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Benzolbestimmung in Gasen.

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Berl: Benzolbestimmung in Gasen
332
~.
.
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- Neue
BUcher
- Personalnachrichten - Verein deutscher Chemiker
Benzolbestimmung in Gasen.
Von E. BERL.
Mittellung aua dem chedsch-fechnischen und deklrochemischen b t i f u t der Techn.
Hochschule Darmstadt.
(Eingeg. 31.p. 1922 )
K r i e g e r’) hat seine ehedem geaul3erte Auffnssung (diese
Zeitschr. 34. 192 [tWl]), dill3 die Paraffiiiijlmethode die beste zur Bestininlung der Benzole in Kolterei- und Leuchtgas sci, nunmehr griindlich zugunsten der Kohlernethode gelndert. Diese Erkenntnis ist
um so mehr zu begriiaen, als sie nicht nur allein bei Herrn K r i e g e r,
sondern bei vielen Fachleuten in gleicher Weise zum Ausdruck geliommen ist. Es mu13 festgestellt werden, daB infolge der iiberaus
komplizierten Arbeitsweise bei der Paraffinol- und bei der Ausfriermethode die meisten Kokerei- und Leuchtgasanstalten eine B e s t i m mung d e r 13enzolgehalte in d e n Gasen vor und nach
d e r W n s c h u n g g a n z u n t e r l i e 1 3 e n . Durch die von mir angegcbene Kohlemethode ist das ganz anders geworden. Jetzt ist es
moglich, den Betrieb so zu kontrollieren, daB das so auRerordentlich
wichtige, mnximnle Ausbringen an Benzolen &US benzolhaltigen Gasen
nunmehr in einfacher und einwandfreier Weise erzielt werden kann.
Ich habe schon in der ersten Publikation mit meinen Mitarbeitern
A n d r e B und M u 1 1 e r*) darauf hingewiesen, daB eine Wagung des
Kohlerohrs nach erfolgter Benzolaufiiahme untunlich ist. In einer
spateren Abhandlung sol1 gezeigt werden, worauf diese Tatsache zuriickzufuhren ist. Wir haben unterdes die Methode vielfacli erprobt
und, im Gegensatz zu Herrn K r i e g e r, dessen Modifikationen unserer
Arbeitsweise wir fast durchweg als unwesentliche erachten,
getunden, da13 eine genaue Bestimmung der Benzole nach
unseren Angaben durch Abblasen mit Wasserdampf unter gleichzeitiger Erhitzung in einem Salzbzlde von 110-120 O erfolgt,
gewisse, aber bei gleicher Arbeitsweise konstant bleibende Anteile
der Benzole zuruckhalt. Desbalb empfiehlt es sich, in einem Leerversuch die Kohle rnit Benzolen zu beladen und dieselbe in der von
uns angegebenen Art, d. h. im Gegenstrom zum einlretenden Gas rnit
Wasserdainpf abzublasen. Die Anwendung eines LuTtbades, \vie es
Herr K r i e g e r vorschlagt, scheint nicht besonders glucklich zu sein,
da bei Unachlsamkeit Uberhitzung der Kohle und darnit verbundene
Wirksamlieitsverminderung entstehen diirfte. Nach einem uns zugekonimenen Vorschlage empfiehlt es sich, die anflnglich rnit Wasser
gefiillte Burettc, in welche bei der Destillation und Kiihlung
die nenzole einschlieBlich des niedergeschlagenen Wassers ablaufen,
mit einem Oberlnufrohr derartig zu versehen, daB die Benzolschicht
innerhalb der Biiretteneinteilung zu liegen kommt. Hierdurch wird
eine wesentliche Vereinfachung der Abtreibeoperation erzielt, ohne
(la13 man dieselbe stiindig zu uberwachen genotigt ist. Das Auffangen
des Destillals in einen 300-ccm-Kolben, wie Herr K r i e g e r es vorschllgt, ist wegen Haftenbleibens der Benzole an der Glaswand nicht
zu empfehlen.
Herr K r i e g e r erkennt nunmehr auch den Vorteil an, der dadurch gegeben ist, daB die Benzole nach unsercm Vorschlage leicht
gefafit und durch eine Siedeanalyse und durch Waschungen mit
Schwefelsaure und Natronlauge in ihren Eigenschaften sehr gut definiert werden konnen.
