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Bemerkungen ber eine Abhandlung des Hrn. O

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theil, eine fast constante elelitrische Spnnnung zu liefern
und kings dem Umfang des Ringes gleich geneigte flussige
FUcben zii elhalten. In der S. 289 abgebildeten Figur
habe ich um das System des Ringes und der Blase hercim
uberall gleich intensive elel\trische Abslobringen rorairsgesetzt; wenn diese Abstofsnngen nicht gleich pind, oud das
geschiebt ijfters, so ist die catenoidale Lamelle mehr nacb
der einen als nach der anderen Seite geneigt.
VII. Bemerkmgen uber eine Jflbhandlung des
Hrn. 0.W o l f f e n s t s i n , die Dichtigkeit des Oaons
betreflend; won Hrn. J. L. S o r e t .
(Uebwsandt vom Hin. Veif a i l s 11. Arrhiv
d . Sciences phys.
T. X X X V l l I )
H r . O t t o W o I f f e n s t ei 11 hat kiirzlicli in einer Abhandlung l ) Zweifel geaufsert an dem Werlhe cines Theils der
Versuche, durch welche ich die Dichtigkeit des Ozons zii
bestimmen suclite ').
Zuvdrderst erinnere ich daran, dafs ich mich des Terpenthin - und des Zimmtols bediente, yoranssetzend, dafs dieselben, wenn man mit ihnen ein Gemenge von Ozon und
gew6hnlichem Sauerstoff behandelt , sie nur das Ozon absorbiren, nicht aber den Sauerstoff. Hr. W. fiigt hinzu,
dab ich keinen experimentellen Beweis von der Wirklichkeit dieser merkwurdigen Eigensrhaft gegeben habe und
dafs es wahrscheinlich nur die Analogie der vom Terpen1 ) Pogg Ann. Bd. 139 (1870) S. 320.
2 ) Hr. VV. giebt irrig an, dafs meine Untersuchungen in den Ann. de
c h i m i Ton 1867 veroffentlicht seyen. Ausfiihrlich ist meine Abhandlong
in den Archives des sciences phys. et nnt. (1867) l
'. XXX y . 306 erschienen. Ein Auszug von dern ersten l'heil derselben, dessen Hr. W.
erwlhnt, wurde in die Compt. rend. de l ' a c n l . des sciences vom 27. Nov.
1865 eingeriickt, und in den Ann. de A m . vom Januar 1866 wieder
abgedmckt.
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thin61 und vom Ozon bewirhten Oxydationserscheinungen
gewesen sey, die mich verleitete, sie derselben Ursache zuzuschreiben.
Nachdem er tlanu die IJntersuchungen von
S c h b n b e i n und Hrn. B e r t l i o l e t iiber die Reactionen des
Tcrperthinbls und des Sauerstoffs erwlhnt hat, beschreibt
er die Versuche, durch welche er die folgenden zwei Fragen zu beantworten gesucht hat.
1. Verdaiiht das Terpenthinbl seine oxydirenden Eigenschaften einem Gehalt von Ozon?
Die bisher vom Verf.
erlangten Resultate scheinen auf diese Frage eine verneinende Antwort zu geben.
2. Wird der gewohnliche Sauerstoff vom Terpenthinbl
absorbirt?
Der Verf. fuhrt vier Versuche an, in welcben
er eine mehr oder weniger betrachtliche Absorption beobachtete, als er 13 CC. frisch destillirtes und bei Abschlufs
erkaltetes Terpenthinill aiif 200 CC. ozonfrrien Sauerstoff
wirken liefs.
Diese Absorption stieg auf
8°c,33L beim 1. Versuch der 15+hdauerte
0 ,65
2.
8 2
n
-5 , 7
3.
n
18
I1
3 , 8 ,) 4.
2;
Also absorbirte das Oel den gewohnhhen Sauerstoff.
Zunachst mufs ich erwidern, dafs es keineswegs die
Analogie der oxydirenden Eigenschafien des Ozons und des
Terpenthinbl war, welche mich annehmeii liefs, dafs dieses
Oel bei Einwirkiing auf ein Gemenge von Ozon und Sauerstoff nur das erstere, nicht aber den letzteren absorbire.
Vielmehr wurde ioh auf dieses Resultat alleinig durch den
Versuch gefiihrt, den ich weiterhin beschreiben werde. Ich
kannte also die erste der Fragen, die Hr. W. sich stellt, bei
Seite lassen; ilire, an sich interessante Losung scheint mir
kein Argument gegen oder fur die Riclitigkeit meiner Folgerungen liefern zu k h n e n .
