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Bemerkungen zu einer Angabe ber die Zersetzungsproducte des salpetersauren Tetrthylammoniumoxydes.

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4 ( a : 2 a :m a )
angehiiren. Der Winkel unter dieser Voraussetzuug beberechnet ist 153" 26'. Die Neigungswinkel der andercn
Flachen wurden init den bekannten Werthen ubereinstimmend gefunden.
XIV. Bernerkungen zu.einer Angabe uber die ZersPtztingsprotlucte ties salpetersauren Tetrathylurnmoniurmxydes; vori R, S c h n c i d e r .
E i n e im Journal fur practische Chemie, Bd. 79, S. 1 unter
der Aufschrift Bericht aus dem Laboratorium des Dr. S o n n e n s c h e i n in Berlin * enthaltene Mitlheilung von J. J o
s e p h y iiber die Zersetzungsproducte des salpetersauren Tetrltbylainmoniumoxydes giebt mir Veranlassung zu folgenden
B em erk ii n g en.
Nach jener Mittheilung sol1 das salpetersaure Tetrathylammoniumoxyd, wenn es der trockenen Destillation unterworfen wird, als Zersetzangsproducte geheu: 1) Kohlensaures Aininoniak: 2 ) Cyanathyl; 3) ein Oel von der (wahrscheinlichen) Zu9ammenselzung C, H, ; 4 ) Wasser und
5 ) Kohle. Demgemak ist die folgende Zersetziingsgleichung
aufgestellt worden:
N(C,H,),O, NO,, HO=NH,O, C O , + C , H , N
+2C, H,+C+dHO.
Zuni Beweise dafiir, dafs das fliissige Destillationsproduct
nacb wiederholter Destillation nus Cyaniithyl bestanden
babe, wird angefubrt, dafs dasselbe den ebenso charakteristischen wie peuetranten Geruch iiach Cvanathylcl besessen habe. Bekanntlich gehart nach G r i n
s Beobachtungen I ) der widrige ond stechende Gerucb des aus Cyanka-
-
JJ
1)
1)
Siehe K o l b c , Lehrbuch der organisclien Chemie Bd. I, S. 192; s. ferncr: Handworterbnch der Chemie 2. Aull. Bd. I, S . 300.
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lium und titherschwefelsaurem Kali durch Destillation erhalteuen rohen Productes gar nicht dem Cyanatby1 an, sondern dem gleichzeitig entstehenden Cyanammonium resp.
cyansaurem Aetbyloxyd; er kann durch Behandeln des rohen Cyantithyls mit etwas verdiinnter Salzsaure leicht weggenommen werden. Das reine Cyantithyl hat einen angenehm titherartigen Geruch. Das Auftreten jenes penetranten
Geruchs kann delnnach wohl kaum als ein Bemeis fur die
stattgebabte Bildung von Cyaniithyl gelten.
Weiter hat man das Vorhandenseyn von CyanZithyl zu
beweisen gesucht durch Anstellung der bekannten L ass a i g 11 e ’schen Probe, d. h. durch Erhitzen der Substanz
mit Kalium. Da in dem wasserigen Anszuge des Schmelzruckstandes durch Eisenoxydoxydul und Salzslure , Berlinerblau , durch Schwefelammoniuni und Eisenoxydllisung
Rbodaneisen entstand, so bielt man das Vorhandenseyn von
Cyan fiir bewiesen. Jede andere organische, stickstoffhaltige
Substanz wiirde sich unter diesen Umstanden walirscheinlich
ebenso verhalten haben. Die Bildung von Cyan beim
Schmelzen mit Kalium beweist nur, dafs Stickstoff, durchaus
nicht, da€s Cyan als solches in der untersuchten Substanz
enthalten war.
Das Ergebnifs dieser Versuche wurde schliefslich durch
die Analyse nbestatigt. und zwar in folgender Weise:
Es wurden gefunden in 100 Theilen der fraglichen Substanz:
55,82 Proc. Kohlenstoff
11,54
Wasserstoff
32,53 N Sauerstoff
1)
99,89.
Diesen Zablen aber entspricht fast genau das Aequivalent-Verhtiltnifs = 4 : 5 : 1, folglich die empirische Formel
C, H, N. Trotzdem und unbegreiflicher Weise wurde aus
jenen analytischen Daten die Formel C, H, N, also die empirische Formel des Cyaniithyls hergeleitet, die 65,45 Proc.
Kohlenstoff, 9,09 Proc. Wasserstoff und 25,45 Proc. Sauer-
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stoff vcrlangt. Uud damit glaubte man mdie Gegeiiwart
des Cyantithyls aufser allen Zweifel gesetzt u zu habeu!
Die fiir Cyanathyl beigebrachten Bkweise sprechen also
zum Theil nicht far, zum Theil entschieden gegen Cyanathyk Nicht dieses bildet sich bei der trockeneu DestiIlation des salpetersauren Tetrathylammoniumoxpdes, sondern,
soweit aus den Ergebnissen der Analyse geschlosseu werden
kann, die von N a t a n s o n ') entdeckte und ron ihm als
Acetylamin bezeichnete Verbindung, die indefs (nach C a -
(
h o u r s ) wohl ricbtiger als Aethylenamin ('*
"1 N1
H4)
H
aufge-
fafst wird. Die Bilduug dieser Substanz unter den gegebenen Urnstanden, aus einem stickstoffhal tigen und zugleich
tithplreichen Complex ware wohl denkbar uiid wtirde neben
dem Auftreten von Aethylen selbst nicht eben befremdlich
erscheinen. Mit Sicherbeit fieilich lafst sich dariiber nach
den vorlicgenden Daten allein nicht entscheideii ; diek wtirde
eher maglich seyn, wenn Angaben uber den Siedepunkt,
die Dampfdichte, das specifische Gcwicht u. s. w. der betreffenden Substanz gemacht worden waren.
Hier kam es nur darauf an, das Factum zu constatiren,
dafs was man ftir Cyantithy1 hielt, nicht solches war, und
dafs sich also die oben angeftibrte Zersetzungsgleichung mit
den Ergebnissen des Vereuchs im offeneu Widerspruch befindet.
XV. CTeber einen Apparat zur beguemen Combination constanter Elernente;
oon Dr. F e r d i n a n d B o t h e ,
-
Direct. d. Provincial Gewerbscliule
LU
Saarbriicken. -
D i e bisher fiblichen derartigen Apparate, sogenanuten Pachytropen , gewahren nicht die gewhschte Bequemlichkeit,
I ) Ann. dcr Chem. uud Pharh. Bd. 98, S. 291.
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