Es ist erfreulich, dai3 Anhanger der veralteten Paraifinolmethode
zur Erkenntnis kommen, daf3 diese nach jeder Richtung hin der Kohlemethode unterlegen ist. Was sich hier auf rein analytischem Gebiete
kundgibt, wird aber auch in der Fabrikation in gleicher Weise sich
znranglaufig ergeben mussen, namlich die Erkenntnis, daB die mit
der alten Wascholmethode verbundenen, teilweise sehr erhebllchen
Benzolverluste dazu notigen werden, entweder die Kohlemethode ganz
an ihre Stelle zu setzen, oder aber bei vorhandener Wascholapparatur
etwa zu einem gemischten Fabriliationsbetrieb zu kommen derart, dafi
die ersten, hoherprozentigen Anteile des Benzols rnit verhaltnkmaBig
wenig Waschol ausgcwaschen und die letzten, n a t u r g e m a schwerer
auswaschbaren Anteile durch Kohle wiedergewonnen werden. Bei
solcher gemischter Arbeitsweise sind Ersparnisse an Abtreibedampf
zu erwarten. Dai3 beziiglich des Dampfnufwandes bei dem Abtreiben
der durcb aktive Kohle fcstgehaltenen fliichtigen Stoffe durch Anwendung von Vakuum nennenswerte Danipfersparnisse erzielt werden
[A. 125.1
kijnnen, wird spater dargelegt werden.
I
Neue Bucher.
~~
Arends-Keller. Neue Arrneimittel und pharmazeutische Spezialitlten
einschl,e5licb der neuen Droge?, Organ- und Semmpraphrate,
mit zahlreichen Vorschriften zu Ersatzrnitteln und einer Erklarung
der gebrauchlichden medizinischen Kunsla11sdriii.ke. 6.. verm.
u. verb. Allflap. Berlin 1922. Verlac Jul. Springer. peb. M 66
Berndt. P,roF. Dr. G., Physikalisches Piaktikum. I. Teil: Mechanik,
Akuslik, Wiirrne, Optik. Mit 75 in den Text pedruckten Figuren.
3., verb. 11. verm. Auflage. Kailsruhe 1922. G. Braunsche Hafblichdruckerei.
brosch. M 48, Halbleinen gab. M 60
Brandsttitter, Prof. Friedr., Chemische Schulversuche. Mit 258 in den
Text gedruckten Abbilduogen. Wien 1922. Verlag von Pichlers
Witwe & Sohn.
M 50
’)
Vgl. Chpm. Zlg. 46, 468 119221.
*)
Zeitscbr. 1. angew. Cbem. 34, 125 [1921].
[
Zeltschrtft IUr
Chcm,e
3reuer. Carl, Kitte und Klebstoffe. Geschichtliche und terhnische
Ausfahrungen. 2., verm. u. verb. Auflage. Mit 9 Abbildongen irn
Texte (Ribl. der ges. Technik, Bd. 275). Leipzig 1922. Verlag
Dr. M. Jznecke.
Brooks, Benjamin T., The Chemistry of t b e Non-Benzenoid Hydrocarbons. And Their Simple Derivatives. First Edition. Book
Department. New York 1922. The Chemical Catalog Company.
Dollar 7
Zhwolson, 0. D., Lehrbuch der Pbysik. 2., verb. u. verm. Auflage.
2. Band, 2. Abteilung: Die Lehre von der strahlenden Energie.
Herausg. von Gerh. Schmidt. Mit 498 Abbildungen. Braunschweig 1922. Verlag Friedr. Vieweg & Sohn.
geh. M 80, geb. M 100
T.-Zuscbl.
Ebeling, Prof. Dr. M., Lehrbuch der Chemie und Mineralogie fiir hahere
LebranLtalten. I. Teil: Anorganische Chemie. Mit 1 Karte und
389 Abbildungen. 5., verb. Auflage. Berlin 1920. Weidmannsche
Bucb handlung.
Iadenpreis M 20
Ebeling, Prof. Dr. M., Lebrbuch der Chemie und Mineralogie fiir hohere
Lebranstalten. 11. Teil: Organische Chemie. 3. Auflage. Mit
64 Abbildungen. Berlin 1921. Weidmanosche Buchhandlung.
Ladenpreis M 24
Fischer. Emil. Untersucbunzen iiber Kohlenbvdrate und Fermente 11.
GesammeEe Werke, herauig. von If. Bergmann:
1908-1919.
Berlin 1922. Verlag Jul. Springer.
