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Bemerkungen zu dem Aufsatze von E. Berl und W. Pfannmller ДDie Entfernung der DruckerschwrzeФ von Altpapier

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1160
__
~
Fischer: Bemerkungen zu dem Aufsatze von E. Berl ,,Die Entfernurlg der Druckerschwarze" [ a n ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ c ~
~-
.~
Menge mit allcn Sulfiden zusanimen im Wasserstoffstrom
m r Entfernung von S und Hg gegliiht.
Es wurden dann die Hauptbestandteile dieses Sammelpriiparates festgestellt. Es naren dies meist Nb, Ta,
W, Pb, Zn und Sn. Wir versuchten unter Anwendung
aller Vorsicht, diese Elemente eines nach dem andern
xu entfernen, mi zu einer weiteren Anreicherung der
liestsubstanz ail Eliamanganen zu gelangen. So gelang es,
l'riiparate - allerdings nur in Mengen von 1-10 mg darzustellen, die etwa 5 o,'o des Elements 75 und 0,5 O/,,
des Elemelits 43 enthielten, und die eine zweifellose Identifizierung beider Elemente auf rbntgenspektroskopischem
Wege durch die K-Serie des filenients 43 und die L-Serie
des Elenients 75 gestatteten. In Fig. 5 sind die gemessenen
Fig. 5.
der gernesseoeo Liuien der Elemente 4 3 und 75.
Wellenlangen in
.__
-
Benenouue
- -
I
I
-
I
43
I
'
I
_-
~
-
75
1
I
!
-
*) Durch Zusarnmenfallen mit WL,?,, unsicher
Wellenllingen der beobaqteten Linien den aus den
M o s e 1 e y schen Kurven berechneten gegeniibergestellt.
Rewerkenswert ist, daB die Hauptlinie La, des Elenientes 7 5 mit der Hauptlinie Ka, des Zinks nahezu
zusammenfallt; doch gelang es bei engem Spalt und
geniigender Dispersion, sie zu trennen. Die groi3e Nahe
dieser beiden Linien ist auch wohl der Grund, weshalb
n-ir in den ersten, stark zinkhaltigen Praparaten meist
noch Iieine Linie von $5 fanden, wenn sich die Hauptlinie von 43 schon deutlich zeigte.
Da die im Columbit aufgefundene Menge an Ekanianganen eine a d e r s t geringe ist, untersuchten wir
eine grofie Zahl von anderen Mineralien, wobei der
Arbeitsgang je nach den darin enthaltenen Hauptbestandteilen erheblich variiert werden muBte. Wir wahlten die
Erze so, daB deren Hauptbestandteil immer eines der im
Columbit vorkommenden Elemente war, wobei wir hofften, daij die Ekamangane vielleicht typische Begleiter
eines dieser Elemente wiiren. Fig. 6 enthalt eine
Zusammenstellung der untersuchten Erze mit den bisherigen Kesultaten. Sie sehen, daB es neben den Platin'erzen hauptsachlich Vertreter der Erdenmineralien sind,
die einen Gehalt an Ekarnanganen zeigen, doch ist
---_
- - -
ment 43 den Kamen M a s u r i u m (Ma), fur das Element
75 den Namen li h e 11 i u ni (He) vorgeschlagen.
Wegen des auijerordentlich geringen Vorkommens
der Eliamangane werden wir zur Darstellung von 1 g
jedes der beiden Eleniente mehrere Tonnen Columbit
gebrauchen, wiihrend voni Platinerz etwa 100 kg notig
wiiren. Da diese Arbeit grol3e Mittel erfordern und
Lweifellos auch langere Zeit beanspruchen wird, haben
wir uiisere Hauptaulgabe in den letzten Monaten darin
gesehen, aus den im Laufe unserer bisherigen Untersuchungen entstandeiien ekamanganhaltigen Praparaten
und Hiickstiinden soviel wie moglich von den beiden
Elementen herauszuziehen, uni ihre chemischen Eigenschaften wenigstens qualitativ zu priifen, uni spezifische
Reaktionen ausfindig zu machen und vor alleni, um das
Funlrenspektruni dieser Eleniente aufzunehmen, das sich
ja in vielen Fallen als ein auijerordentlich empfindliches
lteagens zum Nachweis seltener Elemente - man denke
z. b. an das Europium und das Gallium - erwiesen
hat. Die Kesultate lassen sich kurz in folgendem zusammenfassen: Die Ekamangane fallen beini Ansauern der
alkalisulfidhaltigen Losung, wenn geniigend andere fallbare Sulfide vorhanden sind, soda0 es noch nicht sicher ist,
ob sie selbst Sulfide bilden oder nur niitgerissen werden,
eine Erscheinung, die beim Galliuni bekannt ist. Das
Element 75 fallt schwerer als 43. Oxydiert man ein
solches Sulfidgemisch, das hauptsachlich Blei, Zink und
Zinn enthalt, mit Konigswasser, verdiinnt die Losung und
filtriert, so bleiben die Ekamanganoxyde im Hiickstand
und lassen sich nach Entfernung des P b leicht durch
Natronlauge, schwerer durch Ammoniak losen. Schmilzt
man das Oxydgemisch niit Atznatron und Salpeter, so
zeigt die Losung der Schmelze eine hellgelbe E'arbe, die
wir dem Salz Na2X0, des Elementes 43 zuschreiben.
Durch Rlei-, Silber- und Quecksilbersalze werden beide
Elemente als schwerlosliche Salze gefiillt. - Wir haben
die Funlrenspektren unserer Praparate aufgenommen
und nach Eliminierung der Linien bekannter Metalle
einige Linien iibrig behalten, die wir den Ekanianganen
zuschreiben.
Wir wollen jetzt mit der Verarbeitung einiger Tonnen Ausgangsniaterials beginnen und hoiYen, im nachsten
Jahre die Eigenschaften der reinen Elemente vorfiihren
[A. 182.1
zu konnen.
__
Bemerkungen zu dern Aufsatze von E. Berl
und W. Pfannmuller ,,Die Entfernung der
Druckerschwarze von Alfpapier.)I
Von Dr. ROBERTFISCHER, Berlin.
Platinerz . . . .
Osmiridium . . .
Sperrylith. . . .
gediegen Iridium .
Palladiutri
Gold
. .
Columbit . . . .
Tantalit . . . .
Clirorneisenstein .
Wolframit . . .
Magoeteisen . . .
Hraunstein . . .
Manganblende . .
Pecbblende . . .
Fig. 6.
(Eiogeg. 9.110. 1925.)
Untersuchte Mineralien.
Das Problem, die Druckerschwarze von dem bedruckten Papier wieder zu entfernen, taucht in gewissen Zeitraumen regelmafiig auf. Zunachst nioge dahingestellt
bleiben, ob es tatsachlich notwendig ist, dieser Frage so
oftmals niiherzutreten. Die Gesichtspunkte, von denen
sich die verschiedenen Autoren jeweils leiten lassen, sind
die folgenden:
Entweder versuchte man das Problem dadurch zu
losen, daij man a u s b 1 e i c h b a r e Farbtriiger ausfindig
zu machen bemiiht war, ein Beginnen, das bisher zii
keinem positiven Ergebnis gefiihrt hat und aus drucktechnischen und kalkulatorischen Griinden wohl auch
kaum in absehbarer Zeit zu einem positiven Ergebnis
fuhren diirfte. Die andere Art, dem Problem beizukomnien, besteht darin, dafi man das Bindemittel durch
chemische und cheniisch-physikalische Einflusse zu zer-
43
. . . . .
Titaneisen . . . . Rutil
75
.+ +
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.- . '? '?
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.+ . +? . - +?
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+?
.
.
.
.
.
Zinkblende
.
Arsenkies.
.
Gadolinit.
