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Bemerkungen ber die Darstellung des Ozons.

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kobnlt (Co Asa ) und Tesseralkies (Co As* ) als Beispiele
aufgestellt. Die Zahl dieser neispiele kanu aber noch betrirchtlich vermehrt werdcii, wie ich bei einer splteren Gelegenheit zu zeigen gcdenke.
Der Huraulit hat einc Krystallform, welche der des Viviaoit nahe eteht; bei ihm ist
jencs Verhaltnifs 20 : 6 , pakt also ebenfalls in die aufgestellte Reihe.
Betraclitet man dagegeu einen Theil des
Wassers i n den betreffenden Mineralien als Hydratwasser,
s o wUrde sich daraus ergeben, dafs cine zu einer Verbindung tretende gewisse Mengc Hydratwasser i n der Krystallforin dcrselben keine Aenderung hervorbringt. Auch
fiir diesen Fall giebt es anderweitige Belege, welclie icli
der Kiirze halber hier Ubergchen will.
VI. D n die Krystallforin des Euclireit gnnz lliiilicli der
des Olisenit wid Libethenit, allein verschieden von der des
Phosphorcalcits und Strahlerzes ist, iind da die Formeln
~ i s a , wegeu der Qunntitlicscr heiden letzteren, ( C U )6k2
tiit des vorhnndcnen Wassers, nicht anders geschrieben wertlcii k8iineii , so sclicint hieraus hcrvorzugehen, d a b voli
cleii bcideii Eucliroit-Formeln, (Cu) I P 2 und ( c u ) ' ic"+S+l,
die letztere die walirsciieinlicliere ist. Zugleicli dilrfte hieriti
eiii Gruiid liegen, die Forniel (d)5$+5B auch heini Vivianit von Uotleniiinis fiir die riclitigere nuzuseheii.
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1) nestillirtes Wasser wurde eiiicr iiocbmaligen Destillation im Glns tintemorfen. Das erste Viertel des DestilInts w i d e bescitigt, liieraiif die Halfte iiberdestillirt und
tlas letzte Vicrtel in der Retorte gelassen. Das Uestillat
zeigte, den bckannten Hengeiitien aiisgesetzt, keine Spur
voii salzsauren, schwefelsaureu Salzen. - Es ~vurtlenun
eiiicr Elektrolysc eiiier stnrken Grove'schcn S5ule ausgc-
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setzt. D a reines Wasser bekanntlich eiii sehr schlechter
Leiter ist, so hatten sich in anderthalb Stunden kaum 2
C.C. Knallgas entwickelt. In diesem konnte durch deli
Geruch keiue Spur von Ozon wahrgenommeu werden. Der.
selbe Versuch, drei Wochen splter angestellt mit neu destillirteln Wasser, gab genau dasselbe Resultat.
Es wurdeli aus v e r d h u t e r Schwefelslurc 2 C. C. Kiiallgas eutwickelt. In diesem war der Ozongeruch nicht zii verkennen.
2 ) Es wurde Wasserstoffgas bereitct durch Eiiiwirkuug
voii v e r d h n t e r Schwcfelskm auf Zink. Das Gas wurde
durch einc AuWsung von essigsaurcm Bleioxyd, d a m diircli
Kalilnuge, dann durch eine Flasclic init ausgeglUhten Kohlen, und hierauf durch eine Glasrfihre von aiiderthalb Furs
Lliige, gcflillt mit Stucken von Chlorcalcium, geleitet. Das
sich entwvickelnde Wasserstoffgas war v8llig oliue Gcruch.
Es wurde diirch eiiie Glasflasche geleitet, welche init drei
H#lsen verseheu war. Durch die erste Oeffnung wurtle
das Gas eingeleitet , durch die dritte ansgeleitet. Die inittclste wurde durch eineii Stapse1 verschlossen. Durch dcii
Stapsel der ersten Oeffiiung war ein Platindraht gesteckt,
dcssen im Glas behndliches Ende zugespitzt uud nach obeii
gegeii die inittlere Oeffiiung zugekehrt war. Das aufser
dein G l h h e n befiudlicbe Endc des Platiiidrahts war bes h i n t , init &in Cooductor einer ElckLrisiriiiaschinc i n Vcrbindung gesetzt zu werden. Die dritte Ocffiiiing dcs Glasclicus war mit einer S f6rmigen Gaslcitungsrlihre versehen.
iiin das durchgeleitete Gas auffangen zu kniiuen.