Preis M 186, geb. M 219
Fuchs, Dr. W., Der gegenwartige Stand des Glrungsproblems. Sonderausgabe aus der Snmrnlung chemischer und chemisch-lechniscber
Vortdge. Herausg. von Prof. Dr. W. Herz. Band XXVII. StuttM 12,50
g u t 1YP2. Verlag Ferd. Enke.
Hahn, Dr. F., Leitfaden der quantitativen Analyse. M i t 34 Textfiguren
und 7 Tafeln. Dresden 1922. Verlag Theod. Steinkopfl.
geh. M 50, geb. M 60
IIantzsch, Dr. A., und Redielien, Dr. G., Die Diazoveibindungen.
M 39
Berlin 1921. Verlag J u l . Springer.
Hammarsten, O., Lehrbuch der physlolngischen Chemie. Unter Mitwirkung von Prof. S. G. Hedin; Prof. J. E. Jobansson; Prof. T
Thuneberg. 9., v6llig umgearb. Auflage. Mit 1 Spektraltafel
brosch. M 144 ord
Miinchen 1922. Verlag J. F. Bergmaan.
+
I
1
Personal- und Hochschulnachrichten.
Geb. Hofrat, 0. Prof. der Technischen Hochschule zu Mtincben,
Dr. Dr.-lng. h. c. C a r l R i t t e r v o n L i n d e beging a m 11. 6. seinen
80. Geburtstag.
Piof. Dr. A. E i n s t e i n , Berlin und Hofrat F’rof. Dr. W. Schlenk,
Jena wurden von der Wissenschaftlicben SozietHt Upsala zu Mitgliedern
der physikalischen und rnatbematiscben Klasse, Wirklicher Geh. Oberregierungsrat Prof. Dr. W a r b u r g , Prasident a. D., Cbarlotrenburg,
wurde zum Mitglied des Kuratoriums der Physikalisch-Technischen
Reichsanstalt gewahlt.
Prof. Dr. R. P o h l , Gottingen, wurde zur Wiederbesetzung des
durch das Ausscheiden des Prof. J o b . S t a r k an der Universitiit Wanburg erledigten Ordinariats der Physik beiufen.
E s w u r d e n e r n a n n t : Prof. Dr. K. N e u b e r g , von der KaiserWilhelm-Gesellschaft zur F6rderung der Wissenschaften zu BerlinDahlem zum 0. Prof. a n der Landwirlschaftlichen Hochschule Berlin;
Dr. C. G. S c h w a l b e , Prof. d e i Chemie a n der Forstakademie Eberswalde, zum Honorarprof. a n der Techniscben Hochschule Berlin ; Dr.
E. W i l ke, Privatdozent ffir Chemie an der Universimt Heidelberg,
zum a. 0. Prof.
Verein deutscher Chemiker.
B&.
1
Zentralsfellennachweis fur naturwissenschaftlichtechnische Akademiker.
Leipzig, Niirnberger Str. 48.
Von dritter Seite wird die Behauptung verbreitet, daD die Vermittlungstlti keit des Nachweises sich nur auf Mitglleder des Bundes
annestzllter Ehemiker und Ingenieure bescbranke, und dad Nichtmitglieder des Rundes, die sich an den Nachweis wenden, zunachst aufgtlfordert wiirden, Mitglieder des Bundes angestellter Chemiker und
lngenieure zu werden.
Da diese Behauptung geeignet ist, falscbe Vorstellungen bei den
Stellensuchenden ilber die Vermittlungstltigkeit des Zentralstellennnchweises zu erwecken, wird ausdriicklich festgeslellt, dab der
Zenlralstcllennacbweis, ganz ohne Rticksicht darauf, ob die Stellensurhenden Milglieder des Hundes angestellter Chemiker und Ingenieure
oder des Vereins deutscher Cbemiker sind oder nicht, kostenlos
Stellungen vermittelt, uod daD die Ubersendung von Drucksachenmaterial der den Nachweis unterhaltenden Organisationen an die ihnen
durch den Stellennachweis bekanntgewordenen Anschriften von F’achgenossen zwar AuPkl2rungs- und Werbezwecken dient, da13 aber der
Erwerb oder Nichterwerb der Mitgliedscbtift bei einer von ihnen ohne
jeglicben Einflud auf die Vermittlungsarbeit des Zentralstellennachweises ist. Die BehauptunE, daB bich die Vermittlung auf Mitglieder
des Bundes angestellter Chemiker und Ingeniewe beschrhke, entspricht daher nicbt der Wahrheit.
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