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Bemerkungen zu der Arbeit ber physikalische Eigenschaften von Lsungen. I

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9. Bemerkungerz xu der Arbeit
Qber physCka2ische Eigenschaften v o n
Ldsungen. I.3;
v o n A d o If H e y a w eC 2 2 e r .
Zu meinem Bedauern war mir entgangen und ist daher
in der vorstehenden Arbeit nicht erwahnt, da6 die darin begriindete Beziehung zwischen Dichte und elektrischem Leitvermogen wasseriger Salzlosungen bereits im Jahre 1907 von
Hrn. W. F. Magie in etwas anderer Form mitgeteilt worden
isLa) Zu meiner Entschuldigung mu6 ich anfuhren, daB der
Titel von Hrn. Magies. Abhandlung: ,,Specific heat of solutions" den hier in Frage kommenden Inhalt nicht ahnen IaBt.
Hr. Magie stellt darin die Qleichung auf:
Y= UN+ D +Bi,
worin bedeuten: 7 das Volumen einer Losung, die 1 g-Aq. des
Qelosten enthalt, N die Zahl der in P ent,haItenen Wassermolekiile, U das Molekularvolumen des Wassers, i den Dissoziationsgrad und D und 3 Konstanten.
Fiir eine Lijsung, die m g-Ag. im Liter enthalt, ist also
P=
ccm, und wenn s das spezifische Gewicht der Losung,
m
so das des Wassers, M das Aquivalentgewicht des Geltisten,
U N = - 1000
- - - - -s,
Y
das wird aber identisch mit der von mir (p. 885) gegebenen
Beziehung
A, = B, (Ad - B J i ,
(1b)
wenn gesetzt wird
-M_ _ D-
+
lOs,
und
E
- -. =
10
10
- B8
A8 - B 8 .
I, A. H e y d w e i l l e r , Ann. d. Phys. 30. p. 873. 1909.
2) W. F. Magie, Phye. Rev. 26.. p. 171. 1907.
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A. Heydweiller.
Bemerkungen usw.
Hr. M a g i e bringt auch als Beleg ein allerdings wesentlich
beschrankteres Beobachtungsmaterial und kommt , wie ich, zu
dem SchluB, da8 diese Beziehung zugunsten der Bydrattheorie
der gelosten Korper und zwar einer Bydratisierung sowohl der
Molekule, wie der Ionen spricht. I n einer soeben erschienenen Mitteilung macht Hr. T e r e s c h i n 1) auf einen einfachen Zusammenhang zwischen den
lonenmoduln der Dichteanderung (p. 895) fur die Elementarionen und ihren Atomgewichten aufmerksam, der mir auch
schon aufgefallen war. Hrn. T e r e s c h i n s Darstellung bedarf
aber insofern einer Berichtigung, als dieser Beziehung nicht die
Atomgewichte, sondern die Aquivalentgewichte zugrunde zu
legen sind , weil auch die Ionenmoduln auf Aquivalente bezogen sind. Danach scheint es mir auch, daB die Scheidung
der Kationen in zwei Gruppen nicht den Mendelejeffschen
Gruppen, sondern einfach der Wertigkeit entspricht, da bei
der richtigen Darstellung Kupfer sich den ubrigen zweiwertigea
Ionen einordnet; und ich glaube, daJ3 man hieraus ein Argument fur die Hypothese der Elektrostriktion des Losungsmittels
durch die Ionen ableiten kann, wie ich spater zu begriinden
gedenke.
Erwahnen will ich noch, daB der in Hrn. T e r e s c h i n s
Darstellung (Fig. 2, p. 52 1. e.) so stark herausfallende Ionenmodul fur Zink wahrscheinlich zu grog ist. Er ist aue Beobachtungen L o n g s an ZnC1, slbgeleitet.
Die Beobachtungen L o n g s sind aber, wie auch beziiglich
des Sr(NO,), Hr. Magie, der sie falschlich K o h l r a u s c h zuschreibt (p. 175 1. c.), bemerkt hat, erheblich fehlerhaft, namentlich in den Dichtebestimmungen.
Ich werde bei der Mitteilung weiteren in Arbeit befindlichen Beobachtungsmaterials nochmals auf diese Punkte zuruckkommen.
R o s t o c k , Februar 1910.
1) S. T e r e s c h i n , Verh. d. Deutach. Physik. Ges. 12. p.50. 1910.
(Eingegangen 16. Februar 1910.)
Druck yon Metzger & Wittig in Eeipzig.
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