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Beobachtung der Licht-Polarisations-Bschel auf Flchen welche das Licht in zwei senkrecht auf einander stehenden Richtungen polarisiren.

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1846.
A N N A 1, E N
x o . 7.
DER PHYSIK END CHEMIE.
B A N D LXVIII.
__
~~
I. Beohachtung der Licht -Polarisatt'ons- Biischel
auf Flachen, welche das Licht in zwea' senkrecht
a uf einander stehenden Hichtungen polarisircn ;
con W: H a i d i n g e r .
D i e Beobachtung von Platten, welche Licht in zwei senkrecht auf einander stehenden Richtungen polarisiren, wenn
man sie gegen gewbhnliches Licht halt, giebt niu dann einen
Btischel, wenn die eine Richtung kriiftiger als die andere
wirkt, wenn der eine Strahl weniger absorbirt ist, als der
andere, und die ganze Wirkung ist d a m fibereinstiminend
mit der der geradlinigen Polarisation.
Man kaun zur Uebersicht die Richtung der Schwingungen des Lichtes in den verschiedenen Arten desselben, so
wie man sic allgemein annimmt, in wenigen Ziigen graphisch
darstellen. Man wshle dazu fiinf Strahlencylinder, einen
centralen, und vier um diesen regelmafsig heruingestellte.
Fig. 12, Taf. I, zeigt die Schwingungen des gewbhnlichen
Lichtes. Jeder Cylinder ist gleich dem anderen, wenn sie
auch als Summe einen Shahlenkegel bilden und zusammen
dns Auge treffen. Die einen jeden Cylinder zusammensetzenden Schwingungen geben ein nach allen Seiten zugleich polarisirtes, d. h. das gewbhnliche Licht. GewBhnliches Licht koinmt nicht nur allein, sondern in allen Verhlltnissen mit andern Lichtsorten gemischt vor. Nur die
Richtung von vier Polarisationsebenen ist gezeichnet. Die
Fig. 13'zeigt ftinf Cylinder geradlinig und zwar vertical POlarisirten Lichts. Die Richtung der Linie ist die der Polarisationsebene. Das horizontal polarisirte Licht ist in Fig. 14
dargestellt; In jedem Punkte ist die'Polarisationsebene horizclud. Die Summe von 13 und 14 oder gleichzeitig nach
zwei senkrecht auf einanderstehenden Richtungen polarisirtes
Poggendorll's A m l . Bd. LXVIII.
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306
Licht ist in Fig. 15 dargestellt. Krystallplatten parallel den
Axen, odcr wcnigstcns nicht senkrecht auf dieselben, durch
die Natur gegeben , wie die GIiinmerbliittcLen, oder geschliffen, zeigen diesc Mischung aus zwei senkrecht g q e n
einander polarisirten Strahlenbihdcln. Die Zuriickstrahlung
auf inneren Glasflkhen ilber dem Grsnzwinkel giebt es ebcnfalls wie in F r e s n el's Parallelepiped, so wie die Ztirtickstrahlung von inctallischen Oberflachen.
Nach der Vibrationstheorie ist bckaiintlich der cine Strrlil
gegen den andern um ein Viettel eincr Wellenlznge vcrzllgcrt. Bci dein F r e s p el'schcn Parallelepiped kointnt clic
HSlftc der VerzOgerung auf eine jede dcr bcidcn inticren
Flaclien der totalon Reflexion, bei dein Glimrncr die Hiilfte
auf jede der beiden Grhzflachen zwischen den ungleicliartigeti Mitteln Luft und Glimmer.
Ltiiigs eincr cinzigcn rhoinboedrischcn odcr pymtnithlcn
Axe ist dcr Centralcylindcr vcrschicdcn voti den ihn syminetriscli umgebenden, wie in Fig. 16, von dcneii hier Ubrigens nur acht gezeichnct sind, anstatt dcr unendlichcn Anzahl, welche aus dem Mittclpunktc radial nacli allen Hichtungen ausgehen, und die tangentialcn Ebcnendurchschnittc
in Kreise vereinigen.
Aber der Glitnrner kann die maglichst gcnnue Glcichbeit der beiden Strahlen in Fig. 15 nur bei eiaer gcnisscn
Dicke zeigen; dicke Blattchen desselben gcben die dem
geradlinig polarisirten Lich t aiialogen Erscheinungcn dcs
Dichroismus , wcnn man sie nsmlich durcli Doppclspath,
am besten durch die dichroskopische Lupe untersucht, und
die gelben BIischel , welche gegen helles nicht polarisirtes
Licht hingesehen, deutlich die Lage senkrecht auf die Ebcnc
der optischen Axen zeigen. Es ist hier immer der zwciaxige, der Fluorkali- Glimmer, zum Beispiel aus Brasilien
oder aus Sibirien, gemeint, den inan so leicht in der erforderlichen Vollkommenheit haben kann , uud dein inan
auch in der specifiachen Nomeuclatur der Mineralogie den
Namen Glimmer fiir itnmer bewahren sollte, den charnktcristischcn Glimmer des eigentlichen illtesten Granits. Die
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StUcke, deren ich mich bediente , waren brasilianische aus
dem k. k. Hofmineralien-Kabinet, dem k. k. Montrnistischen
Museo mitgetheilt.
