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Beobachtung der weissen Nebensonnen auf dem durch die Sonne gehenden Horizontalkreise.

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VI. Beobachtung der wefscn Nehrnsonnen auf dem
rlurch die Sonne gehcnden .Horizontnlkreise;
oon J . G. Galle.
Am
12. M a n 1846 hatte ich hier zu Berlin Gelegenheit,
bei ciner zietnlich ausgebildeten Erscbeinung von Ringcii
und Nebensonnen, die auf detn weifsen Horizontalkrcisc
zuweilen wahrgenommenen weifsen Nebensonnen zu beobachten, welche sich zwischen den gewahnlichen farbigen
Nebensonuen und der Gegensonne befindcn. Das PbPnomen wghrte etwa I Stunde von 10%bis 11) Uhr Vormittags. Resondcrs lebhaft warm die gewBhnliclien farbigen
Nebeusounen. Der zugehbrigc Ring von 22" Hnlblnesscr
war iiur in der oberen Hiilfte sichtbar, wo sich auch dcr
obere BerUhruugsbogeu zcigte, der (for I l b 18') fast geradlinig war. Um llih,
wo die abrigen Tlreile des Phanomens fast verscbwunden waren, war auch der untere Berfihrungsbogen sicbtbar, jedoch nur als eine formlose, unbestimmt blendende Helligkeit. Von den Nebensonnen ab
zog sich nach Norden um den ganzen Himmel herum der
weifse Horizontalkreis, an verscbiedenen Stellen die Hclligkeit wechselnd , auch theilweis verschwindend iincl wieder entstehend. Auf deuiselbcn stauden die weifsen Nebensonncn, verwaschene weitliclie Flecken, die Helligkeit
hHufig wechselnd oder ganz verschwindend. Eine Gegensonne war nicht bemerkbar. Von dean Riuge von 47" war
cbenfalls nichts zu beinerken.
Die Messung der weifen Nebensonnen wurde so ausgefuhrt, dab der Abstand der vertical unter denselhen liegenden terrestrischen Objecte von den genau in West uud
Ost liegenden Objecten gemessen wurde, ein zwar wenig
scharfes Verfahren , dau jedoch befriedigendc Rcsultat lieferte, und einen graberen Fehlcr als 1 0 im Endresultate
uicht crwarten lgfst. b wird daher die Mittheiluug dieser Messungen um so mebr gerechtfertigt erscheinen t dn
352
iiber diesen Gegenstand bis jetzt nur ganz ungewisse Angaben vorbanden sind. Die Originalbeobachtungen und die
daraus hergeleiteten Azirnutalabstande von der S o m e sind
folgende:
1846
Mzrz 12
m. biirg. Z
Azimutalah rnd der
w t l . Nebens stl.Ncbcn
Westpunkt
10
7
8
11
I1
11 10
11 13
11 15
11 17
westliclie
Nebcnsonne.
I
cidiche
Ncbensonnc.
~~
1200 35'
120 49
8O
lob 54'
11 0
11 4
11
, Ostpunk
9zimutalrbstaod von der S o m e :
60'
49
1200 21'
120 15
119 28
48
47;
120 7
120 29
48
134
Mittel
Collim. Fclrlcr des Octanten
1200 3'
6
119O 67'
-
12lP 35'
- 6
12Ou27'
Dcmnach war im Mittel fur 11" 8' in. Zeit bci 32O 38'
Sonnenhi)he der Aziinutalabstand der weifsen Ncbensonnc
=120° 12', oder der Abstand von der S o m e in Bogen
des griitten Kreises =93O 47'. Eine inerkliche Aenderung
des Abstandes war, wie man sieht, wiihrend der Dauer der
Beobachtungen nicht zu bemerken. Die bisher dariiber versuchten Tlieorien erweisen sich nach dieser Messung als
ungeniigend.
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