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Bemerkungen zu dem Aufsatze des Hrn. Siemens 1ber das telegraphische Gegensprechen

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632
Uas Ferrurn phosphoriam wiirdc, bei
sciiieii
Wertlie1i
VOll
2=2
Ulld y = 3
zu schreiben seyii :
s
S F C ri + 9Fe 4- SE€+t'
F u r den Viviaiiit von K e r t s c l i uiurste sicli die Foriuel, da
z = I uiid y = 2
ist, gestalten zii:
.
.....
3FciZ+6.ieiI+51Ls P.
Letzteres s e y blofs erwaliot, uiii zu zeigcii, dafs sich aucli
( 111 it B ci be h a I t u ng d erselb en Sa u e rsto f f - Verliii 1t 11i sse ) b e i
zwci so gaiiz verschiedeneii Auffassuiigsrveiseii der Coustitution dieser Verbiiidniigeii , stets rationelle Fornieln crgeben.
--
Der im funfteii Hefte dieses Jahrganges der iiiiaaieii voii
I-Irii. W. S i e m e n s veriiffeiitliche Aufsatz uber die Hefijrderung gleichzeitiger Depescheii durcli eiiieii telegrapliisclien
l i t e r giebt iiiir zii folgendcn Beiiicrkuiigeu hnlafs.
A l s ich iiii Mlirz 1854 durch ciiien Aufsatz in D i ii g 1 c r ' s
polyt. J o u r n a l Bd. CXXXI: S. 191 Keiiiitiiifs v o i i der voii
H r i i . Gi 11 t 1 angewaiidteii Methode, zwei glcichzcitige Bepcsclieii in eutgegeiigesetzter Ricbtuug abzuscatIeu, erhiclt,
sah ich sogleich die Uiiinijglichkeit ein, diesc Mctllode zii
praktisclieii Zweckeii init Vortlieil zu benutzen, uiid entscliloEs iiiich daher fur das tclegraphisclie Gegensprecheu
dasselbe Verfahrcii aiizuweiideii, welches ich im J a h r e 1848
bei eiiier Untersucliuiig iiber die F a r a d a y ' s c l i e Extra-
633
str6ine benutzte, und wodurch es inir gelang diese Stranie
zuni ersten Ma1 z u messen ’). Das voii inir bei dieser Untersucliung benutzte Princip, n8mlicli die Theilung des mag~ietischcnStromes in zwei Theile, wclchc den Magnet in
entgegengesetzter Richtung umkreisen, wodurcli der Hauptstroin, uicht a b e r d e r von diesein hrrvorgerufene uiid in
demselben h a l i t e gehende Inductioiisstroin auf den Magnet eiuwirkt, ist demjenigeu vollkoininen gleich, das von
Hrn. F r i s c l i e i i und vonHH. S i e n i e n s u i i d H a l s k e beiiutzt
worden ist. Ich habe ineincrseits i n dem fur das Messeii cler
Extrastriime urspriiiiglicli erfundenen Verfahreii eilie Veranderuiig eingefuhrt, welclie, weiiii dieselbe fur die gleicbzeitige Abseiidung zweicr Uepeschen in entgegengesetzter
Kichtung angewandt werden soll, schr zweckinafsig befuiideli wordcii ist. Dicse Veriioderung besteht dariii , dafs
der Widerstand in dein eineii Dratlie bedcutend geriiiger
geiiommeu wird als in Clem andereu, wotlurcli iiiaii, wie
sogleich gezeigt werden soll, den Vortlieil gewiiirit, dal‘s die
A usgl ei chung d e r b ei den St I oin t ti e i I c v o I Is t 2 11 d i g er w i rd,
RISwenn die W’iderstaude bcider Strointlieile gleich grofs
find.
Um die Uebereiiistiiiiiiiuug zwisclien der fiir das Rlesseii
tler Iiirluctiosstriime und der fur das Gcgenspreclieii aiigewandten Methode deutlich cinzusehen, brsucht mati blofs
sjch vorzustellen, d a k statt der Inductionsrolle d ( sielie
Fig. 1 Taf. I iin aiigefuhrten Rande voii Pogg. Ann.) oder
statt der Inductionsrolle 8 (siehr: die Figur i n M u l l e r ’ s
Bericlit) cine galvanisclie Saule ciogeschaItet, und diese
iiacli der eiitferriteii Station weggefiihrt werde, wonach
iiiaii dieser Station dieselbe Einriclitung (Galvanometer und
I)oppelscliliefsuiig), welcbe die Figurcn zeigen , zu gebeii
hat. Man erhllt hierdurch eiii Scliema fur Gegensprechen,
welches init dew voii Hrn. F r i s c h e n , HH. S i e m e n s wid
1 ) Kungl. Vefenskupps AXudrmirns Hundlingor. Jir 1848. P u g g .
Ann. Bd. 57, S. 161, Bericht uber die neuesten E’ortsclirittc der Physik
von J. M u l l e r , S 69@. Lehrbueh der Physik iind Meteorologic VOII
J. M i l l e r . 4. Auflagc.
I1 a Is ke und mir angewaiidten iibercinstiinmt, blos niit d o r
A usnabme , da fs Cr alvari oinet er stat t E Ick t roinapie te aiiget v a ii d t
we rd en.
Xachdein hier euiige vorl#ulige Versuche im Anfange
des Sominers 1854 angestellt wordeu, wurde die erste
wirkliclie l)oiJl’elrele~rapliiruii~iin Ailgust desselbeii Jahrcs zwischen Stockholm und Upsala eiiigefiihrt. Iin A n fangc des Jaiiuars 1 S 5 j wurde aiich gleiclizcitige Abseild u n g zweicr I)epesclien zwischeii Stockholiii iind Cotlieuburg (uogcfihr 76 deutsclie Meileii Eutfernung) Iiergestellt.
In Oefversigt af Kongl. Vetenskaps Akademiens FiirhandZiirgura fur Juiii 1665 ist die erste vollstiindige Ileschreibu 11g in ei 11 cr Te I eg ra p hir ungs in e t I1 o d c in it ge t h ei I t word en.
Uafs es vortlieilliaft sey, deu Widerstand in dcr Nebcnscliliefsung so klein wie iniiglich zu uiachcn , i s t leicht
eiiizuselieu. Wenn dcr Scliliissel (Coiitacthebcl) d c r Station B (sielie Fig. 7 in S i e i a e n s Aufsatz) iiii Kuliestand
ist, gelit d c r von der Statioii A aiikoiniiiende Stroin clurcli
eiiieii der bciden U ~ i i w i ~ ~ d u n g s d r ~ imh t euiid den Ruhecontact des Hebels gerade in (lie E r d e hinab; ist dagegen
dcr Hcbel niedergedruc:kt, so gclit dcr gri)l‘ste Tlicil ties
vou ti anliominerideu Stroines durcli die Saule der Station
B in die Erde. I n diesen beideii Fillen knnn der W i d e r stmid, welclicii der ankommc~idcStroin zu iiberwindeii hat,
als gleicli grofs betraclitrt wcrtlen. W e n u aber tlcr Stroin
voii A i n dcin Augeublickc aiikoinmt, w o d e r Schliisscl
dcr Station B auf dein W e g e von der I\uliclage zu deni
Contactpunkte, dcr bei dein Xiederdriickcn eiitstclit, sich
beiiiidet, so niufs derselbe uin i n die Erde zii gelaiigeii,
durch die Nebeiiscliliefsuug der Station B gehen. Wcuii
der Widerstaud 20, dieser Nebeuschliefsung, wie IIr. S i e m c i i s es will, gleich grofs mit dein in dein Leitungsdrabte
ist, so wird also der Widerstand des aiikoininenden Stroines in diesem F a l l e doppelt so grofs wie in dein vorigeii.
Hieraus ergielt sich also, dafs, WCIIII die zwei Strointheilc,
die diirch die l’heiluiig des Gesainuitstroines auf der Statioii A eiitstcheii, eitiander nusgleicheii, im Falle daEs der
1)
Schlussel der Station B entweder riiedergedriickt oder in
Rnlie ist, eiiie solche Ausgleichuag durchaus niclit stattfindet, wenn dcrselbe Sclilusscl sicli in Bewegung von d e r
Ruhelage zu dem Contactpunkte befindet. Die naclrtheiligen Volgen dieser Variationen des Widerstandes werdeu
naturliclr in deinsclben Maafse v o n geringerer Bedeutung,
als dcr Widerstand dcr Nebenschliefsung kleincr gcnomuien wird. A n dein in Stockholm verfertigten Apparate
ist die Anzalil der Umwinduugen in der Hauptleitung 5000,
die Anzahl der Umwinduugeu in der Nebciischliefsung liaiin
vou 700 bis 1176 variiren. Uer Widerstand in dcr Nebeiiscbliefsuog kanti also uicht klciner als (),Id, und nicht
griifser als 0,21 voii dein Widcrstande der gaiizeii Telegraphenlinie se.yo. (;cw.i)hiilicli wird der Widerstand der
Nebenschliefsung blofs d a m verandert, wenii iiach eiiier
andern Station telegrapliirt wird, wogegen inaii die Anzalil
der Uinwindungeii variirt, wenii Ableitung auf d e r Telegraph en li ni c o d er at m 0 s pa ri sclie Ver h i 1t 11iss e e i n e so I ch e
RI i t a fs r e g cl 110t I1 we 11d i g ilia che 11, urn ei 11 e v 0 I Ist iin d ige A usglcichung zu erhalten.
Hr. S i e in e ii s sagt i n d e m erwilinten Aufsatzc , dafs
durch die Verkleinerung dt3s Widerstandes in dkr Nebenschliefsung d e r galvani~clieStroin zu grofs werde, wodurch,
besonders wenii inconstante Ketten nngewandt werdeo, die
Polarisation die elektromotorischc Kraft der Kette ficliiiell
veriniudcre. Es liifst sicli jedoch dartlruii, dafs diefs auf
don Stroin, der nach der ndclisten Station g e h t , keiiien
nachtheiligeii Einflufs ausiibt. Es ist nliinlich hekannt, dafs
die Polarisation init der Griifse des Stromes zuniinuit, dafs
a l c r diesc Zunahme aufhort , sobald die Stromst$rke cine
gcwisse Griinze ubersteigt. Unter diescr Grznze waclist
die Polarisatioii nach bebannten Versuclreu in einern weit
laiigsaineren Verhiltnissc als der polarisirende Stroin. Diefs
gilt jedoch eigentlich blofs f u r deli Fall, dais die Polarisation ilir Maximum erreicht .hat, welches iiicht statttinden
ksnn bei den telegrapliischen Scbliefsuiigen , die niir einc
sehr kurze Zeit dauern. Wir wollen iiidessen annehinen.
636
(lak die Polarisatioii in diesein Falle proportional mit dcr
Stroinstiirke zuiiehiiic. 1st der Widerstaiid der Nebenschliel‘suiig dcin der gaiizeii Liiiie gleicli, so gelit die Helfte des
S t r o u e s zu der iiachsten Station iiber. W i r k h u e u
deshalb den gaiizen Stroin init 2 uiid jedeii seiner beideii
Tlreile init 1 bezeicliiien. W i r d die Polarisation der Kette init 211 bezeiciriiet, S O wird tladarch i i i tlem iiach der eiitfernten Station gehendcii Strouie cine Schwachuiig verursacbt, die gleich p ist. Wciiii nun durch Vcrlilcioeruiig
des W’iderstaiides i n der Bel~enscliliefsui~g
der Gesainmtstroin n-ilia1 griiber, das lieifst = 2 n geiioiiiineii merdeii
mufs, dainit aucli in diesem Falle eiii Stroni voii der Starke 1
nach der entferiiteu Station iibergebe, so wird in der augenoiniiiciieii Voraussetzung , die Polarisation der Kette
2thp werden. Da 111111 2 n : 1. = 2 n p : p , so folgt, dafs aucli
i n diesem Falle die durch die Polarisatioa in d e r Kette
vetnrsachte Scliwiichung des Linicnstrouis gleicli p wird. In
bcidcii F$llen wird also die Scliw~icliiiiigdes Linieustroins
dutch die Polarisatioii glcich grol‘s.
M r . S i e m e n s beinerkt ganz richtig, dafs niaii, weiiii
der Widerstand der Xcbc~iscliliefsuiig verkleiuert wirtl,
ciiie stiirkerc Kette iicbincii iniisse ; docli braucht innii clic
Kettc weniger zu vergribfserii ;)Is inaii iui crsteii Augenblicke glaubeii kiiiiiite. Weiiii die elcktroinotorische K d t
der Kette durch E, die Widerstiiiide der Kette, der Liiiie
uiid der Nebei:xhliefsuiig rcspectivc init R , L und L’ bezeichoet werdeii, so rvird dcr Gcsaiiiintstrorii
E ( L.I
.
L’)
S’=
K ( LI-A’)-1- L I,’
Fur den Strom S ’ , der iiach der eiitferiiteii Station gelit,
erlislt inaii
In eiiier im Soinuier 1654 angestellten Messuag erliielt ich
flir deii Widerstand zwischeii Stockliolin und’ Gotlrenburg
eiiieii M’iderstand voii 1600 :.eiiier Widerstaiidseinheit,
voii welchcin der Widerstand tlcr fiir die Telegraphiruiig
angewaoilten Kette 60 betrug. W e n d e t inan tliese Zahleii
i n den obigen Formelti an; so bekoinint inati fur den Strom S,
im Falle keinc Nebenschliefsung existirt, und E = 166000
angcnonitnen wird
E
s= r&*=
100.
