zurn Geschenk geinacht. I)as spec. Gel\ icht desselben war 4,055, und seine husdehniiug be-
F2
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
84 Кб
Теги
ber, die, knstlichen, darstellung, bemerkungen, ultramarins, des
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа