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Berg- und Httenmnnischer Tag.

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Wir untersuchten rnit 14C markiertem Mescalin hoher spezifischer Aktivitat zunachst dessen Verteilung im tierischen Organismus, in Abhangigkeit von der Zeit. Unsere Synthese ging tiber
folgende Stufen:
CH.0
\
CH,O
\-
LiAlH
--I
C H , d\--/
\--CH,--"CN
CH,dL)-CHo-WHS-NH,
/
CH,O
/
In Bezug auf Ausscheidungsgeschwindigkeit und im Harn nachweisbarem, unverandertem Mescalin steht die Maus von allen bisher untersuchten Tieren dem Menschen am nachsten, die wir daher
fur unsere Versuche verwandten.
Entgegen der Verteilung von radioaktivem Adrenalin bei den
Versuchen amerikanischer Autoren4) ergab sich fur das Mescalin
eine spezifische Anreicherung in einzelnen Organen. Die zeitlich
und quantitativ verfolgten Mescalin-Anreicherungen im Gehirn
liegen weit uuter denen der anderen Organe. Zur Zeit der groaten
Anreicherung (30 min nach der Injektion) sind die vegetativen
Erscheinungen a m starksten ausgepragt. Wir vermuten, dab die
beim Menschen nach den vegetativen Symptomen verhaltnismaOig
spat auftretenden Halluzinationen n i c h t n u r d u r c h d i e Y e s c a l i n - M ole k e l s el b s t verursacht sein konnten.
I m Verlaufe der bisherigen Uutersuchungen fanden wir, da5
Mescalin innerhalb kurzer Zeit in das E i w e i B d e r L e b e r der
Maus eingebaut wird. Adsorption und Salzbildung wurden durch
vergleichende Auswaschungsversuche bei verschiedenen pH-Werten ausgeschlossen. Uber die Art der'Bindung konnen wir vorlaufig keine Angaben machen.
Die Leber weist 30 min nach der Injektion die hochste spezifische Aktivitat auf, die aber in kurzer Zeit stark abfallt, wahrend
das LebereiweiD seine hochste Radioaktivitat erst nach 3 h erreicht ha t und sie etwa 5 h auf derselben Hohe halt. Die eingebaute Menge und die Einbauzeiten des Mescalins sind i n der GrOllenordnung die gleichen, die von amerikanischen Autoren6) bei
. bicl. Chemistry 189, 301 119511.
4) R . W . Schayer
&) H . Borsook u. kitarb., ebenda 1 7 9 , 689 [1949].
Versuchen mit radioaktivem Lysin beim Einbau in das Leber.
eiwei5 von Meersohweinohen gefunden wurden.
Nach Hydrolyse des Yesoalinproteins laBt sich reines Mescalin
papierchromatographisch, papierelektrophoretisoh und als Pikrat
nach Tragerzusatz, entsprechend der Aktivitat des Lebereiweioes,
in der zu erwartenden Menge wiederfinden. Die geringe Impulszahl und die durch den Blindwert bedingte Fehlergrenze der Messung lassen cffen, ob die Aktivitat des Gesamtproteins ausschlie0lioh von eingebautem Mescalin herriihrt.
Nach den vorliegenden Ergebnissen halten wir es fur erwiesen,
daB der Organismus in der Lage ist, einen korperfremden Stcff in
sein Eiweill einzubauen.
Auf Zusammenhange zwischen diesen Befunden, dem Schizophrenieproblem und der Krebsforschung, sowie Arzneimittelwirkungen im allgemeinen wird hingewiesen.
Die ausfuhrliche Arbeit erscheint demnachst an anderer Stelle.