Man sieht die BUschel leicht auch an anderen Krystallen, vorztiglich an denjenigen, welche einen entschiedenen
Flachendichroismus besitzen. Hier reihen sich n(mIicli die
Aiidalusite, die Turmaline an, auch wenn der eine Strahl
noch nicht vollstrndig absorbirt ist. Sehr oft giebt der Buschel ein Mittel an die Hand, positive Krystalle von negativen zu unterscheiden, weiin ntimlich in der That der
ordinare Strahl bei den ersteren, der extraordinare bei den
letzteren der vorwaltende, der weniger absorbirte ist, wie
diefs B a b i n e t bei der Mehnahl der Beobachtungen fand.
Allgemein ist das Gesetz jedoch nicht, und e.s bleibt daher
auch durch den Biischel nur die Lage des vorwaltenden und
des absorbirten Strahles zu bestimmen ilbrig.
Es ist mir nie gelungeii, durch wasserklaren gcschliffenen
Bergkrystall je etwas einem Brischel tihdiches bei der Bctrachtuiig des am vollkommcnsten neutralen grauen Wolkenhimmels oder senkrecht besehenen weifsen Papieres zu
bemerken. Auch der Amethyst ist der Beobachtung nicht
gUnstig, weil die zwei Strahleii durch die parallelen Flrchcn des Prismas a~Q von 120° untersucht, sehr nahe dieselbe Farbe besitzen; der gewbhnliche ist nur etwas mehr
rllthlich violett , der uiigcwblinliche blaulich violett , selbst
in den Stucken, wo die Farbeiiverschiedenheit so stark ist,
dafs im gewllhnlichen Licht der Krystall in der Richtung
der Axe rbthlich, senkrecht auf dieselbe blaulich violett
erscheint. Dagegen erscheinen die BUschel mit grofser Deutlichkeit in der Kichtung der Axe, wenn man durch zwei
parallele Prismenflachen eines Krystalles oon nelkenbrauiiem Bergkrystall oder Rauch'topas hhidurchsieht. Der ordinare Strahl des nelkenbraunen Rauchtopases ist urmlich
der vorwaltende, der krtiftigere, und besitzt selbst die schllne
nelkenbraune Farbung des Ganzen ; der extraordinare Strahl
ist mehr absorbirt, er ersclieint in der dichroskopischen
Lupe gegen den vorhergehenden contrastirt, von einem
20
*
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sclibnen Citronengelb , bcdeutend duikler als der vorige.
Dieser Intensittits -Unterschicd wird durch den Biischel angedeutet. Bekanntlich gehbrt der Q u a n zu den positiven
Krystallen, odcr denen mir attractiver Axe, in welchen dcr
ertraordinPre Strahl mehr gegen die Axe zu gebrochen wird,
als Jer ordinire, wo also der Brechungsexponcnt fur 0
(1,5486) kleiner ist als der fiir E (1,5582, Malus).
In deli berggbncn Beryllkrystallen hat der tibrigblcibcndc Biischel die Lage der Krystallaxc wie beiin Qtiarz,
es ist abcr auch 0 tibrig geblicbcn, oft ganz farblos, E ist
inchr absorbirt , dunkcl himmelblau; dcr gemciiischafilich~
Eindruck beidcr briiigt die h Ganzen crscheincnde hlassc
bllulichc Farbe hcrvor. Diefs wiirde in Bczug arif tlic
Absorption dcm Babinet'schen Gesetz widerspreclicn, (la
der Rcrpll in die negative Klasse geh0rt. Die gclbcn ocler
iilgruiicn Bcryllc habcn dagcgeii wiedcr cin ctwas dunklcrcs 0 als das tibrigens gleichgefirbte E.
Bci dcm Schwerspathc fiuden sich gleiclifalls beiclc MOdificationen, wenii inaii bei verschiedencn Varictsteii clic
Fnrbe dcr FlRchc der vollkomincnsten Thcilbnrkeit untcrsucht. Man stelle sie vertical, den scharfcii Winkcl clcs
Prisinns der Theilbarkeit zu obcrst, so finclet man ') durcli
dic dichroskopischc Lupe
in dem Raryt
daa obere Blld
das nntere Bilcl
von BeIra
0
dunkelviolblaii
welngelb
llchbtroligelb
cllrooeogelb
yon
Belsobrioyr
E
In den crstereii waltct E vor, dcr Btischel ist auch horizontal, in den zweiten waltet 0 vor, der Btiscliel ist vertical.
