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Bemerkungen zu vorstehender Abhandlung.

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Steins mit der Ahnosphiire erregt' wird.
Eine Boinbe
aus Lava, die der Vesuv im December des Jalires 1630
answarf, lenkte sehr lebhaft eine Magnetnadel aus ihrem
Meridian ab. 40 Gran ihres l'ulvcrs entwickeltcn bei
der Erhitzung mit Schwefelsaure
Quadratfufs rhein.
Wasscrstoffgas. Die Bombe enthieIt also sehr merkliche Syuren reducirten Eisens.
IV. Bemerkungen
zu vorstehender
L4bhundlung;
von G u s t a v R o s e .
H e r r Prof. P o g g e n d o r f f hatte die Giite, mir obige
Abliandlung schon vor dem Drucke niitzutheilen , dalier
ich im Stande bin, derselben noch einige Beinerkungen
hinzuzufiigen. Die Grunde, welche Hr; H e r IXI a n n anfiihrt, iiin zu beweisen, dafs die Krystalle von Sterlitamak keine in Brauneiscnstein verliriderte Schwefelkiese
sind, sind nicht hinreichend. Ich habe sclbst von Orenburg eine grofse Menge dieser Krystalle initgebracbt, die
ich von Hrn. K a r e l i n in Orenburg erhalten halte, iind
die sich jotzt in der Konigl. Mineralicnsaminlung in Berlin befinden. Die Krystnlle haben das Anseben tlieils
von Octaedern, theils von Leucilofderii, die aber alle
niebr oder weniger in der Richtung einer octaidrischen
Axe zusarnmengedruckt erscheinen; die Fllchen sind uneben und in der Wegel eingesunken, zuweilen abet auch
gewalbt, die Kanten sind mehr, oder weniger gekriiinmt,
und treien aus den FIachen hervor, selbst w o diese gewalbt sind. Am ineisten sind die octaedrisclien Krystalle
zusamiiiengedruckt , die Leucitocder sind oft noch ziemlich gut erhalten. Im Innern sind die Kryslalle, wie Herm a n n angegeben hat, fasrig; die Fasern stehen ungekhr
senkrecbt nach den Flachen und stofsen von den beiden
En-
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Enden in der Mitte zusainmen. Von Spahungsflachen,
die H e r m a n n besclireibt, habe ich nichts wahrgenommen.
Sind die Iirystalle aber urspr.iinglich Octaeder und
Leucitocder gewesen, wie es die noch wenig verlnderten Krystalle wahrscheinlich machen, so steht nichts entgegen , sie fur in Eisenoxydhydrat verlnderte Schwefelkies-Krystalle zu lialten, da die OctaCder sowolil als die
Leucirocder beim Schwefelkies vorkommen, wenn gleich
die letzteren seItener. Bei dieser UmSiideriing bleiben
die KryslalIe m a r in der Regcl glartflschiger als die Krystalle von Sterlitamak, und sind aucli gewohnlich iin Innern dicht oder pords, kommen aber iin Innern aucli fasrig vor, wie icli am ausgezeichnetsten bei Krystallen geselien, die Hr. Prof. E h r e n b e r g bei der Stadt el Gisan,
.in siidlichen Arabien, gefunden hat, und die sich jetzt in
der Kdnigl. Sammlung in Berlin befinden. Diese Kryslalle koininen in sofern mit den Krystallen von Sterlitamak iiberein, dafs sie ebenfalls Octaeder, Leucitocder
oder die Combinationen beider Formen darstellen, nur
sind ihre Fllclten vollkoinmen eben und gliinzend. Tin
Innern sind sie aber gain fasrig. Zwei OctaGder, die
rechtwinklig auf einer Kante gespalten wurden, hatten
beide im Bruche ein Ansehen, wie es Taf. I V Fig. 8 dargestellt ist. Die Fasern stehen rechtwinklig auf den FIschen des Octacders, uiid stofsen dalier- in den durch die
Axen gelegten Ebenen des OctaGders zusammen; zuweilen haben sich aiich noch Fascrn parallel dieser Ebenen
gebildet. Stiicke nocli unzersetzten Schwefelkieses, dic
sich iin Innern des einen Krystalls finden, beweisen deutlich, dafs diese Krystalle aus Schwefclkies entstandcn
sind; die fasrige Structur im Innern dieser Krystaile, wie
der von Sterlitamak, die sich nie bei frischen iinzersetzt e a Krystallen findet, wiirde ohnediels schon zeigen, dafs
sie nicht mehr in ihrem urspriinglichen Zustand sind, daher schon dieser Urnstand gegen die Anuahme von Hrn.
H e r a a n n spricht.
Annal.d.Physik.Bd.104.St.4. J.1833.St.S.
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57s
Uebrigens ist nach allen den Nachrichten, die ich
iiber diese Krystalle in Orenburg eingezogen habe, der
meteorische Ursprung derselben sehr unwahrscbcinlich.
Man hat diese Krystalle auf einem beackerten Felde bei
dein Dorfe Lemschowka an der Bclaja, 50 Werst yon
Sterlitaioak, auf cinem 7Jmkreise von etwa 200 Toisen
an cinem sehr lit-ifsen Tage, nach einein betleutenden
Hagelschlage, gcfunden, ohne sie zuvor an dieser Stelle
gesehcn Zu haben, und daraus gcschlossen, dafs sic mit
oder in den Hagelkiirnern eingeschlossen miifsfen herabgefallen seyen. Hagelkiirner selbst aber, init eingcschlossenen
Krystallen, hat man, nach alle dem was ich cfariiber Iiabe
erfahren kbnnen, nicht beobachtet. Da inan nun in der
chemischen Beschaffr~nheit dieser Krystalle keinen Grund
hat, iliren meteorischen Ursprung anzunehmen, so bedarf
es wohl noch anderer Griinde, um denselben glaublich
zu machen.
V.
Ueber das magnetische IntensitCtssystem der
Ertle;
von Chr. H n n s t e e n .
(S c h 1u f s.)
A u f der Karte (Taf. VII) wird man ersehen, dafs die
grafste bisher beobachkfe Intensitat sich in Ncu-Yolk
findet, und etwa =1,8 von H u m b o l d t ’ s Einheit betriigt. Docb ist diese scliwerlicb das absolutc Mii~iiiiuin,
denn die Forin der Liiiieii scheint zu zeigen, d a k die
Kraft an der Westkiiste der Hudsonsbai noch uin etwas
grlifser s e p miisse, und nahrscheinlich bis 1,9 uiirl dariiber steige. Verfolgt man nun die sechszigste ParalIele
von der Hudsonsbai iistlicfi bis Christiania, so findet uian,
dafs diese Parallele uach uiid uach verschieden kruinnie
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vorstehender, bemerkungen, abhandlungen
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