.
Fergusonit . .
Monazit . . .
Zirlton . . . .
Zinnskein . . .
Hleiglanz . . .
Vanadinit.
Molybdiinglanz.
GrauspieBglanz
Gesteine
Granite . . .
43
. .-
75
. .
. .-
.
.
*
*
.
.. ++
.+
._
. .-
. ._ _
. . . . . +? ?
Serpentin. . . . . - _
Olivin
.
dieser bisher in keinem Erdenmineral hoher als zu ein
Millionstel gefunden worden. - Wir haben fur das Ele-
_ _ 1)
Z.ang. Ch. 38. 887 [19225].
Weissenberger, Eienke, Sperling: Neue Wege der Qaswaechung V
38. Jahrgang 19.251
storen bemuht ist und auf diese Weise eine Loslosung des
Farbkorpers, in diesem Falle des Rufies, von dem bedruckten Papier zu erreichen versucht.
Die obengenannte Arbeit versucht, durch Kombination von chemischen und physikalischen Methoden eine
Lijsung der Frage herbeizufiihren, und kann wohl als
interessanter
Laboratoriumsversuch Geltung beanspruchen. Es mui3 aber dahingestellt bleiben, ob ihr fur
die Praxis ein entsprechender Wert innewohnt. Jedenfalls wiirde eine derartige Aufarbeitung mit aufierordentlichen Kosten verbunden sein. Die zum Schlusse des Aufsatzes ausgesprochene Vermutung, daD mit einer auf
dieser Basis durchgefiihrten Entfernung der Druckerschwarze vom Altpapier auch cine Wiedergewinnung des
Bindemittels sowie des Rui3es vereinigt werden konnte,
mu5 vom praktischen Standpunkt aus als sehr weitgestellt
angesehen werden.
Zum Schlusse sei noch eine Bemerkung angefiigt: es
entspricht nicht den Tatsachen, dai3 die Druckerschwarze,
und in diesem Falle ist die Zeitungsdruckfarbe damit gemeint, in friiherer Zeit a m Rui3 und Leinolfirnis hergestellt wurde und heute in der Hauptsache aus RuD und
Teerprodukten als Bindemittel besteht. Fur hochwertigen
lllustrationsdruck (Zeitschriftendruck) werden wohl Leinolfirnisfarben verwendet, zum Druck von Zeitungsfarben
kamen aber in der Vorkriegszeit und kommen auch heute
wieder lediglich Harzfirnisse (hergestellt unter Verwendung von arnerikanischem Harz) in Frage, wahrend die
Verwendung von Teerprodukten nur in der Kriegszeit und
unmittelbar in der Nachkriegszeit iiblich war. [A. 193.1
Tabelle 3.
Athylalkohol
I
I1
10
99.1 83.9
‘LO
103;L 89;9
30
105,6 92,7
1161
Tabelle 4.
Esslgsllurettthylester
I
11
10
181.4
82.0
20
227;2 120;O
30
247,8 148,O
Um die Ergebnisse deutlich zu machen, wollen wir
ein Beispiel herausgreifen und Tabelle 3 in Form eines
Kurvenbildes wiedergeben.
*r
200
9hl
Die Betrachtung der Tabellen und der Figur la5t
erkennen, daD das Dekalin sich in allen untersuchten
FBllen ungunstiger verhalt als das Tetralin. Bei gleicher
Konzentration des fliichtigen Stoff es in der Gasphase
1aDt sich das Dekalin weniger stark beladen als das
Tetralin. Unter sonst gleichen Umstanden wird daher
das Tetralin dem Dekalin vorzuziehen sein. Berucksichtigt man noch den niedrigeren Siedepunkt des Dekalins (188 O), so vergrofiert sich der Abstand zwischen den
beiden Stoffen hinsichtlich ihrer praktischen Verwendbarkeit noch weiter. Nur beim Athylalkohol (Fig. 1)
liegen die Kurven nahe beieinander, und beim Benzol ist
die Abweichung nicht groi3. Dekalin wird demnach als
Absorptionsmittel hochstens fur Alkohol und Benzol und
Neue Wege der Gaswaschung V.
auch nur dann in Betracht kommen, wenn besondere
Umstande seine Benutzung ratsam erscheinen lassen und
Studien mit Hilfe von Beladungskurven.