Noch viele Beiapielc k6nntcn angeftihrt werden; ftir die
Ausfllnrung der Tlieorie sind sie abcr Uberfltlssig. Zur Beobnclltung der Biischel sind fibrigens glattc, oder beschliffene
FlKchen, oder auch selbst KrystallHtichen nicht nothweudig. Selbst Geschiebc von Turmalin oder Andalusit zeigcii sic so gut wic mattgeschliffene FIPchen.
1) Vergleiche such Pagg. Ann. 18a, St. 9, uud 186, St. 1: Ucher den
Plruchroismus dcr Krptallc.
309
Auch durch geueigte FlHchen, oder durch Prismeu aus
Krystallen dieser Art geschnitteii, sieht inan die BUschel,
und zwar, wie dieis in der Natur der Sache gegrilndet ist,
ohne von prismatischen R h d e r n eingefafst zu seyii , weiin
inan auch rechts und links davan die farbigen S h i n e z. B.
der Fensterstlbe sieht. Sie erscheinen zwischcii dein Materiellen wie etwas gtinzlich Karperlases, dein sich die irdische Farbe nicht aiizuhtingen vermag. Eine Pthcrische
Erscheinung wiirde hier kaum mehr als chi poetischcr Ausdruck bezeichnet werden k(innen, da sie an die Schwingungen des Licht- Aethers erinnert.
Das durchgehende ticht der bier untersuchten Krystallplatten kann man aiinehmen als aus einem Antbeil Licht
wie Fig. 15, geniengt niit eiiiein anderen Antheil wie Fig. 13
oder 14, das heiist aus dipolarisirtem, Qder kreuzweise polarisirtein, und aus h e a r polarisirtem bcstehend, durch welche hindurch man gew8bnliches Licht wie Fig. 12 betraclitct.
Man betrachte aber uun gcradlinig, und zwar etwa vcrtical linear polarisirtes Licht, so wie es ein horizontal liegender Spiegel zuriick wirft, den man uuter den Polarisationswinkel ansieht. Z w lcichteren Uebersicht wird jede
der beiden Lidtarten eiiizeln vorgenomqlen. Es sci die
erste FlPche nach AB, Fig. 17, polarisirt, die zweite nach
CD. Bekanntlicli wird els Gruiidgeseta die I,ichtintensitit
des iiach CD polarisirt .erscheincudcn ordinarell Strnlilcs
durch die Malus'scheForincl F e a c o s a i , die des uach G R
polarisirten extraordinaren Stralilcs durcli Fc' sin' i ausgedruckt. Bei geradliuig polarisirtem Lichtc ist die Portioii
G H = O , daher die Lichtintensitat von der parallelen Stellung der zweiteii Platte nach A B abnehmeiid ein Miniinum
oder=O wird, wenn sie nach E F gelangt oder senkrecht
auf der vorigen steht. W & m d diesd Ueberganges beobachtet man imiiierwahrend den Biischel in dcr Richtung CD,
rest init der analysirenden Platte sich drehend,
Kreuzweise polarisirtes Licht giebt ein abweicheodes Resnltat. A B , Fig. 18, sei wieder die Richtung der urepriinglichcn Polarisationsebene; CD aber die Richtung des Haupt-
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schnitta im Krystallbllittchen z. B. von Glimmer, nach dein
die ordinlire Brechung geschieht. Der in der Figur an dem
Ende A angebrachte kleine Biischel zeigt die Riclltmig der
Btischel in der ursprtinglich polarisirten Ebene, die gekreuzten BUschel bei B und D deuten die Lage der optischen Hauptsclinitte in den Krystallblattchen an. In der
Mitte der Figur, iiber dem Durchschiiitt der beiden Liiiien
A B und CD, die sich unter einem Winkel i schneiden,
ist die Lage des nach der Drehung des Glimmerblattchens
in der Richtung E F erscheineiiclen BUschels gezeichnet.
Er entspricht weder der Stellung des ursprungliclren, noch
der des Haiiptschnittes CD des Glimmerblattchens, nnch
dem die ordinlre Brechung geschieht, noch auch der GH,
welclic senkrecht darauf steht, und der extraordinaren b e chung entspricht, sondern erscheint in eiiier intennediaren
Richtung zwischen den beitlen letzten, jenseits von AB um
deli gleichen Winkel i abweichend, so dafs der Winkel
E I A = 2 C M A ist. 1st zum Beispiel i=45", so erscheint
der BLischel, durch die Krystallplatte besehen, schon in einer
senkrecht auf der ursprtingliclien Richtung A B stelieiiden
Lage. Hat man die Platte um 90" gcdrcht, so fillt der
Baschcl wieder init dem urspriinglichen zusammen. War
die Dreliung=lSO", so hat der Btischel bercits eincn ganzen Uinkreis zurilckgelegt. Er legt zwei Umkreise zurtick,
wllirend die Drehung iiur eineii einzigen ausmacbt.
