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Bemerkungen ber einen Staubregen.

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3
ilnd v5elleicht war felbfi die beim Einwirken von Wiirme erfolSeiideVeriinderuiig der Farbe zum Theil Folge
der Vermderuny dinre$ verbrennIichen Stof&.
DurcIi den Chromium GeIialt fclieint diefer mineralilche K6rper Gch den AerolitIien ZP nithern ; a]]& wolier riihrte der verbrennliclie Eefiandtheil? Ein
vdkanilclier Urfprung Iclieint durch ihn widerlegt zu
Ieyn lo wie auch dadiircli daCs zil: Zeit des Regens
weiiigfiens in nnfern Vulkaiieii keiiie vulkanilche ErI'clieinmii3 Statt fand *I.
-
,
X.
Bemerkungen iiber einen Staubregen,
vou
LAVAGXA
dem jiingern , Dr. M., Mitgl. der Itd. SOC."")
Es h a t fcllon eiii Ma1 vor nqeftihr 60 Jahren in meiner Heimatli Caneto, im Tliale yon Oneglia, a n der
wefiliclien geiiueGIclien Kiifie, eine feine ziegelfarbi-
ye Erde gjeregiiet wovon wir aber keinen urnlitindli&en Bericht h den JaIirbiicIiern der Phyfik haben.
) Ehe wir uns in Meinungen iiber dieUrrachldiererErfcheinung
verbreiten, behalten wir uns vor, unfero Lefern erIt noch einige Bhnliche Nachrichten yon rothem Schnee vorzulegen, welcher ebenfalls voc einigen Jahren in mehreren Gegenden Itrlieus herabgefallen iR.
Con6
**) EbendafelbR.
[ 353
I
Ein trhnlicher Staiibregen ereignete Iich liier \vie& in
der Naclit von dern 27. auf den 28. Okt. 1814. Die Erde war dem ReSenwafTer beigemengt, das fehr langram
herab fiel; am Morgen Iiatte es zu regnen aufgehijd,
die Luft war ruhig und zurn grofsen Erfiaiincn des Volkr
waren die Blztter der B b r n e , das Gras und dieDiichsp
der Ha&r mit einer feinen ziegelfarbenen Erde iibercogen. Am folgendeii Tagc fiel ein l e h r feiner Regen,
welcher nacli mid nach den aiifl6slichaii lina miiidec
gefiirbten Theil des Staiibes wegnahm und das iibrige
in dem ho'hlen Tlieil der Bktter zuriicklicfs, welcbe
(beronders die Kohlkijpfe) wie niit geronnenem rothen
Bliite bofpritzt auslhen.
Die herabgefallene Erde fiihlte lich lanft an, hielt da,
W a i l & langc a n lich, nnd lchien grijfstentIieilvTlionerde zii feyn. Nachdem lie iil ein Tucli gethan worden war
iznd tropfenweis daraiif gegoflenes WafTer den feinfien
Tlieil weggefpiihlt liatte blieben weifso und lchwarze
Sandkarnchen znriick. Die weilien felir harten Kijrn&en allein mit dem iibrigen Theil der erdigen Mare
vermifcht, machten diefe am Scliein des Liclits glmzeiid ; aiich riihrto ~0.11ihnen vorziiglidi das Aufbraul e n her, wenn man axif dic Erde einige Tropfen SalpeterfA1u-e braclite; denn bchaiideltc man To dicfe gknzen;len Karnclien allein, fo entbaiid fich aiis ihnen
\veit rIlehr Kohlenfiiure, Zwar wollte ich die Erde genailer durcli Hiilfe chemifcher Reasentien unterh&en, rneine vielen Gefcliafte habeii niich aber darair
verliindert.