Eingeg. am 9. MLrz 1952
[Z 201
Machtrag zur Arbeit ,,Neue Substanzen aus
technischem Chlordane"
Herr Doz. Dr. Riemschneider, Freie Universitat Berlin, machte
mich freundlicherweise darauf aufmerksam, daO R. Riemschneider
und -4. Iiiihnl in der untcr 4) zitirrten Arbeit. (Pharmazie 3, 115
[1948]) dee obigen Reitrages (diese Ztscbr. 6 3 , 378 [1951]) nicht
van-2 isomeren Verbindungen des M 410, sondern von IsomerenGemischen gesprochen haben, die sich durch die angegebenen
Siedebereichc .voneinander unterscheiden. c . vogelbach [z 141
Berichtigung
In dem Beitrag ,,I(ohlenwasserstoffe aus Kohlenoxyd
und Wasser" von Dr. H. Kolbel und Dr. F. Engelhardt
(diese Ztschr. 64, 54 [1952]) wurde durch ein Versehen die
Numerierung der Yurven in Bild 3 verwechselt. Die
Kurve fur Athylalkohol mu8 die Bezeichnung 11, diejenige
fur Cetylalkohol die Bezeichnung I 1 I tragen. AuBerdem
mu6 der Punkt fur die maximale Ausbeute an Cetylalkohol
bei einem H,O/CO-Verhaltnis von 1.1 : 3 liegen. [O 2081
Versammlungsberichte
Kolloquium am Chemischen lnstitut
der Universitat Jena
Berg- und Hiittenmannischer Tag
8. - 10. Oktober 1961
am 6. Februar 1962
Freiberg/Sa.,
W . L A N G E N B E C K , Halle: Uber synthetische und naturZiche Imidazol-parahanzatane.
Vortr. fand 1932, daB Imidazole eine besonders hohe Affinitat
zum Hamin besitzen. Die Imidazol-parahamatine zeichnen sich
durch ausgepragte katalytische Wirkungen aus. Ein systematisches Studium der Beziehungen zwischen Konstitution und Affinita t von Imidazol-Derivaten zum Hamin ( H . Schubert) ergab nun
folgende einfache Regel: Die in 1- und 5-Stellung substituierten
Imidazole haben etwa dieselbe Affinitat wie Iniidascl selbst, die
in 2- und 4-Stellung substituierten Imidazole bilden keine Parahamatine. Die 4(5)-Mono-Derivate sind parahamatin-bildend,
da sie wegen des Gleichgewichtes
Die Tagung brachte mit einer Fiille von Vortragsthemen der
Gebiete ,,Mineralogie und Geologie", ,,Bergbau und Aufbereitung", ,,Kohlechemie und Kohleverarbeitung" sowie ,,Hiittenwesen" auch eine Reihe Vortrage &us dem Gebiet der Nichteisenmetalle. Uber diese sei auszugsweise im folgenden referiert:
5
HC-NH
1
$
in die 5-Stellung ausweicheu konnen. 1st die Substitution der 4Stellung dagegen festgelegt, wie in den 1,4- und 4,5-Disubstitutionsprcdukten, so findet man keine Affinitat, entsprechend der
cbigen Regel. Die fehlende Affinitat bei 2- und 4-Derivaten kann
nur auf der Nachbarschaft der Substituenten zum komplexbildenden tertiaren Stickstoff, also auf sterischer ISiuderung beruhen. Die natiirlichen Haminproteine sind wegen des HistidinGehaltes der Proteinteile wahrscheinlich als Imidazol-parahamatine zu bettachten. Beim Methamoglobin und Cytochrom c haben es Theorell u. a. um 1940 bewiesen. Auf die Reziehungen
zwischen den Imjdazol-parahamatinen und Methamcglobin h a t
der Vortr. schon 1932 hingewiesenl). I n den naturlichen Imidazolparahamatinen liegt das Histidin sicher als Imidazolyl-(5)-alanin
[VB 3491
vor, nicht als 4-Derivat.
1) W . Langenbeck, Ber. dtsch. chem. Ges. 65, 843 [1932].
Angew. Cltem.
64. Jahrg. 1952
I
Nu. 6
J. B A R T H E L , Freiberg/Sa. : Die Gewinnungsnloglichkeiten
von Niob und Tantal aus einheimischen Rohstoffen.