Von G . WEISSENBERGER,
R. HENKEund E. SPERLING. hijher siedende Stoffe abwesend sind. Es wird sich also
z. B. dazu eignen, reine Alkohol- oder Benzoldampfe
Aus dem zweiten Chemischen Institut der Universitat Wien.
zu absorbieren, welche keine hoheren Homologen rnit
(Eingeg 15.19. 1925.i
sich
fiihren.
Das D. R. P. 387 583 stellt die Anwendung hydrierter
Teils wegen seiner khemischen Beziehung zum
Naphthalinderivate als Waschmittel fiir Gase unter
Schutz. Von den hierunter zu verstehenden Verbin- Tetralin, teils aus Konstitutionsgriinden ist das Hydrodungen kommen gegenwartig praktisch das Tktralin und terpin zur Gaswaschung vorgeschlagen worden. Das
das Dekalin in Frage, weil diese beiden Produkte tech- Hydroterpin wird technisch im groDen hergestellt und
nisch im groi3en hergestellt werden. Uber die Verwen- besteht aus einem Gemisch von hydrierten Terpendung von Tetralin wurde bereits berichtet l). Wir hahen kohlenwasserstoff en und Tetralin. Wir haben mit Hydronun die Verwendbarkeit von Dekalin in bezug auf die terpin einige Beladungskurven aufgenommen und stellen
Gaswaschung naher untersucht, indem wir die Be- sie in Vergleich zu den entsprechenden Beladungskurven
ladungskurven dieser Substanz gegenuber einigen fliich- des Tetralins. Hydroterpin ist in den nachfolgenden Tatigen Stoffen aufnahmen und in Vergleich zu den Be- bellen rnit 111 bezeichnet.
ladungskurven des Tetralins stellten.
Tabelle 5.
Tabelle 6.
Wie friiher?), wurde die Beladung in Grammen pro
Benzol
Aceton
100 g Absorptionsmittel bestimmt, wiihrend die ZuI1
111
I1
I11
10
62,4
72,5
10
196,8 429,O
3ammensetzung der Gasphase in Grammen pro Kubik20
257,6 520,O
20
81.2 116,O
meter Luft angegeben ist. Die Arbeitstemperatur bei
30
305,2 565,l
30
105,8 144,O
allen Versuchen betrug 20 O.
Tabelle 7.
Die nachstehenden Tabellen 1-4 geben die Resuldt
hylalkohol
tate der Messungen wieder, welche sich mit Dekalin beI1
I11
schiiftigen. Der Einfachheit halber wird statt Dekalin
10
83,9
102,O
die Bezeichnung I, statt Tetralin die Bezeichnung I1
20
89,9
134,O
gesetzt.
30
92,7
140,O
Tabelle 1.
Benzol
I
~
I1
10
10
83,9 62,4
20
20
124,2 81,2
30
30 . 147,7 105,8
__ _
I ) Z. ang. Ch. 38, 359 [1925].
2) Z. ang. Ch. 38, 626 [1925].
Tabelle 2.
Azeton
I
I1
541,3 196,8
591.3 257,6
613,7 305,2
Ehe zur Besprechung dieser Resultate iibergegangen
wird, sei noch kurz erwahnt, dai3 Hydroterpin die
Dampfe von Methylalkohol fast gar nicht lost, also fur
die Absorption dieses Stoffes ganzlich ungeeignet ist.
Dagegen wird Athylalkohol gut aufgenommen, es tritt
aber in Losungen von Athylalkohol in Hydroterpin
Schaumbildung auf, die sonst bei normaler Absorption
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