In dem frllhereii Aufsatze tiber die Polarisationsbiiscliel
in diesen Annaleii 1844, St. 9, wurde bereits der Erscheinungen gedacht, welche ein Glimmerblatt hervorbringt, welches man zwischen einen in fester Richtung gesehenen BUschel und das Auge bringt. Stimmt die Lage einer der
Elasticitatsaxen mit der Richtung des Biischels in dcm ursprtinglich polarisirten Liclite tiberein, so erscheint derselbe
auch durcli den Glimmer betraclitet in unverrtickter Lage.
Dieses Verhliltnifs ist in Fig. 19 zur mehterern Deutlichkeit
perspectivisch dargestellt, obwohl man die Biischel niemals
in Perspective seheii kann. Es ist vielmebr eine ideale
Darstellung des Durchsclinitts der Erscheinung init der in
Perspective dargestelltcn Tafel.
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A'B' ist der Durchschnitt der Tafel, die eiiien schnarzen Spiegel vorstellt mit der Polarisationsebene. A B liegt
ebenfalls in derselben. C D ist eine der Elasticititsaxen
des Glimmerbla tt es
Dreht inan nun C von A rechts gegen E um den Winkel i , so ersclieint der BUschel rechts von der Linie CD
eben so weit entferiit, a h A links zurfickgeblieben ist, oder
der voii dein Baschel durchflogene Winkelraum ist = 2 i .
In der zwanzigsteii Figur ist die Beobachtung ebeufalls perspectiviscli dargestellt , welche der Drehung von 46" entspricht. Der BUschel macht einen Winkel von 90° mit
dem auf der ursprilnglich polarisirten FIPche.
Die BUschel erscheinen deutlicher und lebhafter gefarbt
init ganz diiiinen Glimmerbllttchen, etwa solchen, die zwischen gekreuzten Polarisirern unter einem Azimuth von 45"
die blassen Farben der ersten Ordnung der N e w t o n'schen
R h g c zeigen.
Untersuclit man die Lage dcr Polarisationsebenai in
fiinf zungchst liegendcn Stmhlencylindern, nhnlich der Fig. 12
bis 15, so erhiilt man die Lage von Fig. 21 und 22. In der
ersten ist die Ebene des Hauptschnitten CD rechta, in der
zwciten links von der urspriiiiglichen Lage der Polarisationsebene A B gedreht. Der Biischel steht in beiden horizontal, aber cr wurde der Beobachtung zu Folge in Fig. 21
init seincin obern Eude nach Rechts, in Fig. 22 aber mit
eben diescm oberen Ende nadi Links abgeleiikt. Beides
ist circular polarisirtes Licht, aber init entgegengeretzter
Drehung. Genau wie durch ein Glimmerblatt fand Hr.
Rcgierungsratli v. E t t i n g s h a u s e n auch durch ein F r e s n el'schcs Parallelepipedum den Bfischel urn den Winkel
2 i heruingedreht.
Die Beweglichkeit der BUschel ist etwas sehr Ueberraschciides; es scheint beinahe, als ob sie gar nicht mit dem
Kbrper, den man in der Hand hat, zusammenhingen, nahrend man bei der Beobachtung der BUschel im geradlinig
polarisirten Lichte an ihre Unbeweglichkeit gewbhnt war.
Stellt man die kreuzneise polarisirenden Krystallplattcii fcst, uiid drcht hiuter denselben die gcradlinig polari-
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sirte Lichtfllrche wie in Fig. 23 nach Links, so dreht sich
der Bttschel n i t der gleichen Winkelgeschwindigkeit nach
Rechts zu, so dafs er in die Lage EF kommt, und wieder
wie oben E M A = 2 C M A , oder CIHA=CiUE ist. Nimmt
man die Bewegungcn etwas rasch vor, so erscheint der Bilschel bedeutcnd lebhafter in den Richtungen CD und IK
als in den dazwischen liegenden. Er scheint beinahe aus
einer der Richtungen in die andere sprun,peise iiberzugclien, und nur mit grofser Aufmerksainkcit kann man die
gleichiniifsige Ablenkung verfolgen , die so leicht zu beobachtcn ist , wenn ma11 das Glimmerbllttchen heruindreht;
wenn auch hier bei genauer Beobatjtung die Lebhaftigkeit
des BiIdes gleicherweise nach Quadranten abwechsehd sich
darstellt. Doch scheint diese abwechselnde Lebhaftigkcit
vonaiglich durch deii coinplemcntareii Reiz auf der Netzhaut bedingt zu werden.
