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Bemerkungen ber phosphorsaures Kupferoxyd.

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von B a b i n e t: angegebenen Graozeu. Der Grund dieser
Abweichung scheiiit inir darin zu liegen, dafs B a b i n e t kupferne , durch e$en Hahn verschlossene Gefafse anwandte,
wahreiid ich mich zugeschmolzener Glasrohren bediente.
Eine Grznze scheiiit die Zersetzung allerdings zu finden;
wenigstens reagirt auch nach monatelangein Liegen die Flussigkeit bei iiberschiissigem Zink noch sehr stark sauer. Welches aher das Maximum des Druckes sey, habe ich nicht
bestimmen konnen, da von den mir zu Gebote stehenden Rohren nur solche den Druck des elitwickelten Gases
aushielten, in welche ich, ihrer Enge wegen, ein Manometer
nicht wohl einfiigen konnte. Der grofste Druck, den ich
direct am Manometer beobachtete, betrug 66 Atmospharen.
Die Saure bestand aus 1 Vol. S H , O , und 3 Vol. H,O.
Die Temperatur war die des schmelzenden Eises. Das Rohr
wurde sehr bald nacfi Beobachtung dieses Druckes zerschmettert ').
X1II. Rcrnerk ungcn Uber phosphorsuures KupJeroxyd; von Prof:B e r g e r n u n n in Bonn.
(Am einer brieflichen Mittheilung
r o n Prof.
R ammeisberg.)
n u r c h meine neuere Untersuchung des Ehlit (siehe von
L e o n h a r d u. B r o n n '.s Jahrbuch) bin ich veranlafst worden, einige Versuche mit anderen Verbindungen des Kupferoxyds mit Phosphorslure und Wasser vorzunehmen, uin
zu ermitteln, ob diese nicht auch vielleicht Vanadinsaure
enthalten. Wenn ich diese Saure auch weiter nicht gefunden habe, so lieferten die Versuche mir doch unerwartete
Resultate, indem ich in allen zu der Gruppe der Phosphorkupfer gehorende Mineralien Arsendure, und oft in betrschtlicher Menge, angetroffen habe. Ich war durch die Auffindung dieser Saure uin so mehr uberrascht, da die uber diese
1 ) Schun B e r z e l i u s hat in seinem Jalrresb. IX. (1830) S. 69 Einwtirfe
gegen den B a b i n e t 'schen Versuch edioben.
(P.)
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Mineralien pohlicirten Arbeiten auch keine Spur derselben
angeben.
Die Analyse des Libethenits von Ungarn, welche ich
mit ausgewahlten kleinen Krystallen, die ich der Giite unseres gemeinschaftlichen Freundes, Dr. K r a nt z, verdanke,
vmgenommen habe, gab folgende Resultate:
Sauerstoff.
Kupferoxyd
Phosphorsiiure
Arsensaure
Wasser
66,29
26,16
Kupferoxyd
Phosphorsaure
Arsensaure
Wasser
69,97
19,89
1,78
2,30
13,26
14192
0,79
3,58
I
15,71
4,04
99,09.
Das Sauerstoffverhaltnit ist demiiach 4 : 5 : 1 und der Libethenit ist, wie langst bekannt, dem Olivenit isomorph.
Der Phosphorochalcit VOII Linz a. Rh. hesteht aus:
Sauerstoff.
8,2I
14,l
""'1
O,S5
7,11
11,75
99,85.
Der Phosphorochalcit wurde mithin, nach dem Verhaltnifs von 6 : 5 : 3 mit dein Strahlerz isomorph seyn.
Dafs die Arsensaure sich in diesen Erzen ebeiiso verhalt, wie die Phosphors%ure in den nus arsensaurem Kupferoxyd bestehenden, scheint wohl aus der allgemeinen Verbreitung derselben hervorzugehen. Ich habe Arsen in dein sibirischen Libethenit, ferner im Phosphorochalcit vom Tagilsk
uiid Ungarn, ferner iiri Tagilith gefunden, und zweifle nicht
darnn, dafs auch die iihrigen zu dieser Gruppe gehorenden
Mineralien dieselbe enthalten. Selbst in dein Ehlit ist eine
Spur von As vorhanden, welche in der publicirten Abhandlung noch nicht vie1 aufgefuhrt ist. Die Menge der Arsensaure scheint indessen in den verschiedenen Erzen zu variiren; so z. B. scheint mir im sibirischen Libethenit nocli ein
grfifserer Theil derselben Phosphorsaure zii ersetzen , als in
dem ungarischen.
Allerdings ist es auffallend, dafs das sonst so leicht zu
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eiitdeckende Arsen sich der Wahrnehmung so lange entzogen hat, und nanientlich bei den Lothrohrversuchen mit diesen Mineralien sich nicht zu erkennen gab. Werden diese
init dein reducirenden Theil der Flaninie in der gewohnlichen Weise auf Kohle behandelt, so zeigt sich bei der
ersten Einwirkung weder ein Arsengeruch noch Beschlag ;
dagegen bei fortgesetztem Rlasen kommen beide zuin Vorschein, vie1 schneller aber, wenn irgend ein reducirendes
Mittel, z. B. ein wenig Zinn, beigegeben wird, oder, wenn
man die Probe in der Weise behandelt, wie P l a t t n e r es
zur Entdeckung geringer Mengen von Antimonsaure , namentlich der Verbindung dieser mit Kupferoxyd, beschreibt.
Vie1 einfacher dagegen lafst sich die Arsensaure in dein
vorliegenden Falle nachweisen, wenn die Auflosung einer
kleinen Probe des Minerals in den Marsh’schen Apparat
gebracht wird. Arsenspiegel sind dadurch in hinreichender
Menge darzustellen, uin die entscheidendsten und unzweifelhaftesten Resultate mit ihneii zu erhalten.
B e r i ch t i g u n g e n
Dr. Z e c l l (Bd. 102).
S. 354 i n der Ueberscbrift 1. P. Z e e h st. J. Z e c h
S. 362 Z. 18 v. o. 1. Convexlinsen st. Concavlinsen
S. 362 Z. 26 v. o. I. Polarisationsmittel st. Polarisationswinkcl
zum Aufsatz des
Zurn Aufsatz von
P.
v a n d e r Burg
(Rd. 103).
S. 624 2. 1 v. a. 1. 2,6 Meter st 5,G Meter
Ueberall 1. Centimeter st. Decimeter.
Gedruckt bei A. W. Soh a d e in Berlin, Grtinstr. 18.
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