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Bemerkungen zu meinen beiden Arbeiten ber Capillaritt aus den Jahren 1880 und 1882.

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3 . Bemerku.mgefa x u meinen beiden Arbe4tem
iiber Cupillaritttd aws d e n Jahren 1880 wad 1882;
uom .P.Polkrnamm.
Die wesentlich vollkommeneren Hiilfsmittel und die ungleich gunstigeren Bedingungen, unter denen mir heute Beobachtungen, wie ich sie in den Jahren 1880 und 1882 angestellt habe l ) , moglich sind , lassen mir es wunschenswerth
erscheinen, unter dem Eindruck meiner letzten Arbrit 2, auf
die fruheren Resultate zuriickzukommen.
Dieselben konnen durch zwei Momente getriibt sein! dir
Uiivollkonimenheit der mikroskopischen Messungen, welche icli
ubrigens schori in meinen ersten Arbeiten hervorgehoben, und
die durch Parallaxe bedingte fehlerhafte Einstellung auf das
Niveau.
Die Frage nach dem Einfuss der Krummung der Wand
auf die Constanten der Capillaritat bei benetzenden Fliissigkeiten ist eine so fundamentale, dass ich sie init den mir
gegenwiirtig zu Gebote stehenden Mitteln ohne allzu grossen
Aufwand von Zeit demnachst wieder aufzunehmen gedenke ;
insbesondere wiirden dann wieder Beobachtungen an parallelen
Platten mit denen an Rohren zu combiniren sein. Die Frage
nach der Existenz einer Wandschicht, an der bei benetzenden Flussigkeiten die capillare Erhebung stattfindet, wird dabei
mit im Vordergrund des Interesses stehen.
Unter diesen Umstanden hatte es keineii Zweck die
mikroskopischen Messungen , welche den Plattenabstand und
die Rohrendurchmesser jeiier Arbeit betreffen, jetzt zu wiederbolen - bleiben doch iiberdies noch die Einwendungen gegen
die Genauigkeit der Niveaueinstellung bestehen.
Anders liegt die Arbeit, welche das Studium der Cohasion
von Salzliisungen betrifft. Die dort mitgetheilten Werthe der
sogenannten wirklichen und specifischen Cohasion der Salz1 1 I-’. V o l k m a n n , W e d . Ann. 11. p. 177. 1880 u. 17. p. 353. 1832
2) 1’. Y n l k m a n n , Wied. Ann. 63. p. 633. 1894.
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Remerkungen.
losungen konnen in Bezug auf die entspreclienden Werthe fur
Wasser als relativ richtig aufrecht erhalten werden. Um sie
absolut richtig zu erhalten, waren sie etwa mit meinen letzten
Beobachtungen der Oberflachenspannung des Wassers zu c o w
biniren.
Unter diesem Gesichtspunkte hat es Interesse auf meiiie
Bestimmung der Oberflachenspannung des Wassers aus dem
Jahre 1882 l) zuriickzukommen. Den damals an drei Rohren
mit den gefundenen Radien
0,7085 mm
0,5092 mm
berechneten Werthen der Capillaritatsconstante bei 20° C.
'
a = 14,93
15,Ol
15,OO
steht heute der Werth
'
U = 14,79.
T
= 1,103 mm
gegenilber. Das schien mir eine zu grosse Differenz, uni nicht
schon heute ihrein Grunde nachzuspiiren.
Die Rohrenquerschnitte wurden mit Hiilfe des Objectschraubenmikrometers von neuem ausgemcssen. Es fanden
sich als mittlere Radien T , Unterschiede der grossten und
kleinsten Radien 6, und als Excentricitat e = ( 6 / r )
r = 1,0942 m m
0,7000
0,5044
6
=
0,0177 m m
0,0319
0.0172
c = 0,0163
0,0456
0,0342
Diese Werthe rechtfertigen nachtriiglich vollkommen die
Art, in der damals die Crtpillaritatsconstanten unter Zugrundelegung einer hypothetischen Wandschicht reducirt n-urden
sie zeigen, dass es der Wahrheit naher lag bei den Rohren
rnit einer hypothetischen Wandschicht von 0,007 mm, wie in
der ersten Arbeit l ) , als mit einer solchen von 0,004 mm, wie
in der zweiten Arbeit2) zu rechnen. Wenn ich heute durch
das damals verwandte Mikroskop mit seinen starken unreinen
Spinnfaden sehe, wo icli durch +as zarte auf Glas gezogene
Ocularkreuz eines vorzuglichen Mikroskopes von Z e i s s verwohnt bin, ist mir die grosse Differenz der damals und jetzt
ausgemessenen Durchmesser nicht wunderbar.
1) .'-I V o l k m a n n , Wied. Ann. 17. p. 362 f. 1882..
2) P. V o l k m a n n , Wied. Ann. 11. p. 198. 1880.
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P. Yolkmann. Bemerkungen.
Ich habe auch die letzthin auf dem Aichamt festgestellten
Correctionen der Hohenmikrometerschraube an die alten Steighbhen angebracht. Hat sich die allerdings stark benutzte
Schraube nicht geiindert, so hatten an Stelle der p, 362 fiir
t = 20° gegebenen Werthe
h = 13,18 mm
20,94 mm
29,29 mm
die Werthe zu treten
Ii = 13,22 m m
20,98 mm
29,34 mm.
Nine Neuberechnnng der Werth fur die Capillaritltsconstante a2 wiirde die Werthe Iiefern:
a2 = 14,85
14,85 14,88
welche aber abgesehen von dem Bedenken, ob die angesetzte
Vergrosserung der Werthe fur die Steighohen berechtigt ist,
noch infolge der fehlerhaften Niveaueinstellung jedenfalls als
zu gross zu bezeichnen waren. Noch ware daran zu erinnern,
dass die aufgefiihrten Steighohen durch Mittelnahme nur zweier
ziemlich ungleicher Werthe erhalten sind.
Unter diesen Umstanden wird man sich damit zufrieden
geben miissen, dsss die neu bereclineten Werthe a2 dem
jetzt yon mir erhaltenen Werthe 14,79 erheblich naher geriickt sind.
Kiinigsberg i. Pr., August 1894.
1) P. V o l k m a n n , Wied. Ann. 17. p. 363. 1882.
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