In der Lage des Hauptschnittes CD,in Fig. 23, erscheint
der resultircnde Biischel uiid der ursprttngliche vollkommen eymmetrisch, was auf der Seite des Glimmerblattes
gegen die Flfiche A B durch die gegenseitige Stellung beider bedingt ist; dcr Winkel i folgt auf dcr audeni dcm
Auge zugcwendetcn FIPclie cbciifalls. Die Schwinguugen
der Aetherthcilchen fGr deii Punkt M geschelien mit Beziehung auf die Polarisationsebene AB. Sie konnen aber einzig und allein , nach dem Malus'schen Intensitiitsgesetz,
nach den beiden Polarisationsebenen EF und senkrecht
darauf hindurchgehen. Diesseits sind die beiden Wellensysteme wieder vereinigt. F r e s n e l ' s schOne Arbeiteii haben diesen Gegenstand wohl glnzlich in's Klare gesetzt.
Bei einem Winkel i = 4 3 O zeigt das Licht in so fern Anzeigen einer vollst#ndigen Dipolarisation, als die Zerlegung
durch die gleichen Bilder von Kalkspath in allen Aziinuthen gleiche Iiiteusitaten giebt. Aber doch erscheint ein
wirklicher Btischel, uiid zwar in einer gegen die ursprthgliche rechtwinklig abweichenden Lage. Die Lage des Bilschels, gegenilber der Lage desjenigen auf der ursprilnglichen Polarisationscbene, kann wohl als ein Charakter des
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circular polarisirten Lichtes gelten. Fir die Modification
der elliptischen Polarisation gilt dann wohl die von der
Senkrechten unter verschiedenen Winkeln nach Rechts oder
Links abweichende Lage des Biischels auf kreuzweise polarisirenden Blrttchen, im Vergleich mit dem BUschel der
ursprtiiiglich linear polarisirten Lichtflzche, welche man durch
dieselbe betrachtet.
Voii allen den Stellungen, welche der BUschel zeigt,
deli man auf diese Art, von einer geradlinig polarisirten
Lichtflkhe ausgehend, durch kreuzweise polarisirende Blattchen betrachtet, kann man sehr getreue Bilder durch eine
Vorrichtung wiedergeben , bei welcher der erst durch die
Beobachtung hervorgebrachten Erscheinwig ein wirklicher
Gegenstand substituirt wird. Das Princip der Vorrichtung
ist eininalige Spiegelung , welche den Gegenstand in doppelter Wiukeldistanz, wenn auch in umgekehrter Lage, zeigt.
Man betrachte etwa die Fig. 24, welche, nur die zwei Seibezeichnet, die BUschel vorstelten durch Puiikte und
lcn SOU, durcli ein gewGhnliches, auf allen Seiten geschliffenes dreiseitiges Prisma, Fig. 25, uiid zwar in einer Richtung
parallel der FlPche AB.
Ein grofser Theil der Flache rechts von D bis C erscheint dunkel, der Theil B D aber licht. Der Lichtstrahl,
der von dem Gegenstande E kommt, wird bei F gebrochen,
bei G einmal reflectirt und zwar total, bei H wieder entgegengesetzt gebrochen. E r gelangt also nach I zwar weifs
in das Auge, aber das Bild des Gegenstandes E ist, nach
den Seiten C und G, verkehrt: Das Bild von Fig. 24 wird
wie Fig. 26 erscheiiien, denn es ist das Spiegelbild davon.
Bei dieser Beobachtung ist der ganze Theil des Prismas
rechts von D gegen C mufsig; ein stumpfwinkliges Prisma,
wie Fig. 27, wird auf der ganzen Seite B C klar erscheinen,
wenn der Winkel A C B und der Brechungclexponent n in
dem VerllPltniEs stehen, dab ein centraler Lichtstrahl E I
durch slimmtliche Mitellinien der FlPchen geht, so wie sie
hiei im Querschnitt in den Punkten F, G und H erscheinen. Fur F K senkrecht auf AB mufs A K = K G s g n . Es
.
..
314
inufs also tang A F K = t a n y ( L F K - k L F G ) scyn, wcnn L F
scnkreclit auf A C stelit. L F K ist aber=FAK und L F G
der gebrochcnc Winkel clcs einfallcndcii Strahlcs E F. Fur
A F K = b , L F K = a und L F G = c ist also:
rinb
-r i n ( n + c )
CUJ~-COJ(
a+~)
'
dnraus folgt :
+
Piir n=1,3 oder bci cinigein Kronglas ist also a=2Gu 43'
odcr dcr sclion selir stuinpfe Winkel dcs l'ris1liiis A C B
=127" 34'.
