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Beobachtungen von Irrlichtern.

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zwei entsprecheude Bilder zusamineu, so dafs in diesem
ist.
Falle die Anzahl der getreunten Bilder =2t+l
Die Gesammtzabl der Bilder ist demnach unabhiingig
davon, ob t 1 gerade oder ungerade ist; nur die Art dcr
Das Resume dieser
Vertheilung ist dadurch bedingt.
Entwicklungen ist bereits am Anfangc gegeben, und es sind
jetzt uur uoch die nlhereu Bestimmuogeu zusammen zu
fasseu :
Theilt man den Winkel Qer beiden Spiegel durch swei
Ebenen, non welchen die eine mit dem einen Spiegel, die
atbdere mit dem andern Spiegel den Winkel 7p bildet, in
drei Theile, so lcann man die drei Winkel in swei aufsere
zind einen mittleren unterscheiden. Liegt der leuchtende
Punkt in einem der aurseren Winkel, so ist die Anaahl der
liegt er in dem mittleren Winkel, so ist
Bilder =2t+2;
sie = 2 t + l , wenn y<+y; und =2t+3, wenn ?,!J>;Y;
liegt er auf der Grlinse swischen einena aufseren und dem
mittleren Winkel, so ist die Anaahl der getrennten Bilder
= 2 t + l , wenn 2y<+y, und =2t-1-2, wenn y>$rp.
Fur die Gr#nzfalle, dab 7p=4cp oder q = O ist, d. h.
(lab der uiittlere, oder die aulseren Winkel vcrschwindeu,
sind die betreffendeu Zahleu schon im Anfange angegeben.
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X I . Beobachtungen von Irrlichtern ;
von Dr. J. G . G a l l e .
D a noch i n eiuzeluen rneteorologisclien Schrifteii au der
Erscheinung der hrlichter gezweifelt wird oder wenigstens
vervielfaltigte Beobachtungen gewiiuscht werden , so diirften die nachfolgenden Wahrnehmungeu darQber eine Erwahnuug verdienen. Hr. Stud. V o g e l aus Leipzig, der sich
gegenwartig bier mit Astronomie bescbrftigt , eniiblte ioir
gelegentlich, d a b er Irrlichter zweimal gesehen babe, und
PogSendorWs hnnal. Bd. LXXXII.
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theilte iuir auf iueiueu Wuusch die geuauereii Augaben
dariiber mit, in denen er sagt:
>JZuerst sah ich Irrlichter in der sachsiscbeii Lausitz,
als ich an eiuein duukeln, regnichteu, mondloseu Abend
des September 1849 lnit zwei Freuudeu vouKninenz uach
Kiinigsbriick fuhr. Es waren etwa 100 Schritt voin W e g e
Teiche mit sumpfigen Ufern, an denen sich eiue Menge
jener kleineu Fliimmchen zeigteu. Alle Bewohner von Kamenz, die ich darum befrug, erklirten die Erscheinuug fiir
sehr gewiihiilich uud hatten sie hiiufig an dieser Stelle geseheu.
Im November desselben Jahres ward icli darauf
aufmerksain gemacht, dafs sich vor dem Tauchaer Thore
bei Leipzig Irrlichter in Meuge sehen liefsen. Es war eiu
zieinlich kalter, heller Abeud, an dem ich hinausging. Die
Wiese, auf der die Irrlichter sich zcigen sollten, war klein,
feucht und erst in ncuerer Zeit wit Graben durchzogen.
Auf der eiueu Seite begrauzte sie ein Damm und Graben
der Leipzig-Dresdeuer Eiseubahn, auf der anderu eine
llretterwaud, welche die iiufseru Stadttheile von Leipzig
eiuschlielt, und vor der ciu schlainmiger Graben war, der
die Uureiuigkeiteu der zuuachst liegenden Strafse ableitete.
Nach einigein Verweilen bemerkte ich im Eiseubahograbeii
ein schwaches Leuchten uud sah ein kleines Flammchen,
etwa so hell wie Diimpfe, die ein schwach geriebenes Phosphorhdzcheu ausstiifst, uud diesen .schr ahulich, aufflauimen, sogleich wieder verschwinden, und nach etwa 3 Sekunden an derselben Stelle wiederkommen und eben so
rascli vcrliischen. Ich beobaclitete dasselbe in Gnmittelbarer Nuhe mehrere Minuten, ohue dafs ich eiueii besoiiderii
Geruch bemerkt hltte. Kauch habe ich dabei ebeufalls
uicht bemerkt. Der Graben war nicht mit Wasser gefiillt,
sonderu nur schlammig. Das Flammchen leiichtete etwa
3 Zoll iiber dem schlauunigen Boden und war etwa 1 Zoll
hoch. Die Erscheiuuiig glich vollkommen der, die ich bei
Kainenz gesehen. Nur warm dort die Lichtchen vie1 zahlreicher, so dafs cs fast das Ansehen hatte, als schieue der
Mond auf bewcgtes Wasser. Eiu Forthiipfen habe icb nie
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bemcrkt, iiidefs hatte es. weun eiu Fllmmchen erloscli uud
ciii anderes an ciner anderen Stelle erschien, das Auschen, als o b sie sich bewegten. Dcr i n der Nahe obigcr
Wiesc stntionirte Eiseubahnwarter efzahltc inir VOII tlcr
Menge Johanniswiirmchen, welche so spat uocli die Wicse
bedeckren. Ein Zufall verhinderte a n jenem A bend weitere Beobachtungen, am Tage darauf trat Frost ein.
Hr. V o g e I bemerkt sodann noch, d a t die Irrlichtflainnien dem sicti selbst entziindeteu Phosphorwasserstoff, sowie aoch der nngczuiidcteti sogctinunten Sumpflaft, nicht
Shnlich warcn. Aufser an den gcnannten beiden Ortcn
liabc er a d Reisen fast iiberall, wo sumpfige Wicseii w n ren, die Irrlichter, auch von gebildeten Leuten, als einc
ganz ausgcinaclitc Sache nod gewiihnlicbe Erscheinung bczeicbnen hiiren.
Viillig bestimmt und unzweideutig ist die Bcobachtung
VOII B e s s e l (Ann. Bd. 4 4 , S.366) und mit dem Obigeii
nahe iiberciokommend. Etwns verschicdcnartiger sind die
Beobacbtungen Ann. Bd. 51, S. 173 nnd Bd. 56, S. 350;
doch mag die Qunntitiit der entwickelten Gasart unter verschiedencn Umstanden sebr verschicden seyn, und es magen Helligkeit, W%rme, Rauch und Gerucb bei gr8fseren
Quantitate11 bemerkbar werden, wlhrend dieselbe bei kleiuereu Quantitaten zu fehlen scbeinco. Wegen der Lichtschwache der Fliimmcheu kiinntc inan die Irrlichter fiir
blok pbospborescirende Gase balteii, wcnn nicbt bei der
Beobacbtuug Anu. Bd. 56, S. 350 d c r Versuch des Anziindelis von Werg an demselbeu bcrichtct wiirdc, so dals
weniptens bei den gr6fscren Flaininen cine wirklichc Vcrbreunung stattzufindeu scheint.
Berlin, dcti 2. April 1851.
I(
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