close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Bemerkungen ber die Zusammensetzung des Elemiharzes.

код для вставкиСкачать
219
XVII. Bemerkungen iiber die ZilsammenseLzung
t k s Elemihorzes; uon H. Hefs.
(Aus
dcm BuUrtin scimt,j59uc dc facadem. de
vom
St. Pctersburg, T.71,
Hro. Verfasser ciogurndt.)
D a s Elemiharz -ist in der letzten Zeit von Hrn. H. R o s e
und auch von mir analysirt worden. Hr: R o s e hatte
fur die Zusammensetzung des krystallisirten Hanes die
Formel C20H s 2 0 gegeben, welclie sich auf folgende
Zahlen griindete ) :
Koble
Wasserst off
Sauersto ff
83,25
11,34
5,4 1
82,85
5,9 1
82,29
11,11
6,60
100,oo
100,00
100,00.
1424
Aus der gleichzeitig abnehmenden Menge des Kohlenstoffs und Wasserstoffs hatte ich. geschlosscn, dak
die Verbrennungen unvollstbdig gescheben waren , uiid
ich gab fur die Zusammensetznng desselben Hanes die
Formel C * O H S 60,abgeleitet aus folgenden Zablen 2).
Beredmet.
Gefuodeo.
Kohlenst off
Wasserstoff
Sauerstoff
85,36
85,06
86,68
11,lil
11,54
11,53
3,13
3,40
2,81
--100,oo lO0,oo 100,oo.
Hr. R o s e glaubt aber jenen geriogeren Kohlegehalt aus dem merkniirdigen Umstande erklsrcn zu
kUnnen, d a t das Han sich mit Wasser verbuiiden
habe.
Er gelangte bei der Wiederholung meiuer Ar-
-
-
1 ) Poggendorff's Annalao, Bd. XXXlII S. 51.
2) Ebenduelbst, Bd. XxxXvI S. 322.
__I
220
beit zu der Formel CQo
H 6 y0 I ) , welche von der ineinigen nur um Ha abweicht.
Doch mufs ich bemerken, d a b Hr. R o s e , dessen Wahrheitsliebe sich hicr,
mic in jedein anderelr Falle nie verlzuguet, gegcn das
Ende seiner Abhandlung geneigt scheint, der von mir
aiifgestellten Formel den Vorzug zu geben; auch kann
ich nicht umhin zur Stulze dieser Formel anzufiibreo,
dafs Hr. M a r c h a n d bei der Analyse von vollkommen
reinem H a n e folgende Zahlen erhielt *):
-
Kohlenstoff
Wasserstoff
SauerstofE
1.
11.
111.
8456
11,61
2,83
85,47
11,60
2,93
6539
11,59
232
lO0,OO
100,oo
lO0,OO.
Diese Zahlen stimmen so vollkommen mit der Formel
C 4 U H 6 a 0uberein, dafs ich hoffe, die Bestiitigung eines so geiiauen Analytikers, wie Hr. M a Ic h a n d ist,
mub Jedcin biureichend erscheinen, UUI cine Ueberzeugung zu begrunden.
Man sieht leicht ein, dafs es bier auf eine genaue
B&tirnmung des Wasserstoffs ankouimt. Nr. R o s e criirtert diese Bestiinmung nicht weiter, ~ o h aber
l
die dcs
Kohlenstoffs.
Er glaubt gefunden zu haben (was ich
iiicht bestreite), d a t frisch bereitete Kalilauge Saucrstoff
aus der Lult aufnimmt, und nocli mehr bei der Analyse,
wenn man mit Sauerstoffps arbeitet.
Uas Gewiclit
des Kaliapparates wird dadurch oft um fiinf Millignu.
vermehrt. Diese Vermehrung sol1 aber dadurch coinpensirt werden, dais, indem das trockne Gas durch den Kaliapparat streicht, es im Mittel fiinf Milligrm. wegbringe.
Namentlich glaubt Hr. R o s e , dafs diese Comgensatioil
bei lneinen Versuchen staltgefunden haben Bbnue. Ich
-
-
1) Poggendorff’s Annalcn, Bd. XXXXVII S. 61.
2) Briefliebe Mittbciluog.
221
bereite meine Kalilauge aber nie durcb Einkochen, wie
Hr. R o s e voraussetzt, sondern immer durch Auflliscn
von geschmolzenem Kalihydrat , was bekanntlich einen
Ueberschufs von Saiierstoff cnthslt. Uebrigeris sind 5
Milligrin. Kohlenstoff mehr oder weniger selbst hier vou
keiuem Belange, da man leicht findet, dafs sie noch nicht
rb Atom Kohlenstoff entsprecheo. Da indesseu (folgert Hr. R o s c ) ~8 bei genaucn Analyseo die Resultate
so wenig vom Zofall abhiugig scyn miissen wie mbglich,
SO ist es am Besten die Auwcndung des Sauerstoffgases
zu vermeiden, wenn man nicht dasselbe aus der Kalilauge nach Beendigung des Versucbes durch einen Strom
von atmosphtirischer Luft austreiben will. n
Aus dein Umstande, dafs Hr. R o s e bei dieser uncrhcblichen Fehlerquclle verweilt, sehe ich deutlich, dafs
cr eine vie1 grlifsere ganz aufser Acbt gelassen bat.
Dicse Feblerquellc mufs ich abcr bier notliwendig erihtcrn, weil ihre Existeiiz fiir die Resultate, welchc Hr.
l \ o s e erhaltcn hat, von solcher Bedcutung ist, d a t sic
nothwcndig von ihm batte berticksicbtigt werden miisscn.
