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Bemerkungen und Versuche ber die in Brasilien gefundene Masse gediegenen Eisens.

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W.H. WOLLASWS,
M.U., Secr. d. Londrt. SOC.
c
370
1
die kryltallinirctte OberflSchc durch einen Oxydationsprocrfs erzeugt zu reyn, welcher i n die MalIi.
nncli der Riclitung i h r e r Bliittclien bis zu eirier bctriichtlichen 'riefe hineingcdrungen in; i n dctn
Exemplar aber welches die geologirche GeTrllIchaiL belitzt zeigen die glfnzeriden durch das ge~ a l t f a r u eAbliiren von Clem Block hervorgebrocht e l l Oberflichen ebeofallu diefelben Configuratioileo,
welche tiem Bruche octaedrirctier I<ryfialle eigeii
zu feyn pflegen, uiid Gcll such bei melireren einfachen gediegenen Metallen finden,
Die rnngnetijXera Eigenfchnften der Bruchfiiikken retzen L I I I ~glucklicher W e i r e iu den Stand, auf
die ~ l n g n e t i k t i e nVerhEltnifle des ganzen Blockes,
zu dem fie gehorten, BU I'chiefsen.
Denn menn
gleicli die Eifenrnank hei den Verruchen des H e r r n
Moriiay nn Ort und Stelle Anzeigen gab, d d s lie
bertimmte Siid- rind Nordpole habe; I'o ifi es doc11
offenbar, d a b Ge diel'e blos zu Folge d e r Lage des
Blockes i n RuckGcht des rnagnetirchen Meridians
b&rs.
Die BrucliRiicke lklhlt zeigen gar keine Anziehungskrrtl't wie Magnete, mid es findet fich i n
ihnen kcine Polaridt, lie verhalten fich aber gerade
To wie andere Stiicken vom heRen weichen Eiren,
und nehmen augenblicklich Polaritit a n , wie fie
die L a g e m i t lich bringt, i n welcher tlas Stiickclien
i n Hinlicht der mognetifchen Erdaxe gebracht mird.
Iliilt man ein etwas IingeresStiickchen Iknkrecht, To
wird d o s uniere Ende den'elben, welches alsdonn von
dem mngnetilchen Nordpole d e r NeigunpnadeI L ~ U
,
,
,
[ 31'
J
weniger als 200 entfernt ilt, znm Nordpole und
Ri;fst den Nordpol einer wctgrecht I'chwebenden
Magnetnadel ab. ITnd diefe YoIaritSt verwnndelt
fich Rugen blicklicti i ~ die
i
en tgeyengefetzte, wenn
man diis Stuck plijtzlich u m k e h r t , I'o dafs das untere Elide dns ohere w i d Hierdurch mird d e r
kcheinbare WiderTpi.ucli VollKiridig gelioben dalk
dcr ganzc Block Poloritit zeigt und diere docli a n
den einzelnen Stucken zii fehlen fcheint.
H e r r Mornoy vermuthete l'rhr rnit Kecht,
dafs diefe gediegerie Eifenman'e von den in andern
'I'lieilen der Erde gefundenen, nicht wvefeotlich verIchieden f . y und daCs fie Nickel euthalte. Es
\var indefs zu wiinfchen, diefes mil Oewibheit BUSgemacht zu felien. I c h gtaube, dafs die Mittel, dereii i c h micll gewiihiilicli bediene, urn die Gegerzwart des Nickels im gediegenen E i k n nuszumittelii,
n e u lind, und dafs fie khan wegen der hochfi geringerl Menge von Eilkn, das zu diel'em Verfatiren
jiinreicht, befchrieben zu werden verdienen.
Nachdem ich To vie1 von meinern Exemplar
abgel'eilt hatte, 01s i c h fiir inein Vorliaben fur not h i g hielt, ( u n d diefes breuclit nicht m e h r als &
Gran zu feyn), lofie ich es i n einem Tropfen SslPeterL'iiure auf, dunliete die Auflijl'ung bis z u r
Trockne ab, und retzte zu dem trocknen RiickRond e einen oder zwei T r o p f e n reines Ammoniak, welc h e dariiber gelind erwiirmt wurden, urn, wenn
Nickel darin vorhanden Wau, ihn auf'zoliifen. Den
cfnrchlichtigen 'rheil der Aufliihng fiihrte icli d a n n
,
,
A
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3;a
I
miitelli des Elides eines Glasil&Iiens von dem zu~Uchgchliebe~ieti
Eirenoxyde eine kleiiie Slrecke
\reg
und bracbte Ibgenannte Blullauge Iiinzu; die& entdeckte bogleich die Gegenwart dev
hrickels dadurch dafs eine inilchige Wolkc erAchien; indel's eine f'olche nicht walirzunehmeri iR,
\Venn man eiite gleiche Rfenge, gewolinliches
Scliiniede- Eil'eii auf diefelbe Art behnndelt.
