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Bemerkungen zu der Abhandlung von J. Wallot ДDie Abhngigkeit der Brechungsexponenten der Salzlsungen von der KonzentrationФ

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14.R c m e r k u ~ z y e n x wd e r AlrhancUun~jv o n J. Wad l o t :
,,D& A6htingdg7ceQt der Brec7,1~,nysexponentencler
Salxlosunngert v o n dcr K o n x e u t r a t & o n l ) ;
v o n B. W a 7 t c r .
In
der in der Uberschrift angefiihrten Abhandlung hat
Hr. J. W a l l o t in erster T h i e auch die von mir entdeckte
Proportionalitiit, welche zwischen der Zunahine des Brechungsexponenten und dem Prozentgehalte vieler Salzlosungen st,attfindet 3,zum Gegenstande der Kritik gemacht und dazu erstens
bemerkt, da6 dieselbe nur angenahert giiltig sei, und zweitens,
daB derselben eine theorctische Redeutung nur ,,formell" zukame, weil sicli aus der prozeutualen Zunahme des Brechungsexponenten der Liisung fur das feste Salz - dieses als 100 proz.
Losung aufgefaBt - eine von dem wirklich dafiir beobachteten
Wert sehr verschiedene Zahl ergebe.
Was nun zunachst den ersteren Punkt angeht, so stimme
icli darin dem genannten Beobachter vollstiandig bei und habe
auch diese Auffassung bereits bald nach jener ersteii Arbeit
in einer zweiten Abhandlung uher denselben Gegenstttud mehrfach a~sgesprochen.~)
Hinsichtlich der zweiten Frage dagegen
bin ich etwas anderer Ansicht als Hr. W a l l o t , da ich glaube,
da6 die von mir gefundene Beziehung selbst dann nnch eine
gewisse Bedeutung beanspruchen darf, wcnn sie auch nicht
mit vollkommener Strenge gilt und wenn sich demnach auch
- was j a im Grunde genommen dasselbe bedeutet - aus
dem Brechungsexponenten der Losungen derjenige des festen
Salzes nicht berechnen laSt, eine Tatsache, die mir ilbrigens
durchaus nicht entgangen war.
Ea ist j a allerdiiigs nicht zu verkennen, daB meine Beziehung in einem gewissen Qegensatze zu den bekannten
Mischungsregeln steht; deun wenn auch Hr. W a l l o t gezeigt
1) J. W a l l o t , Ann. d. Phys. 11. p. 693. 1903.
2) B. W a l t e r , Wied. Ann. 38. p. 107. 1889.
3) B. W a l t c r , Jahrbuch der Hamb. wissensch. Anst. 9. p. 245. 1891
(auch als Jcnenser Dissertation erschienen).
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B. M’alter. Bemedungen
ZZI
der Abhandlung uon J. Wnllot.
hat, daB man durch spezielle Annahmen von der Landoltschen
Regel auf die erstere gefiihrt wird, so sind doch diese Annahmen
so widersinniger Natur - es mussen namlich zu diesem Zwecke
die Dichten des festen Salzes, des Wassers und der Losung als
gleich angenommen werden -, daB diese Art der Spezialisierung
wohl kaum irgend welches theoretische Interesse hat.
hndererseits folgt aber gerade aus den Wallotschen
Rechnungen, da6 auch die Landoltsche Regel durch die am
besten untersuchten Kochsalzlosungen nicht bestatigt wird, so
claB also auch dieser Regel, mit Hrn. W a l l o t zu sprechen,
nur eine ,,formelleii Bedeutung zukommen wiirde. Jedenfalls
besteht also nach alledem durchaus keine Veranlassung, meine
Beziehung mit der Landoltschen Regel in Einklang bringen
zu miissen; vielmehr kann die erstere ein vallig selbstandiges
Interesse beanspruchen, um so inehr als sie mich 1. c. noch
zu einer zweiten Beziehung gefuhrt hat, die den Mischungsregeln geradezu widerspricht, die mir aber trotzdem eine ganz
eminerite theoretische Bedeutung zu haben scheint. Es ist
dies namlich die Beziehung, daS gewichtsaquivalente Lasungen
verwandter Salze, z. B. KCl, NaCl, NH,CI, KNO, etc., nahezu
denselben Hrechungsexponenten haben und daS ferner ein Molekiil
eines Salzes einer zweibasischen Saure, also z. B. von Na,SO, etc.
dem Wasser nahezu die doppelte Lichtverzagerung erteilt wie
ein Molekiil NaCl etc.
In der zweiten meiner oben angefuhrten Abhandlungen
habe ich uber die theoretische Bedeutung dieser Tatsachen
einige Betrachtungen angestellt; hies machte ich nur noch erwiihnen, dab das oben gefundene Resultat auch vom Standpunkte der elektromagnetischen Theorie des Lichtes eine gewisse Beachtung verdienen diirfte, da es eine bemerkenswerte
Analogie zu dem Faradayschen Gesetze der Elektrolyse darstellt , wonach ja zur elektrolytischen Zerlegung jener einbrtsischen Salze auch die gleiche und zu der jener zweibasischen
die doppelte Elektrizitatsmenge notwendig ist.
H a m b u r g , Physik. Staatslaboratorium, im Juli 1903.
(Eingegrmgen 16. J u l i 1903.)
Druck von Ifetzgcr & Wittig
ill
Leipzig.
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