Vortr. ging auf die Hauptmineralien dieser Mctalle uud die Methoden, die zur Reindarstellung von Niob und Tautal angewandt
werden, ein. Weil in der D D R keine entspr. Mineralien vorhanden sind, wurde dort nach anderen Moglichkeiten gesucht. Da
bestimmte W o l f r a m i t e Niob und Tantal enthalten, wurden
diese bzw. ihre Riickstande bei der Wolframsaure- Gewinnung
untersucht. Fur die Gewinnung erschien das r e d u z i e r e n d e
V e r s c h m e l z e n brauchbar. Hierbei mullte es moglich sein, Niob
u n a Tantal entweder i n der Schlacke odcr in der Metallphase anzureichern. Auf Grund thermcdynamischer Hetrachtungen wurde
festgestellt, daO eine Anreicherung in der Schlacke mit Wahrscheinlichkeit erzielbar ist. Reduktionsversuche bDi etwa 1450O
bestatigten dies. Es wurden Schlacken mit Erdsaurekonzentrationen von maximal 5 % erhalten. Die Gewiunung der Erdsauren
aus diesen Schlacken stol3t jedcch auf nicht unerhebliche Schwierigkeiten, d a gro5e Mengen an Fremdmetallen u n d z. B. Kieselsaure zu entfernen sind. Es ergab sich, daO, mittels einer verhaltnismaoig einfachen Aufbereitung eine sehr starke Anreicherung
von Niob und Tantal erreicht werden kann. Es konnteu Konzeut r at e von iiber 20% Erdsauregehalt erzielt werden. Mit diescn
Konzentraten wurden Versuche zur Rcindarstellung der Erdsauren
unternommen. Es gelang, Roherdsauren rnit Ausbeuten von
iiber 95% aus den Konzentraten zu gewinnen. Sie sind durch
Kieselsaure und Natrium verunreinigt.
L. M 7 ? L L X R , E'reiberg/Sa.: Die Piztzinkung des nach de7n
Parkes- Verfahren rat finierten Bleis i m Vakuum.
Blei, das nach dem Parkes-Verfahren durch Einriihren vou
Zink entsilbert wurde, enthalt 0,5-0,6% Zink gelost. Gegeniiber
alteren Verfahren das Zink aus dem Blei zu entfernen, bietet dic
von W . T . lsbell entwickelte Vakuumentzinkung gewissc Vorteile, zumal 90% des i m Blei gelosten Zinks wiedergewonnen werden, das zu einer erneuten Entsilberung verwendet werden kann.
Jedoch enthalt das i m Vakuum raffinierte Blei noch ca. 0,05 %
%ink, wodurch rnit dem Ergebnis der Entzinkung keineswegs die
in den Normschriften angegebenen, zulassigen Zinkgehalte fur
Hiittenweichblei und Elektrolytblei erreicht sind. Deshalb ist
eine zusatzliche Nachraffination des Bleis nach den sonst iiblichen
Verfahren erforderlich. Ferner liegen in der Literatur noch keine
genauen Angaben iiber die bei der Vakuumdestillation anfallenden
Destillatmengen und deren Zusammensetzung vor.
Durch Aufnehmeu von Erhitzungskurven wurden die Siedepunkte der bei der Entzinkung in Frage kommenden Pb-Zn-Legierungen (auch niit wesentlich niedrigeren Zn-Gehalten) unter
Anwendung verschiedener Absolutdrucke (Vakuum 5-0,l m m
I l g) bestimmt. Die erhaltenen Versuchswerte bildeten die Grundlage znr Berechnung der Aktivitaten des Bleis und des i m Blei gelosten Ziuks in hbhangigkeit von der Temperatur. Unter Beriicksichtigung dieser Aktivitatswerte wurde das Siedediagramm fur
Vakua des Zweistoffsystems Pb-Zn berechnet und aufgestellt. Es
enthalt die Zusammensetzung der fliissigen und gasformigen P.hase
in Abhangigkeit von Druck und Temperatur. Praktische Destillationsversuche i m kleinen MaWstab zeigten gute Ubereinstimmung rnit den erhaltenen Ergebnissen.
H . S C H L E G E L und A. S C H U L L E R , Freiberg/Sa.: Die
Schmelz- und Kristallisationsgleichgewiehte i m System KupferEisen-Sehwefel und ihre Bedeutung fiir die Gewinnung des Kupfers
(vorgetr. von H . Sehlegel).
Zwischen Cu,S und dem kongruent schmelzenden FeS-Mischkristall FeS, o 8 (Magnetkies) besteht ein bei hoheren Temperaturen quasibinarer Schnitt. Die genanuten Sulfide bilden eine zu
den Berniten gehorige Verbindung 2 Cu,S. FeS oder Cu,FeS,
(wegen Schwefel-Uberschu5 Cu,FeS,,,,),
die bei 1030O schmilzt,
i m festen Zustand rnit Cu,S vollkommen, rnit FeS, o 8 weitgehend
mischbar ist und rnit letzterem ein Eutektikum bki 940, bildet.
Die Mischkristalle rnit Cu,S zerfallen unterhalb etwa 700° in die
Komponenten (,,lamellarer Bernit").