Aus diesem letzten Gesichtspunkt scheint mir die zweite
Frage wichtiger zu seyn. Ich habe niemals gelaugnet, dats
nicht in gewissen Fgllen das Terpenthinbl den gewbbnlichen
-
-
1)
1)
1)
1)
1)
1)
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Sailerstoff absorbiren konne. Nur fand ich, dafs ?inter den
Ilmst&nden meines Operirens diese Absorption unmerltlich oder
weniptens sehr klein war. Ueberdiefs brachte ich bei der
von niir befolgten Methode eine direct durch den Versuch
eegebene Rerichtigung an den erhalteneii Resultaten an F r
den Effect, welchen das Oel, unnbhanngig von seiner Wirkung
aiif das Oaon, auf das Volwn des Gases hnberr konnte.
Sey es mir erlaubt, hirr in diesen Gegenstand uiid in
der Anstel~ungsweise nieiner Versuche naher einzugehen.
Als ich die Wirhung einer zienilich grofsen Anzahl von
Sribstanzen auf ozonhaltigen Saiierstoff studirte, fand icb,
wie die HH. A n d r e w s nnd T a i t , dafs die leicht oxydirbaren Substanzen im Allgemeincn das Ozon zerstoren, ohne
eine Aenderung im Voluine des Gases hcrvorzubringen. Als
ich nun das Terpenthinbl untersuchte, I\ ard ich iiberrascht
von der Leichtigheit, mit welclier es jede Spur von Ozon
verschwinden machte, uiid besonders von der Thatsache, dab
dieses Verschwiiiden des Ozons von einer Volumverringet ung
begleitet war, entgegeii dem, was bei anderen Korpern geschieht. Ich behandelte 230 bis '2.50 CC. ozonisirfeii Sauerstoff mit ungefahr 2 CC. Terpenthinbl. Meine erste Sorge
war, zu untersrrclien, ob man, weiin man arif dieselbe Weise
rind in denselbell Apparaten mit ozonfreiein Sailerstoff operirte, auch noch eiiie Volumsverriiigeruiig erhalte, und ob
also dieses Phanomen eiiier Absorption des gewolinlichen
Sauerstoffs durch das Terpenthinbl zugeschrieben werdeii
miisse. Ich tinde tinter ineinen Wotizen inehie in dieser Absiclit angestellte Versuche. Das Resnltat derselben war best andig: dak das Gasvolum iiur sehr hleine Veranderuqen
erlitt: einmal beobachtete ich eine Verringeriing von 0,4 CC.
uiid die ijbrigen Male eine scheinbare Volumvergrbfserung
von einigen Zehnteln eines Cubilccentimetcrs. Mithin war
linter den Umsthden, tinter welchen ich arbeitete, die Absorption des Sarierstoffs durch das Terpenlhintil so gering,
dafs sie im Allgemeinen inehr als compensirt wurde durcb
die scheinbare Volnmsvergrbfsernng, welche die Dampfspannrine des in den Apparat gebrachten Oels bewirkte, eine
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Spannung, die bei gewohnlicher Temperatrir nur 3 bis 4""
erreich t.
Rei Anwendung von Zimmtbl statt des Terpmthinols
gelangte icli zu analogen Resilltaten.
Hat dieses Resultat etwas Ueberr aschcndes? Ich denke
nicht. Es ist keineswegs onvertraglich mit den von Hrn.
B e r t h e 1o t erlangten Zahlen ') Wirhlich erhielt Derselbe,
als er Sauerstoff mit 20 CC. Terpenthindl behandelte, eine
Absorption von nur 3,O CC. (sobald der Contact des Sauerstoffs mit dem Oel nicht melire Stunden, oder gar mehre
Tage dauerle').
Bei meinen Versuchen wandte ich eine
etwa lOmal kleinere Menge des Oels an; die Absorption
miihte also um ebensoviel geringer seyn. Ueberdie€s hatte
B e r t h e l o t ohne Zweifel gesiicht, uiiter Umstanden zu operiren, welche die Absorption begiinstigten Das Umsrhutteln wurde etwas verlangert, die Wande des Apparats benetzteii sich mit Oel, welches also einc y o k e Oberflache
darhot. Bei meinen Versiichen schuttelte ich das Gas niir
zwei bis drei SeLnnden lang mit einer Isleinen Menge Oel
und einer viel groheren Mengt Wasser. Letztercs bespiilte
znm Theil die W a n d e des Ballons, rifs das Oel mit fort und
verringerte somit die Absorptionsflache. Endlich bediente
sirh Hr. B e r t h e 1o t eines Ocls , das sorgfaltig von Sailerstoff befreit worden war, entweder durch Erwariniing oder
durch Austreibung eiues anderen Gases. Rei meinen Versuchen wandte ich dagegen ein Oel a ~ ] , welches nicht vor
den1 Contact der Luft geschutzt worden war, welrhes
also Sauer sl off gelast enlhielt und weniger geeignet war,
eine neue Proportion davoii aufziinchmen.'
