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Bemerkungen ber die krystallisirte Jodsure.

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XIV. Bemerkungen iiber die krystaZ/&irte JoL
saure; con
C. Hamm'eIsIerg.
E
s scheint bisher noch nicht mit Sichorheit bekannt
gewesen zu seyn, ob die krystallisirte Jndslure Wasser
enthalte, oder nicht; wenigstens sind die Angaben in den
Lebrbiicbern in diesem Puokte abweichend. Auch hat,
s o viel inir bekannt ist, S e'r u 1 la s , welclier die Dsrstellung dieser Saure irn krystallisirtcn Zustande zuerst beschrieb, keinen Versuch zur Auslnittelung eines Wassergebalts angestellt.
Jodslure wurde nach G a y - L u s s a c ' s Methode aus
jodsaurem Baryt und Schwefelslure dargestellt , und die
Fliissigkeit, welche eincn zieinlich grofsen Ueberschiifs
an Schwefelsiiure enthielt , zum Krystallisiren gcbracht.
Die erhaltenen Krystallc wurden auf poriisem Thon voxi
der aah3ngenden Slime befreit und zur Entfernring anhsngender Feuchtigkeit k u n e Zcit in eine Glocke uber
concentrirte Schwefelsaure gebracht.
Ich untersuchte sowohl eine Portion der ziierst aiigeschossenen undurchsichfigen und nicht erkeiinbaren
Krystalle, als aucb die aus der Fliissigkeit spiitcr erhaltenen, welche durch ihre Klarheit und erkennbare Foriii
sich von jenen untcrschieden. Sie wurden iu Wasser
gelbst und salpetersaurcs Silberoxyd hinziigcfugt, worauf
das niedergefallene jodsaure Silberoxyd in eineiii Versucbe durch Sclrnielzcn zu Jodsilber reducirt, im anderen auf ein gewogeues Filtrum g?bracbt, und bei 1200
getrocknet wurde.
Beide Versiichc gaben das Resultat, dafs die krystallisirte Jodsawe wasserfreei ist.
Obgleich die Siure, mmentlich die letzte Portion,
aus einer viel Schwefelshre enthaltenden Fliissigkcit g,c-
160
wonnen war, so enthielt sie doch nur eiue sehr kleine
Menge derselben, die bei der zweiten Portion 2,94 Proc.
ausmachte. Es scheint also auch aus diesen Versuchen
in Uebereinstimmung lnit deneu von S d r u l l a s hervorzugehen, dafs die Jodsaure sich nicht lnit der Schwefelsaure verbindet, wie diefs bekauntlich von D a v y augenommen wurde.
XV.
Ueler Metall- Legirungen, besondm iiler
die Legirung aus Kupfer und Ziiik;
con K a r s t e n .
( Aus den Rerichten der K6nigl. Preufs. Academie. )
D i e unter dem Nameu des Messing eine haufige ARwendung findende Legirung des Kupfers mit Zink ist
lrngst bekannt, denn so alt die Kenntnifs vom Kupfer
ist, eben so weit reicht auch die K U d e vom Messiug;
Erst seit etwa vier Jahrhunderteo weirs man indefs, d a b
das Messing eine Legirung aus Kupfer unbZink ist. Als
eine aus festen und unab;inderlichen Verhaltnissen seiner
Restaud!.heile zusarnmengesetzte Lcgirung kaon’ jedocli das
Messing nicht betrachtet werden, indem man auf den
Messirigliutten den1 Kupfer uin so mehr Zink zuzusctzen
pflegt, je reiner beide Metalle von fremden Beimischungen sind. Reines Kupfer kann 1 bis 2; Proc. Ziuk im
Messing mehr aufnehlnen als unreiues Kupfer und wird
doch noch ein besseres Produkt licferu, als dieses. Im
Allgeineinen lafst sich annchmcu , dafs das verklufliche
Messing aus 71,5 KupfFr und 25,5 Zink, und das sogenannte Rohnessing ( cier Tomback), welcher gleichfalls
auf den Messinghutten dargestellt wird, aus 81,6 Kupfer
und 15,5 Ziuk besteht. Unter allen Legirungeo des
Kiipfeers lnit Zink, von 6 Mischungsgewichten Kupfer und
1 M. G. Ziuk an, bis zu gleichen Mischungsgewichten
bei-
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