Das Teilsystem Cu-Cu,S -FeS,,,,-Fe
weist eine ausgedehnte,
vom System Cu-Cu,S ausgehende Mischungsliicke auf, die sich
erst dicht vor dem System Fe-F'eS in einem unteren kritischen
P u n k t (1355O) schlieWt. Iufolge der Affinitat zwischen Cu,S und
FeS werden die Konodcn auf der Sulfid-Seite im Bereich von
50-60% Kupfer zusammengedrangt, so daW sich eine Anreicherung
von Kupfer i m Fe/FeS-reichen Gebiet in der Snlfid-Schicht, in
Cu/Cu,S-reicheren im Metal1 ergibt. Die Gleichgewichte wurden
gegeniiber den von Reuleaux angegebenen teilweise erheblich abweichend gefunden.
Die Erstarrung wird durch drei Vierphasen-Gleichgewichte gekennzeichnet: das Eutektikum Bernit
Magnetkies
y-Eisen
(910°), das Gleichgewicht zwischen zwei fliissigen und zwei festen
Phasen Sulfidschmelze = Metallschmelzc
Bernit
y-Eisen
(1077,) und das Peritektikum Metallschmelze
y-Eisen = Bernit
E-Kupfer (1070O). Die Phasengrenzen zwischen den Dreiphasengebieten Kupfer-Bernit-y-Eisen und Bernit-Magnetkies-y-Eisen
wird durch das nahe a m Bernit gelegene eutektische Gleichgewicht
Bernit-y-Eisen (1085O) gebildet.
+
+
+
+
+
+
Das schwefel-reichere, die ternaren Kupfer-Eisen-Sulfide ento 8 wurde durch Schmelzen
haltende Gebiet Cu,S-CuFeSh-FeS,
unter erhohtem Druck erstmalig therdoanalytisch untersucht. Aus
dem SchmelzfluB scheiden sich nur zwei ternare Phasen aus: Bernit und Kupferkies. Bernit bildet. eine Reihe kontinuierlicher
Mischkristalle zwischen Cu,FeS, (Bernit ,,a") und Cu,FeS, (Bernit ,,b"), Kupferkies eine solche mit den Endgliedern CuFeS,
(Kupferkies ,,a") und Cu,Fe,S, (,,intermediare" Verbindung nach
Merwin-Lombard, Kupferkies ,,b"). Die Beruite sind i m festen
Zustand i m CuiS unbeschrankt mischbar und zerfallen unterhalb
700, (lamellarer Bernit). Sie losen bei hoheren Temperaturen in
erheblicher Menge Kupferkies bzw. Magnetkies, scheiden diese
Phasen jedoch bei der Abkiihlung weitgeheud wieder aus. Die
Kupferkiese der Reihe CuFeS,-Cu,Fe,S,
zerfallen unterhalb etwa
700, lamellar orientiert in die Endglieder. Die Loslichkeit der
Kupferkiese fur Bernit oder Magnetkies ist gering. Zwischen der
Kupferkiesreihe und den Berniten bzw. Magnetkies bestehen eutektische Gleichgewichte, die nach hohercn Schwefel-Gehalten in der
Temperatur abfallen und einseitig auf der Kupferkiesseite liegen.
Das Dreiphasengebiet Bernit ,,a"-Kupferkies ,,b"-Magnetkies ist
T
aullerordentlich schmal, so daB diese drei Komponenten ~ U selten
gemeinsam beobachtet werden. Der schwefel-armere Kupferkies
b (Cu,Fe,S,) lauft in der Luft rasch braunlich oder rotlich an, so
da5 er i m Schliffbild leicht rnit Bernit verwechselt werden kann.
Von den iibrigen ternaren Verbindungen entstehen CuFe,S,
(Cubanit), Cu,Fe,S, (bzw. Cu,Fe,S, Valleriit) und CuFe,S, (bzw.
CuFe,S,, Chalcopyrrotin) durch Reaktionen im festen Zustande
bei niedrigen Temperaturen. Cu,FeS, und Cu,Fe,S, sind keine
selbstandigen Phasen.
Die sich aus dem Zustandsbild des Systems Kupfer-EisenSchwefel ergebenden Erkenntnisse fur die Kupfer-Erzeugung aus
sulfidischen Erzen wurdeu sowohl fur das Schmelzen wie das
F . E . J . [VB 3501
Verblasen von Kupferstein ausgewertet.