Hr. l'rofcssor S t e i n h e i 1 hat die Ihobaclitung clurcli
zivci Fl&hxi cines rcchtwiiikligen g~cichschcnk~igcn1%inas zuglcich mit dcr dircctcn zur Hcstimmung von Stcrri~ulminiitioncn angcwcndct. In dcr 1'1 i) is l'scIi(!u Wcrkslattc wverdcn Apparntc nach dcinselhcn Yriiicip fiir hlittagsbcsliiniiiuogai gefertigt , die inncrlialb 2 Secundcn eniphndlicli sintl.
P 10 Is 1 liattc frtihcr fur Hm. Prof. P u r k i n j c zu mihroskopischcn Forscliungcn Prisincn ~cmncht, ~ v c l c h tlcn
~
Qucrschnitt Fig. 28 liattcn. Es wnrcn hbscliiiittc rcclitwinkligcr Prisincn ; zwci anlicgcndc Wiiikcl A und B=d5",
dii: anclercn C und 0=135".
Sie dicntcn vollkoinmcn gut
zur Hcrvorbringung dcr Erscheinungen. Von dcin Gegcnstandc Fig. 24 erschien bci dcr crstcn Lagc Fig. 29 cl;is
Spicgclbiltl parallcl gestellt; bci der zwciten uni 45" abweichenclcn Lagc ,Fig. 29, cben dassclbe Spiegclbild, abcr
sclion uni 90" gedrcht; bci der dritten iini 90" abweichenden Lage Fig. 20,, auch das Spiegclbild, aber in dcr uin
180° vcrscliicdcncn Stcllung. W a r von dein Gegcnstande
durch ein crstes Prisina No. 1 bereits cin Spicgelbild gewomen worden, wurde cs fest gehaltcii und durcli ein
nvcitcs No. 2 betrachtet, so erschien das wahre Bild des
Gegenstaiidcs, durcli die doppelte Spicgelung wieder hcrgestellt, konnte abcr dennoch durch die Ulndrcbung dcssclbcn, d. h. durcli die Umdrchung von No. 2 zum Rotircn
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mit doppelter Winkelgeschwindigkeit nach der Seite der
Drehuiig gebracht werdeii. Halt inan aber das Prima No. 2
fest und drebt das No. 1 nach Rechts herum um die Seliaxe, so weicht begreiflich das Bild uin die doppelte Winkelgeschwindigkeit nach Links zu ab.
Die combiiiirtcn beiden Prisinen zugleich rechts oder
links uin die Seliaxe gedreht, lassen das Bild unverriickt in
seincr Stelluiig, weil die zweifache innere Reflexion wieder
das ursprlliigliche Verhnltnifs herstellt. Diese Wirkung ist
dieselbe wie bei einem F r e s n e l’schen Parallelepiped, durch
nelches hindiirch man auch die Gegenstande nach der zwcimaligen totalen inneren Reflexion unverruckt an ihrer Stelle
erblickt. Aber das Licht erleidet bei der totalen Reflexion
an der inneren Scite der Glasflnche eben diese Zerlegung
in zwei seiikreclit aiif eiiiander polarisirte Strablen, und man
kann schon mit dem stumpfwiiikligcn Prisma der Fig. 27,
wenn man anstatt cines Gegcnstandes, oder der objectiven
BUschclfigur in Fig. 24 unmittelbiir cine geradlinig polaris’irtc Liclitfhche betrachtet, nuch die glnzlich gleiche Drehung dcr Polarisationsbtischel mit doppelter Winkelgeschwindigkeit hervorbriiigen, wic bci dem F r e a n el’achen Parallelepiped.
Das F r e s i i el’sche Parallelepiped dreht hie Biischel
init doppcltcr ~-inkclgcschrvindigkeit, Itifst eber die Gcgcnstlnde in ihrer Erscheinuiig unvcrrtickt stelicn. Ein Gliinmerblatt lalst, wic dieses Parallelepiped, die Gegenstlnde
in ihrer natffrlichen Lage walirnehinen, uiid dreht die Buache1 iiiit clerselben doppelten Wiukelgeschwindigkcit. Das
dreiseitige Prisma drelit die Biischel mit doppelter Winkelgeschwindigkeit, iiiinmt aber auch die Bildcr dcr Gegeiistande selbst init dcrselbeii doppelteii Winkelgeschwiiidigkeit init fort.
Aber so deutlich man das letztere beobachten kanii, so
ist die Wahruehmung der BUschel durch das dreiseitige,
oder durch das oben Fig. 28 abgebildete, fur P u r k i n j e
gefertigtc Prisma sehr schwierig, weil man nur klcine Flpchcn auf einmil libersieht. Gnnz unzweifelbaft sah icli die
316
Lage der BIischel bei dcr Betrachtung der zwei contrastirenden, senkrecht auf eiiiander polarisirteii Bilder der dichroskopischen Lupe durch P u r k i n j e’a Prisina, weil es dabei mbglich ist, die Netzhaut durch abwechselndc Betrachtun6 der zwei Rildcr in jeder Lage des Prismas neuerdings
zu reizen.