1 ) Stir Ieo propridc's oxyduiites de I'ernence de rerehenthine (Ann.
chiin. e l de phys. 18GO. LVIII, p . 441
2)
tie
Von xier llestimmungen des Him. W o l f f e n s t e i n hat iiur riiw eiiien
viel gri ingeren hbsorptionswei t h gegehen als den des H m Jl e 1 t i e I o t ;
die iihrigen drei fiihren dagegen zu betiBehtlich Iioheien Zatilen, was,
C Operation
~
wenigstens bei zweien diesri Versuclie, sich durclr die D ~ I Jdel
(15 bib 18 Stunden) e r k l h n Infst. Uebiigens mufs, wir H i . W. selbst
bemei k t , die Absoiption variiren naclr der Temperatur, I.iclitstarke, Dauer
des Contacts und HBufigkeit des Umschiittelns.
298
Wenn ich in meiner Abhandlung die ebcn erwlbnten
vorllufigen Versuche niclit anfiihrte, so geschah es, weil
ich bei jedem der definitiven Versuche die Volumsverlnderung, welche die W‘irkung des TerpenthinUls aaf das ozonfreie Gas bervorbrachte, mil der grUfsten Sorgfalt mars,
rind m a r , um die vorhin besprochene Correction zu erhalten. Ich verfuhr ntimlich so.
Ich fiillte zwei, vollkominen ahnlich, gradrdrte Ballone
mit ozonhaltigem Sauerstoff, rind mafs das in jedem enthaltene a a n g l i c h e Volrim des Gases ”. Hierauf behandelte
ich den einen Ballon mit Warme, den anderen mit Terpenthinbl, und ma€s dann abermals die Volume. Fur den
ersten Ballon war die Volumszunahme, in Folge der Verwandlung des Ozons in gewuhnlichen Sauersloff durch die
Warme, gegebcn drirch den Unterschied der Messungen
vor uud nach der Operation, ohne eine specielle Correction dabei anzubringen. In dem zweiten Ballon hatte das
Oel das Ozon absorbirt [inter einer Volumsverringerung
die gegeben war durch den Unterschied der Volume vor
und nach der Operation; aber diese Angabe bedurfte einer
Corrrction. Anfser seiner Hauptwirkung (der Absorption
des Ozons) honnte nlmlich das Oel eine secundare Wirkung auf das iibrigbleibende Gas arisiiben, sey es durch
Absorption des gewiihnlichen Sauerstoffs, sey es durch
Dampfspannung, Capillaritat , usw. Das beste Mittel, den
Werth dieser Correclion zu bestimtnen, schien mir darin
Z U bestehen, bei dem ersten Ballon, in welchem das Ozon
durch Hitze zerstiirt worden, die mit dem zweiten Rallon
vorgenommene hehandlung 7.u wiederholen , tinter Anwendung desselben Oels in derselben Menge, kurz genau in
derselben Weise. Diefs ist geschehen, wie ich in meiner
Abbandlung gesagt habe. Diese, iibrigens sehr kleine Con1 ) In den Archiwer a. a. 0. tiabe ich die genommenen Vorsichtsmaafsregeln beschrieben in Betreff sowohl der Genauigkeit der Messungen
als der mcigliclist genau gleichen Zusammensetzung des in beiden Bollonen euthaltenen Gases.
299
vection, war besttindig positiv, d. h. die Wirkung des Oels
auf gewi)hiilicben Sauerstoff erzeugte eiiie kleine scheinbare
Voliimsvergrb€serung des Gases. Die Zahleu , welche ich
fiir den Werth dieser Correction hei den in meiner Abhandlung angegebcnen Versuchen erhielt, waren tibrigens
folgcnde :
Terpentliiniil
-I- 0,s CC.
+0,l
+4 2
+0,s
Zimmtiil
+0,6 CC.
+ 0,5
+0,6
+ 0,6
+0,7
+ 1,05.
Nach Anbringung dieser Correction fand ich die aus
der Wirkrrng des Oels hervorgehende Volumsverringercing
doppelt so grofs wie die durch die Warme erzeugte VoIumsvergrOfserung, rind daraus schlofs ich, daL die Dichte
des Ozons das Andertbalbfache von der des Sauerstoffs sey.
Kun, ich glaube nicht, d a t diese Experimentirweise mangelbaft sey. Ohne Zweifel, wie ich zuerst bemerklich machte,
hat sie nicht den Grad von Genaiiigkeit, welchen man bei
der Messung von Volumen anderer Gase erreichen kann,
und das war einer der Grfinde, weshalb ich es fur nbthig
hielt, sie durch eine ganz andere Methode zu controliren,
durch die der Diffusion, nelche micb zu demselben Resoltate fiihrte.
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