Es wurda
nun eine Stiiiide laiig Wasserstoffgas durch das Glkxheii
hindurchgelcitet. Nach Verlauf dieser Zeit wurden 1 4 6 C.C.
davoii in eiiier VeryuffungsrOhre aufgefnngcn , uad init 7 3
C. C. Sauerstoffgas, dargcstellt aus clilorsaureni Kali, gcineiigt i d verpufft. Die Gaee verschrvandeu, bis aiif eiuc
Menge, welclie ich zu \ C.C. anschlagc.
Es ist bcgreiflich, dafs diese so geringe Meiige Gas kcineii Eiiiflufs auf
die Darstellong des Ozons ausuben konnte. Jetzt wurde
der Platiiidralit wit dem Couductor einer Elektrisirmaschiuc
in leiteude Verbindung gesetzt, wlhreiid die Scbcibe der-
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sclbcn gcdrelit wurde. Nacbdein dieb eine Zeit lang gescliehen war, wurde der Stfipsel von dcr rnittleren Oeffnung eatfenit.
Es war Ozongeruch deutlich wobnunehinen, und er wurde nicht schwacher befunden, ale wenn
die Flaache init atmosphllrischer Luft erfUllt gewesen w k e .
3) Bei der Erzeugung des Ozongeruchs mittelst der
Elcktrisinnaschine habe ich keinen Unterschied wahraehiiien kUuncn, ob die Elektricitiit aua zugespitzten DrBhten
voii l’latin, Kuyfer, Messiiig oder Eisen ausstramte.
Hier
ist eiii wesentlichcr Uiitcrschied init dew auf nasscm W c g e
crzcugten.
Diese Versuche sind ebeu so weiiig der Ansicht ganstig, d a t diis Ozon eine Oxgdationsstufe des Wasserstoffs
sey, nls clafs es cine Oxydationmtufe des Stickstoffs sey.
Noch iinnier driingt sich die Fragc auf, ob der clektrisclie
Ozoiigeruch und der auf chemische Weise bcrvorgebraclite
ciii uiid demsclben Wesen angeh6rcn.
Wird man an~ ~ c l ) i i i e(Jars,
i ~ , weil der Arscnik nacb Kuoblauch riccht, im
Kiioblaucli Arsenik scy ?
W l i r z b n r g , 23. M l i n 1847.
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X V I. Ueler die Wirmemengcn in Meial/gemisclieri ;
vom
verstorbenen Ruclbcrg.
[Die naclistehende aphoristlache Notlz wiirde mir von detn der Wisseuschaft leider vie1 EU friih entrierenen Rndberg einige Jrhre vor
seinem beklngenswerthen Tude (1839, Junl 14) brleflicli mitgetheiit.
Als niclit Mr die Oeffentlicbkeil beslimmt, beivrhrte lch sie zu seinem Audenken Irn Pub, lioffend en werde rein literarircher Nnchiufs mit der Zeit dem Drucke vollstlindig iibergeben werden. Dn
die& h e r seltdem oicht gescliehen ist, uud mir die Notiz noch jetzt,
besunders lu Bezag niil die neiieren Arbeiten von P e r s o n (Ann.,
Bd. 70, 8. 300, 302, 388), werthvoll zu aeyn scheint, 60 habe ich
geglriibt sie im lnteresse der Wissensclinft nichb liiger liege0 l a sen zii diirfen /’.]
I,
A)
einer Legirung uon so& Meetallen, derm Abkiihlirng regular geschiehf, d. Ii. in eincr chemirchen Legirung,
enthalt jedes der lllefnlle, uona Schmelzptmkt der Leginmg
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