Die Erscheinung der doppelteii Winkelabweicliung cines
Gegeiistandes erhslt man auch, wenii in der Fig. 18 die Linien CD und GH zwei gekreuzte Spiegel vorstellen, oder
ihrc Halften GI u d CM, wenn man sicli iiiit dein oberen linken Quadranten begniigt. In dem Spicgcl ClM erscheint AM in der Lage EM. In dein Spiegel G I dasselbe A M in der Lage F I , mit M E eine geradc Linie
liervorbriugcnd, weil G M A t A M C = 9 U 0 , und also 2 GAIA
t 2A Y C = 180° ist. Dieselbe Wirkung liabeii natiirlich
idle Quadranten.
Uiiendlich duiiiie zu beidcn Sciten vollkoininenc Spicgel
wiirden eincu wie A B licgcndeii Bilschel genau in dic Lage
E F bringen, aber jedes Ende des zweitcii aus beiden Errden von A B bcstehend.
Ein Uiiterschied wird jedocli stattfiiideri , dafs iilmlich,
\Venn C D der Hauptsclinitt ist, das Bild voii A auf F, gcgcn das Bild voii B auf F vorauseilen, das Bild voii A auf
E gegen das Bild von B auf E in den Scbwingungen ZNriickbleiben wird, wodurch sich der Charakter der circularen Polarisation auch in dem, auf den mspriingliclien senkrecht stcheiiden BlisclieI herausstellt. Es giebt ja keiric
Schwingungeii nach E F, sonderii sic finden alle parallel
dcr Linien C D und G H statt in den zwei vereinigtcn Wcllewysteinen, die fur die circulnre Polarisation urn ein Viertel einer Uudulation verschieden sind. Die Theilchcn des
Lichtiithers k6nneii nur in der l\ichtux~gdcr Ebene schwingeii, in der sie an einander gereilit sind. Die Krystallisation, die Anordnwg der Materie und des Aethers in Ebenen senkrecht auf den Elasticitstswen der Krystalle, fiudet
hier in der Encheinung dcr Biischel wenigstens ein Bild
in.Verhaltnisseii bekanntcr greifbarer Gegenstindc, init dcm
317
sie bis in die klcinstcii Details vergliclieii zu wcrden vcrdieiien.
Man kann durch ein sehr leichtes unmittelbnres Verfahreii zweierlei scnkrecht auf einander stehendc Lichtwcllensystemc mischen, indem man sich einer Vomchtung \vie
Fig. 30 bedient. Der Lichtstrahl G H fallt untcr dem Polnrisatioiiswinkel bei H auf einen schwanen Spiegel, und
wird durcli Reflciion polarisirt von I in das Auge K geworfen. Der Lichtstrahl Q R geht durch die durchsichtige
Plattc E L und vereinigt sich mit IK, ist aber durch Transinissioii, also senkrecht auf dein vorhergehenden polarisirt.
Man kaiin das Licht G durch eiiie farbige Glasplatte N M ,
das Licht Q durch cine andere farbige Glasplatte 0 P, oder
aucli nur ciiien dicscr Strahlenbtindcl beliebig Brben, und
crhglt IK von dcr PUS beiden Farbcii gemischten Schattirung. Man sondert sic leiclt und vollkommeii wicdcr voii
einander, wenn man sic diircli den Doppclspath untersucht,
z. n. cliirch die dichroskopische Lupc, mit der man in der
Riclitniig KI Iiiiisicht. Da mail viclerlei Farbcn in dcn
Gllsern init einandcr verwechsehi kann, so ctwa die Coinpleinentarfarben, oder andere reiche Farbentinten, so giebt
diese Vorrichtung Veranlasauiig zu mandierlei recht hiibscheii Farbencontrasten, die aufgcsucht zu werden verdieiicii.
Man bildet in dieser Hinsiclit kiinstlichc Dicliroitc.
Es ist'dabei vortheilhaft, immer den Strahl GH heller zu
haltcii als den Stralil Q R , dcr imincr nocli vie1 ordiniires,
nicht polarisirtes Licht mit sich fuhrt, oder auch den letztcrcn durch mattgcschliffcne Glasplatten zu dhnpfen.
Es war mir nicht m6glich, durch das Herumdrehen dicses Apparates, den BUschel einer brciten FlHche geradlinig
polarisirten Lichtes zum Drehen init doppelter Winkelgeschwindigkeit zu bringen. Sdbst das Drehen der durch
den Apparat betrachteten dichroskopischeii Lupe gab keinc
Spur von Einwirkung. Die Fliichen MI und E L schienen
jede einzeln analysirend zu wirken.