Dieler Staiibregen fclicint feinen Urfprung niclit
Ton Erde zu haben, welclie durch heftige W i n d e empor gefiihrt, und in den liiiliern Resionen durcli War-
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3
me imd Elektricitiit einige Zcit ziiriick.phalten warden ; denii dief'em wideid!pricht nicht blos die Scl-iwc-
der lteinigen Kijrnclien, fondern aucli der Umfiatiuid,
a d s es alle Tage 7-orher geregnet hatte die Atmolplixre all'o voii dergIeiclieii fremdartigen Stoffen gerciiiigt
fey mufste. Vielnichr ifi es glaiiblich, d a b diele Erdc von dep fiidiiclien Meereskiifien zu tins heriiber befiilirt wurde, zumal da wirlrlicli in jcner Nacht niir
Siid-- und SftdoIi-W-inde weliten. DaIs der W i n d
wirltlicli aus W i r i i ~ e ~ *Gegeiiden
n
3icrkarn beweifi
aucli die plijtzliclio Temperatar- Erliijliuiig von dcni
27. ziim 28. V O in
~ oLtf l l t o K.
Aucli die BefcliaffenIieit unL'crs L a d e s iini dielo &it, i d die nietcorologil'clicn Errcltciniingan, ivelclic derii Erdresen voraiiginye1i? ilin bcSleitateii, mid auf iIin folStcn ltimiiieii gut drlmit iibcreiii, d a b Iicli an clen uiis in SCdcii gelescnen Kiilten dcs Mecres , j a vielleiclit in den
hciken Sandwiilten Afi-ika's, ein W i d d wind erliobcn
niid uns den Staiib zugefiilirt Iiabe. Zu Eirde Oktobers war es i n vielcn Gegendea Afrika's iiocli heirs ge11115,d& ficli eine nngeheure Meng e1ektrifcliorM;Iteric dort anliYiifeii rind eiiieii 'LVirbelwiiid erregen
konnte hark genus die trockiic Erde riiit licli aidzaijelirnen. A d leincm WeSe zu uns iiaiim er an Stiirke nacli irnd nacli i'o ab, dars er den Chzrakter dcs
W-irbelwinds vcrlor , mid bei leineiii Ucbergang iiber
das niiitcl@ndikhc Mcer behid er Iicli niit wiih-igcn
Dunlien die in unl'crm kiiltcrn Klitiia ficli lo'ogleicli
verdicliteten rind ncbfi dcr Erdc liernbrcyncten.
I)iele tIypotIl& hat urn lo nielir fiir ficli, als dieler Erdregeii gleicli dem \ V i r b e l w i J niir cincn f'clirnaTC
,
,
I 535 3
len Strich Lnndes traf; den11 man [ah ihn weder in
G ~ I I L Mnocli
, in Mailand noch i i i T w i n , OdcrNizzz.
Ei n e 11 ril I nl icl 1 en Urfi, nin hat t c n w a h r l c h i 111 i cl I
anch die im Alterthiim Ib beriichtigten Blutregen,weiclic ninn 'damals fiir V V u n d e r von fchlimmer Vorbcdcutuns hielt. 'CVeni~fienswird fie heut ZuTaSe Niemaiid melir fiir die rotlien Exkreinente oder Eicr durcli
die .Luft fchwgrinender Inlkkteii oder gar wie Villnioii
de Bomnre in Ceincni Uictionnnire BhiJioire nnture&, t. X. Art.p/uie fiir die zerriknen Infekten felbfl
Iislten.
,
XI.
Unterfucliung des zu Blnnkcnlerge i n Flandern am
9, s ov e m be r 48i9 hernbgefallenen rothen Begens,
o o n 'den
HH. MEYER
und V A X STOOP
zu Briigge "1.
Am
Briigge den 25. Nov. 1819.
2. Nov. 1819, gegen 4 3 Ulir Nachmittags, l e i
Wcfiwind bedccktem Himnrcl iind riihigem , regiiigcni W e t t e r , ifi zu Blaiikenberge ungef&hr4 Stunde
lany ein zicmlicli ftarker Regen von dunkelrother Far& Ilerabgefallen. Diefer Regen liielt zwar den iibri-
*) Aus einem in den
Annales generalcs des fc.phyj. abgedruckten Btiefe derrelben an die H H . B o r y d e S t . V i n c e n t .
v a n nl o n s und D r a p 1 e z , Herausgeber aiefer neuen phylikal. Zeitftjlirift entlehnt.
Cilb.
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