1st L' -- L, wie in dem von Hrn. S i e m e 11 s construirten
Apparate, so wird
s"--96,5.
F u r den kleinsten Widerstand in dcr I\iebenschlicfsung,
der voti mir angewandt wird, das hcil'st in diesem Falle
224 V\iidcrstandseinheiteii, erlialt inan
s" - 793.
Mit einein Widerstande in d e r Nebenschliefsung, d e r
0,14 von dein der ganzcn Tclcgraphenlinie ausmacht, verliert man also 17 Proc. mehr V O I I der Stromstiirke, als wenn
beide Widerstlinde gleich grofs sind. Diesen Verlrist mufs
man sicli jedocli gcfallen lasscn, wenn man die erste Beding u n g fur eine sicliere Doppeltelegraphiruog, nrinlich eine
so weit wie maglich v o l l s t h d i g e Ausglcichnng dcr beiden
Stromthrile, erreichen will. Allerdings wird aucli init dem
kleineren Widerstande diese Ausgleichung uicht ganz vollstiiudig. D e r Widerstand zwischen den beidcn Stationen
variirt n2mlich bci dcm Telegraphiren im Verh"l
<I tnisse von
I :1,1.4, Dagcgen variirt in dem von IIH. S i e i n e n s und
lia Is k c construirte~iApparate der Widerstand im Verhsltiiisse von 1 :2. Die von H F ~ IDr.
. S t a r k eingefuhrte Ver8nderung dieser Apparate scheint niir deshalb eine wirkliche
Vcrbesscrung zu seyn, obgleicli cr, SO weit sich ails seiner
Abhandlung I ) cntnehmen liifst, niclit eingcsel~cnhat, worin
dcr eigentlichc Vortheil dicscr Ver811dcrung bestcht. I n
Schwedeii siiid die Apparate zuin Gegciispreclien von den
ersteii Versuchen her init kleinerein Widerstande construirt
wordcn.
In dem Nachtrage zu der fragliclren Abhaudluiig scheint
1 ) Zeitschrift des deutsch- osterreichisclren Tcli.,.raphen-Vereios. Heft VIIl,
S. 169.
638
Hr. S i e ni e 11 s eiiiiges Gewicht auf die Prioritst des elektroinaguetisclien Gegeiisprechens zu legcii. Icli kaiiii hierbei nicht urnhin zu beinerken, dab, wenn inaii auch
meiiie Erfindung des Gegensprechens iiiclit von 1848 dntircu will, es doch feststeht, dafs, nachdcin cinigc vorIiiufige Vcrsuclic im Mai oder J u n i 1851 (icli k a n i i inicli
nuninelir dieser Zeit iiicht gcnau erinnern) auf den hiesigen
Tele~raplietilinieiigeinacht worden, cine wirkliclie Iloppeltelcgrnpliiruiig Em August desselbeii Jalircs zwisclic~iStockliolin uiid Upsala errichtet w u r d c , das lieifst drei Monute
friiher als IIH. S i c in e 11 s und 11 a 1 s k e khre ersten Versuche
angeslellt huben. In cler geschiclitlichen Uebersiclit, die Hr.
S i ein c II s seiner Abhandliing vornnschickt, wird meiner Erfiaduug niclit niit einem VVorte crn.:ilint, obgleicl; dieselbe
iliin iiiclit unbekannt seyii konutc , wenn er auch ineine
publicirte Ahlrnndluiig nicht gelesen, dn er in der Pariser
A iisstcllung in cine A ppara t e kerinen zu 1ern en C, eleg cnhci t
llattc, und oline diers, wie ich gehiirt habe, den gelungelien Versuclien, die init ineinen Apparaten auf der Tcleg ra p 11e IIs ta t i o n an gest e 1It w u r d en , se 1bs t b e i w o11 11 t e.
-XI Anwendung
eines r i p i u t i Hdnsysllrms auf
diirznenrle unct or~rilichtmdeLnJLpurnpn ;
QOIZ Hrri. J. J . S i f h p r m o n n .
(Coiript. rend.
T.X X I I ,
cer-
p. 1051.)
I c h beehre inich, dein Urtlieile dcr Akadeinie eiii Systcin
von Saug- und Druckpuinpe vorzulegen, welches ich erdaclit liabe, niclit allein uiii (lie geiviilinliclie Lnftpuinpe
mit der Compressionspuinpe zu einein einzigen Apparat zu
vereiuigen, soiideri! aucli uin sic brauclibar zu maclicn zu
allcii Coinbinationen, welchc die Physikcr uiid Clieniiker
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