U m aber die Jlenge dcs Nickels auszumittelii,
bediente ich mich eincr andern Metbode. Funfzig
C;ran yon dcrn EiCen wurden i n Kcinigsw7all't.r ouG
geltilt; die Aufliitilng rauchte ich bis zur 'l'rocklie
a b , retzte dann Ainmoniak binzu, und dampfte die
AuflijIulig wieder bis z u r 'rFockne a b , urn das Eirenoxyd dichter und von dein oufliislichcn Antlieil
leichter trennbar z u machep. .Ein neuer Z u h t z von
Ammoniak liifie alsdann den Nickel Ichnell auf,
und die Aufliil'ung hatte, nachdem fie filtrirt war,
eine dunkel bla ue P n r be.
Ich f'ctzte n u n eine kleine Menge Schmefell'riure
liinzu, u n d gab To vielHitze, dal's alles uberl'chuflige,
reine rowohl, 01s falz- u n d fchwefelIaureArnmoniak
fortgetrieben werden mukte, ohne doch bis zur
T r o c k n i L abzurauchen. Oer Riickfhnd wa r fchwefelraurer Nickel; e r wurde wieder in \YaKer au€geloli:, und kryl'tallifirt, und mog dann 8 , 6 Gran.
D u r c h vorher angefiellte Verruche hatte ich gefund e n , dars 10 G r a n Nickel 44 G r a n f'chmefelfauren
Nickel gabeii, daher 8,6 G r a n l'chwefeifaurer Nickel einer Menge yon 1,g5 Graii metallil'chen Nick&
,
,
[
375 j
entl‘prechen. Es Iictrug nlli, d e r Nickel zienilicIi
4 .Procent des gediegencn Eiretis) welches ich EU
dern Verluch angewendet hatte *).
D u r c h eine dinliclic Zcrlegung Ton 23 G r a n
dci. fcfiuppigen Schichten V O I I Oxyd ( J c n & j Z d e s of
oxycle), die H e r r 1\11 o r n a y vori dem Orte, w o die
&lalIk war gefuilden worden, mitgebracht hat, erliiclt icli 3,r Grail LihwefelCciiren Nickel, dem
0,705 Gran Nickel, alfo nicfit mehr als 3,06 Procent
der zu dern Verruch angewendeten osydirtcn K r u lie entfprechen. N u n aber wiirdeii fich 100 Gewichlstheile d e r obigen b~et;lllmi~’chnug
(Eiren urid
Nickel) durch Oxydntion i n folgeiidc Mlilengen voii
O s y d verwandeln:
gG Th. Eifen i n 96
+ d?,3TIi. fchwarzcs Eihnoajd
4 T h . N i c k e l in 4 f
--
I , I 1’11.
fiickslarjd
-yu
100 T!l.
129,6
in
IT5 wiirdeo alro in eiocm folchen O x y d e auf 1 2 9 ) ~
‘l’h. 4 T h . Nickel, alfo auf 100 Thcile des O x y d s
3,i Theile regulinil‘clier Nickel kommen. lind gerade li, vie1 Iiaben f c h bei Unterfuchung der Krui‘te
ccfunden. Eine C~ebereinrtitnrnung ,welche geeigiiet ilt, dielen Verruchen mehr Zutrauen zu erwerb e n ) als lie jedocti wirklich verdienen.
,
>‘
*) Dab Herr Profdoor Stronieyer i n Giiitingen nuf zuverUll‘igern
JVcSeu der chendchen A n d y L , a l r den Lislier gcwiilinliclen,
i i i allen ueteorifchcn E i f e ~einen
~
weit griifsern unil coalinntcii
IYickeIgehaIt, voii
d e n Ilnt,
Sr.
1.
wi!.kii
odcr
B. 5,j.
1 0 Lis 1 1
meine L e h
S.
107.
Procent dcr EifenmdTe, gefiin:tiis
tliefm Annul. Jnhrg. 1817
Cilb.
I: 374 1
Aus der Gogenwart dcs Nickels in diefcr EiIenrnaITe rniiXen wir I'chlieken, d a b auch fie deoL1hen meteorifchen l l r r p r u n g linbe als die aridern
EifenmaTTen welche JKIU friiher gefunden hat.
Und da H e r r l'vlornay an der Stelle, w o lie zuerll
gelegen hatte, ehe lie weggefchalft tvul.de, ein Lad
gcr einer Mafk gelurrden h a t , aus dcr fich, wie es
l'cheint, tler Zcrlegung zu FoIgc, ein ihnliches Eifen durch KunIt dorltellen Lifst, lo ilt es bei mcitern
wallrfchciolicher, als d a k dicles eiu E r z und jenesEi.
Ten aus denifelbeu entlianden ley, dafs eine cntgegengefetzte Veriinderung natt fiefunden habe, uiid dafs
alfo alles, was Hr. Mornay LirErz Iiielt, dasProdukt
einer allmahlig erfolgten Oxydation der M a n t Gcdiesen-EiTens I'elbli ley, w e l c h eine lnnge Keiiie
von Jahren liindurch fortdauerte, und melche i n einer Sache, iiher die uns alle hiliorirchen Nnchrichten fehlen, die einzige Grundlage abgicbt, auf der
Iich e i n e v e r m u t h u n g iiber deli k h r eritfernten Zeitpunlct griindep ldh, weiin jetter rEthlPlhafte Korper auf die Erde herabgefdlen feyn mag.
,
,
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