Ich habe schoo friiher hervorgehoben, dafs inan
bei der Aualyse lnit Sauerstoffgas cincn Ueberschofs,
d. h. eincn zu sfarken Strom von Sauerstoffgas zu vcrineiden habc.
Urn dicfs erreichen zu kihnen lnufs man
den Zuflufs genau rcguliren klinnen, und dicfs ist so weseutlich, dafs ich selbst bei dein Gebrauch eines Gasometers das Regulircn lnit der blofsen Hand nicht hiureichend bequem finde. Ich babe deshalb an dcm Hahn
eine Schraube ohne Endc und ein Getriebe anbringen
lassen. Diese wenig kostspiclige Vorriclitung maclrt die
Arbeit Puterst pracis.
Der Grund aber, warum man einen Ueberschufs
an Sauerstoffgas zu vermeiden hat, ist der, dafs cr die
Schnelligkeit ' des Stroms vermebrt; dadurch aber wird
namentlich bei einem grofsen Ueberschufs an Sanerstoffgas eine unvolhiiindrige Verbrennung veronlafsf. Ich muL
-
-
222
also besonders bervorhebcn, dafs ich der von mir bcschricbenen Verbrennungsmcthode in den meisten Fallen den
Vorzug uicht wegen der Vollstindigkeit dcr Verbrenuung gebe, soudern weil der zu malysirende Sloffmil
Kupferoxyd nicht gemen$ wird, das Kupfcroxyd also
ausgegluht werden kann, und man schnell und mit weuig
Muhe sehr genaue Waserstoff Bestimmungen erlialt.
Hr. R o s e erhiclt h i seiner lctzten Untersuchung
des Elemihancs eincii KolilenstofTgehalt , der zwisclien
83,79 uiid 40 Proc. variirt. Diefs crkl:irt er nun so.
Aus der alkoholischcn Auflbsung erhilt man tlas H n n
krystallinisch oder amorph. In dem ersten Falle ist es
nach eiuer der oben angefiihrten Forinch zusamrnengesetzt.
Das amorphe Harz ist aber eine Verbindung
von Han mit Wasser, in sehr unbcstandigen Verhzltnissen; lnanchmal ist es gain wasserfrei.
E n t L l t es
Wasser, was meistens der Fall ist, so geht dieses selbst
bei +looo nicht weg.
Ein solches Resultat ware gewifs interessanl, aud
kann Hr. R o s e es beweiscn, so wird, hoffe ich, jedcr
billig denkende ilm die Prioritiit zugestelicn, ungeachtct
schon Jemand vor ihin Vl'asser in der Zusaiwneusetzuug
des Elewibanes annahm. - Bedenkt man aber, dafs
unter der Vorausselzung, dafs Wasser in Verbiudung
mit H a n tritt, der Gehalr an Kohleustoff und Wasserstoff gleichzeitig yroccntisch abnehinen , so sieht iiiau
gleich ein, dafs die Ersclieinung bci der Analjse ganz
dieselbe wird, als wenn eiuc unvollsttindige Verbreng e ~ gvorhaodcn ware. Es mufs also, da eiue unvoll@tiindigoYcrbreunung aus angefiihrten GrIinden miiglich
war, erst bewieeaii werden, mit welchem von beiden
Flillcn man zii thun habe, mit eineln Nydrat oder wit
ginem fehlerhafteu Vcrsycb.
Der Bcweis liauu aber g n z streng gcftibrt merdcn.
Man
in clieseh Falle so verfaliren, wie es Hr.
-
-
-
I
-
223
M i t s c h e r 1i c h thut , oYlnlich dhs durch den KaIiapparat streicbeode Gas auffaogen, uod uotersucben, ob es
etwas breonbares eothalte.
10 den misteu Fiilleo knou
man d i e t Mittel entbehren, in dem vorliegeoden aber,
'cvo die Zahlen alleio zu keioein Scblusse berechtigeo, ist
diese Art der Bewcisfiihruog uuerllfslich.
-
Es mird, boffe icb, kein billig denkeoder Leser es
mir verdeokeo, dak ich diese Belnerkungen mittbeile,
ohoe den Versuch selbst aozustelleo. Dcr Gruud davoo ist leicht eiozusehcn; die hlteruative ist mir oicht
giiustig, weil, weon icli das amorpbe Harz aucli wasserfrei fGnde, es ilniner noch .keinen Beweis gegen
Hro. R o s c abgeben wiirde. Es ist also wabrscheiulicb,
dds ich lneiue Zeit uud Muhe verlieren wurde; deon
iin ghstigstcn Fallc kiiontc ich nur eineu Bcweis liefern, den Jeder von Hrn. R o s e zu erwarten berechtigt ist.
D u r c h die Mineralienhaodlung des Hrn. Craoiz in
Berlin kam die hiesige Kbnigliche Sammlung in den B e
sitz eioes StUcked Goeifs von Norwicb in Connecticut,
das eio Fragment eioes eingewachsenen Krystalls von
Edwardsit eolhalt. Der Krystall ist our klein, etwa 2
Lioien Iang und. breit, und 1 Linie dick, und an, beiden Eoden verbrochen, Itifst aber doch noch ao vie1 von
seiner Form erkcnnen, urn dartiber urthcilen zii k8nnen.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
190 Кб
Теги
ber, die, elemiharzes, bemerkungen, zusammensetzung, des
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа