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Bemerkungen zum letzten Aufsatz von Hrn. F. Pfaff

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Winkel a d Theilkreis abgelesen, d a m aber der Drehcylinder herausgeuommen, die Platte sammt Krystall umgedreht und wieder abgelcseii w i d . Voii lctzterem Verfahren findet sich iiichts in meiiicn betreffenden Abhandluiigeu, die flr. B r e z i n a nicht zii keurieii scheint (sie sind
enthalteu in den Muncliener Gelelit tell Anzcigen und Mlletins der Akademie sowie in diesen Annalen von 1855
und 1836). Die Controle des Winkels geschieht einfach
durch das Drehen iiach links und rechls, wobei sich die
Winkel zu 90° erganzen mussen, das bescbriebeuc Uiiih ehren scheint gaiiz uberflussig zu scyn. W a s die Yorgesclilagene Verbesseriing des Stauroskops bctrifft, so will
ich nur aufinerksam macheri, dafs alle offenen Polarisationsapparate, wie sic gewiihnlich gebraucht wcrdcn , eiri
Beobacb ten schr hleiner Krystallplatten wegen des uberall
zutretcudcn Licditcs nicht gestatten, und es clurfte eiii Vor.
zug des von mil. construirten Stauroskops seyii, dafs dicser Uebelstarid vermieden wordcii ist.
XV.
Bemerkungen zarn letzterb dufsuta won
f f r n . #. P f a f f ;
won Hrn. D e s Cloiseazcx.
( Briefliche Mittlreilung. )
* D i e Angaben des Hm. Pfaff ( A m . Bd. 127, S. 150), der
nur die iilteren Index-Bestimmungen von W o l l a s t o n ,
H e r s c h e l und B r e w s t e r anfuhrt, und dagegen die von
G r a i l i c h , v. Lang, S c h r a u f und m i r unberucksicbtigt
llfst, sind mebrfach unrichtig.
Analcim, n = 1,595 ist vie1 zu stark, denn ich habe in
lueinem Manuel de rniniralogie n = 1,487 (fur rothe Strahlen) gegeben.
Boracit, n = 1,755 scheint auch zu stark zu seyn, verglicheri uiit dcr altcren Zahl von B r e i r s t e r , und noch
mehr mit der von niir i. J. b864 in d. Ann. d: mines gegebenen 1,667 (gelbe Strahlen).
Apophyllit, w = 1,51,5; B = 1,516, zu schwach gegen die
H e r s c h el’sche Zahlen, und gegen die Werthe (~=l,ti317:
E = 1,5331 (rothe St.) in ilpeinem Manuel.
Alellit, m = 1,5L9;E = 1,512 zu schwaeel gegen die von
S c h r a u f w = 1,539, E = 1,511 (gelb) I} und von mir (Ann.
de min. 1857) to = 1,541, E = 1,5111 (gelb) gegebenen Zahlen.
Idocrus, w = 1,712; t = 1,744, unmiighche Zahlen, da
der Krystall negafin ist, also w> E seyn mds. Ich gab
in meinem Manuel fur dcn von Ada in Piemout QJ- 1,?19;
E=
1,717 (gelb)
’ Korund, w =1,835 ; c =1,786, unmbgliche Zeblen. M i l l e r fand w = 1,769, E = 1,762 und ich ( A m . & Bureau d.
longifudes) w = 1,7676 bia 1,7682, t = 1,7594 bis 1,7598
(gelb 1.
Cassiterif, w= 1,912, r=1,856, unmogliche Zablm, weil
der Krystall positiv ist, also w < e seya muls.
Proustit (Lichtes Rothgiiltigerz ) w =2,798; e =2,962,
uiimiigliche Zahlen, da der Krystall negatio ist, also h ) ) ~
segn muk. F i z e a u fand fur das rothe Antimonialsilber
(Pyrargyrit) w = 3,081; E = 2,881 (rube St.), Zahlen,
welche im Ann. d. bureau d. longitudes f. 1867 erscheinen
werden.
Hieraus erhellt, dafs wenn auch das Verfahren des
Hrn. Pf. auf Substanzen wie Glas, Flufsspath usw. anwendbar ist, es doch nicht auf die meisten Krystalle pafst,
besonders weno dic Polarisation umoBhuunnen. is€ und
nicht mit grolser Genauigkeit besfimmt wird.
1 ) Sitzungsberichte d. Wiener Akad. 1860.
Gedrackt bei
A. W.S c h a d o in Berlin, Stollrchreibentr. 47.
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