GDCh-Ortsverband Bielefeld
am 23. Januar 1952
W . R I E D , Frankfurt-M.: Formacyl-Verbwzdungen und zhre
Bedeutung als Vttalfarbstoffe.
Durch die Arbeiten von R. Kuhn und D. Jerehel') sind die Tetrazoliumsalze und ihre farbigen Reduktionsstufen, die Formazane,
als Reduktionsindikatoreu biologischer Prozesse eingefuhrt worden. Es wurde die Synthese einiger neuer tiefgcfarbter, vor allem
blauer und blauschwarzer Formazane bekanntgegeben. Ihre Tetrazoliumsalze eignen sich vor allem zur Sichtbarmachung der
R e d u k t i o n s v o r g a n g e i m B l u t , da die bei der Reduktion gebildeten blauen Formazane sich g u t von etwa gebildetem Hamolyserot unterscheiden. Mit den neuen Tetrazoliumsalzen wurden
in Zusammcnarbeit rnit Szegert und Bruekel Untersuchungen a n
biologischem Material vorgenommeu. I n Bakterien und anderen
Mikroorganismen sowie in T u m o r z e l l e n wurden die Reduktionsorte sichtbar gemacht. Es konnte qezeigt werden, da5 das Blut
yon Carcinom-Tragern und gewissen Blutkranken in der Regel
hohere Reduktionswerte liefert als das Blut gesunder Personen.
Durch systematische Untersuchungen wurde festgestellt, da5 die
weiBeu Blutzellen die Trager der Reduktionseigenschaften sind,
wahrend das zellfreie Blutplasma und die kernlosen Erythrozyten
keine Reduktion der Tetrazoliumsalze zu den Formazanen zeigen.
[VB 3511
l)
Ber. dtsch. chem. Ges. 74 941 949 [1941]; s. a. D . Jerchel, FiatBerichte uber Biochemie bd. i, 59 [1947].
Rundschau
Die Isolierung neuer anorgnnischer Verbindungen yon Antimonpentafluorid rnit S, Se und Te sowie rnit R'ichtmetalloxyden beschreiben E. %. Aynsley, R. D. Peacock und P. L. Robinson. S ,
Se und Te losen sich in SbF, rnit blauer, gelber bzw. roter Farbe.
Aus den Losungen wurden kristallisierte Verbindungen erhalten,
wobei iiberschussiges SbF, bei 150, i m Vakuum entfernt wurde:
(SbF,),S, weiW, (SbF,),Se, gelb, (SbF,),Te. Die drei Vorbindungen sind bis ca. 200, atabil. Wasser zersetzt sie unter Abspaltuug
des Elements und Hydrolyse von SbF,. Beim Auflosen von SbF,
in fliissigem SO, und Erwarmen des Gemischs auf Raumtemperatur, wobei der SO,-UbersehuO abdestilliert, eutstand eine weiWe
kristallisierte Verbindung SbF,.SO,, die bei 57, zu einer farblosen Flussigkeit schmolz. SbF, loste ferner NO, unter Bildung
eiuer weiBen, pulverigen Substanz der Zusammensetzuug ca.
SbF, . NO,. Die Verbindung zersetzte sich beim Erhitzeu auf
I
68
150°, ohne zu schmelzen, in die Komponeuten. Ahnlich bildete
AsF, mit NO, eine wei5e Verbindung, AsF,.NO,. (Chem. a.
Ind. 1951, 1117). -Ma.
(359)
Die Korrosion von Cu und Pb durch Losungen von Jod in Kohlenwasserstoffen untersuchten L.G . Gindin und M . W . Pawlowa. Losungen von J o d in Benzol und Isooktan korrodierten Cu und P b
unter Bildung von C u J und PbJ,. Die Losungen in Isooktan
wirkten auf P b starker ein als benzolische, wahrend gegeuiiber
Cu annahernd gleiche,Aggressivitat bestand. ( J . angew. Chem.
[russ.] 24, 1026 [1951]). -Ma.
(357)
Protochemische Zellen stellt Th. Shedlovsky den allgemein bekannten elektrochemischen zur Seite. I n diesen entsteht die EMK
aus Elektronen-Austausch-Reaktionen, aber nur, wenn Anode und
Kathode getrennt werden, uicht jedoch beim Mischen der oxy-
Angew. Chem.
64. Jahrg. 1952
/
Nr. 6
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