Halt man zwei parallel hintereinander in der Lage wie
CD Fig. 19 folgende Glimmerbl%ttchenvor cine Fliichc gc-
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radlinig polarisirten Lichts wie A'B', so crscheint der Bilschel anfinglich ebenfalls vertical. Halt inan das dcr Flachc
A'B' nahere Blrttchen NO.1 fest uud drelit das entferntere, oder naher dem Auge liegende No. 2 oben rechts,
unten links, SO folgt der Bilschcl der Riclitung der Bcwegung nach rechts, als ob nnr eiii Glimmcrblattclien vorhanden w8re. Halt man abcr No. 2 fest und dreht No. 1 rechts,
so weicht der Biischcl mit doppeltcr Winkclgeschwindigkeit links ab. So tibcrrasclicnd die Erscheinung ist, so
ist sie doch von dcinsclbcn Gcsetz abliangig, wic die erstc
dem Anscheine nach einfachere.
Es sci A B, Fig. 31, dcr Hauptschnitt dcs ~uibewcglichen
Gliminerblattchens No.2 P, A'B' die Polarisationscbcnc
dcr Lichtfliclie N. Das Glimmcrbllttchen No. 1 odcr 0
wird obcn rechts gedreht unter dein Winkel i = A ' M C ,
so dafs seiii Hauptsclinitt dic L a p CD erhalt. Der Biischcl wird dic doppcltc Winkcldistanz 2 i zuriicklcgcn, odcr
in dcr Riclitung E F erscheincn. Dicser Biischcl nun wird
durch das Blattcheii No. 2 oder P betrachtct, uiid da dcr
Hauptschiiitt von P die Lage A B besitzt, so m f s dcr Siischel urn den Winkel 2 E M A odcr E M G jenscits A B crschcincn. Der Bogcn G M A ist abcr=2A'MC, odcr der
doppelten Wiiikcldistanz, abcr entgegengesetzt links 6Cnommen.
Die Erscheinung hat ihr genaues Analogon in dem oben
beschriebeneii Versuch mit den zwei Prismen P u r k i n j c's,
voii welchen das dem Gegenstande nBhere KO.1 gedreht
wird.
Man sieht leicht, dafs die Form- iiiid GrBfsenverhlltnisse der Fig. 30 nur der Deutlichkeit der Darstellung we$en angenommen wurde. Urn die Beobachtungen in der
Wirklichkeit zu machen, ist es vortheilhaft Glimmerblattcben euzuwenden, die doch einige, etwa 3 bis 6 Zoll breit
und hoch sind, und auf welchen man die Lage der zwci
seiikrccht auf einander stehenden Hauptschnitte veneichnet hat. Man kann sich der Erscheinung der BUschel selbst
sehr leicht bedienen.
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Urn die Drehung der Biischel walinunehmen, ist cs nicht
etwa notliwcndig ein klares Krystallblsttchen, oder eine
geschliffene Platte zu haben. Jeder Quankrystall, sey cr
noch so gestreift odcr dick, jede Theilungsgestalt von Doppelspath kann man zur Beobachtung anwenden, selbst wenii
die Flichen matt gcscliliffen sind, oder weiin inan etwa nur
Geschiebe von Q u a n oder Topas versucht. Das einzige,
was zur Hervorbringung des Phiinomens erforderlich bleibt,
ist ein liinl~iiglicher Grad von Klarheit und regelmtii'sige
Krystallisation im Inneren.
11. l..;eeber cine cigtnthiimliche Art der Isomorphic.,
welche eine ausgrilehntc Rolh im Minemlrriclre
spieZt ; uon l'h. S c h e e re r in Christiania
D i e erste Vcranlassung zur Auffndung dieser Art der Isoinorpliie von deren Eigenthiimlichkeit und ausgedehnteiii
Auftreten im Mincralreiche in diesein Aufsatze die Redc
seyn wird, ist mir durch die Uiitersuchung zweier Mineralien gegeben worden. Das eine dieser Mineralien ist ci,n
zuvor bekanntcs, niiinlich der Cordierit, das andere dagegen bildet eine ncue Mineralspecics, welcher ich den Nainen Aspasiolith beigelcgt habe. Zuerst werde ich meine
Beobaclitungen Uber diesc beiden Mineralien mittheilen,
und dann das darauf Basirte folgen. lassen.
1) Cordicrit. Der von mir unteriuchte Cordierit findet sich in der Nihe der Kfistenstadt KragerBe ini stldlichen Nomegcn, etwa 5 geopaphische Meileii in nordastIicher Richtung von der in demselben KUstenstriche belcgeneii Stadt Tvedestrand, dein bekannten Fuudorte des
sch6nen blauen Cordierit, rothen Granat hnd krystallisirtcn
Titaneisens. Der Cordierit von KragerBe ist durch keine
so intensiv blaue Farbe ausgezciclmet, wie dcr von Tvedestrand; er wird meistens nur licht amethystfarbig oder vollig
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